Hörbar Rust

Hörbar Rust

By radioeins (rbb)MusicMusic Interviews
Download on the App Store

Hörbar Rust episodes

  • Svea Mausolf aka Sveamaus

    In einer Welt vor dieser Zeit würde es unseren heutigen Gast zwar geben, aber vielleicht hätten wir Sveamaus als Fotografin eingeladen. Oder, weil ihre spektakulären Installationen für Aufsehen sorgten. Wer weiß. Aber seit geraumer Zeit gibt es ja nun dieses Internet und das hat, es lässt sich nicht leugnen, vieles auf der Welt verändert. Jobs verschwanden, neue Jobs entstanden. Neben Influencern für quasi alles, gibt es eine ganze Reihe von Leuten, bei denen nicht ganz klar ist, wie man beschreiben soll, was sie da tun. Sie sind klug, humorvoll und begeistern mit ihren pointierten Kurztexten Hunderttausende von Followerinnen und Followern. So eben zum Beispiel bei Sveamaus, die 1993 als Svea Mausolf in Frankfurt an der Oder zur Welt kam und später an der Essener Folkwang Universität der Künste Fotografie studierte. Sie ist die Queen der Memes. Wer aktiv durch die Sozialen Medien huscht, kennt sie. Und wer das nicht tut, lernt sie jetzt kennen.


    Playlist:
    Illinois Jacquet – Like Young
    Shania Twain – That don't impress me much
    Grace Jones - Williams Blood
    Sade – I will be your friend
    Dolly Parton - Light of a clear blue Morning
    Divine - Jungle Jezebel
    Marianne Rosenberg – Frieren
    Prince & the New Power Generation – Insatiable
    Nina Simone - Funkier than a Mosquito’s Tweeter

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 19 min
  • VOICES OF BRANDENBURG | DT64 | MITREDEN
    (00:00) INTRO: Sonderstudio Deutschlandtreffen | (01:43) HALBZEIT: „Voices of Brandenburg“ - Vera Linß | (09:43) DT64: Vor 60 Jahren startete in der DDR die Keimzelle des Jugendradios - Jörg Stempel | (31:32) CALL-IN: "Mitreden! Deutschland diskutiert“ - Stephanie Pieper | (44:49) BONUS: Junge Welle (Radio DDR) und DT64 - Interview mit Barbara Krause || Jörg Wagner
    1 hr 11 min
  • Papageien mögen es, mit ihren Freunden zu videotelefonieren

    Der Spiegel als Freund war gestern! Heute schnappt sich der moderne Papagei ein Smartphone oder Tablet und telefoniert darüber via Video mit seinen Artgenossen. Papageien und Sittiche sind Schwarmvögel. Allerdings werden sie oft alleine gehalten. Damit die Vögel dennoch nicht vereinsamen, bieten manche Besitzerinnen und Besitzer ihren Tieren Video-Meetings mit ihren genauso alleinsitzenden Artgenossen an. Ob das wirklich etwas bringt, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min
  • Ferge X Fisherman
    Auf ihrem neuen Album "Good Mother" fabrizieren Ferge X Fisherman frischen HipHop mit Jazz- und Souleinflüssen sowie Tiefgang. Im August 2023 wurde mit diversen Festivitäten der 50. Geburtstag des HipHop gefeiert – die Kunstform ist also überspitzt gesagt der Midlife-Crisis deutlich näher als den Kinderschuhen. Rapper Fritz Fisherman und Produzent Ferge aus Nürnberg sind zwar um einiges jünger, thematisieren aber auf ihrem unlängst erschienenen dritten Album "Good Mother" passenderweise auch das Erwachsenwerden mit all seinen Herausforderungen in Sachen "Karriere, Beziehung, Gesellschaft" – um nur einige zu nennen. Dabei stellen sie textlich eigene Entscheidungen und Ansichten infrage und im selben Atemzug "den Problemen der Erwachsenenwelt eine umarmende Innigkeit gegenüber." Was nicht zuletzt dank der überzeugenden musikalischen Umsetzung gelingt, setzt die mittelfränkische Crew dabei doch auf ihre bewährte Mischung aus organischen und elektronischen Drums, die sie hier mit Gospelchören und souligen Rhodes-Piano-Akkorden, dort mit Wah-Wah-Gitarren und Vintage-Streichern kombinieren. Nicht ohne Stolz berichtet das Duo davon, wie es im Laufe ihrer bisherigen Karriere bei Konzerten das Publikum zu einem Multitasking animieren konnte, das aus Tanzen und der gleichzeitigen wertschätzenden Beschäftigung mit den Texten bestand.
    20 min
  • Rita Ray
    Die estnische Soul-Sängerin besucht uns nach ihrem Berlin-Konzert im studioeins. Aufgewachsen in der Kleinstadt Põlva im Südosten Estlands, hat sich die junge Sängerin und Songschreiberin Kristi Raias alias Rita Ray mit ihren beiden bisherigen Alben "Old Love Will Rust" (2019) und "A Life Of Its Own" (2022) den Beinamen "Kronjuwel des estnischen Soul" verdient. Dank ihrer ausdrucksstarken Stimme heimste sie bereits viel Lob (und Radio-Airplay bei der BBC) ein; auch wurde sie bereits mit Dusty Springfield, Minnie Riperton oder Amy Winehouse verglichen. Diesen Grande Dames nicht unähnlich, zelebriert sie in ihren Songs mit großer Liebe zum Detail den authentischen Soul. Dabei pickt sie sich das Beste aus allen Epochen heraus, glänzt mit Orchester im Rücken genauso wie begleitet von ihrer vierköpfigen Band, und stattet auch der Tanzfläche einen souveränen Besuch ab, wie der obendrein an einen charmant-schrulligen "The Simpsons"-Charakter erinnernde Song "Disco Stu" von ihrem Debütalbum beweist. Am vergangenen Donnerstag war sie im Rahmen einer kleinen Deutschland-Tournee im Panda Platforma im Prenzlauer Berg für ein Konzert zu Gast; heute besucht sie uns im studioeins, um über ihre bisherige Karriere aber natürlich auch Zukunftspläne zu plaudern – und nicht zuletzt selbstverständlich auch den ein oder anderen Song live zu präsentieren.
    17 min
  • Reinhard Mey

    Wer Dinge oder Ideen entwickelt, die es der Nachwelt leichter machen, wer die Welt also ein bißchen besser hinterlässt, als er sie ursprünglich mal vorgefunden hat, der verdient es, bedacht zu werden. Man schreibt Bücher über diese besonderen Menschen, benennt Straßen oder auch Flughäfen nach ihnen. Wie wunderbar aber muss es für jemanden sein, schon zu Lebzeiten zu erfahren: Deine Lieder haben mein Leben schöner gemacht. Deine Texte haben mich gerettet.


    Der 1942 in Berlin geborene Musiker Reinhard Mey wird diese Sätze häufiger gehört oder gelesen haben. Über 80 Jahre alt ist er jetzt und wird nicht müde, seine feinen Beobachtungen musikalisch einzupacken und weiterzugeben. Bewegende 8 Jahrzehnte werden das gewesen sein, ein Leben, das im Krieg begann und in das sich sehr früh diese eine Konstante einschlich: die Gitarre - auch wenn es inzwischen mehrere gewesen sein dürften. Fast 24 Studio-Alben und mehr als 500 Songs hat Reinhard Mey erschaffen. Und auch, wenn diese Lieder im Grunde immer erzählen, was in seinem Leben passiert, freuen wir uns sehr darauf, diesen Geschichten und Gedanken jetzt auch im Gespräch begegnen zu dürfen.

    Playlist zur Sendung:
    Cigarettes after Sex - K
    Udo Lindenberg - Der Astronaut muss weiter
    Gerhard Wendland - Domino
    Silly & Das Deutsche Filmorchester Babelsberg - Wo bist Du
    Klaus Hoffmann - Zeit zu Leben
    Jochen Distelmeyer - Let's stay together
    Hannes Wader & Reinhard Mey - Zwei Musketiere
    Konstantin Wecker - Schlendern
    Ulla Meinecke - Ein Schritt vor und zwei zurück

    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    1 hr 25 min
  • PRESSEFREIHEIT
    (00:00) INTRO: Pressefreiheits-Collage | (01:58) PRESSEFREIHEIT: Reporter ohne Grenzen mit neuen Zahlen zur Pressefreiheit - Anja Osterhaus | (11:59) PRESSEFREIHEIT: Das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht (1) - Prof. Dr. Christian Schertz | (23:51) PRESSEFREIHEIT: Das Spannungsverhältnis zwischen Meinungsfreiheit und Persönlichkeitsrecht (2) - Zur ARD-Dokumentation “Der Star-Anwalt: Christian Schertz und die Medien” - Prof. Dr. Christian Schertz | (36:12) OUTRO: MVFP - Tag der Pressefreiheit | (44:20) BONUS: Podiumsdiskussion des Medienverbands der freien Presse e.V. (MVFP) zum Tag der Pressefreiheit: “Pressefreiheit – was ist das eigentlich und warum ist sie so wichtig für uns?” || Jörg Wagner
    1 hr 31 min
  • New Yorker Erklärung zum Bewusstsein von Tieren

    Haben Tiere ein Bewusstsein? Die Wissenschaftler, die die “New Yorker Erklärung zum Bewusstsein von Tieren” unterzeichnet haben, sehen dafür eine “realistische Möglichkeit”. Ziel der Erklärung ist es, mehr Forschung zu dem Thema anzuregen und den Tierschutz zu stärken. Dabei wird in der Erklärung tierisches Bewusstsein vor allem als Empfindungsvermögen definiert. Als wissenschaftlicher Background werden in der Erklärung 25 Studien angeführt, die das Empfindungsvermögen oder Verhalten auf unterschiedlichster Weise bei Oktopussen, Krähen, Flusskrebsen und Co untersucht haben. Die Erklärung kommt daher zu dem Schluss: Es gibt starke wissenschaftliche Hinweise, dass Säugetiere und Vögel bewusste Erfahrungen haben. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.

    7 min
  • Frank Turner
    Der britische Punk-Poet stellt sein neues, zehntes Album "Undefeated" vor, das morgen erscheint. Klar, beim Wort "Punk" kommt so manches Klischee in den Sinn: Stachelige Haare, negative Weltsicht und generelle Ruppigkeit. Aber nicht vergessen werden sollte dabei, dass es durchaus Vertreter:innen dieser Subkultur mit konstruktiven, hehren Verbesserungsabsichten und Idealen gab und gibt. Joe Strummer und The Clash zum Beispiel, Bikini Kill um Kathleen Hanna oder Ian MacKaye mit Minor Threat beziehungsweise Fugazi. Genau wie auch Billy Bragg oder Ted Leo sicher Menschen, zu denen der Teenager Frank Turner am Anfang seiner musikalischen Karriere um die Jahrtausendwende aufblickte – und mit denen er nun, ein gutes Vierteljahrhundert später, guten Gewissens in einem Atemzug genannt werden kann. Denn mit – auch kommerziell übrigens durchaus erfolgreichen – Alben wie "Tape Deck Heart", "Positive Songs For Negative People" oder "Be More Kind" hat er ein ums andere Mal bewiesen, dass er ein ebenso verlässlicher Lieferant mitreißend-melodischer Pop-Punk-Hymnen wie Schöpfer ans Herz gehender, poetischer Singer-Songwriter-Stücke ist. Textlich nimmt er zwischen Selbstreflexion und Aufbruchsstimmung so manche Ungerechtigkeit ins Visier, zweifelt gelegentlich, vergisst aber die Lebensfreude nie. Auch das morgen erscheinende neue Werk "Undefeated" lässt in dieser Hinsicht nichts zu wünschen übrig; ob der 42-Jährige nun grundlegende Daseinsfragen behandelt, voll jugendlichem Überschwang das coole (Riot-)"Girl From the Record Shop" mit dem guten Musikgeschmack (Descendents! Supremes!) anhimmelt oder selbstironisch das Älterwerden thematisiert und den dazugehörigen Songtitel "Never Mind The Back Problems" augenzwinkernd-ehrerbietend an den Namen des Sex Pistols-Debütalbums "Never Mind The Bollocks" anlehnt.
    15 min
  • Fun Lovin' Criminals
    Das New Yorker Trio mit der wohlbekannten Vorliebe für "Scooby Snacks" feierte unlängst seinen 30. Geburtstag und versteht es immer noch aufs Vortrefflichste, den Rock lässig zum Grooven zu bringen. Vor ihrem Konzert im Frannz Club heute Abend schauen die Fun Lovin' Criminals im studioeins vorbei. "Everybody be cool, this is a robbery" – erklingt diese Aufforderung aus dem Munde von Tim "Pumpkin" Roth, läuft entweder "Pulp Fiction" im Fernsehen bzw. beim Streamingdienst der Wahl, oder man befindet sich (wahrscheinlich) auf einer Tanzfläche und es laufen gerade die Fun Lovin' Criminals mit ihrem ersten und größten Hit "Scooby Snacks". Die eingängige Mischung aus entspannt groovendem Rap-Rock und den popkulturprägenden Samples aus dem Tarantino-Film war 1996 der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere, die bis heute andauert und auch durch den Abgang von Originalsänger Huey Morgan 2021 nicht ins Schlingern geriet. Statt seiner übernahm Bassist und einziges verbliebenes Gründungsmitglied Brian "Fast" Leiser zusätzlich auch noch das Mikro und schlug ein neues Kapitel in der Geschichte der Fun Lovin' Criminals auf. Bei ihrem heutigen Konzert im Frannz Club haben die drei sowohl ihre neue EP "The Roosevelt Sessions/The Capistrano Sessions" als auch natürlich das Beste aus den vergangenen drei Jahrzehnten im sprichwörtlichen Gepäck. Mehr erfahren wir von Leiser und seinen beiden Mitstreitern Frank Benbini (Drums) und Naim Cortazzi (Gitarre) im Interview, wenn sie uns kurz zuvor im Bikini besuchen und dort natürlich den Worten auch musikalische Taten auf der kleinen Bühne folgen lassen.
    22 min

About Hörbar Rust

From the publisher's feed

Jeden Sonntag von 14.00 bis 16.00 Uhr lädt Bettina Rust einen prominenten Gast in die Hörbar Rust ein. Dieser stellt sich in der Sendung vor und die Musik, die in seinem Leben von Bedeutung war und erzählt dazu die passenden Geschichten zum Soundtrack seines Lebens - alte Mixtapes werden rausgekramt - die erste Platte - intime Töne oder peinliche Songs mit persönlichen Erinnerungen des jeweiligen Gastes. Zwei Stunden voller Musik und toller Geschichten - Promis privat in der Hörbar Rust - immer sonntags von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Highlights der jeweiligen Sendung können Sie hier downloaden.