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In dieser Folge sprechen wir ausschließlich über drei Songs des neuen Albums von Nichtseattle mit dem Titel "Große Liebe". Ein Album, dessen Titel schon an eine Emotion erinnert, aber auch ein Album, was unseres Erachtens wichtige gesellschaftliche Fragen aufwirft und interessante Antworten gibt.
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Moderation:
Wir haben am 5.9.2026 auf dem Überland-Festival in Görlitz eine Live-Folge mit Inga Haese aufgenommen. Inga ist Professorin für Sozialpolitik und Geschlechterforschung in intersektionaler Perspektive an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin (KHSB) und beschäftigt sich viel mit Engagement in ländlichen Räumen. Beim Überland-Festival treffen sich Engagierte aus überwiegend ostdeutschen ländlichen Räumen – der ideale Ort also für unser Gespräch!
Songs von Inga:
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Moderation:
Daniel und Grit waren 2,5 Wochen in Sachsen-Anhalt unterwegs und sind es immer noch, aber sie wollten zwischendurch mal ein Recap machen und das stellen wir Euch hier zur Verfügung. Ein Gespräch außerhalb der Reihe, aber mit sehr vielen Eindrücken und Angeboten zur Vernetzung mit Menschen und Inis in LSA, nicht nur vor der Wahl, sondern ganz besonders danach.
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Vorbereitungen:
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Außerdem in Dessau:
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Moderation:
Wir haben mit Karen Wieprich vom Quietjes e.V. im mecklenburgischen Wasdow gesprochen. Das ist ein Dorf in der Nähe des Städtchens Gnoien, zwischen Teterow und Demmin. Karen engagiert sich mit ihrem Verein für Kultur, Bildung und Integration in ihrer Region und im Rahmen des Netzwerks zusammen Bewegen auch für eine bessere Sichtbarkeit und Vernetzung zivilgesellschaftlicher Initiativen in ganz M-V. Wir wollten von ihr wissen, wie sich Engagement in M-V so kurz vor den Landtagswahlen anfühlt, wofür es sich zu kämpfen lohnt und welche Musik ihr dazu einfällt. Es ist eine untypische Folge für Musi*Sociology geworden: Wir verlassen unsere theoretische Blase und tauchen zusammen mit Karen tief ein in die Praxis des ländlichen und landesweiten Engagements.
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Moderation:
Mika Kaiyama ist nicht nur die Referentin für Grundsatzfragen des Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA e.V.), sondern auch studierte Musikwissenschaftlerin, ehemalige Meistersängerin und Opernsängerin und lebt mit ihrer japanischen Migrationsgeschichte seit Jahrzehnten in Dessau in Sachsen-Anhalt.
Die Songs der Folge:
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Moderation:
Wir haben eine ganze Folge zur Causa "Keine Angst" von Danger Dan und Igor Levit gemacht und uns mit einem soziologischen Blick gefragt, nicht nur was Gewalt ist, sondern auch wie legitim verschiedene Formen der Gewalt sind.
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Zitate von Weber und Löwenstein:
Max Weber:
„Herrschaft soll heißen die Chance, für einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden.“[1] Im Gegensatz zur „Macht“ setzt Herrschaft nach Weber Legitimität voraus, die erst durch die Akzeptanz der Herrschenden durch die Beherrschten sichergestellt wird (Legitimitätsglauben).
Der Begriff des Gewaltmonopols geht maßgeblich auf Max Weber zurück. In seinem Vortrag „Politik als Beruf“ (1919) bezeichnet er den Staat als jenes Gemeinwesen, „welches innerhalb eines bestimmten Gebietes das Monopol legitimer physischer Gewaltsamkeit für sich (mit Erfolg) beansprucht“.
Karl Löwenstein (1937)
Eine Möglichkeit, den faschistischen Emotionalismus zu überwinden, bestünde sicherlich darin, ihn durch ähnliche emotionale Mittel auszugleichen oder zu übertrumpfen. Es liegt auf der Hand, dass der demokratische Staat dieses Unterfangen nicht in Angriff nehmen kann. Die Demokratie ist völlig unfähig, einem emotionalen Angriff mit einem emotionalen Gegenangriff zu begegnen. Eine verfassungsmäßige Regierung kann sich naturgemäß nur an die Vernunft wenden; sie könnte Emotionalität niemals erfolgreich mobilisieren; selbst ihre emotionalen Bestandteile sind nur ein Vorspiel zur Vernunft. Die emotionale Vergangenheit des frühen Liberalismus und der Demokratie lässt sich nicht wiederbeleben. Heutzutage wollen die Menschen nicht mehr für die Freiheit sterben. Die heldenhaften Verteidiger Spaniens gegen Franco und seine faschistischen Handlanger kämpfen nicht für die Freiheit an sich, sondern für ein neues soziales Ideal oder vielleicht nur um ihr Leben. Als rationales System kann die Demokratie ihre Überlegenheit nur durch ihre Errungenschaften beweisen, die jedoch durch wirtschaftliche Not verschleiert und durch soziale Mängel diskreditiert werden. Die Werte der Freiheit scheinen gesichert, mit dem Ergebnis, dass sie vielen durch Routine abgenutzt, verblasst, blass und glanzlos erscheinen. Die Demokratie konnte keine emotionalen Formeln entwickeln, die es mit den faschistischen Rattenfängern aufnehmen könnten. Eine Demokratie „auf der Suche nach einer neuen Mystik“ erscheint hoffnungslos, wenn nicht gar lächerlich . Demokratische Romantik ist an sich schon ein Widerspruch.“
"Wenn die Demokratie an die Überlegenheit ihrer absoluten Werte gegenüber den opportunistischen Plattitüden des Faschismus glaubt, muss sie den Anforderungen der Stunde gerecht werden, und es müssen alle erdenklichen Anstrengungen unternommen werden, um sie zu retten, selbst auf die Gefahr hin und um den Preis, dass dabei grundlegende Prinzipien verletzt werden."
Moderation:
Mittendrin in der Männer-Fußballweltmeisterschaft und 1,5 Tage nachdem die deutsche Nationalmannschaft gegen Paraguay ausgeschieden ist sprechen wir mit der Professorin der Gender Studies Katja Sabisch an der Ruhr-Universität Bochum über Fußball, Emotionen, Männer, aber auch über Emotionen und Care von Frauen unter anderem in Partnerbeziehungen und wir sprechen über feministischen Rage im Zuge der Riot Girrrl Bewegung.
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Songs in der Folge:
Moderation:
André und Daniel schließen gemeinsam die Staffeln zu den Stadt-Land-Verhältnissen ab und spielen sich gegenseitig drei Songs vor, von denen sie jeweils nicht wussten, welchen der andere mitbringt. Wir reisen durch die soziologischen Beschreibungen moderner Gesellschaften.
Links zuf Folge:
Songs in der Folge:
Daniels und Andrés Berlin-Hits:
Moderation:
Vom 1.6. bis 7.6.2026 findet die Aktionswoche "Wissenschaft gegen Faschismus" statt. Im Zuge dessen haben wir mit der Potsdamer Professorin Nina Kolleck eine Folge aufgenommen, die zu Jugend, Demokratie und Social Media forscht. Wir sprechen über die Gefahr von Social Media für Jugendliche und Erwachsene, Autoritäre Bedrohungen für die Wissenschaft, inner- und außerwissenschaftliche Diskurse, Verantwortung von Medien und welche wissenschaftlichen Ergebnisse sichtbar werden.
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Musik in der Folge:
Moderation:
Wir haben die Wirtschaftswissenschaftlerin Sulin Sardoschau zu Gast, die sowohl Juniorprofessorin für Migrationsökonomie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät als auch am Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin ist. Wir führen ein Gespräch über die besten Städte zum Leben, die Chancen und Grenzen von Zahlen, um Gesellschaft zu erklären und über Identitätsforschung. Ein langes Gespräch, deswegen hier der zweite Teil, der erste wurde am 8.5.2026 veröffentlicht.
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Moderation:
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