
Sign up to save your podcasts
Or


In dieser Folge geht es um Situationen, die Eltern an ihre Grenzen Bringen: Wenn Kinder andere hauen, provozieren oder Grenzen testen. Wir antworten auf eure Fragen zu typischen Konfliktsituationen und zeigen, wie man damit umgehen kann, ohne sich in ständige Machtkämpfe zu verstricken.
Wir geben hilfreiche Impulse für den Alltag, die besonders dann helfen, wenn man gerade ratlos ist oder wütend wird. Wie können wir uns als Eltern trotz schwieriger Situationen entlasten?
Was tun, wenn Kinder provozieren, ärgern oder Grenzen testen? In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man in solchen Momenten ruhig und klar bleibt – ohne zu schimpfen, zu drohen oder sich aus der Reserve locken zu lassen. Statt auf Provokation einzugehen, zeigen wir, wie hilfreich es sein kann, bestimmten Verhaltensweisen keine Energie mehr zu geben – und warum das langfristig für alle entlastender ist.
Wir erzählen, wie wir selbst mit Ärgern im Familienbett umgehen, wie man Kinder dazu bringt, mit dem Ärgern aufzuhören und ohne Machtkampf. Außerdem geht es darum, wie Kinder lernen können, sich nicht provozieren zu lassen, warum Erwartungen so viel ausmachen – und wie man sie gezielt verändert.
Diese Folge richtet sich an alle, die Gelassenheit lernen und ihre Familie aus destruktiven Dynamiken herausholen wollen, ohne sich zu verbiegen.
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, spielerisch zu erziehen?
Wir hinterfragen, warum wir oft so streng erwarten, dass Kinder gewisse Dinge „einfach können müssen“. Und wir erklären, warum Kinder nicht in Konflikten lernen, sondern durch Wiederholungen – und warum gerade das Spiel uns diese Wiederholungen schenkt.
Ein Perspektivwechsel, der den Alltag entspannter macht – und Kindern wirklich hilft, soziale Fähigkeiten zu entwickeln.
Wie lernen Kinder eigentlich – und was bedeutet das für Erziehung, Sprachentwicklung und Frustrationstoleranz?
Doch was, wenn genau das ein folgenschwerer Irrtum ist?
In dieser Folge sprechen wir über weitverbreitete Missverständnisse der kindlichen Entwicklung und darüber wie die Gehirnentwicklung von Kindern eigentlich funktioniert. Wir zeigen, warum Kinder Fähigkeiten nicht einfach von alleine lernen, sondern von Unterstützung und Anleitung profitieren.
Morgende mit kleinen Kindern sind für viele Familien ein täglicher Ausnahmezustand: Die Uhr tickt, alle müssen los – doch das Kind will noch spielen, zieht sich nicht an oder bricht beim Zähneputzen in Tränen aus. Der Stress ist vorprogrammiert.
In dieser Folge zeigen wir, wie Eltern aus dem ewigen Hinterherrennen aussteigen können – und stattdessen einfach das tun, was getan werden muss. Die Kinder? Die machen mit.
So gelingt der Morgen – mit Spiel, Spaß und Klarheit statt mit Stress, Wut und Verzweiflung.
Wir geben praktische, sofort umsetzbare Tipps, die Eltern den Rücken stärken – damit der Start in den Tag endlich wieder entspannt gelingt.
Viele Eltern fragen sich: Brauchen Kinder feste Routinen, um sich sicher zu fühlen? In dieser Folge gehen wir dieser Frage auf den Grund – und zeigen, warum äußere Strukturen und feste Abläufe oft überschätzt werden. Denn: Die starke Betonung von Routinen kann Eltern unter Druck setzen, alles strikt durchzuplanen – jede Abweichung fühlt sich dann schnell wie ein Fehler an.
Wir plädieren für einen differenzierteren Blick: Ja, Routinen können im Familienalltag hilfreich sein – aber nicht um jeden Preis. Entscheidend ist, was Eltern und Kinder wirklich brauchen. Helfen Routinen uns Eltern den Alltag besser zu gestalten? Können sich Kinder auch ohne Routinen Sicher und gelassen fühlen?
Wir sprechen über Übergänge im Alltag, den Umgang mit Stress und darüber, wie Eltern Orientierung geben können, ohne sich selbst zu verlieren. Eine Folge für alle, die mehr Verbindung und weniger Druck im Familienleben suchen.
In dieser Folge geht es um eine Frage, die Eltern im Alltag ständig begegnet – im Sandkasten, am Esstisch oder in der Kita: Müssen Kinder teilen?
Wir sprechen darüber, warum wir Teilen nicht als Übergriff, sondern als soziale Tugend sehen. Wir erklären, warum es für uns selbstverständlich ist, dass Kinder lernen sollten zu teilen – nicht aus Zwang, sondern aus Verantwortungsbewusstsein, Rücksicht und Weitsicht.
Wir hinterfragen gängige Narrative, sprechen über Sinn und Unsinn von Prinzipien wie "Teilen nur, wenn man will", und werfen auch einen Blick darauf, wie unsere Gesellschaft mit Besitz, Verteilung und Gemeinschaft umgeht.
Unser Familienleben war lange geprägt von Stress, Überforderung und ständigen Konflikten. Wir haben alles gegeben, um unsere Kinder bedürfnisorientiert zu erziehen und dennoch schlichen sich immer wieder Situationen ein, in denen geschrien, geschimpft, gedroht oder bestraft wurde. Wir haben deutlich gemerkt, dass sich unsere Kinder für uns in eine falsche Richtung entwickeln und haben viel in unserer Erziehung verändert.
Seitdem wir nicht mehr bedürfnisorientiert erziehen, hat sich unser Alltag dramatisch gewandelt. Unser Familienleben ist deutlich ruhiger, entspannter und schöner geworden. Konflikte sind seltener, die Geschwisterbeziehung hat sich deutlich verbessert. Unsere Kinder sind ruhiger, verantwortungsbewusster, emphatischer – und wir sind klarer, ohne laut werden zu müssen. Endlich können wir die Zeit mit den Kindern wirklich genießen. Dem Ideal einer gewaltfreien Erziehung sind wir ebenfalls deutlich näher gekommen.
In dieser Folge haben wir eure Fragen aufgegriffen – Situationen aus dem Alltag, bei denen ihr wissen wolltet, wie wir damit umgehen würden. Wir erzählen offen, wie wir früher nach der bedürfnisorientierten Erziehung reagiert haben – und was wir heute anders machen, mit der kooperativen Haltung, die für uns so viel verändert hat.
Dabei zeigen wir, welche konkreten Werkzeuge uns helfen, in typischen Alltagssituationen wirksam, klar und gleichzeitig gewaltfrei zu handeln – und warum wir überzeugt sind, dass dieser Weg nicht nur möglich, sondern auch heilsam ist – für alle Beteiligten.
Die Meta Analyse zum Picky Eating:
Intro & Outro made by Finn Kleffmann
In dieser Folge sprechen wir über das, was im Familienalltag täglich auf den Tisch kommt: Regeln rund ums Essen. Müssen Kinder beim Essen ruhig sitzen bleiben? Wie sinnvoll sind Tischmanieren – und woher kommen sie eigentlich?
Wir teilen unsere Erfahrungen mit fantasievollen oder zappeligen Essern und fragen uns:
Buchempfehlungen (Affiliate Links):
Was tun, wenn Kinder hauen, beißen oder schubsen? Viele Eltern stoßen hier an Grenzen – nicht nur im Alltag, sondern auch mit den gängigen Erziehungstipps. Die weitverbreitete Annahme, dass Kinder allein durch Liebe und Geborgenheit zu sozial kompetenten und guten Menschen heranwachsen ist eine rein philosophische Idee, ohne jegliche Evidenz. Es hat sich herausgestellt, dass sie nicht haltbar ist.
Kindliche Aggression ist normal – aber braucht Anleitung. Es ist Aufgabe von uns Eltern, unseren Kindern sozialverträgliches Verhalten aktiv beizubringen. Wir sprechen darüber, wie aggressives Verhalten entsteht und warum das bloße Setzen von Grenzen oft nicht hilft.
In dieser Folge zeigen wir, welche wissenschaftlich fundierten Erziehungswerkzeuge wirklich dabei helfen können, kindliche Aggressionen in den Griff zu bekommen – darunter moralische Geschichten und vieles mehr. Außerdem erklären wir, welche Mechanismen in scheinbar harmlosen Kinderserien – wie etwa im Spidey-Team – problematisch sein können, weil sie aggressives Verhalten bei Kindern unbewusst fördern.
Zusätzlich gibt’s Tipps, wie Eltern mit Druck aus dem sozialen Umfeld – zum Beispiel aus der Kita – umgehen können, wenn das eigene Kind sich aggressiv verhält.
Diese Folge macht deutlich: Sozialkompetenz ist kein Selbstläufer. Kinder brauchen mehr als gute Absichten – sie brauchen uns.
Falls ihr mehr darüber wissen möchtet: hier geht es zu Marlies Buch
verwendete Studien:
Christen, M., Narvaez, D., & Gutzwiller-Helfenfinger, E. (2017). Comparing and integrating biological and cultural moral progress. Ethical Theory and Moral Practice, 20(1), S. 55–73. https://www.jstor.org/stable/44955487
Brown, D. E. (2004). Human universals, human nature & human culture. Daedalus, 133(4), 47-54. https://www.jstor.org/stable/20027944
Broom, T. W., Chavez, R. S., & Wagner, D. D. (2021). Becoming the King in the North: Identification with fictional characters is associated with greater self–other neural overlap. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 16(6), 541–551. https://doi.org/10.1093/scan/nsab021
Kobo, O., Yeshurun, Y., & Schonberg, T. (2024). Reward-related regions play a role in natural story comprehension. iScience, 27(6), 109844. https://doi.org/10.1016/j.isci.2024.109844
Lee, K., Talwar, V., McCarthy, A., Ross, I., Evans, A., & Arruda, C. (2014). Can classic moral stories promote honesty in children? Psychological Science, 25(8), 1630–1636. https://doi.org/10.1177/0956797614536401
Byrne, S., Linz, D., & Potter, W. J. (2009). A test of competing cognitive explanations for the boomerang effect in response to the deliberate disruption of media-induced aggression. Media Psychology, 12(3), 227–248. https://doi.org/10.1080/15213260903052265
Cingel, D. P., & Krcmar, M. (2019). Prosocial television, preschool children’s moral judgments, and moral reasoning: The role of social moral intuitions and perspective-taking. Communication Research, 46(3), 355–374. https://doi.org/10.1177/0093650217733846
From the publisher's feed