Nachtspaziergang

Nachtspaziergang

By Katharina V. HajekSociety & Culture
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Nachtspaziergang episodes

  • Nein. #10
    Nein sagen zu anderen ist für schwer (und eine Geschichte für sich) nein zu sagen zu sich selbst ist eine besondere Herausforderung. Und dabei geht es nicht um Süßkram oder Disziplin, sondern um Gedankenmüll und wie man ihm Einhalt gebietet. Denn oft sind es Gedankenschleifen, die uns zu schaffen machen und die sich, sind sie sich erst einmal losgetreten, stetig aufschaukeln. Ein Nein kann da der Trenner sein, der uns wieder in der Gegenwart verankert. Im aktuellen Podcast geht es darum, was das gesunde Nein zu uns selbst für unser Wohlbefinden tun kann und was das ganze mit Achtsamkeit zu tun hat.
    Übrigens: Damit sind nicht nur komplizierte Denkgebilde gemeint, sondern auch ganz profane Gedanken, Zweifel oder Bewertungen. Achtsamkeit braucht keine Überlastung oder seelischen Turbulenzen um eine gute Idee zu sein.
    Wie immer freue ich mich über Feedback, Ideen und Tipps zu diesem Projekt per Mail per Telefon oder direkt als Kommentar hier. Danke!
    14 min
  • Alles in Ordnung #9
    Ob wir eine Situation als chaotisch oder in Ordnung wahrnehmen hat ganz viel mit unserer inneren Ordnung zu tun. Es fällt uns viel leichter, äußere Dissonanzen auszuhalten, wenn wir innerlich klar haben, wo wir stehen, was uns wichtig ist und wie unser weiterer Weg aussieht. Manchmal ist es aber auch leichter, wenn das Außen zum Innen passt – wenn zum Beispiel eine Pandemie passiert und Unordnung schafft, kann das der inneren Unordnung etwas Abhilfe schaffen.
    Gleichzeitig können wir auch einiges tun, um Ordnung zu schaffen oder zu erkennen: Aufschreiben, was wir wann tun, uns unsere Prioritäten vor Augen führen, zurückblicken und sehen, dass wir das, was wir getan haben, ganz gut hinbekommen haben. Und bei all diesen Dingen hilft es, wenn wir bei uns bleiben, anstatt uns an anderen zu orientieren.
    Diese und weitere Gedanken-(un)Ordnung habe ich auf dem aktuellen Nachtspaziergang geschaffen. Dort stelle ich mich auch der Frage, wie wir die Ordnung, die uns umgibt, erkennen können, auch wenn wir davon überzeugt sind, es gibt sie nicht.
    Wie immer freue ich mich über Feedback – gerne auch technisch! Ich habe ein neues Mikrofon und auch ein wenig an der Nachbearbeitung geschraubt. Außerdem freue ich mich auch über Themenvorschläge und/oder Gedanken, die ihr mal durch die Nacht tragen wollt.
    Übrigens: Falls Euch der Text bekannt vor kommt, so findet ihr hier eine andere Variante davon.
    16 min
  • Luft rauslassen #8
    Manchmal muss man einfach an die Luft. Weil jemand oder etwas uns getriggert hat, weil etwas nicht so geklappt hat, wie wir es uns wünschen oder weil’s einfach nervt. Es hilft, die Gedanken darüber spazieren zu tragen oder mit jemand anderem genüsslich rauslassen. Und doch ist das leidenschaftliche sich-Ärgern keine wirklich nachhaltige Lösung. Aber wir machen es, weil das Ärgern Selbstwert hat.
    Ärger hilft, aber…
    Ärger ist ein hilfreicher Deckmantel für schwierigere Gefühle wie Traurigkeit oder Angst. Und Ärger ist eine kultureller Wert, den wir eintauschen können gegen Mitgefühl, Gefühlskatalysatoren oder das Scheinwerferlicht der lautesten Geschichte. Zufriedenheit ist dem gegenüber eine größere Aufgabe. Denn wenn wir zufrieden sind, tragen wir eine Verantwortung dafür, dass wir die Gegenwart lassen, wie sie ist. Das braucht Mut.
    Und besonders viel davon brauchen wir dann, wenn wir uns über uns selbst ärgern. Denn wir es gewohnt, uns optimieren zu können und auch zu müssen. Und wenn wir wahrnehmen, dass das nicht klappt, wie geplant, dann frustriert das. Und frustriert sein, frustriert meistens noch mehr, weil wir insgeheim schon wissen, dass uns der Ärger über uns selbst nicht immer gut tut.
    „Lasst uns eine Infrastruktur schaffen, in dem wir zufrieden sein dürfen, ohne dass es perfekt sein muss. […] Das ist eine Stärke von einem Umfeld, in dem man noch wachsen darf.“
    Wann Ärger (nicht) gut tut, warum Zufriedenheit mit Vertrauen zu tun hat und wie wir den Status Quo als mindestens ‚ganz in Ordnung‘ annehmen können, darüber denke ich im aktuellen Nachtspaziergang nach. Die Quintessenz: „Lasst uns mal mutiger sein.“
    Erinnerung: Ich freue mich über Euer Feedback zu Technik, Tratsch und Thema – her damit!
    17 min
  • Spazieren am Kontrollufer #7
    Das Gefühl, nicht die Kontrolle zu haben, sich aber ständig verantwortlich zu fühlen, ist eine Last, für die es – wenn sie länger andauert – sogar einen Begriff gibt: Erlernte Hilflosigkeit. Im Extremfall, so die Psychologie, kann das zur Entwicklung einer Depression führen. In vielen anderen Fällen ist dieses Muster vor allem eines: wahnsinnig anstrengend. Für Betroffene und jene, die dabei zusehen. Dabei ist das garnicht so selten. Die so genannten Attributionsstile, die damit verbunden sind – also Mechanismen, wie wir Probleme wahrnehmen, um daraus Lösungsstrategien zu entwickeln – kennen viele von uns.
    Die Wissenschaft zählt vor allem drei zentrale Muster:(1) der Mensch sieht sich selbst als Problem, nicht die äußeren Umstände,(2) das Problem erscheint allgegenwärtig und nicht durch eine Situation begrenzt oder(3) das Problem ist unveränderlich und wird somit nicht zeitlich begrenzt.
    Wie sich das ganze in der Praxis anfühlt und was jede:r Einzelne dafür oder dagegen tun kann, darüber spreche ich in der aktuellen Podcastfolge. Ein kleiner Spoiler: Wie so oft ist die Lösung garnicht so kompliziert wie das Problem.
    Aber ich glaube, dass es das Vertrauen in sich selbst und seine Umwelt ist, das Selbstwirksamkeit erst möglich macht. Und wenn man es nicht hat, dann muss man es lernen, ansammeln, zulassen. Dafür brauchen wir ein Gegenüber, das uns eine Hand reicht, wenn wir unsicher sind, bis wir sicher sind. Dafür brauchen wir Übungssituationen, in denen wir erleben können, dass es ok ist. Und Geduld von anderen aber vor allem von uns selbst.Podcast #7
    Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen und Feedback. Gerne hier, gerne in einer der Podcastapps oder gerne auch per Mail an [email protected].
    18 min
  • Unter Druck #6
    Wie eine Stubenfliege summt permanent irgendetwas in unserem Kopf und erzeugt eine Grundspannung, die uns schon so lange begleitet, dass wir sie kaum mehr wahrnehmen. Da ist sie trotzdem, liegt uns auf der Seele und kostet uns Energie. Höchste Zeit mal darüber zu reden: Wir stehen unter Druck.
    Einige von uns fühlen das quasi standardmäßig: Weil wir „etwas erreichen“ möchten, weil wir „gut in etwas“ sein wollen, weil wir „genügen möchten“ – das ist eine Last, die auch ohne eine Pandemie schwer wiegen würde – aber mit ihr gewinnen diese Sorgen an besonderem Gewicht. Auch für Menschen ohne diesen Dauerdruck ist die aktuelle Situation eine besondere Last. Und das schon länger, als es die menschliche Seele schadfrei oder zumindest leichtfüßig erträgt.
    „Nur weil wir uns gewöhnt haben, ist es noch nicht gut.“
    Die aktuelle Folge des Nachtspaziergangs benennt diesen Druck und geht einmal mitten hindurch. Und sie beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn der Druck für einen kleinen Moment nachlässt. Was dahinter steckt, erzähle ich in der Folge, einen Einblick in das Gefühl gibt es schon hier:
    Für einen Moment war alles leicht, alles möglich, alles hell, alles gut. Ich wollte dieses Gefühl und das freudvolle Flattern in meiner Brust in ein Marmeladeglas füllen, um es zu konservieren, so verrückt erschien es mir, so fremd, so unbegreiflich unfassbar leicht.
    Wie immer freue ich mich über Feedback zu Technik, Inhalt und Gedankengang – vielen lieben Dank!
    15 min
  • Gelassen verpassen #5
    Die Welt ist voller Wunder, die wir ständig verpassen, weil wir etwas anderes tun. So banal das ist, so sehr kann uns das quälen – und zwar in Form von „FOMO“, also „Fear of missing out“ – der Angst, etwas zu verpassen. Auch und gerade in diesen verrückten Zeiten ist das ein präsentes Thema, denn die Coronakrise ist ein einziges großes Verpassen von Dingen, die eigentlich gerade nicht stattfinden. Gerade jetzt, wollen wir doch alles mitnehmen, was geht und was sich sicher anfühlt. Was aber, wenn wir uns doch dagegen entscheiden? Was können wir vielleicht auch von der Verpassensangst lernen? Durch dieses FOMO-Labyrinth führt die aktuelle Ausgabe des Nachtspaziergangs.
    Das ist mein persönlicher FOMO-Horror. Diese Angst davor, wenn ich nicht jetzt alles richtig mache, dann verpasse ich die Gelegenheit, das Leben zu führen, das ich immer wollte. Fragt mich nicht, wie das aussieht – ich weiß es ja nicht! Ich verpasse es ja gerade! Hier stippt der große Zeh der FOMO in den Ozean der Daseinsangst.Aus dem Text „Gelassen verpassen“ (Katharina Hajek)
    Die Angst etwas zu Verpassen wohnt irgendwo zwischen Zweifel und Daseinsangst und katalysiert sich mit jedem Alternativszenario, in dem wir unsere Zeit gerade verbringen könnten. Je bunter die alternativen Möglichkeiten, desto grauer unser Verpassen. Nirgends wird das so deutlich, wie in den sozialen Medien.
    Insbesondere dann, wenn wir in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, drängt sich der Eindruck auf jede*r erlebt ständig Spektakuläres. Nur wir sitzen auf dem Sofa, wischen hoch und runter, drücken auf „gefällt mir“ und gefallen uns selbst dabei nicht.Aus dem Text „Gelassen verpassen“ (Katharina Hajek)
    Umso wichtiger ist es, den Glanz des Verpassten etwas verblassen zu lassen und sich dann zu fragen: Warum hätte ich das eigentlich gerne gemacht? Wie so vieles, über das wir uns sorgen, kann auch die FOMO ein:e hilfreiche:r Ratgeber:in sein. Dazu, wie das aussehen kann, welche Erfahrungen ich im letzten Sommer mit – oder besser ohne – einen Fahrradausflug in den Spreewald gemacht habe und was FOMO in Zeiten von Corona (nicht) bedeutet, habe ich mir im Nachtspaziergang ein paar Gedanken gemacht.
    Ich bin wie immer super gespannt auf Feedback und freue mich über Kommentare, Sterne, Bewertungen, Teilen, Typo-Finder:innen und/oder technische Rückmeldungen. Vielen Dank dafür!
    16 min
  • Nachts sind alle Zweifel grau – #4
    Gerade getroffene Entscheidungen sind die schönsten und schlimmsten auf einmal. Die schönsten sind sie, weil sie Klarheit schaffen und ein Weiterkommen ermöglichen, die schlimmsten sind sie, da sie (zumindest bei mir) ein Feuerwerk des Zweifelns zünden. Aber zweifeln kann auch schon vor der Entscheidung oder völlig unabhängig vom Entscheiden – in Bezug auf das eigene Verhalten, abgelieferte Arbeitsergebnisse oder schlicht die Beteiligung am sozialen Leben – Kopfzerbrechen verursachen. Darum geht es in dieser Podcastfolge. Ich frage mich: wie fühlt sich zweifeln an? Wie kann man das vielleicht gewinnbringend einsetzen? Warum ist für mich „Mehrfeln“ eigentlich das viel bessere Wort?
    „Auf Spotify schneit es fröhliche Triumph-Sternchen und vor meinen Augen sieht es auch verdächtig nach Milchstraße aus.“Der Moment, als ich diesen Podcast online gestellt habe
    Aufhänger für dieses Thema war übrigens eine Rückmeldung zum Titel dieses Podcasts: „Nachtspaziergang“ sei ein Titel, der gerade, wenn er von einer Frau verwendet wird, einen bitteren Beigeschmack hat – und das nicht erst seit 2021. Das ist eine Rückmeldung, die mich in Zweifel gestürzt habe, weil sie stimmt. Punkt. Das ist ein riesiges Problem und ein Thema, mit dem ich schon sehr persönlich Berührung hatte (auch im Wortsinn). Mit dem Zweifel umzugehen war wahnsinnig wichtig des Themas wegen – im Podcast hört ihr, warum ich erstmal bei dem Titel bleibe. Gleichzeitig war es wahnsinnig produktiv über das Thema der Rückmeldung hinaus. Zweifel kann ein:e hilfreiche:r Ratgeber:in sein.
    Zweifeln ist ein Mechanismus, der uns dabei unterstützen kann auszuloten, Entscheidung von uns Aufmerksamkeit verdient, weil sie komplexer ist, als uns vielleicht vorab bewusst war und uns vielleicht auch zeigt, wo sich die Optionen besonders reiben. Das wiederum kann helfen, sie besser mit einander zu vergleichen und schlussendlich eine gute Entscheidung zu treffen. 
    Ich freu mich über Rückmeldungen von Euch: Was denkt ihr übers Zweifeln? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Und natürlich freue ich mich ganz abseits vom Thema auch über Feedback zum Podcast.
    Danke für das Bildmaterial an Ryan McGuire auf Pixabay 
    17 min
  • Gute Nacht(Spaziergang) – Abschied #3
    In dieser Nacht backen wir lächelnd Erinnerungs-Croissants. Es geht um Abschied, Trauer, Bewältigung und was wir aus dem Verlust – eines Menschen, einer Beziehung, eines Traumes – über uns und das „danach“ lernen könn(t)en. In der Mitte wird es sehr persönlich und auch sehr deutlich: Ich lese einen Text, der mir wahnsinnig viel bedeutet, in dem es um den Tod eines geliebten Menschen und seine letzte Bitte an mich und alle seine Lieben geht.
    „Das ist echt beschissen und mit unter unendlich traurig, wenn wir jemanden verlieren. […] Und das gilt sowohl für den Fall, wenn wir jemanden an den Tod verlieren, als auch, wenn wir jemanden an das Leben verlieren.“#3 Nachtspaziergang – Abschied – 11:15min
    Ich möchte an dieser Stelle noch ein wenig Hintergrund zur Ausgabe teilen, auf die ich mich beziehe:
    Die Phasen der Trauer
    Je nachdem, wen man fragt und wo man sucht, bekommt man verschiedene Einteilungen – einig sind sich Expert:innen darin, dass Trauer in Phasen verläuft. Eine der bekanntesten Einteilungen sind die fünf Phasen der Trauer nach Elisabeth Kübler-Roß: (1) Leugnen, (2) Zorn, (3) Verhandeln, (4) Depression und (5) Akzeptanz. Weniger bekannt aber auch intuitiv sind die Phasen nach Verena Kast: [1] Nicht-Wahrhaben-Wollen, [2] Aufbrechende Emotionen, [3] Suchen und Sich-Trennen und [4] neue Selbst- und Weltbezug. Vielleicht habt ihr Gemeinsamkeiten bemerkt: Starke Gefühle und Vermeidung gehören ebenso zum Prozess wie auch der Frieden mit der Situation. (Mehr Informationen gibt es beim Trauerhaus Sobotta oder dem Trauer-Blog November)
    Umgang mit Trauernden
    Dass diese fünf Phasen relativ sind, ineinander verschwimmen und nicht für alle gleich gelten, erklärt die Psychologin Laura im Funk-Format “Auf Klo” in einem spannenden Youtube-Video. Sie sagt: Schmerz und Kummer gehören dazu, Trauer hat ein Ende, braucht aber bewusste Trauerarbeit, zum Beispiel, in dem wir uns bewusst vom Verlorenen trennen. Und ja: Trauer erfolgt in Phasen. Mehr hört ihr im Video von “Aufs Klo” (FUNK).
    Und last but not least – dies ist das Lied, das ich am Ende der Folge zitiere. Ich lade Euch herzlich ein, zuzuhören.
    „Wer kann die Nacht, die Nacht schon dunkel nenn’n, wenn so viel Glühbirn‘ hoch am Himmel häng’n. Und wer weiß das schon genau? Vielleicht mal ich nie wieder was Schwarz, sondern nur noch Dunkelblau.“Tonbandgerät – Dunkelblau – Das Lied hören
    Wie immer freue ich mich über Rückmeldungen zum Podcast – zum Inhalt, zur Technik, zur Stimme, zum Thema. Immerhin ist dies ein Testprojekt.
    17 min
  • Nachtspaziergang allein – ab wann wird’s einsam? – #2
    Ich nehme Euch mit auf einen genüsslichen Sommertagsspaziergang durch Berlin. Nach allen Regeln der Kunst bin stadtfein flanierend durch meine Gegenwart mäandert, war zwar allein aber mir selbst genug. Und dann plötzlich, zurück zu Hause, kam die Leere.
    Auf diesen Balanceakt zwischen allein und einsam möchte ich Euch mitnehmen. Ich glaube nämlich, dass wir den Unterschied zwischen den beiden Zuständen alle kennen – nur die Grenze bekommen wir oft nicht mit. Dabei ist sie ein total spannender Hebel für Wohlbefinden und auch ein Ort, an dem wir uns selbst vielleicht ein bisschen besser kennenlernen können.
    Wie immer freue ich mich über Eure Gedanken zum Thema aber auch über Feedback zum Podcast. Diese Folge ist etwas lauter (vielleicht übersteuert?) und kürzer (die nächste wird wieder etwas länger) – wie gefällt Euch das? Her mit Rückmeldungen!
    12 min
  • Nachtspaziergang mit Freund:innen (#1)
    Nachdem das Intro online ist und wir auf Apple Podcasts, Spotify und Co gemeinsam spazieren gehen können, ist es Zeit für die erste ‚richtige‘ Folge. Und die dreht sich um eines der Kernthemen der Corona-Gegenwart: das (Nicht-)Alleinsein. Ich frage mich, wie wir von innen und außen dagegen (oder damit?) angehen können und warum wir manchmal den Menschen, die uns die nächsten sind, keine Chance geben, uns Gesellschaft zu schenken.
    Wie immer stehen am Ende drei Dinge klar: (1) Nichts von alledem ist unnormal – Rückzug in uns selbst ist Selbstschutz und in sofern sogar eine Chance. (2) Wir können selber etwas für uns tun. (3) Es ist gut zu wissen, dass wir – wie immer im Leben – Strategien teilen und von einander lernen können.
    Damit genug der Gedanken und Euch viel Freude beim Hören!
    Last but not least noch einmal die Erinnerung daran, dass dieses Projekt ein Testballon ist. Ich möchte an diesem Projekt lernen: Wo schreibe ich eigentlich Shownotes hin? Wie spreche ich? Wie klingt die Technik? Mache ich genug Pausen? Ist der Jingle zu laut und gefällt er Euch überhaupt? Kurzum: Ich freue mich über Feedback. Das hilft nicht nur diesem Projekt, sondern auch meinem eigentlichen Podcast rund um Sozialpsychologie im Alltag. Aber dazu bald mehr.
    13 min

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I share a condensed view of my life’s obstacles, insights, and learnings as a social psychologist, communication consultant, researcher, and basic human being in my podcasts. I am sure that sharing…