Im Jahr 2014 trat ein ungewöhnlicher Meteor, bekannt als IM1, in die Erdatmosphäre ein und stürzte in den Pazifischen Ozean nahe Papua-Neuguinea. Auffällig war seine hohe Geschwindigkeit, die darauf hindeutet, dass er aus dem interstellaren Raum stammt. Im Juni 2023 leitete der Astrophysiker Avi Loeb eine Expedition, um Überreste dieses Meteors zu bergen. Dabei entdeckte sein Team winzige metallische Kügelchen, sogenannte Spherulen, mit einem Durchmesser von weniger als einem Millimeter. Diese bestehen hauptsächlich aus einer Stahl-Titan-Legierung, die stärker ist als das Eisen herkömmlicher Meteoriten. Diese Entdeckung könnte darauf hindeuten, dass es sich bei IM1 um ein technologisches Artefakt aus einem anderen Sonnensystem handelt.