Nerdfunk (MP3)

Nerdfunk (MP3)

By Matthias Schüssler, Kevin Rechsteiner, Christian SchmidTechnologyEducationCourses
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Nerdfunk (MP3) episodes

  • Ist Google genial? Oder doch bloss scheinheilig?
    Wir haben im Nerdfunk 562 (Friert da gerade die Hölle zu?) schon ein paar Worte über Googles Pläne verloren, das individuelle Tracking von uns Nutzern im Web aufzugeben. Nun kommen wir nicht darum herum, das Thema ausführlich anzugehen und uns zu fragen: Ist das nun das Ende der Datensammelei – oder geht es erst richtig los?
    Denn erst einmal klingen die Pläne super: Google will in seinem Chrome-Browser per Ende Jahr keine Cookies mehr annehmen, die von Drittanbietern gesetzt werden. Die gelangen typischerweise über Werbebanner und über eingebettete Inhalte, wie zum Beispiel Youtube-Videos oder Facebook-Knöpfe in den Browser. Und sie waren bisher die bevorzugte Methode der Datensammler, um uns Surfer durchs Netz zu verfolgen und hinterher individuell mit Werbung zu bedienen – den sogenannten Targeted Ads.
    Stattdessen wird Google auf eine Methode namens Federated Learning Of Cohorts (Floc) setzen: Sie analysiert unsere Gewohnheiten und teilt uns in Kohorten ein: Das sind grosse Gruppen mit einem gemeinsamen Interesse, die entsprechend beworben werden können.
    Doch so gut das auch klingt: Es gibt auch gravierende Nachteile. Und auch wenn man grosszügig über die hinwegsieht, so ist nicht zu übersehen, dass Google selbst nicht daran denkt, weniger persönliche Daten zu sammeln – gerade auch das ist in der letzten Zeit mehr als deutlich geworden.
    Ist Google genial? Oder bloss scheinheilig? Über das sprechen wir in dieser Sendung. Und wir geben Tipps, wie wir alle uns nachhaltig vor dem Tracking schützen.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-564/
    0 min
  • Jetzt werden wir stinkreich – dank NFT
    Da haben wir uns etwas Schönes eingebrockt!
    Letzte Woche, im Überschwang der Gefühle, haben wir uns dazu hinreissen lassen, eine ganze Sendung einem überaus sperrigen Gegenstand zu widmen. Dieser Gegenstand trägt den Namen Non-Fungible Tokens oder kurz NFT und bezeichnet eine Technik, mit der sich einmalige digitale Güter schaffen lassen.
    Normalerweise ist es so, dass sich ein Objekt aus Bits und Bytes beliebig kopieren und reproduzieren lässt. Bei den NFT verhindern kryptografischer Methoden den Austausch oder Ersatz – und so übersetzt sich der Name auch als nicht ersetzbare Wertmarke. Auch Fälschungen sind ausgeschlossen, weil sich jedes Objekt jederzeit zum Ursprungsort zurückverfolgen lässt.
    Das ist eine spannende Angelegenheit. Sie eröffnet die Möglichkeit, auch im virtuellen Raum einmalige Gegenstände zu besitzen und zu horten. Man denkt sofort an digitale Kunst und den dazugehörenden Kunsthandel. Oder an Spiele, bei dem eine Jagd um gewisse Gegenstände entbrennt.
    Aber natürlich stellt sich auch gleich die Frage nach den Schattenseiten: Sind die NFTs nicht hauptsächlich dazu da, das digitale Besitzdenken zu fördern, dem Kapitalismus Vorschub zu leisten und Spekulanten zu beglücken? Ein Anzeichen dafür ist das Werk des Künstlers Beeple, das in Form einer JPG-Datei von Christie's für 69,3 Millionen US-Dollar verkauft worden ist. Und wir fragen uns auch: Gehen nun die Träume der Rechteinhaber in Erfüllung, die sich schon daran stören, wenn wir unseren Freunden einen Bluray-Film ausleihen?
    Wir wägen in dieser Sendung die Vorteile und die Nachteile ab – und versuchen eine Prognose, ob wir es nur mit einem Hype oder mit einer echten Revolution zu tun haben.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-563/
    35 min
  • Friert da gerade die Hölle zu?
    Wir feiern heute ein zweifaches Jubiläum: Erstens ist es auf den Tag genau zwölf Jahre her, seit unsere erste Sendung den Äther erreichte. Und zweitens sind wir seit nunmehr zwölf Monaten im Corona-Modus und schlagen uns nicht nur mit unseren Themen und den Jingles, sondern auch mit den Tücken der Internettelefonie herum.
    Aber keine Angst: Wir werden uns weder dazu hinreissen lassen, wegen des einen Jahrestags in übertriebenes Jubelgeschrei auszubrechen, noch werden wir wegen des anderen ein grosses Fass aufmachen. Denn für uns bleibt es bei der Erkenntnis, dass das Pandemiejahr zwar auch mit Internet keine Freude war, doch wir ohne Internet wahrscheinlich alle längst durchgedreht wären.
    Abgesehen von solch tiefschürfenden Erkenntnissen beschäftigen wir uns mit der Aktualität, und zwar mit den Plänen Googles, das individuelle Tracking aufzugeben. Wir analysieren, was das Nein zur E-ID für die Digitalisierung in der Schweiz bedeutet und wenn uns niemand bremst, reden wir womöglich auch noch über den neuesten Internet-Hype – die Non-Fungible Tokens oder kurz NFT.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-562/
    30 min
  • Ein würdiger Lebensabend für unsere altgedienten Gadgets
    Mit unserer heutigen Sendung schliessen wir nahtlos an unsere Kummerbox-Live-Ausgabe von letzter Woche an. Damals ging es um zwei schon etwas ältere Smartphones, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gewachsen sind – und die wegen fehlender Sicherheits-Updates nicht mehr als Sicher gelten dürfen.
    Doch ist Wegschmeissen und Neukaufen wirklich die beste Lösung für Hardware, die nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist? Gibt es nicht Mittel und Wege, um solche Geräte um- oder aufzurüsten und einem guten Zweck zuzuführen – und so die Gebrauchszeit zu verlängern und den Ressourcenverschleiss zumindest ein bisschen zu verringern?
    Und in der Tat: Es gibt Methoden und Möglichkeiten, mit denen Geräte nicht obsolet werden, auch wenn sie nicht mehr auf der Höhe der Zeit sind. Wir haben einige solcher Lösungen zusammengetragen. Aber wir kommen nicht umhin, auch laute Kritik zu üben: Denn die Hersteller tun wenig, dass die Geräte leicht zu reparieren und aufzurüsten sind. Und manchmal wird die Nutzungszeit noch völlig intakter Geräte künstlich beschränkt, indem Updates verweigert oder unverzichtbare Webdienste abgedreht werden. Müsste da nicht die Politik mehr tun?
    29 min
  • Diese Sendung kommt nicht vom Mars
    ... auch wenn sie teilweise so klingen könnte. Das liegt daran, dass der kleine Mars-Rover Perseverance unser Nerdherz höher schlagen lässt. Und ja, am liebsten hätten wir in dieser Sendung nur über Marsmissionen gesprochen – und über die Frage, wer von unserem Team denn bei einer bemannten Mission dabei wäre. Digichris vielleicht – in der Hoffnung, dass es auf dem roten Planeten doch noch etwas interessanter ist als auf einem hundskommunen Kreuzfahrtschiff?
    Doch pflichtbewusst wie wir sind, kümmern wir uns in dieser Sendung auch um unsere eigentliche Aufgabe: Nämlich um die Beantwortung von Hörerinnen- und Leserfragen, die in der letzten Zeit bei uns eingetroffen sind.
    Und diese Anlegen haben es in sich: Lukas fragt, ob das Anmeldeprozedere bei der neuen Streamingplattform Playsuisse überhaupt zumutbar sei. Veronika schlägt sich mit ihrem zu grossen Mailarchiv herum. Peter möchte eine vielversprechende Foto-App herunterladen, schafft das aber nicht. Und Susanna hat Ärger mit ihrem schon etwas älteren Mobiltelefon.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-560/
    38 min
  • Diese Sendung kommt nicht aus Dubai
    Eingefleischte Hörerinnen wissen es: Wenn eine Patch-Tuesday-Sendung ansteht, dann haben in der digitalen Welt entweder umwälzende Veränderungen stattgefunden. Oder den Sendungsmachern ist kein anderes Thema eingefallen.
    Welche der beiden Ursachen für die heutige Sendung verantwortlich ist, überlassen wir eurem scharfsinnigen Urteil. Ein kleiner Hinweis auf die richtige Antwort gibt die Traktandenliste mit den aktuellen Themen, die sich in den Shownotes findet. Wie üblich gilt: Die ist unverbindlich und kann während der Sendung ohne Angabe von Gründen umgestossen werden.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-559/
    34 min
  • Stirbt das Kino an (oder mit) Covid-19?
    Vielen geht es wegen der Pandemie dreckig – auch dem Kino. Die Lichtspielhäuser sind während der Lockdowns geschlossen, doch das ist nicht das ganze Ungemach: Auch die verschobenen Filmpremieren wandern nun ins Netz und werden über die Streamingplattformen abgehalten. Die Anzeichen deuten darauf hin, dass dieser Trend unumkehrbar sein wird: Selbst nach dem Ende der Pandemie bleibt es fraglich, ob das Publikum zurückkehren wird.
    Es gibt das Kino seit gut hundert Jahren und für viele von uns haben mit ihm eine innige Liebesbeziehung gepflegt: Die Filmpaläste waren mehr als nur die dunklen Säle, in denen spektakuläre Streifen zu sehen waren. Sie waren Orte der Magie, der auch von einem 4k-Bildschirm zu Hause nicht ohne weiteres ersetzt wird.
    Doch dann kamen die Schachtelkinos und die Multiplex-Paläste auf, und bei manchen kühlte sich Leidenschaft etwas ab. Darauf folgte das Streaming, Netflix und nun die Coronakrise – sodass wir uns bange fragen: Ist das der endgültige Todesstoss?
    Das diskutieren wir heute – zusammen mit den Fragen, was uns das Kino bedeutet, wie sich die Sehgewohnheiten mit Netflix verändert haben und ob nicht die jüngst zu beobachtende Serienmüdigkeit dem Kino nicht unerwartet neuen Schwung verleihen könnte.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-558/
    33 min
  • Radio aus dem Clubhouse
    Clubhouse ist sozialmedialer Balsam auf die Seelen der geschundenen Facebook- und Twitter-Nutzer: Die neue App, die seit gut zwei Wochen auch hierzulande nutzbar ist, hat einen grossen Rummel bei Nutzern und in den Medien ausgelöst. Anstelle von kurzen Status-Updates sollen bei Clubhouse tiefschürfende Gespräche stattfinden. Und statt viraler Aufmerksamkeit und Rambazamba soll in dieser App eine intime, vertrauensvolle Atmosphäre herrschen, in der man sich nicht an den Kragen geht, sondern wieder den gemeinsamen Nenner sucht.
    So zumindest die Theorie. Dass Clubhouse nun alles besser macht als die Social-Media-Plattformen bisher, mögen wir noch nicht so recht glauben. Aber eines ist unbestreitbar: Es gibt eine Art Seelenverwandtschaft zwischen der App und dem guten alten Rundfunk: Beide leben vom gesprochenen Wort und im Augenblick – denn auch bei Clubhouse finden Gespräche nur mit Ton und ohne Video statt. Und da es keine Aufzeichnung gibt, muss live zuhören, wer dabei sein will.
    Darum wagen wir heute ein Experiment: Wir senden live via Clubhouse-App – natürlich aus einem öffentlichen Raum, in den sich jeder dazugesellen darf, der mag. Entsprechend offen sind wir bei den Themen: Wir haben vor, über die Themen der Woche zu sprechen. Doch wir sind bereit, uns dorthin zu bewegen, wo das Publikum uns haben will. (Und ja, wir haben auch einen Plan B, falls die Technik nicht mitspielen sollte.)
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-557/
    35 min
  • Ein bunter Strauss (an digitalen Problemen)
    Zum ersten Mal Kummerbox Live im neuen Jahr, und zwei Dinge stechen uns ins Auge: Erstens haben wir eine rekordhohe Zahl von Anfragen in der Warteschlaufe, die es in der heutigen Sendung abzuarbeiten gilt.
    Zweitens ist die Bandbreite der Fragen gross: Wir legen mit einer verhältnismässig einfachen Browser-Frage los, um uns über widerspenstige Websites bis hin zu Mail- und Synchronisationsquerelen zu den härteren Knacknüssen durchzukämpfen.
    Übrigens: Wenn euch selbst eine Frage unter den Nägeln brennt, dann stellt sie uns per Mail; die Adresse dafür gibt es in der Sendung. Normalerweise gibt es zeitnah eine Antwort auf dem gleichen Weg zurück, damit ihr nicht bis zur nächsten Sendung warten müsst. Wir bitten jedoch um Verständnis, wenn es einmal etwas länger dauert – denn wir machen das hier leider nicht hauptberuflich.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-556/
    38 min
  • Die Geheimwaffe des webaktiven Arbeitstiers
    Es gibt nicht viele Gründe, wofür wir dem Internet Explorer dankbar sein müssten. Aber ein solcher Grund existiert: Microsoft hat 1999 bei Version 4 für Erweiterbarkeit gesorgt. Die sogenannten Add-ons gibt es bis heute bei allen grossen Browsern. Sie fügen Funktionen hinzu, die es von Haus aus nicht gibt, und die für die meisten Anwender zu speziell sind, um sie direkt ins Programm zu integrieren. Doch über diese Erweiterbarkeit hat man als Anwender die Möglichkeit, sich quasi seinen individuellen Browser zu bauen.
    Es steht die Vermutung im Raum, dass es vor allem die Nerds sind, die von dieser Möglichkeiten Gebrauch machen. Darauf deutet auch eine, allerdings uralte Studie hin, wonach 85 Prozent der Firefox-Nutzer Erweiterungen verwenden, bei Chrome aber nur 33 Prozent.
    Wir diskutieren diese Vermutung, verraten, welche Erweiterungen wir verwenden und zu welchem Zweck. Und wir besprechen auch die Nachteile, die Browsererweiterungen haben können – zumal dann, wenn man sie nicht vorsichtig auswählt oder viel zu viele installiert.
    Die Links zur Episode: https://nerdfunk.ch/nerdfunk-555/
    33 min

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