
Sign up to save your podcasts
Or


Autor, Sprecher und Episodenbild
Yeal Gabriel Gwyneth Spengler
Technik und Gestaltung
Thorsten Siefert
Das Auspacken neuer Technik, ich zelebriere es gerne, Schritt für Schritt, feierlich, ganz für mich. Freitagabend letzter Woche traf das MacBook Neo ein, zusammen mit meinem Freund Alex. Wir saßen uns am Esstisch gegenüber und er forderte mich auf, die Verpackung zu öffnen. “Nein, später”, entgegnete ich. Und dann – Alex hatte die zitrusgelbe Neuanschaffung schließlich aus dem AppleStore Düsseldorf bei strömendem Regen gerettet und war darauf im Detail genauso neugierig wie ich – drehte ich die Verpackung um, um die Öffnungsstreifen abzuziehen. Da legte sich eine Hand über die meine. “Für wen machst du das jetzt? Nicht für mich”, sagte Alex. “Für mich”, log ich freundlich lächelnd.
Aus der Box befreit lag es dann vor uns, das Gerät fühlt sich so an, wie es heißt, Neo eben. Es erinnert mich ganz stark an mein zweites MacBook, das Weiße in Polycarbonat-Ausführung mit irgendeinem Intel Chip darin. Es fasst sich auch irgendwie genauso an, so rund. So selbstverständlich und organisch. Fast zum Liebhaben. Wie selbstverständlich startete das nagelneue Neo mit dem vertrauten Gong, eine kurze Reise durch die Einrichtung, ein Update und es konnte losgehen. Der bekannte Hello-Schriftzug lief über den Bildschirm, alles war bereit.
Das Faszinierende: Für die Hälfte des Preises des bisherigen Einsteigermodells MacBook Air erhält man hier genau das, was man zum täglichen Arbeiten braucht. Und wie bei den anderen Geräten von Apple ist man dank AppleID sofort zuhause, findet seine Texte, Bilder und weitere Dateien am gewohnten Platz vor, man muss nichts mehr aufwändig einrichten.
Die Leistung: Keine Abstriche aus meiner Perspektive, der eines einfachen Anwenders. Der A18Pro liegt im Single-Core-Betrieb deutlich über dem M1 und reicht fast an den M3 heran. Alles, was ich an Programmen nutze, läuft flüssig. Die Qualität: Gewohnt hoch. Der Bildschirm in Retina-Auflösung, das sehr gute Keyboard, ein sauber verarbeitetes Alugehäuse, einfach top. Ja, die Tastatur hat keine Hintergrundbeleuchtung. Das Trackpad ist mechanisch, nur eine USB-Buchse einigermaßen leistungsfähig, von Thunderbolt keine Spur. Das alles stört mich nicht im Geringsten. Nichts von den Features, die Apple weggelassen hat, mindert die AppleExperience im alltäglichen Gebrauch.
Störendes? Hmm. Bislang nicht. Der Ladevorgang mit maximal 30 Watt ist schon etwas zeitraubend. Zwei Stunden kann es dauern, bis 100% der Akkukapazität erreicht sind. Dafür verbraucht das Neo so wenig Energie, das es nur selten in die Nähe einer Steckdose muss. Aber ich nehme auch mit meinen anderen Devices – und da sind einige Schnelllader dabei – nicht an der Energieübertragungsolympiade teil. So wie ich mich jede Nacht in Ruhe regeneriere – wer möchte schon gerne Schnellschläfer sein – gönne ich es ihnen, sich gemählich Saft aus dem Netz ziehen. Den Akkus schadet das sicher nicht.
Ich hoffe sehr, dass das Neo zu dem wird, was ich mir von meinem Lieblingscomputerhersteller schon lange gewünscht habe: Ein Türöffner für all jene Menschen, die aufgrund der Preisgestaltung bislang Abstand von Apple und seinen wirklich unfassbar einfach zu bedienenden und langlebigen Endgeräten gehalten haben. Dies ist der optimale Moment für einen Wechsel aus der Welt der überteuerten Plastik-Notebooks mit miserablen Bildschirmen, durchdrückbaren Tastaturen, klapprigen Trackpads samt eines Betriebssystems von Microsoft, das in seiner 11. Version charakterlich einem Werbewochenblättchen sehr nahe kommt. Letzteres kann man unbesorgt dem Altpapier zuführen, mit einem 600€-Notebook wird das kein vernünftiger Mensch tun und sich stattdessen über einige Jahre damit herumärgern müssen.
Und darüber würde ich mich freuen: Das Neo finden Sie im Elektronikmarkt Ihrer Wahl zum Ausprobieren, vielleicht gibt es ja in Ihrer Stadt sogar einen Apple Store. Testen Sie das Neo, machen Sie sich selbst ein Bild von dem Einstiegsangebot der Kalifornier. Sie können hier nichts falsch machen. Als ich 2006 meinen ersten iMac von Amazon geliefert bekam – vorher hatte ich einen furchtbaren Streit mit Windows Vista gehabt und spontan meinen ersten Apple-Computer bestellt – war ich durchaus ein wenig unsicher dahingehend, wie das Arbeiten damit nun werden würde. Lassen Sie es mich so sagen: Es wurde super gut und das wird es auch bei Ihnen werden. Indigo, silber, rosa oder zitrusgelb, Sie haben die Wahl.
By Hans-Christian Spengler und Thorsten A. SiefertAutor, Sprecher und Episodenbild
Yeal Gabriel Gwyneth Spengler
Technik und Gestaltung
Thorsten Siefert
Das Auspacken neuer Technik, ich zelebriere es gerne, Schritt für Schritt, feierlich, ganz für mich. Freitagabend letzter Woche traf das MacBook Neo ein, zusammen mit meinem Freund Alex. Wir saßen uns am Esstisch gegenüber und er forderte mich auf, die Verpackung zu öffnen. “Nein, später”, entgegnete ich. Und dann – Alex hatte die zitrusgelbe Neuanschaffung schließlich aus dem AppleStore Düsseldorf bei strömendem Regen gerettet und war darauf im Detail genauso neugierig wie ich – drehte ich die Verpackung um, um die Öffnungsstreifen abzuziehen. Da legte sich eine Hand über die meine. “Für wen machst du das jetzt? Nicht für mich”, sagte Alex. “Für mich”, log ich freundlich lächelnd.
Aus der Box befreit lag es dann vor uns, das Gerät fühlt sich so an, wie es heißt, Neo eben. Es erinnert mich ganz stark an mein zweites MacBook, das Weiße in Polycarbonat-Ausführung mit irgendeinem Intel Chip darin. Es fasst sich auch irgendwie genauso an, so rund. So selbstverständlich und organisch. Fast zum Liebhaben. Wie selbstverständlich startete das nagelneue Neo mit dem vertrauten Gong, eine kurze Reise durch die Einrichtung, ein Update und es konnte losgehen. Der bekannte Hello-Schriftzug lief über den Bildschirm, alles war bereit.
Das Faszinierende: Für die Hälfte des Preises des bisherigen Einsteigermodells MacBook Air erhält man hier genau das, was man zum täglichen Arbeiten braucht. Und wie bei den anderen Geräten von Apple ist man dank AppleID sofort zuhause, findet seine Texte, Bilder und weitere Dateien am gewohnten Platz vor, man muss nichts mehr aufwändig einrichten.
Die Leistung: Keine Abstriche aus meiner Perspektive, der eines einfachen Anwenders. Der A18Pro liegt im Single-Core-Betrieb deutlich über dem M1 und reicht fast an den M3 heran. Alles, was ich an Programmen nutze, läuft flüssig. Die Qualität: Gewohnt hoch. Der Bildschirm in Retina-Auflösung, das sehr gute Keyboard, ein sauber verarbeitetes Alugehäuse, einfach top. Ja, die Tastatur hat keine Hintergrundbeleuchtung. Das Trackpad ist mechanisch, nur eine USB-Buchse einigermaßen leistungsfähig, von Thunderbolt keine Spur. Das alles stört mich nicht im Geringsten. Nichts von den Features, die Apple weggelassen hat, mindert die AppleExperience im alltäglichen Gebrauch.
Störendes? Hmm. Bislang nicht. Der Ladevorgang mit maximal 30 Watt ist schon etwas zeitraubend. Zwei Stunden kann es dauern, bis 100% der Akkukapazität erreicht sind. Dafür verbraucht das Neo so wenig Energie, das es nur selten in die Nähe einer Steckdose muss. Aber ich nehme auch mit meinen anderen Devices – und da sind einige Schnelllader dabei – nicht an der Energieübertragungsolympiade teil. So wie ich mich jede Nacht in Ruhe regeneriere – wer möchte schon gerne Schnellschläfer sein – gönne ich es ihnen, sich gemählich Saft aus dem Netz ziehen. Den Akkus schadet das sicher nicht.
Ich hoffe sehr, dass das Neo zu dem wird, was ich mir von meinem Lieblingscomputerhersteller schon lange gewünscht habe: Ein Türöffner für all jene Menschen, die aufgrund der Preisgestaltung bislang Abstand von Apple und seinen wirklich unfassbar einfach zu bedienenden und langlebigen Endgeräten gehalten haben. Dies ist der optimale Moment für einen Wechsel aus der Welt der überteuerten Plastik-Notebooks mit miserablen Bildschirmen, durchdrückbaren Tastaturen, klapprigen Trackpads samt eines Betriebssystems von Microsoft, das in seiner 11. Version charakterlich einem Werbewochenblättchen sehr nahe kommt. Letzteres kann man unbesorgt dem Altpapier zuführen, mit einem 600€-Notebook wird das kein vernünftiger Mensch tun und sich stattdessen über einige Jahre damit herumärgern müssen.
Und darüber würde ich mich freuen: Das Neo finden Sie im Elektronikmarkt Ihrer Wahl zum Ausprobieren, vielleicht gibt es ja in Ihrer Stadt sogar einen Apple Store. Testen Sie das Neo, machen Sie sich selbst ein Bild von dem Einstiegsangebot der Kalifornier. Sie können hier nichts falsch machen. Als ich 2006 meinen ersten iMac von Amazon geliefert bekam – vorher hatte ich einen furchtbaren Streit mit Windows Vista gehabt und spontan meinen ersten Apple-Computer bestellt – war ich durchaus ein wenig unsicher dahingehend, wie das Arbeiten damit nun werden würde. Lassen Sie es mich so sagen: Es wurde super gut und das wird es auch bei Ihnen werden. Indigo, silber, rosa oder zitrusgelb, Sie haben die Wahl.