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Google hält am offenen Android fest, baut aber neue Hürden ein.
Die Installation von Apps außerhalb des Play Stores gehört seit jeher zu Android. Trotzdem verändert Google nun eine der wichtigsten Regeln dazu. Künftig müssen sich Entwickler registrieren, selbst wenn sie ihre Apps gar nicht über Googles Store anbieten.
Android: Registrierung für alle App-EntwicklerAb Herbst 2026 will Google in ersten Ländern nur noch Apps auf zertifizierten Android-Geräten erlauben, deren Entwickler zuvor registriert wurden. Dazu zählen zunächst Märkte wie Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Europa folgt laut Plan erst 2027. Entwickler müssen ihre Identität bestätigen, eine Gebühr zahlen und ihre Anwendungen signieren lassen.
Android-Chef Sameer Samat begründet die Entscheidung mit wachsendem Druck. Regierungen fordern stärkere Maßnahmen gegen betrügerische Apps. Gleichzeitig räumt Samat ein, dass Android bisher nicht immer effektiv schütze. „Die derzeitigen Warnungen sind unzureichend“, erklärt er. Kriminelle würden Nutzer häufig gezielt dazu bringen, schädliche Apps manuell zu installieren (Quelle: Android Authority).
Trotz der Änderungen soll Sideloading erhalten bleiben. Samat stellt klar, dass das direkte Installieren von Apps weiterhin ein wichtiger Teil von Android bleibt. Dennoch plant Google zusätzliche Hürden im Prozess. Vor allem unerfahrene Nutzer sollen so besser vor Betrugsversuchen geschützt werden.
Android-Apps: Kritik von Entwicklern wächstGoogles Konzept nennt sich „verantwortungsvolle Offenheit“. Nutzer sollen weiterhin Apps aus beliebigen Quellen installieren können, gleichzeitig soll zumindest überprüft werden, ob hinter einer Anwendung eine reale Person steht.
Viele unabhängige Entwickler sehen das kritisch. Organisationen wie der Chaos Computer Club, die Free Software Foundation oder die Betreiber des alternativen App-Stores F-Droid warnen vor neuen Hürden. Sie befürchten, dass Google damit faktisch Kontrolle über fremde App-Vertriebswege erhält (Quelle: heise online).
By Google hält am offenen Android fest, baut aber neue Hürden ein.
Die Installation von Apps außerhalb des Play Stores gehört seit jeher zu Android. Trotzdem verändert Google nun eine der wichtigsten Regeln dazu. Künftig müssen sich Entwickler registrieren, selbst wenn sie ihre Apps gar nicht über Googles Store anbieten.
Android: Registrierung für alle App-EntwicklerAb Herbst 2026 will Google in ersten Ländern nur noch Apps auf zertifizierten Android-Geräten erlauben, deren Entwickler zuvor registriert wurden. Dazu zählen zunächst Märkte wie Brasilien, Indonesien, Singapur und Thailand. Europa folgt laut Plan erst 2027. Entwickler müssen ihre Identität bestätigen, eine Gebühr zahlen und ihre Anwendungen signieren lassen.
Android-Chef Sameer Samat begründet die Entscheidung mit wachsendem Druck. Regierungen fordern stärkere Maßnahmen gegen betrügerische Apps. Gleichzeitig räumt Samat ein, dass Android bisher nicht immer effektiv schütze. „Die derzeitigen Warnungen sind unzureichend“, erklärt er. Kriminelle würden Nutzer häufig gezielt dazu bringen, schädliche Apps manuell zu installieren (Quelle: Android Authority).
Trotz der Änderungen soll Sideloading erhalten bleiben. Samat stellt klar, dass das direkte Installieren von Apps weiterhin ein wichtiger Teil von Android bleibt. Dennoch plant Google zusätzliche Hürden im Prozess. Vor allem unerfahrene Nutzer sollen so besser vor Betrugsversuchen geschützt werden.
Android-Apps: Kritik von Entwicklern wächstGoogles Konzept nennt sich „verantwortungsvolle Offenheit“. Nutzer sollen weiterhin Apps aus beliebigen Quellen installieren können, gleichzeitig soll zumindest überprüft werden, ob hinter einer Anwendung eine reale Person steht.
Viele unabhängige Entwickler sehen das kritisch. Organisationen wie der Chaos Computer Club, die Free Software Foundation oder die Betreiber des alternativen App-Stores F-Droid warnen vor neuen Hürden. Sie befürchten, dass Google damit faktisch Kontrolle über fremde App-Vertriebswege erhält (Quelle: heise online).