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Seit gestern läuft auf Netflix die Dokumentation "Babo: Die Haftbefehl-Story". Und die ist heftig. Der Film zeigt den Offenbacher Rapper Haftbefehl (bürgerlich Aykut Anhan) über zwei Jahre hinweg bei seiner Selbstzerstörung. Wir sehen ihn im Drogenrausch, wie er Blut in ein Handtuch schnaubt, nach jahrelangem Kokainkonsum. Wir sehen ihn in der Notaufnahme, wo er wiederbelebt werden muss. Wir sehen, wie seine Ehe zerbricht, wie sein Bruder ihn zwangseinweisen muss. Ein Film, der mit einer Trigger-Warnung beginnt, wegen Drogenmissbrauch und Suizidgedanken. Die Regisseure zeigen Haftbefehl auch in den schlimmsten Momenten. Haftbefehl habe darauf bestanden, sagen sie. Trotzdem stellt sich die Frage: Hätte man den Rapper vor sich selbst schützen müssen?
By radioeins (rbb)Seit gestern läuft auf Netflix die Dokumentation "Babo: Die Haftbefehl-Story". Und die ist heftig. Der Film zeigt den Offenbacher Rapper Haftbefehl (bürgerlich Aykut Anhan) über zwei Jahre hinweg bei seiner Selbstzerstörung. Wir sehen ihn im Drogenrausch, wie er Blut in ein Handtuch schnaubt, nach jahrelangem Kokainkonsum. Wir sehen ihn in der Notaufnahme, wo er wiederbelebt werden muss. Wir sehen, wie seine Ehe zerbricht, wie sein Bruder ihn zwangseinweisen muss. Ein Film, der mit einer Trigger-Warnung beginnt, wegen Drogenmissbrauch und Suizidgedanken. Die Regisseure zeigen Haftbefehl auch in den schlimmsten Momenten. Haftbefehl habe darauf bestanden, sagen sie. Trotzdem stellt sich die Frage: Hätte man den Rapper vor sich selbst schützen müssen?