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Das größte Problem von 3D war schon immer die Brille – genau das will Samsung wohl jetzt ändern.
Viele hatten die 3D-Technologie für das Heimkino bereits abgeschrieben, doch Samsung könnte ihr nun zu einem überraschenden Comeback verhelfen. In Zusammenarbeit mit der koreanischen Uni Postech (Pohang University of Science and Technology) hat das Unternehmen eine neue brillenlose 3D-OLED-Technologie entwickelt, die die Fehler der Vergangenheit vermeiden soll. Die vielversprechenden Ergebnisse wurden sogar in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Samsung bastelt an 3D-RückkehrGanz neu ist das Thema für Samsung nicht. Bereits im vergangenen Jahr brachte der Hersteller mit dem Odyssey 3D einen brillenlosen 3D-Gaming-Monitor auf den Markt. Die nun vorgestellte OLED-Technologie stellt jedoch einen wichtigen Schritt nach vorne dar. Sie soll im Vergleich zur LCD-basierten Technik des Monitors einen deutlich besseren 3D-Effekt und eine höhere Bildqualität liefern.
Die Technik nutzt ein sogenanntes Lightfield-Verfahren, um dem menschlichen Auge räumliche Tiefe vorzugaukeln. Mithilfe von ultradünnen Speziallinsen auf dem Display wird das Licht so gelenkt, dass ein stabiler 3D-Effekt mit einem Betrachtungswinkel von bis zu 100 Grad entsteht.
Samsung sieht das Potenzial dieser Technologie vor allem in mobilen Geräten. Ein Prototyp wurde bereits erfolgreich in ein herkömmliches Smartphone-OLED-Panel integriert, was den Weg für zukünftige Handys, Tablets oder auch Monitore ebnen könnte. Damit würde der 3D-Effekt genau dort ankommen, wo Inhalte heute am häufigsten konsumiert werden (Quelle: Sammobile).
Ist der Zug für 3D abgefahren?Ob sich die Technik diesmal durchsetzt, bleibt abzuwarten. Die erste große 3D-Welle scheiterte vor Jahren nicht nur an den unhandlichen Brillen, sondern auch am Mangel an passenden Filmen und Spielen.
Doch in Zeiten, in denen räumliche und immersive Inhalte wieder stärker in den Fokus rücken, könnte Samsung mit dieser Innovation genau den richtigen Nerv treffen – vorausgesetzt, es gibt diesmal genug spannenden Content zu sehen.
By Das größte Problem von 3D war schon immer die Brille – genau das will Samsung wohl jetzt ändern.
Viele hatten die 3D-Technologie für das Heimkino bereits abgeschrieben, doch Samsung könnte ihr nun zu einem überraschenden Comeback verhelfen. In Zusammenarbeit mit der koreanischen Uni Postech (Pohang University of Science and Technology) hat das Unternehmen eine neue brillenlose 3D-OLED-Technologie entwickelt, die die Fehler der Vergangenheit vermeiden soll. Die vielversprechenden Ergebnisse wurden sogar in der renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht.
Samsung bastelt an 3D-RückkehrGanz neu ist das Thema für Samsung nicht. Bereits im vergangenen Jahr brachte der Hersteller mit dem Odyssey 3D einen brillenlosen 3D-Gaming-Monitor auf den Markt. Die nun vorgestellte OLED-Technologie stellt jedoch einen wichtigen Schritt nach vorne dar. Sie soll im Vergleich zur LCD-basierten Technik des Monitors einen deutlich besseren 3D-Effekt und eine höhere Bildqualität liefern.
Die Technik nutzt ein sogenanntes Lightfield-Verfahren, um dem menschlichen Auge räumliche Tiefe vorzugaukeln. Mithilfe von ultradünnen Speziallinsen auf dem Display wird das Licht so gelenkt, dass ein stabiler 3D-Effekt mit einem Betrachtungswinkel von bis zu 100 Grad entsteht.
Samsung sieht das Potenzial dieser Technologie vor allem in mobilen Geräten. Ein Prototyp wurde bereits erfolgreich in ein herkömmliches Smartphone-OLED-Panel integriert, was den Weg für zukünftige Handys, Tablets oder auch Monitore ebnen könnte. Damit würde der 3D-Effekt genau dort ankommen, wo Inhalte heute am häufigsten konsumiert werden (Quelle: Sammobile).
Ist der Zug für 3D abgefahren?Ob sich die Technik diesmal durchsetzt, bleibt abzuwarten. Die erste große 3D-Welle scheiterte vor Jahren nicht nur an den unhandlichen Brillen, sondern auch am Mangel an passenden Filmen und Spielen.
Doch in Zeiten, in denen räumliche und immersive Inhalte wieder stärker in den Fokus rücken, könnte Samsung mit dieser Innovation genau den richtigen Nerv treffen – vorausgesetzt, es gibt diesmal genug spannenden Content zu sehen.