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In dieser Folge geht es um:
Mit dabei:
Präsentiert von Gira: Smart Home. Smart Building. Smart Life.
Wie machen wir private Investitionen in den Wohnungsbau wieder attraktiv? In dieser Folge von „Neues Bauen – Die Macher“ sprechen wir live aus Berlin mit Christian Dürr (Bundesvorsitzender der FDP) und Justus Asselmeyer (Geschäftsführer Baumschlager Eberle Architekten, Hamburg) über die größten Bremsen im Wohnungsbau – und was jetzt wirklich helfen würde.
Kernpunkte der Folge:
Warum Projekte bei „Normalzins“ trotzdem funktionieren müssen
Standards, Auflagen, Genehmigungen: Wo es heute knirscht
Gebäudetyp E: vom Buzzword zur Umsetzung
Verbindlichkeit in Behördenprozessen (Fristen, Genehmigungsfiktion, klare Kommunikation)
Was Architektur und Planung konkret beitragen können (kostengünstig, nutzungsneutral, umbaubar)
Der Appell zum Schluss: „Nicht wollen, sondern machen.“
Erscheinungsdatum: 19. Februar 2026
Mehr zum Netzwerk/Format: https://80-sekunden.de/
Serieller, modularer, einfacher: Wie schaffen wir neues Tempo im Wohnungsbau?
In dieser Live-Folge von Neues Bauen – Die Macher vom Podcast Summit 2025 in Berlin sprechen Cordula Gudduschat (Saint-Gobain / ISOVER / RIGIPS) und Daniel Riedl (Vonovia / BUWOG) über die entscheidende Frage der Branche: Wie kommen wir schneller zu mehr bezahlbarem Wohnraum?
Es geht um die Hebel, die jetzt zählen: industrielle Vorfertigung, serielle Bauweisen, technologieoffene Partnerschaften (u. a. mit Gropyus), Materialinnovationen für schnellere Abläufe auf der Baustelle und die Rolle von Digitalisierung im Genehmigungsprozess. Gleichzeitig wird klar: Ohne verlässliche Förderkulisse, weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungen auf kommunaler Ebene bleibt der Bauturbo Stückwerk.
Eine Folge mit klaren Ansagen, praktischen Beispielen aus Berlin, Dresden, Salzburg – und konkreten Impulsen aus Österreich und Frankreich für mehr Tempo im Wohnungsbau.
Was muss passieren, damit es in Genehmigungsverfahren mehr Offenheit für neue Lösungen gibt? Live vom Podcast Summit / der Baustellenbesprechung in Berlin spricht die Moderation mit Nadine Bischof (Fachdienstleiterin Baurecht, Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis) und Christian von Drachenfels (Geschäftsentwicklung, UHRIG).
Folgentitel: Wie entsteht wieder mehr Investitionssicherheit für privaten Wohnungsbau in Deutschland?
**Darum geht’s
Die wichtigsten Punkte aus dem Gespräch
Unsicherheit ist der Killer-Faktor: Geopolitik, Zukunftsperspektiven, Kosten und Regeln wirken gleichzeitig.
Zinsen helfen – aber nur bedingt: Kurzfristig Entlastung möglich, langfristig bleibt die Entwicklung offen.
Deutschlands Geschäftsmodell wackelt: Exportgetriebenes Wachstum unter Druck plus Demografie bremst das Trendwachstum.
Politische Geschlossenheit ist ein Vertrauensfaktor: Weniger Streit, mehr Planbarkeit – das zählt bei langfristigen Investitionen.
Bauturbo-Idee: Weniger Flickenteppich im Baurecht – mehr Einheitlichkeit statt 16 Regelwelten.
**Zitate, die hängenbleiben (sinngemäß)
„Eines der größten Hemmnisse ist die Parzellierung des Baurechts.“
Gäste
Gäste
Dr. Philipp Tilleßen (KfW) – verantwortet die Förderstrategie und entwickelt Programme an der Schnittstelle von Wohnungsbau, Klimaschutz und sozialen Zielen.
Matthias Zühlke (syte) – Geschäftsführer, Architekt, arbeitet datenbasiert an Potenzialanalysen, Szenarien und schnelleren Investitionsentscheidungen in Bestand und Neubau.
Darum geht’s
Förderlandschaft 2025: viele Programme, viele Ziele – aber die Frage ist: Wie wird daraus Konjunktur?
Bestand: starke Programme (261/263), aber viele Beteiligte und Schnittstellen (Architekt, Energieberater, Finanzierung etc.).
Neubau: aktuell fast nur Förderung bei EH40 – politisch diskutiert wird EH55 als leichter zugänglicher Standard, um den Bauüberhang zu aktivieren.
Attraktivität für Investoren/Bauherren: Der Benefit wird oft erst am Ende sichtbar (Kostenvergleich, Residualwert, Szenarien).
Dreieck aus Ökologie, Sozialem, Wirtschaftlichkeit: kein Entweder-oder – aber ohne Baukosten runter und Bürokratie runter wird es schwierig.
Zu Gast:
Isabel Hammerschmidt, Viega – Expertin für TGA, Trinkwasserhygiene und digitale Prozesse in Planung & Bau
Prof. Dr.-Ing. Markus König, Ruhr-Universität Bochum – einer der führenden Forscher zu BIM und digitalen Bauprozessen
Themen dieser Folge:
Warum BIM oft falsch verstanden wird
Weshalb viele Unternehmen BIM nutzen, ohne es zu wissen
Was sich technologisch in den letzten Jahren wirklich verbessert hat
Wie man Perfektionismus überwindet und den Einstieg schafft
Daten als Grundlage für Nachhaltigkeit, Industrialisierung und automatisiertes Bauen
Die Rolle der Politik – und warum Warten keine Lösung ist
Fehlerkultur: Wie wir beim digitalen Arbeiten menschlicher und pragmatischer werden
Warum BIM nicht „in“ oder „out“ ist, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Bauprozesse
Besonders spannend:
BIM als Werkzeug, nicht als Ziel
Praktische Tipps für Planungsbüros und TGA-Fachplaner
Der Aha-Moment: Wo Unternehmen heute schon digitale Prozesse einsetzen, ohne es bewusst wahrzunehmen
Warum ein digitales Bauprojekt kein „100 %“-Dogma braucht
Thema: Wie gelingt eine deutliche Kostenreduktion durch serielles Bauen?
Eva Weiß, Geschäftsführerin BUWOG Bauträger GmbH
Daniel Quick, Vice President Produktmanagement EU, Viega
Kernaussagen:
20–30 % Kostenersparnis durch serielles Bauen sind realistisch – und ein riesiger Fortschritt.
Vorfertigung bringt Schnelligkeit, Qualität und weniger Mängel.
Der größte Hebel liegt oft in der Betriebskostenoptimierung.
Politik muss Genehmigungen vereinfachen und Innovationen Raum geben.
🎧 Jetzt reinhören und mitdiskutieren: [LINK ZUM PODCAST]
Thema: Baukultur unter Druck – zwischen Technologie und Tradition
Rainer Nagel, Architekt und Stadtplaner, Vorsitzender der Bundesstiftung Baukultur
Matthias Zühlke, CEO von Syte – Bringing AI to the Real Estate Industry
Themen dieser Folge:
Warum Architektur ohne Soziologie scheitert
Bezahlbarer Wohnraum: soziale Gruppen im Fokus (Alleinerziehende, Ältere, Studierende)
Urbane Vielfalt: neue Wohnformen wie Clusterwohnungen und genossenschaftliches Eigentum
Der öffentliche Raum als „soziales Betriebssystem“ der Stadt
Flexible Wohnungsgrößen und Lebensverläufe von Räumen
Segregation, Teilhabe und die Rolle von Politik und Baupraxis
Beispiele aus Berlin: autofreie Quartiere, Kiez-Experimente und Stadtplätze als Begegnungsorte
Appell an die Politik: Bauen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Gäste:
Prof. Jutta Allmendinger, Soziologin, Präsidentin des WZB Berlin, Honorarprofessorin FU Berlin
Tom Geister, Partner im Architekturbüro Sauerbruch Hutton
Moderation:
Neues Bauen – Die Macher
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