Herzlich Willkommen zur Fortsetzung ….
In dieser Episode knüpfen wir weiter am Thema Ziele an und sprechen über Gefühle und die eigenen Werte. Damit gehen wir viel zu selten um aber sie sind essentiell, wie wir in dieser Folge erfahren werden.
Bevor ich vor 4 oder 5 Jahren Danielle Laporte zum ersten Mal bewusst wahrgenommen habe und mich voll und ganz ihrem Ansatz verschrieben habe, kamen mir meine Werte nicht sonderlich relevant vor. Doch ihre Desire Map hat mich ganz nach Innen geführt und mir wurde dadurch bewusst, dass ich mit vielen Zielen gegen meine eigenen Werte gearbeitet habe.
Für mich sind in dieser Episode 3 Punkte sehr wichtig und auf diese werde ich genauer eingehen.
Die äußeren Umstände
Die inneren Umstände
Emotionen
Diese 3 Punkte sind teilweise harter Tobak und nicht das, was du sonst so hörst. Aber ich lade dich auch hier ein offen zu sein / zu bleiben und zu schauen, welche Gedanken und Emotionen bei dir hochkommen? Am besten bewaffnest du dich mit Stift und Papier und oder mit einem Paar Socken (siehe Minute 9.30!)
Außerdem ist mir wichtig, dass du erkennst wie wichtig es ist HINTER die Angst zu schauen. Ins Handeln zu kommen und einen Schritt nach dem Anderen zu gehen. Mein Mantra war / ist in solchen Situationen stets: „Und ich mache es TROTZDEM…..“
Denn Veränderungen bereiten uns ganz oft Angst und wir verharren in Beziehungen, Jobs, Situationen die uns nicht gut tun - die uns klein halten und vom wahren Potential trennen.
Zusammengefasst wichtige Fragen, die es zu stellen gilt:
Was will ich?
Wer bin ich?
Was sind meine Werte?
Wie kann ich sie leben / ausdrücken?
Ein weiterer Punkt den ich in diesem Zusammenhang gelernt habe war ein glatter Durchbruch: BE - DO - HAVE.
Ins deutsche übersetzt bedeutet es SEIN - TUN - HABEN. Es ist also das Gegenteil von dem, was wir von klein auf beigebracht bekommen. Wir lernen nämlich: Haste was - biste was. Also HAVE - DO - BE. „Wenn wir XY erreicht haben, dann sind wir glücklich / erfüllt oder was auch immer.“ In meinem persönlichen Leben habe ich schon früh gelernt, dass dieser Ansatz nicht stimmt / funktioniert.
Damit zieht das Leben komplett an uns vorbei, wenn wir erst etwas empfinden können oder genießen können, wenn wir XY erreicht / gekauft / geheiratet habe. Ich sage dir: Wir müssen erst das Gefühl, dein SEINS-Zustand erreichen, weit bevor ich „die Sache“ unser Eigenen oder die Aufgabe als gemeistert betrachten können.
Ich weiß, dass klingt am Anfang echt schräg und ist vielleicht auch nicht einfach zu verstehen aber ich möchte es dir gerne anhand eines Beispiels verdeutlichen. Nehmen wir eines der gängigen Ziele: abnehmen oder einen vitaleren Körper zu bekommen. Es geht darum, wer muss ich sein, damit ich den Wunsch z.B. 20 Kilo abzunehmen. Es geht darum, in dich hineinzuführen und du siehst - wir sind schon wieder bei den Gefühlen, wir müssen uns fragen: Wenn ich 20 Kilo weniger haben möchte WER muss ich dann sein? Wie fühlt sich das an diese Person zu sein? Und das als Ansatz zu nehmen für deine Ziele und darauf deine Schritte aufbauen. Machen wir es es wie gewohnt und nehmen uns vor: ok 20 Kilo weniger - dazu melde ich mich im Fitnessstudio an und da muss ich dann schon mind. 3 Mal die Woche für je 2 Stunden hingehen um Resultate zu erzielen.
Ich bin keine Pessimistin aber ich würde wetten, dass ziehst du keine 2 Wochen durch und du hast dann natürlich die 20 Kilo nicht abgenommen und die Spirale dreht sich wieder von vorne (Unzufriedenheit usw.)
Wenn du dich aber frägst: wer muss ich sein um diese 20 Kilo abzunehmen kommen dir vielleicht Gedanken wie: Ich muss diejenige sein, die motiviert ist ins Fitnessstudio zu gehen - weil ich mich dann besser fühle; weil ich mir ohne Probleme die Schuhe zumachen kann oder nicht kollabiere, wenn ich im Treppenhaus nicht den Lift nehme. Dann bin ich jemand der NEIN zum zweiten Stück Kuchen sagen ka...