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Neues Spar-MacBook: Diese Features streicht Apple jetzt gnadenlos


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(Bildquelle: GIGA)

Billiger denn je – doch was Apple bei diesem neuen MacBook alles streicht, dürfte viele überraschen.

Apple steht kurz vor der Vorstellung eines neuen, deutlich günstigeren MacBooks. Das Einsteiger-Modell soll mit dem A18-Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro laufen, ein 12,9-Zoll-Display besitzen und preislich wohl zwischen 599 und 799 US-Dollar starten. Doch der niedrigere Preis hat seinen Preis: Laut einem neuen Leak müssen Käufer auf mehrere Features verzichten – von geringerer Display-Helligkeit über fehlendes True Tone bis hin zu langsameren SSDs und keinem N1-Funkchip.

Acht Einschränkungen beim neuen MacBook: Hier spart Apple

Die Hinweise stammen von einem Leaker, der sich auf eine interne Version von Apples Kernel Debug Kit für eine macOS-Tahoe-Beta beruft. Auch wenn die Dateien echt sein sollen, gilt die Quelle bislang als nicht gesichert. Entsprechend sollte man die Details mit Vorsicht genießen (Quelle: MacRumors). Dennoch zeichnet sich ein klares Bild ab: Apple kürzt an mehreren Stellen:

1. Dunkleres Display: Die maximale Helligkeit soll unter den 500 Nits des MacBook Air liegen. Für Innenräume kein Drama, draußen in der Sonne aber spürbar.

2. Kein True Tone: Apples automatische Anpassung von Farbtemperatur und Helligkeit an das Umgebungslicht fällt offenbar weg.

3. Weniger Speicheroptionen: Statt bis zu 2 TB soll es das Gerät nur mit 256 oder 512 GB geben. Für Bildungseinrichtungen könnte sogar eine 128-GB-Variante geplant sein. 1-TB- oder 2-TB-Modelle wie beim MacBook Pro? Fehlanzeige.

4. Langsamere SSD: Im Basismodell könnte Apple nur einen einzelnen NAND-Chip verbauen. Das würde die Lese- und Schreibgeschwindigkeit im Vergleich zu aktuellen Air- und Pro-Modellen drücken.

5. Kein Schnellladen: Während aktuelle MacBooks zügig Energie tanken, soll das Spar-Modell darauf verzichten.

6. Keine Tastaturbeleuchtung: Gerade in dunklen Umgebungen ein echter Rückschritt – und für viele ein überraschender.

7. Keine Unterstützung für hochohmige Kopfhörer: Neuere Macs können hochwertige Studio-Kopfhörer direkt antreiben. Das günstige Modell offenbar nicht.

8. Kein N1-Chip: Statt Apples neuem N1-Chip für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread soll ein MediaTek-Modem zum Einsatz kommen. Das würde Features wie AirDrop oder Persönlichen Hotspot zwar nicht streichen, aber womöglich in Sachen Performance und Stabilität leicht zurückwerfen.

A18 Pro statt M-Chip: iPhone-Power im MacBook

Besonders spannend: Im Inneren soll kein M-Chip werkeln, sondern der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro. Das wäre ein Novum für aktuelle Macs. Leistungstechnisch dürfte der Chip für Alltagsaufgaben mehr als ausreichen. In Kombination mit vermutlich 8 GB RAM und regulären USB-C-Ports (statt Thunderbolt) positioniert sich das Gerät klar unterhalb der Air-Reihe. Das Display soll mit 12,9 Zoll etwas kleiner ausfallen – ein Format, das eher an ein größeres iPad erinnert als an ein klassisches MacBook.

Bunte Farben wie beim iBook?

Neben der Technik könnte Apple optisch Akzente setzen. Gerüchten zufolge kommt das neue MacBook in auffälligen Farben wie Gelb, Grün, Blau oder Pink. Das würde stark an das legendäre iBook erinnern, das Anfang der 2000er für frischen Wind im Laptop-Markt sorgte. Ein günstiger Mac – aber mit Lifestyle-Faktor? Das passt ins Bild.

Anders als bei iPhone oder MacBook Pro soll es kein Livestream-Event geben. Stattdessen wird mit einer stillen Präsentation per Pressemitteilung in der nächsten Woche gerechnet. Medienvertreter sollen das Gerät im Rahmen kleiner „Apple Experience“-Termine am 4. März in New York, London und Shanghai ausprobieren können.

Nach Monaten voller Gerüchte dürfte die offizielle Vorstellung also nur noch wenige Tage entfernt sein.

Fazit: Clever abgespeckt oder zu stark kastriert?

Apple scheint beim Spar-MacBook sehr bewusst zu kürzen – allerdings vor allem bei Komfort- und Premium-Features. Display, Speicher, SSD, Funktechnik: Überall wird ein Stück weit gespart, ohne das Gerät unbrauchbar zu machen.

Apple-Quiz: Wie gut kennst du die Apple-Hardware aus 40 Jahren?

Frage 1 von 15

Wie hieß Apples erster Drucker?

A) ImageWriter

B) LaserWriter

C) Silentype

D) StyleWriter

Die entscheidende Frage wird am Ende der Preis beantworten. Liegt Apple tatsächlich bei rund 599 Dollar, könnte das neue Modell für Schüler, Studierende und Gelegenheitsnutzer extrem attraktiv werden. Kratzt der Einstieg dagegen eher an der 800-Dollar-Marke, dürfte das besser ausgestattete MacBook Air für viele vielleicht die vernünftigere Wahl bleiben.

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