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Siebter Spieltag, siebte Minute, siebtes Tor: Werder gewinnt 3:2 in Mainz und ist zum sechsten Mal in Folge ungeschlagen. Zum ersten Mal seit vier Spielen liegt Bremen diesmal nicht hinten, sondern führt schon nach sieben Minuten. Niclas Füllkrug trifft doppelt per Elfmeter, steht bei acht Saisontoren und ist nur noch ein Spiel von Rudi Völlers 43 Jahre altem Rekord entfernt.
In dieser Folge ordnen wir die Woche ein, in der Bundestrainer Klopp und Thioune über Füllkrugs Alter sprachen. Dazu gibt es Statistiken (33 Mainzer Flanken gegen 10 von Werder), Karl Heins Parade in der 81. Minute und die Auswechslung, bei der Füllkrug laut Berichten in Richtung Bank schimpfte. Am Ende schauen wir auf Hoffenheim, wo Füllkrug mit Völler gleichziehen kann.
Halbzeit im Weserstadion, 0:2 gegen den Aufsteiger, und die Stimmung kocht. Wir ordnen das Pfeifkonzert ein: hohe Erwartungen, schwacher Gegner, 100. Geburtstag – und trotzdem ein Spiel, das nach xG 3,21 zu 1,15 eigentlich Werder gehört hätte. Dann kommt die zweite Hälfte mit einem Füllkrug-Doppelpack, dem dritten Punktgewinn nach 0:2 in Serie und einem Rekord, der 43 Jahre alt ist: Völler traf in sieben Spielen hintereinander, Füllkrug fehlen noch zwei. Dazu die Frage, die gerade ganz Deutschland beschäftigt: Ruft Klopp an? Mit Statistiken, O-Tönen, einem ehrlichen “Quo vadis, Werder?” und dem Blick auf Mainz. Erzählt von einem, der mit seinem Sohn im Stadion war.
Zwei Tore hinten, nur noch zehn Minuten zu spielen – und plötzlich steht es 2:2. Werder ist in Dortmund ein Spiel gelungen, das sich wie ein Sieg anfühlt: Nach 80 Minuten lag Bremen zurück, dann fielen vier Tore in zehn Minuten. Wir sortieren die Woche, schauen mit Zahlen auf das Spiel (Torschüsse, Zweikämpfe etc.) und feiern Karl Hein, der mit sieben Paraden das Debakel verhindert hat. Dazu gibt es die besten O-Töne von Füllkrug, Hein, Reis, Fritz und Thioune und die Frage, warum diese Mannschaft Rückstände so gut wegsteckt. Am Ende schauen wir auf das Heimspiel gegen Paderborn, bei dem ich mit meinem Sohn im Weserstadion sein werde.
100 Jahre Weserstadion, ein Legendenspiel gegen Real Madrid und mittendrin: ich, mit meinem Sohn. Wir erzählen vom 4:3-Feuerwerk mit Diego als emotionalem Schlusspunkt und einem kuriosen Stromausfall kurz vor Abpfiff – aber vor allem von einem ganz persönlichen Wochenende in Bremen: einer Begegnung mit Ailton am Spielfeldrand, Selfies mit Diego, Naldo und Mertesacker vorm Atlantic Hotel, und einem berührenden Moment mit Otto Rehhagel, der lieber bei "seinen Jungs" sein wollte als im Blitzlichtgewitter. Ein Wochenende, das zeigt, warum Werder mehr ist als Tabellenplätze.
0:2 hinten gegen den bis dahin ungeschlagenen FC Augsburg – und dann dreht Werder in einer Schlussphase durch, die man sich nicht besser hätte ausdenken können. Marco Grüll liefert die Saisonform seines Lebens (Tor, zwei Vorlagen, Man of the Match), Niclas Füllkrug trifft im Gewaltschuss-Modus, und ausgerechnet Mitchell Weiser – der Sekunden nach seiner Einwechslung noch eine dicke Chance liegen lässt – wird in der Nachspielzeit zum umjubelten Matchwinner. Wir ordnen ein irres Comeback ein, feiern die Neuzugänge, die wirklich einschlagen, und blicken auf die Länderspielpause: mit dem Legendenspiel gegen Real Madrid im 100 Jahre alten Weserstadion.
Ein früher Kölner Elfmeter, eine starke Parade von Karl Hein und ein Rückstand, der am Ende keiner blieb: Werder holt beim 1. FC Köln ein verdientes 1:1 – zum zweiten Mal in Serie trifft Rückkehrer Niclas Füllkrug nach der 60. Minute und rettet einen Punkt, der sich nach dem Spielverlauf wie ein kleiner Sieg anfühlt. Wir ordnen ein, warum die Reaktion nach dem Rückstand der eigentliche Fortschritt dieser Woche ist, was die erstmals zwei Spiele in Folge unveränderte Startelf über Thiounes Kurs aussagt, und wie es personell um Neuzugang Moussa Ndiaye steht. Dazu der Blick auf das letzte Spiel vor der Länderspielpause: Zuhause gegen Augsburg soll der positive Trend bestätigt werden.
Steckt die Dosen in die Pfandsäcke... Ist das geil!!! Werder rockt das Heimspiel und leert die Dosen energisch aus. So kanns gerne weitergehen...
Jährlich grüßt das Murmeltier... wieder eine Auftaktpleite! Bremen kann es einfach nicht mehr vom Start weg! Jetzt fällt auch noch Jens Stage aus. Ganz bitter! Was soll man da noch Positives herausziehen..!?
Werder ist ohne Stolperer in die Saison gestartet: Ein 3:0 im DFB-Pokal bei Lüneburger SK Hansa, bei dem Comeback-Mann Niclas Füllkrug direkt trifft – aber auch mit einer zähen ersten Halbzeit und offenen Fragen in der Kaderbreite. Wir sprechen über das Pokalspiel und was es wirklich über den Kader aussagt, ordnen den turbulenten Transfersommer ein (Coulibaly-Verkauf, neue Gesichter, das Zittern um Jens Stage) und blicken voraus auf den Bundesliga-Auftakt bei Freiburg – einem Gegner, gegen den es zuletzt selten gut lief. Was muss sich bis Sonntag ändern, damit Werder dort nicht wieder torlos untergeht?
Nach siebeneinhalb Jahren ist Schluss: Romano Schmid verlässt Werder Bremen und wechselt für 8,5 Millionen Euro zum Serie-A-Aufsteiger Frosinone Calcio – ein Abschied, der wehtut, aber Sinn ergibt. Als Ersatz landet Werder einen echten Coup: Ludovit Reis, ehemaliger Kapitän des Erzrivalen HSV, kommt praktisch ablösefrei vom FC Brügge an den Osterdeich. Dazu die Analyse der Generalprobe am Tag der Fans: 0:1 gegen AJ Auxerre vor über 20.000 Zuschauern – ein Weckruf kurz vor dem Pflichtspielstart. Und der Rechtsstreit mit der Mitgliederinitiative um Pascal Tetschet? Das Landgericht gibt Werder vorerst Recht – aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Lebenslang Grün-Weiß! 💚🤍
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