Wenn das Nervensystem nicht mehr zur Ruhe kommt
Wenn die Seele schreit und der Körper antwortet – warum psychische Krisen körperlich krank machen können
Nach dem berührenden Interview mit Katharina widmen wir uns in dieser Sonderfolge einer Frage, die viele Menschen bewegt:
Warum reagiert mein Körper so heftig, obwohl die eigentliche Krise vielleicht schon vorbei ist?
Psychische Belastungen zeigen sich häufig nicht nur in unseren Gedanken und Gefühlen, sondern auch körperlich – mit Herzrasen, Schlafstörungen, Erschöpfung, Übelkeit, Schwindel oder innerer Unruhe. Doch diese Symptome sind nicht Ausdruck von Schwäche. Sie sind oft der Versuch unseres Nervensystems, uns zu schützen.
In dieser Folge erfährst du,
• warum psychische Krisen körperliche Symptome auslösen können,
• weshalb unser Nervensystem manchmal noch lange nach einer Belastung im Alarmmodus bleibt,
• wie Verständnis die Angst vor den Symptomen verringern kann,
• welche kleinen Übungen helfen können, wieder Sicherheit und Selbstwirksamkeit zu erleben,
• und warum Heilung oft damit beginnt, den eigenen Körper nicht länger als Gegner zu betrachten. Denn manchmal verändert ein einziger Gedanke alles:
"Mein Körper ist nicht gegen mich. Er kämpft für mich."
Diese Folge richtet sich an alle Menschen, die sich selbst oder ihre körperlichen Reaktionen in belastenden Lebensphasen besser verstehen möchten.
Reflexionsfrage zum Schluss:
Welche Botschaft könnte dein Körper dir gerade senden – und was braucht er, um sich wieder sicher zu fühlen?
Dr. phil. Kerstin Klappstein arbeitet als systemische Paar- und Familientherapeutin in Hamburg & online.
Sie begleitet Menschen bei persönlichen, partnerschaftlichen und familiären Herausforderungen – ressourcenorientiert, traumasensibel und bindungsorientiert.
Technische Umsetzung mit Unterstützung von www.alles-eitel.de