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Wie wir autonome Fahrsysteme sicher machen.
Dass autonomes Fahren wesentliche Bestandteil unserer mobilen Zukunft ist, ein unbestrittener Fakt. Oberste Priorität dabei haben Verlässlichkeit und Sicherheit: Autonome Fahrsysteme müssen eine Verkehrssituation eindeutig überblicken und entsprechend agieren. Im Kompetenzzentrum Vienna Institute for Safety and Systems Engineering (VISSE) entwickeln Safety-Forscher*innen gemeinsam mit großen Playern im Sicherheitsbereich für den Einsatz auf Straßen und Schienen Laser-Sensoren und sie beschäftigen sich mit PeopleMover-Systemen auf Bahnstrecken. Hans Tschürtz, Leiter des VISSE und Masterstudiumgangsleiter Safety and Systems Engineering an der FH Campus Wien erklärt, welche Erkenntnisse die Projekte iLIDS4SAM – Integrated LiDAR Sensors for Safe & Smart Automated Mobility und TARO – Toward Automated Railway bringen.
Wie wir erfolgreich Chancengleichheit und Diversität fördern.
Frauen sind nur eine Gruppe, die von den Gender & Diversity- Maßnahmen der FH Campus Wien profitieren. Anlässlich des Frauentags am 8. März fassen Ulrike Alker und Corina Exenberger, Leitung und Mitarbeit Abteilung Gender & Diversity Management, zusammen, wie wir Frauen für ein Technikstudium begeistern und wie wir dazu beitragen, dass sich alle an der FH willkommen, respektiert und unterstützt fühlen. Die Diversitätsstrategie „Diversität konkret“ verankert nachhaltig Diversitätsmanagement, sensibilisiert, schafft Bewusstsein und trägt zur diversitätsfördernden Organisationskultur bei. Vor kurzem wurde der FH Campus Wien dafür der Diversitas-Preis 2020 verliehen.
Vernetzen und interdisziplinäre Brücken schlagen mit dem Ziel, digitale Technologien im Gesundheitswesen zu forcieren – das ist Kernaufgabe in der von der Stadt Wien geförderten Stiftungsprofessur von Eveline Prochaska aus dem Department Technik der FH Campus Wien. Sie bringt das Können der Technik und die gesundheits- sowie pflegewissenschaftliche Anforderungen zusammen und entwickelt Prototypen für den Einsatz in der Diagnostik, Prävention, Therapie – in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Mit gezielter Implementierung von Healthcare Engineering-Inhalten in Curricula werden auch Studierende im Gesundheitsbereich entsprechend auf die digitale Zukunft vorbereitet.
Über mRNA-Technologie und was die verschiedenen Covid-19 Impfstoffe unterscheidet.
Die Impfmaschine rollt in Österreich. Von einer Impfung mit ungeheuer hohem Nutzen sprechen die Expert*innen der Regierungs-Impfkampagne, mit 450 geimpften Personen könne ein CoV-Toter vermieden werden. Die rasche Impfstoffentwicklung ist das Resultat eines beispiellosen Einsatzes personeller und finanzieller Ressourcen. Neu ist auch die Impftechnologie der mRNA-Impfung. Obwohl: RNA-Forschung existiert seit über 30 Jahren und kann auf so manchen Nobelpreisträger verweisen. An der FH Campus Wien forscht und lehrt Molekularbiologe Herbert Wank im Masterstudium Molecular Biotechnology zu RNA. Er beantwortet grundsätzlichen Fragen zur CoV-Impfstoff-Entwicklung, zu Unterschieden und Wirksamkeit, welche Folgen Virusmutationen mit sich bringen und wie es mit der Impfstoff-Forschung weitergeht.
Wie Nach.Plan.Bauen. nachhaltiges Bauen pusht.
Wie kann man ohne Plan bauen? - denken Sie vermutlich. Gar nicht. Aber Martin Aichholzer, Studiengangsleiter des Masterstudiums Architektur – Green Building und sein FH Campus Wien-Forschungsteam denken beim von der MA 23 geförderten Projekt Nach.Plan.Bauen. viel weiter als nur an den Bauplan. Es geht um Städteplanung, um soziale Nachhaltigkeit, um Ressourcen und und und – sprich es geht um nachhaltiges Bauen. Dieses Themenfeld ist komplex und gerade deshalb geht es darum, Wissen zu recherchieren aufzubereiten, zu bündeln und möglichst userfreundlich allen Akteur*innen der Baubranche zur Verfügung zu stellen. Außerdem hören Sie:
Wie mit HiBiWood der Holzbau international an Bedeutung zulegt.
International dreht das Erasmus+ geförderte Lehrprojekt Sustainable, High-Performance Building Solutions in Wood den Hahn für den Wissensfluss rund um nachhaltiges Bauen, ganz speziell um den Holzbau, voll auf. Voneinander lernen – zum Vorteil für alle, steht als Überschrift auf diesem Plan. Mehr dazu verrät Ihnen Martin Aichholzer.
Startklar für die CoV-Impfung: Von Auswirkungen bis Zulassung.
Jeden Tag neue News über die Impfstoffentwicklung. In Großbritannien machte eine Notfallverordnung rasches Impfen möglich und etliche Länder in Europa stehen ebenfalls in den Startlöchern mit ihren Impffahrplänen. Dass es so weit kommen konnte, haben wir unzähligen Wissenschafter*innen zu verdanken, weltweit haben diese in mehr als 200 Forschungsprojekten Impfstoffe entwickelt. Dabei wirken mehrere Disziplinen zusammen, auf diagnostischer Seite leistet die Biomedizinische Analytik einen wichtigen Beitrag. Martina Fondi, Masterlehrgangsleiterin Biomedizinische Analytik an der FH Campus Wien, zu grundsätzlichen Fragen über die CoV-Impfung in Österreich.
CoV-Tests: Wie die Biomedizinische Analytik zum Ergebnis kommt.
Wie viele Personen sind mit dem Corona-Virus infiziert? Eine Zahl, die wir alle wohl sehr genau beobachten. Denn ihre Bedeutung ist enorm, für uns persönlich und für uns als Gesellschaft. Gewissheit darüber, ob das Ergebnis negativ oder positiv ist, bringen Biomedizinische Analytiker*innen ans Tageslicht. Sie führen labordiagnostische Untersuchungen durch, analysieren und validieren. Sie wissen genau, worauf es bei den Untersuchungen und Analysen ankommt. „Test ist nicht gleich Test“, so Susanne Bauer-Rupprecht und Sabine Enzinger, beide Lehrende und Forschende im Bachelorstudiengang Biomedizinische Analytik der FH Campus Wien, und erklären Begriffe wie PCR-Test, Schnelltest, Antikörper, Antigene. Wir werfen einen genauen Blick auf den Alltag in der Biomedizinischen Analytik und ihre Rolle in Zeiten der Corona-Pandemie.
Wie künftige Führungskräfte in der Sozialwirtschaft nachhaltig managen lernen.
Im Privaten ist nachhaltiger Lebensstil oft diskutiertes und gelebtes Thema. Und Unternehmen? Die Wirtschaft und auch die Sozialwirtschaft müssen sich genauso mit knapper werdenden Ressourcen auseinandersetzen. „Zum Unternehmens-Management im 21. Jahrhundert gehört es, sich mit Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Es ist höchste Zeit, dass diese Themen auch einen fixen Platz im Studienplan bekommen“, meint Peter Stepanek und setzt Taten.
Als Projektleiter des Eurasmus+ geförderten Lehrprojekts eco³ - Sustainability Management and Green Controlling in the Social Economy entwickelt der Lehrende aus dem Masterstudium Sozialwirtschaft und Soziale Arbeit an der FH Campus Wien gemeinsam mit internationalen Partner*innen Lehrmodule für künftige Führungskräfte in der Sozialwirtschaft. Ziel des Projekts: Nachhaltigkeitsmanagement auf Hochschulebene in die Sozialwirtschaft etablieren. Was es mit dem Spiel Green Monopoly dabei auf sich hat? Hören Sie in dieser Episode von neunmalklug.
Wie Roboter James Senior*innen im Pflegeheim zum Lachen bringt.
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Wie die Software-Lösung 24h QuAALity die Qualität in der 24h-Betreuung hebt und sichert.
Ein Roboter im Seniorenheim, geht das überhaupt? Wo der Mensch im Mittelpunkt steht, wie in der Gesundheits- und Krankenpflege etwa, wird Digitalisierung mit Skepsis begegnet. An der FH Campus Wien entwickeln Elisabeth Haslinger-Baumann, Lehrende im Department Angewandte Pflegewissenschaft und Leiterin des Kompetenzzentrums für Angewandte Pflegeforschung, und Franz Werner, Studiengangsleiter vom Masterstudium Health Assisting Engineering, interdisziplinär Lösungen. Was das internationale Forschungsprojekt ReMIND rund um Roboter James als sozial assistiver Helfer in Pflegeheimen und anderen Settings leisten kann, hören Sie in dieser Folge von neunmalklug genauso wie die Zielsetzung der Softwarelösung 24h QuAALity. Diese hilft in der 24h-Betreuung Betreuer*innen und Angehörigen von betreuten Personen, noch professioneller zu agieren. Ein weiteres Beispiel für digitale Hilfestellung, die dank interdisziplinärer Zusammenarbeit unterschiedliche Fachblickwinkel berücksichtigt. Die Software ist in einem FFG geförderten Projekt mit Input von externen Kooperationspartner*innen entstanden. Elisabeth Haslinger-Baumann und Franz Werner erklären, wie sie die Qualität der 24h-Betreuung hebt.
Wie aus Forschungsprojekten eine ÖNORM entsteht.
Die Entwicklung von praxisgerechte Ingenieurmodelle zur Bewertung des tatsächlichen Querkraftwiderstands bei Eisenbahn und Straßenbrücken, stand am Anfang einer Reihe von Forschungsprojekten, die sich mit der Sicherheit von Tragbauwerken auseinandersetzen. Klingt kompliziert, aber der Nutzen davon ist ganz einfach: Weil damit bewiesen wird, dass alte Brücken noch „sicher“ tragen, können sie bestehen bleiben. Das ist ganz im Sinne vom nachhaltigen Bauen. Das Resultat der Forschungsarbeit: die ÖNORM B 4008-2. Sie dient seit 15. November 2019 der Baubranche als Grundlage bei der Bewertung der Tragfähigkeit von Bestandsbrücken.
Das Normenkomitee hat Markus Vill, Lehrender und Forschender im Department Bauen und Gestalten und Leiter des Kompetenzzentrums für Bauen und Gestalten, geleitet.
Er erzählt über die Entstehung der ÖNORM, an der wissenschaftliche Mitarbeiter*innen in Forschungsprojekten, Absolvent*innen mit ihren Masterarbeiten des Departments Bauen und Gestalten der FH Campus Wien genauso wie Kooperationen mit der TU Wien und der TU Graz seit 2013 einen wesentlichen Beitrag geleistet haben. Und er erklärt, warum die ÖNORM B 4008-2 einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet und damit der Gesellschaft zu Gute kommt.
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Wissen ist Macht - heißt es oder auch: Mit dem Wissen wächst der Zweifel. Große Erkenntnisse. In „neunmalklug“ schieben wir die Sprüche zur Seite und beleuchten Themen, die unsere Gesellschaft…