In dieser Folge geht es um Horoskope, Persönlichkeitstests, Human Design und die Frage, warum sich gerade unerkannt oder spät identifizierte neurodivergente Menschen darin so oft wiederfinden.
Denn vielleicht kennst du das auch: Du hast als Teenager oder junge Erwachsene sämtliche Persönlichkeitstests gemacht, dein Sternzeichen analysiert, dich durch Myers-Briggs bzw. 16 Personalities geklickt und immer wieder versucht, irgendwo diese eine Erklärung dafür zu finden:
„Warum bin ich eigentlich so, wie ich bin?“
Genau das war bei mir lange ein ziemlicher Hyperfokus. Und rückblickend finde ich es unglaublich spannend, wie viele meiner Gehirn-Zwillinge eine ganz ähnliche Reise hinter sich haben.
In dieser Folge geht es deshalb weniger darum, ob dein Sternzeichen, dein Human Design oder dein ENFP-Ergebnis „stimmt“. Sondern darum, warum solche Systeme für neurodivergente Menschen so identitätsstiftend sein können, gerade dann, wenn ADHS, Autismus, Hochsensibilität oder Hochbegabung noch gar nicht auf dem eigenen Radar waren.
Du erfährst in dieser Folge unter anderem:
warum Persönlichkeitstests und Horoskope für unerkannt neurodivergente Menschen so faszinierend sein könnenwas mein eigenes ENFP-Ergebnis rückblickend mit meinem ADHS-Anteil zu tun haben könntewelche Muster ich bei den verschiedenen 16-Personalities-Typen und Neurodivergenz beobachtet habewarum die Frage „Ist das meine Persönlichkeit – oder ist das meine Maske?“ beim Unmasking plötzlich ziemlich spannend wirdweshalb Neurodivergenz eben nicht nur irgendein Label oder eine Diagnose ist, sondern auch beeinflusst, wie wir denken, fühlen, lieben und durch die Welt gehenwarum finanzielle und soziale Ressourcen einen großen Unterschied darin machen können, wie stark neurodivergente Herausforderungen im Alltag sichtbar werdenund was Begriffe wie introvertiert, ambivertiert oder sogar „otrovertiert“ vielleicht mit dem Versuch zu tun haben, Erfahrungen zu beschreiben, die wir aus der Neurodivergenz-Bubble ziemlich gut kennenUnd ganz wichtig: Ich behaupte hier natürlich nicht, dass Myers-Briggs, 16 Personalities, Horoskope oder Human Design wissenschaftliche Neurodivergenz-Diagnostik ersetzen. 😄
Für mich sind sie vielmehr ein spannendes Beispiel dafür, wie wir versuchen, uns selbst zu verstehen. Und manchmal führt die Reise eben vom Sternzeichen über ENFP irgendwann zu der Erkenntnis:
„Ahhh … vielleicht ist mein Betriebssystem einfach neurodivergent.“
Wenn du dein eigenes ADHS-Spektrum genauer kennenlernen, reflektieren und visualisieren möchtest, findest du hier mein ADHS-Spektrum Workbook:
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Wichtig: Das Workbook ist nur noch bis zum 30.09. verfügbar.
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