Neurodivergenz Navigator

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Neurodivergenz Navigator episodes

  • 45. Anti-Aufschieben Coaching (2)
    Live Coaching mit Elisabeth

    In dieser Folge geht es um den Weg zur ADHS-Diagnostik im Erwachsenenalter und darum, warum es gerade für Frauen und Mütter manchmal verdammt schwierig sein kann, mit ihrem Verdacht überhaupt ernst genommen zu werden. 

    Dafür habe ich heute Elisabeth zu Gast, die mich schon länger auf Instagram begleitet und durch meine Inhalte und Bücher immer mehr Aha-Momente hatte.

    Denn vieles, was sie bisher einfach als Chaos, Stress oder persönliche Schwierigkeit wahrgenommen hat, könnte möglicherweise auch mit ADHS zusammenhängen.

    Elisabeth ist Mutter von drei Kindern, kümmert sich um gefühlt tausend Dinge gleichzeitig und kennt dieses Phänomen nur zu gut: Für alle anderen funktioniert man irgendwie, aber wenn es um die eigenen Bedürfnisse geht, bleibt kaum noch Energie übrig.

    Und dann ist da noch das Thema Aufräumen. Tausend Dinge anfangen, zwischendurch etwas anderes entdecken und am Ende vor einem riesigen Berg stehen, ohne zu wissen, wo man überhaupt anfangen soll. Kennste? 😅

    In unserem Coaching schauen wir deshalb gemeinsam darauf, wie Elisabeth mehr Klarheit über ihre mögliche Neurodivergenz bekommen und die nächsten Schritte angehen kann.

    Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

    • warum ADHS bei erwachsenen Frauen und insbesondere Müttern häufig hinter Stress und Alltagsbelastungen übersehen werden kann

    • welche ersten Schritte Elisabeth auf ihrem Weg zur ADHS-Diagnostik gehen möchte

    • warum es so frustrierend sein kann, wenn der eigene Verdacht beim Arzt nicht ernst genommen wird

    • wie du dich auf ein Gespräch mit medizinischem Fachpersonal vorbereiten und deine Alltagsschwierigkeiten dokumentieren kannst

    • was Aufschieberitis, exekutive Dysfunktionen und das berühmte „Alles oder nichts“ mit dem Aufräumchaos zu tun haben können

    • warum gesellschaftliche Rollenbilder und der Mental Load beeinflussen, wie sichtbar ADHS-Schwierigkeiten werden

    • und welche Rolle Hyperfokus, Zeitgefühl und kleine Alltagsstrategien bei ADHS spielen können

    Besonders spannend finde ich dabei die Frage: Wie viel von dem, was wir jahrelang als persönliche Schwäche betrachtet haben, ergibt plötzlich Sinn, wenn wir unser eigenes Betriebssystem besser verstehen?

    Denn Elisabeth hat bereits einiges ausprobiert, um ihren Alltag zu organisieren. Und trotzdem gibt es Bereiche, in denen sie immer wieder an ihre Grenzen kommt.

    Genau deshalb ist es so wichtig, genauer hinzuschauen, statt Schwierigkeiten einfach mit „Du hast halt drei Kinder und viel Stress“ abzutun.

    Und ganz wichtig: Nicht jede Schwierigkeit bedeutet automatisch ADHS. Aber wenn du einen Verdacht hast und darunter leidest, darfst du diesen ernst nehmen und fachlich abklären lassen.

    Vielleicht erkennst du dich in Elisabeths Geschichte wieder. Vielleicht stehst du selbst noch ganz am Anfang deiner Neurodivergenz-Reise oder hast dich bisher nicht getraut, deine Fragen bei einer Fachperson anzusprechen.

    Dann hoffe ich, dass dir diese Folge ein paar neue Impulse und vor allem den Mut gibt, für dich und deine Bedürfnisse einzustehen. 💜

    Wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine Neurokarten, Reflexionstools und Angebote eintauchen möchtest:

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    Deine Kathi 💜🐧

    59 min
  • 44. Anti-Aufschieben Coaching (1)
    Live Coaching mit Karin

    In dieser Folge wird es praktisch: Ich nehme dich mit in ein Live Anti-Aufschieben-Coaching mit Karin. 🐧💜

    Denn wir kennen es wahrscheinlich alle:

    Du weißt ganz genau, dass dir etwas guttun würde.
    Du willst es eigentlich auch machen.
    Und trotzdem bekommst du den verdammten Startknopf einfach nicht gedrückt.

    Bei Karin geht es vor allem darum, wieder eine feste Sportroutine aufzubauen. Eigentlich weiß sie, wie gut ihr das Training körperlich und mental tut. Doch nachdem ihr bisheriges Fitnessstudio geschlossen hat und sie sich in einer komplett neuen Umgebung zurechtfinden musste, war die alte Routine plötzlich weg, inklusive Überforderung, neuen Geräten und jeder Menge neuer Hürden.

    Und genau daran arbeiten wir gemeinsam.

    Wir schauen nicht einfach nur darauf, was Karin machen möchte, sondern brechen ihr Ziel so herunter, dass es für ihr ADHS-Gehirn tatsächlich greifbar wird.

    Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

    • wie wir mit der SMART-Methode aus „Ich möchte wieder mehr Sport machen“ ein konkretes und realistisches Ziel entwickeln
    • warum Routinen bei ADHS nach einer Unterbrechung so verdammt schwer wieder anlaufen können
    • weshalb kleine Barrieren wie Tasche packen, Anfahrt oder Orientierung plötzlich riesig werden können
    • wie Karin ihren Trainingsplan bereits gehirngerecht und visuell angepasst hat
    • und wie meine Octopus-Methode 🐙 dabei hilft, große Vorhaben in überschaubare Schritte zu zerlegen und anschließend sinnvoll zu priorisieren.
    • Denn manchmal liegt das Problem gar nicht darin, dass du dein Ziel nicht willst.

      Vielleicht ist dein Ziel einfach noch viel zu groß, zu abstrakt oder mit zu vielen unsichtbaren Zwischenschritten verbunden.

      Und genau deshalb schauen wir uns im Coaching auch diese Zwischenschritte an: Wochentage und Uhrzeit festlegen, Sporttasche packen, losfahren, umziehen, Cardio, Gerätetraining … plötzlich wird aus einem riesigen „Ich muss zum Sport“ eine Abfolge kleiner, konkreter Schritte.

      Vielleicht kannst du beim Zuhören direkt dein eigenes Thema mitnehmen:

      Was schiebst du gerade vor dir her und was passiert, wenn du es einmal gehirngerecht statt neurotypisch planst?

      Wenn du noch tiefer in meine Welt rund um ADHS, Autismus, Neurodivergenz, meine Tools und Angebote eintauchen möchtest:

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      Deine Kathi 💜🐧

      59 min
    • 43. Aufschieben Reaction-Folge
      Trauma oder ADHS

      In dieser Folge geht es um Aufschieberitis bei ADHS und darum, warum „Du musst dich einfach mehr motivieren“ bei einem neurodivergenten Gehirn ziemlich zuverlässig am eigentlichen Problem vorbeigeht. 😄

      Ausgangspunkt für diese Folge ist ein Podcastgespräch einer Therapeutin zum Thema Aufschieben, bei dem bei mir ziemlich schnell sämtliche ADHS-Alarmglocken angesprungen sind. Denn während dort vor allem Prägungen, Glaubenssätze und mögliche Trauma-Muster betrachtet werden, habe ich an vielen Stellen gedacht: Moment mal … da könnte noch ein ganz anderes Betriebssystem mitmischen.

      Also schauen wir uns das Ganze einmal durch die neurodivergente Brille an.

      Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

      • warum wir Dinge für andere manchmal problemlos erledigen können, während wir bei unseren eigenen Aufgaben wie festgeklebt sind
      • was das mit meinem NAVI/NAMI-Funktionsprinzip und dem Menschenfokus bei ADHS zu tun haben kann
      • warum ein ADHS-Gehirn oft deutlich mehr Energie braucht, um überhaupt erst ins Tun zu kommen
      • weshalb „Ich weiß doch, dass mir das guttun würde“ leider nicht automatisch bedeutet, dass wir es auch machen können
      • was die Metapher vom störrischen Esel mit Aufschieben zu tun hat und wo sie für mich an ihre Grenzen kommt
      • warum äußere Belohnungen und die berühmte „Möhre vor der Nase“ bei ADHS nicht unbedingt funktionieren
      • und weshalb es einen großen Unterschied machen kann, ob hinter einer Blockade Prägungen und Glaubenssätze stecken oder ob exekutive Dysfunktionen und ADHS-Paralyse mit hineinspielen
      • Außerdem sprechen wir darüber, was eigentlich passiert, wenn wir Aussagen wie „Gib immer dein Bestes“ wortwörtlich nehmen. Denn „mein Bestes“ bedeutet nicht zwangsläufig jeden Tag 100 Prozent. An manchen Tagen können 60 Prozent tatsächlich das Beste sein, was dein Nervensystem gerade leisten kann.

        Und genau deshalb ist es mir so wichtig, Aufschieben nicht vorschnell als Faulheit, fehlende Willenskraft oder mangelnde Motivation abzutun.

        Manchmal müssen wir nicht noch härter an uns ziehen oder uns stärker anschieben. Wir müssen erst einmal verstehen, warum unser Gehirn gerade auf der Bremse steht und was es braucht, um überhaupt ins Rollen zu kommen.

        Gerade bei einer späten ADHS-Diagnose oder Selbstidentifizierung kann dieses Wissen rückblickend unglaublich viel erklären und dabei helfen, die eigene Geschichte endlich mit einer anderen Brille zu betrachten.

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        Und vielleicht beobachtest du dich nach dieser Folge einmal selbst: Was bringt dein Gehirn wirklich ins Tun und wo versuchst du noch immer, deinen inneren Esel zu schieben oder zu ziehen? 😄

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        Deine Kathi 💜🐧

        35 min
      • 42. Otrovertiert & ND Persönlichkeitstypen

        In dieser Folge geht es um Horoskope, Persönlichkeitstests, Human Design und die Frage, warum sich gerade unerkannt oder spät identifizierte neurodivergente Menschen darin so oft wiederfinden.

        Denn vielleicht kennst du das auch: Du hast als Teenager oder junge Erwachsene sämtliche Persönlichkeitstests gemacht, dein Sternzeichen analysiert, dich durch Myers-Briggs bzw. 16 Personalities geklickt und immer wieder versucht, irgendwo diese eine Erklärung dafür zu finden:

        „Warum bin ich eigentlich so, wie ich bin?“

        Genau das war bei mir lange ein ziemlicher Hyperfokus. Und rückblickend finde ich es unglaublich spannend, wie viele meiner Gehirn-Zwillinge eine ganz ähnliche Reise hinter sich haben.

        In dieser Folge geht es deshalb weniger darum, ob dein Sternzeichen, dein Human Design oder dein ENFP-Ergebnis „stimmt“. Sondern darum, warum solche Systeme für neurodivergente Menschen so identitätsstiftend sein können, gerade dann, wenn ADHS, Autismus, Hochsensibilität oder Hochbegabung noch gar nicht auf dem eigenen Radar waren.

        Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

        • warum Persönlichkeitstests und Horoskope für unerkannt neurodivergente Menschen so faszinierend sein können
        • was mein eigenes ENFP-Ergebnis rückblickend mit meinem ADHS-Anteil zu tun haben könnte
        • welche Muster ich bei den verschiedenen 16-Personalities-Typen und Neurodivergenz beobachtet habe
        • warum die Frage „Ist das meine Persönlichkeit – oder ist das meine Maske?“ beim Unmasking plötzlich ziemlich spannend wird
        • weshalb Neurodivergenz eben nicht nur irgendein Label oder eine Diagnose ist, sondern auch beeinflusst, wie wir denken, fühlen, lieben und durch die Welt gehen
        • warum finanzielle und soziale Ressourcen einen großen Unterschied darin machen können, wie stark neurodivergente Herausforderungen im Alltag sichtbar werden
        • und was Begriffe wie introvertiert, ambivertiert oder sogar „otrovertiert“ vielleicht mit dem Versuch zu tun haben, Erfahrungen zu beschreiben, die wir aus der Neurodivergenz-Bubble ziemlich gut kennen
        • Und ganz wichtig: Ich behaupte hier natürlich nicht, dass Myers-Briggs, 16 Personalities, Horoskope oder Human Design wissenschaftliche Neurodivergenz-Diagnostik ersetzen. 😄

          Für mich sind sie vielmehr ein spannendes Beispiel dafür, wie wir versuchen, uns selbst zu verstehen. Und manchmal führt die Reise eben vom Sternzeichen über ENFP irgendwann zu der Erkenntnis:

          „Ahhh … vielleicht ist mein Betriebssystem einfach neurodivergent.“

          Wenn du dein eigenes ADHS-Spektrum genauer kennenlernen, reflektieren und visualisieren möchtest, findest du hier mein ADHS-Spektrum Workbook:

          👉 Zum ADHS-Spektrum Workbook

          Wichtig: Das Workbook ist nur noch bis zum 30.09. verfügbar.

          Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine weiteren Reflexionstools, Neurokarten und Angebote eintauchen möchtest:

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          Deine Kathi 💜🐧

          41 min
        • 41. Empathie Problem
          AuDHS vs. NT

          In dieser Folge geht es um Empathie bei Autismus und um die Frage, warum autistische Menschen noch immer so häufig als „nicht empathisch“ wahrgenommen werden, obwohl das eigentliche Problem vielleicht an einer ganz anderen Stelle liegt.

          Denn Empathie bedeutet nicht für alle Menschen dasselbe. Und vor allem: Fürsorge kann sich in der Kommunikation ganz unterschiedlich zeigen.

          Genau hier kommt das sogenannte Double Empathy Problem ins Spiel. Autistische und nicht-autistische Menschen können Schwierigkeiten haben, die jeweils andere Art der Kommunikation und Empathie zu verstehen. Es handelt sich also nicht einfach um ein einseitiges „Empathiedefizit“.

          Ich nehme dich in dieser Folge mit in eine Alltagssituation an der Supermarktkasse, die mich erst ziemlich aufgeregt und dann zu einem großen Aha-Moment gebracht hat. Denn als ich die Situation später mit einem meiner Gehirn-Zwillinge besprochen habe, ist mir aufgefallen, was ich eigentlich brauche, wenn ich von einem emotionalen Erlebnis erzähle.

          Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

          • was hinter dem Double Empathy Problem steckt
          • welche unterschiedlichen Formen von Empathie es gibt
          • warum Perspektivwechsel und gemeinsames Analysieren für manche autistische Menschen echte Fürsorge bedeuten
          • weshalb ein „Oh nein, das ist ja schrecklich!“ manchmal eben nicht das Gefühl auslöst, wirklich verstanden worden zu sein
          • warum eigene ähnliche Erfahrungen zu erzählen ebenfalls eine Form von Empathie sein kann
          • welche Rolle AuDHS, Ablehnungs- und Kritikdysphorie und Alexithymie dabei spielen können
          • und warum neurodivergente und neurotypische Kommunikation trotz bester Absichten so schnell aneinander vorbeigehen kann
          • Besonders spannend finde ich dabei die Erkenntnis: Wenn ich dir von einer ähnlichen Erfahrung aus meinem eigenen Leben erzähle, möchte ich das Gespräch nicht „an mich reißen“. Ich möchte dir damit sagen:

            „Ich kenne dieses Gefühl. Ich habe etwas Ähnliches erlebt. Ich verstehe, warum das für dich gerade so schwierig ist.“

            Und genau solche Unterschiede können erklären, warum wir uns manchmal trotz ehrlicher Fürsorge gegenseitig überhaupt nicht verstanden fühlen. Vielleicht geht es also weniger darum, wer mehr oder weniger empathisch ist, sondern darum, zu verstehen, wie unser Gegenüber Empathie zeigt und was es selbst braucht, um sich gesehen zu fühlen.

            📱* Den passenden Instagram-Beitrag bzw. das Reel zur Folge findest du hier:*

            Zum Instagram-Reel über Empathie & Autismus

            Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, AuDHS und Neurodivergenz sowie meine Reflexionstools, Neurokarten und Angebote eintauchen möchtest:

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            Wenn du beim Zuhören auch einen „Ohhh … deshalb mache ich das so!“-Moment hattest, schick die Folge gerne an deine Gehirn-Zwillinge weiter. 💜

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            Deine Kathi 💜🐧

            32 min
          • 40. AuDHS Burnout
            Anzeichen & Genesungstipps

            In dieser Folge geht es um ein Thema, das ich gerade nicht nur theoretisch kenne: autistischer Burnout bzw. AuDHS-Burnout.

            Denn nach Monaten voller Umzug, Fachtagungen, Reisen, Workshops, Weiterbildung, Social Media, Geburtstag und ADHS-Antarktis hat mein Nervensystem irgendwann ziemlich deutlich gesagt: Bis hierhin und nicht weiter. 😅

            Spätestens als eine eigentlich überschaubare Situation zu einem Meltdown geführt hat, war für mich klar: Meine Kapazitäten sind aufgebraucht. Dinge, die ich sonst kompensieren oder maskieren kann, funktionieren plötzlich nicht mehr und Anforderungen, Termine und selbst eigentlich schöne Verabredungen fühlen sich auf einmal nach viel zu viel an.

            In dieser Folge schauen wir deshalb darauf, was einen autistischen Burnout von einem klassischen Burnout unterscheiden kann und warum bei ADHS und Autismus zusätzliche Faktoren wie Masking, Reizüberflutung, exekutive Funktionen und soziale Anforderungen eine große Rolle spielen.

            Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

            • woran ich gemerkt habe, dass ich selbst gerade in einen autistischen Burnout gerutscht bin
            • warum ADHS- und autistische Merkmale in solchen Phasen wieder deutlich stärker werden können
            • welche Rolle Masking, Reizüberflutung und fehlende Vorhersehbarkeit spielen
            • warum selbst kleine Anforderungen plötzlich wie der Mount Everest wirken können
            • weshalb Rückzug und Zeit allein für manche autistische Menschen ein echtes Regulationsbedürfnis sind
            • und welche konkreten Dinge mir gerade dabei helfen, mein Nervensystem wieder herunterzufahren
            • Außerdem teile ich meine Anti-Burnout-Tipps für ADHS und Autismus mit dir: von einer neurodivergenzfreundlichen Meditationsroutine über Unterstützung bei exekutiven Funktionen, Regulationsinteressen und Stimming bis hin zu Reizreduktion, Safe Foods, Verantwortung abgeben und – ganz wichtig – Masking herunterfahren.

              Denn manchmal ist die Lösung eben nicht, noch ein besseres System zu finden, um irgendwie weiter zu funktionieren. Manchmal braucht dein Nervensystem weniger Anforderungen, weniger Reize und weniger Kompensation.

              📱 Den Instagram-Beitrag mit den Tipps zum Abspeichern und Nachlesen findest du hier:

              Zum Instagram-Beitrag über autistischen Burnout

              Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte rund um ADHS, Autismus, Neurodivergenz, meine Neurokarten, Reflexionstools und Angebote eintauchen möchtest:

              👉 Alle Links von Guardian of Mind

              Wenn du gerade selbst merkst, dass deine Kapazitäten erschöpft sind, dann hoffe ich, dass dir diese Folge dabei hilft, deine eigenen Bedürfnisse ein Stück besser zu verstehen und ernst zu nehmen. 💜

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              Deine Kathi 💜🐧

              32 min
            • 39.4 AuDHS Special Teil 4
              Spätidentifikation mit 50+

              In dieser Folge geht es ein letztes Mal ins AuDHS-Special mit Babette und wie es sich für ein Gespräch unter Gehirn-Zwillingen gehört, landen wir dabei gefühlt alle drei Minuten bei einem neuen Thema. 😄💜

              Wir sprechen darüber, warum klassische Achtsamkeitsübungen für neurodivergente Menschen manchmal alles andere als entspannend sind und weshalb ein „Spür doch einfach mal in dich hinein“ ziemlich schwierig werden kann, wenn du deine eigenen Gefühle nicht ohne Weiteres benennen kannst.

              Von dort geht es mitten hinein in Alexithymie, unterschiedliche Kommunikation, ADHS und Autismus und die Frage, wie viel Übersetzungsarbeit neurodivergente Gehirne eigentlich jeden Tag leisten. Denn Subtext, rhetorische Fragen und Aussagen, die angeblich etwas völlig anderes bedeuten als das, was gesagt wurde … können ganz schön viel Gehirnkapazität fressen.

              Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

              • warum Meditation und Achtsamkeit bei Neurodivergenz manchmal eher Aggression als Entspannung auslösen können
              • was Gefühlsblindheit bzw. Alexithymie damit zu tun haben kann
              • warum neurodivergente und neurotypische Kommunikation manchmal wie zwei verschiedene Sprachen funktionieren
              • weshalb die Kombination aus ADHS und Autismus so komplex und individuell sein kann
              • welche Rolle Masking und die ständige „Übersetzungsleistung“ im Alltag spielen
              • und warum es so befreiend sein kann, endlich Menschen zu treffen, bei denen Kommunikation plötzlich einfach fließt
              • Und natürlich gibt es auch wieder einige Geschichten aus dem echten Leben unter anderem einen Burger, einen eigentlich ziemlich offensichtlichen Witz und zwei Autistinnen, die ihn erstmal komplett für bare Münze nehmen.

                Am Ende bleibt deshalb vielleicht eine der wichtigsten Botschaften aus diesem Special:

                Steh für dich selbst ein. Sei bold. Und hör auf, dich dafür fertigzumachen, dass dein Gehirn Kommunikation, Emotionen oder die Welt vielleicht ein bisschen anders verarbeitet.

                Wenn du mehr über Josi und ihre Arbeit erfahren möchtest:

                👉 Zur Website von Coaching by Jo

                👉 Kennenlernen mit Jo Kostenlose Analyse

                Und wenn du tiefer in meine Inhalte, Neurokarten, Reflexionstools und Angebote eintauchen möchtest, schau gerne HIER vorbei.

                Wenn dir das Special mit Babette gefallen hat und du mehr von diesen Gesprächen unter Gehirn-Zwillingen hören möchtest, schreib es gerne in die Kommentare und schick die Folge an einen Gehirn-Zwilling, bei dem Kommunikation auch einfach irgendwie leichter ist. 💜

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                Deine Kathi 💜🐧

                26 min
              • 39.3 AuDHS Special Teil 3
                Spätidentifikation mit 50+

                In dieser Folge geht es weiter mit dem AuDHS-Special mit Babette und diesmal landen wir bei einer ziemlich wilden Mischung aus Overthinking, Hochbegabung, Intelligenztests, präziser Sprache, Frauen in der Arbeitswelt und der Frage, wie wir eigentlich lernen können, unser neurodivergentes Gehirn besser zu navigieren. 💜

                Babette erzählt, welche kleinen Strategien ihr im Alltag helfen, Reize zu reduzieren und ihre Energie besser einzuteilen, von Noise-Cancelling-Kopfhörern bis hin zu bewusster Distanz im beruflichen Umfeld. Denn gerade Overthinking kann ziemlich eskalieren, wenn unser Gehirn vergangene Gespräche, Konflikte oder mögliche Szenarien immer und immer wieder durchkaut.

                Wir sprechen unter anderem darüber:

                • wie Babette heute mit Reizüberflutung, Overthinking und ihrer Energie im Arbeitsalltag umgeht
                • warum klassische Intelligenztests bei ADHS und Autismus möglicherweise nicht das ganze Bild zeigen
                • weshalb Hochbegabung viel mehr sein kann als ein bestimmter IQ-Wert
                • warum präzise Sprache und Kommunikation bei neurodivergenten Menschen immer wieder zu Missverständnissen führen können
                • wie Neurodivergenz und weibliche Sozialisation im Berufsleben aufeinandertreffen
                • und warum Selbstverständnis, Reframing und ein bisschen mehr „Boldness“ verdammt hilfreich sein können
                • Besonders spannend wird es bei der Frage: Was passiert eigentlich, wenn du dein Leben lang dachtest, bestimmte Dinge seien persönliche Schwächen und plötzlich erkennst du die neurologischen Muster dahinter?

                  Denn genau dieses Wissen kann dabei helfen, sich selbst weniger die Schuld zu geben und stattdessen Strategien zu entwickeln, die wirklich zum eigenen Betriebssystem passen.

                  Und am Ende gibt es noch einen kleinen Ausblick auf ein gemeinsames Projekt von Babette und einer Freundin: Meditationen zu Themen wie Prokrastination, Ablehnungs- und Kritikdysphorie und Limerenz, die dabei unterstützen sollen, alte Glaubenssätze neu zu betrachten und zu reframen.

                  🎧 Hier findest du Uta Brintrup auf Spotify:

                  Zu Uta Brintrups Spotify-Profil

                  🧠 Mehr zu den Meditationen und Hypnose-Angeboten:

                  Kyra Hypnosis

                  Und wenn du noch tiefer in meine Inhalte, Neurokarten, Reflexionstools und Angebote eintauchen möchtest, schau mal HIER vorbei.

                  Wenn du beim Zuhören wieder den einen oder anderen „Moment mal … das kenne ich doch!“-Moment hattest, schick die Folge an deine Gehirn-Zwillinge weiter.

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                  Deine Kathi 💜🐧

                  30 min
                • 39.2 AuDHS Special Teil 2
                  Spätidentifikation mit 50+

                  In dieser Folge geht es weiter mit meinem AuDHS-Special mit Babette und wir tauchen noch tiefer in die Frage ein, wie sich Neurodivergenz eigentlich im echten Alltag zeigt.

                  Wir sprechen darüber, warum Hyperverbalität und Spezialinteressen unter neurodivergenten Menschen plötzlich etwas Verbindendes sein können, während genau diese Art zu kommunizieren im neurotypischen Umfeld schnell als „zu viel“ wahrgenommen wird.

                  Aber auch Reizverarbeitung spielt eine große Rolle: Was passiert eigentlich, wenn dein Gehör technisch vollkommen funktioniert, dein Gehirn Gesprochenes aber trotzdem nicht richtig verarbeitet? Warum können Untertitel plötzlich unverzichtbar sein? Und weshalb können Geräusche, Licht, Gerüche, Kleidung oder sogar unterschiedliche Konsistenzen beim Essen einen viel größeren Einfluss haben, als uns lange bewusst war?

                  Du erfährst in dieser Folge unter anderem:

                  • wie sich Hyperverbalität, Spezialinteressen und ein sehr individueller Umgang mit Sprache zeigen können
                  • warum auditive Verarbeitung bei Neurodivergenz ganz anders funktionieren kann
                  • wie sensorische Sensitivität weit über „Lärm ist mir zu laut“ hinausgeht
                  • warum Essen, Konsistenzen und Geschmäcker ebenfalls eine Rolle spielen können
                  • was eine späte Erkenntnis über ADHS und Autismus mit dem eigenen Selbstbild machen kann
                  • und wir sprechen über die große Frage: Was bringt mir eine offizielle Diagnose überhaupt noch, gerade mit 40, 50, 60 oder später?
                  • Babette erzählt außerdem, warum ihr die Beschäftigung mit ihrer eigenen Neurodivergenz bereits geholfen hat, bestimmte Verhaltensweisen und vermeintliche „Probleme“ endlich anders einzuordnen und weshalb trotzdem manchmal der Selbstzweifel bleibt.

                    Denn am Ende geht es nicht nur darum, welches Label irgendwo auf einem Papier steht.

                    Es geht darum, dein eigenes neurodivergentes Betriebssystem besser kennenzulernen und herauszufinden, was DU eigentlich brauchst.

                    Wenn du genau da gerade stehst und deine eigene Neurodivergenz besser verstehen möchtest, habe ich etwas für dich:

                    🧭 Kostenloses Video-Training „Navigiere deine Neurodivergenz“:

                    https://training.guardianofmind.de/videotraining-registration

                    Und wenn du direkt tiefer in deine eigene neurodivergente Identität eintauchen möchtest:

                    Neurodivergenz Navigator:

                    https://myablefy.com/s/guardianofmind/nd-navigator

                    Teile die Folge gerne mit anderen Gehirn-Zwillingen, wenn du beim Zuhören wieder einen dieser „Warte mal … DAS mache ich auch?!“-Momente hattest. 😄

                    Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭

                    Deine Kathi 💜🐧

                    32 min
                  • 39.1 AuDHS Special Teil 1
                    Spätidentifikation mit 50+

                    In dieser Folge startet ein ganz besonderes 4-teiliges Special mit meiner Freundin Babette. 💜

                    Babette ist 60 Jahre alt, Softwareingenieurin und erst relativ spät in ihrem Leben überhaupt mit dem Thema Neurodivergenz in Berührung gekommen.

                    Kennengelernt haben wir uns vor zwei Jahren auf einem Festival in Spanien. Und wie das bei Gehirn-Zwillingen manchmal so ist, wurde aus einem kurzen Gespräch am Flughafen ziemlich schnell: stundenlange Telefonate über Gott, die Welt und natürlich Neurodivergenz. 😄

                    In dieser ersten Folge sprechen wir darüber, wie Babette angefangen hat, ihre eigene Geschichte plötzlich durch eine völlig neue Brille zu betrachten. Denn nachdem sie mein Buch gelesen hatte, kamen immer mehr dieser Momente:

                    „Moment mal … DAS könnte auch Neurodivergenz sein?“

                    Wir sprechen unter anderem darüber:

                    wie Babette überhaupt auf ADHS, Autismus und Neurodivergenz gestoßen ist

                    warum Zeitblindheit nicht automatisch bedeutet, ständig zu spät zu kommen
                    wie ein passendes berufliches Umfeld ADHS-Merkmale teilweise unsichtbar machen kann
                    warum bestimmte Lebensphasen neurodivergente Facetten plötzlich stärker sichtbar machen können
                    welche Rolle Emotionen, Kritik und Gerechtigkeitssensitivität dabei spielen
                    und wie hilfreich es sein kann, den eigenen Verhaltensweisen endlich einen Namen geben zu können

                    Gerade wenn du selbst erst mit 40, 50, 60 oder noch später anfängst, dich mit deiner möglichen Neurodivergenz auseinanderzusetzen, könnte dir dieses Gespräch einige ziemlich große Aha-Momente bescheren.

                    Denn manchmal geht es gar nicht darum, plötzlich ein komplett anderer Mensch zu sein.

                    Sondern darum, rückblickend endlich zu verstehen, warum du dein ganzes Leben lang so funktioniert hast, wie du funktionierst.

                    Und das hier ist erst der Anfang: In den kommenden Folgen geht das Gespräch mit Babette weiter. 🧭

                    Wenn du deine eigene Neurodivergenz besser verstehen möchtest, starte hier mit meinem kostenlosen Video-Training:

                    👉 https://training.guardianofmind.de/videotraining-registration

                    Oder wenn du direkt tiefer eintauchen möchtest, findest du hier den Neurodivergenz Navigator:

                    👉 https://myablefy.com/s/guardianofmind/nd-navigator

                    Segle mit mir los – auf die (gr)ND Line 🧭

                    Deine Kathi 💜🐧

                    35 min

                  About Neurodivergenz Navigator

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