In der heutigen Folge habe ich eine Gästin zu Besuch, die den Sport aus einer Perspektive betrachtet, die kaum aktueller und relevanter sein könnte: Dr.in Birte von Haaren-Mack. Sie verbindet Sportwissenschaft, Soziologie, Psychologie und Gesundheitsforschung und zeigt dabei eindrucksvoll, wie eng Bewegung, Stress, Gesundheit und gesellschaftliche Entwicklungen miteinander verknüpft sind.
Birte hat am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) studiert und promoviert. Ihre Dissertation wurde 2019 mit dem dvs‑Publikationspreis ausgezeichnet. Nach mehreren Jahren am psychologischen Institut der Deutschen Sporthochschule Köln kehrte sie zurück ans KIT und arbeitet heute am Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp). Dort leitet sie das Fachgebiet Soziologie im Bereich Sport und Gesellschaft und bringt wissenschaftliche Tiefe ebenso mit wie Erfahrung aus interdisdisziplinären Projekten und der Perspektive der Projektförderung.
Zudem war Birte lange in der dvs engagiert, unter anderem als stellvertretende Sprecherin der Kommission wissenschaftlicher Nachwuchs, wo sie sich besonders für die Vereinbarkeit von Familie und Karriere eingesetzt hat. In diesem Kontext haben wir uns damals auch kennengelernt und seitdem begleitet uns ein sehr offener, ehrlicher und unterstützender Austausch, den ich persönlich unglaublich schätze.
In dieser Folge sprechen wir über ihren Weg, ihre Forschung, Herausforderungen und Chancen einer sportwissenschaftlichen Karriere – und darüber, was es bedeutet, wenn dieser Weg ins BISp führt.
In diesem Sinne: Macht es euch gemütlich oder nehmt uns mit auf euren nächsten Spaziergang, und viel Spaß beim Hören! :-)