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Die erste Folge der neuen Staffel mit Elizabeth ist gleichzeitig die Staffelübergabe mit Stefan, der die letzte Staffel moderiert hat. Er lässt seine Erfahrungen vom Weltjugendtag, mit allen Eindrücken und Gästen der vergangenen Episoden noch einmal Revue passieren und erzählt, was er aus dieser Zeit mitnimmt und was davon auch über die Staffel hinaus bleibt.
Und Elizabeth gibt schon mal einen kleinen Einblick in das Oberthema der nächsten spannenden Staffel, in die geplanten Gesprächspartner*innen und was das alles mit der Frage "Warum passieren Dinge" zu tun hat.
Der nächste Gast, mit dem Stefan im deutschen Pilgerzentrum des Weltjugendtagses in Lissabon spricht, ist Weihbischof Dr. Christoph Hegge aus dem Bistum Münster. Er erzählt von seinen zahlreichen Reisen und Orten, die für ihn, unterwegs und zuhause, besonders wertvoll geworden sind. Er nimmt uns mit hinein in Momente, in denen er Angst hatte und plädiert dafür, über den Tellerrand zu blicken und sich trotz Unsicherheit der Freiheit anzuvertrauen und loszugehen.
Weihbischof Dr. Christoph Hegge ist es wichtig, dass seine Position keine Schwelle, kein Hindernis darstellt, um Menschen auf Augenhöhe zu begegnen und Liebe und Aufmerksamkeit weiterzugeben, weil das die Momente sind, wo Gottes Gegenwart spürbar wird.
In der letzten Folge war Stefan noch in Paderborn. Jetzt ist auch er nach Lissabon zum Weltjugendtag gereist und unterhält sich mit interessanten Gesprächspartnern vor Ort. Diesmal sind Olivia Marszalek und Steward Eloundou zu Gast am Podcast-Mikrofon. Beide sind PilgerInnen aus dem Erzbistum Paderborn. Olivia erzählt davon, wie erfrischend anders sie hier in Portugal die gemeinsamen Gottesdienste erlebt, wie sehr sie Begegnungen mit Menschen aus anderen Kulturen schätzt und dass es für sie etwas ganz besonderes ist hier dabei und Teil von etwas Größerem zu sein.
Und Steward berichtet davon, wie sehr er es genießt mit anderen Menschen über Theologie diskutieren zu können, dass er auf dieser Reise auch persönlich gewachsen ist, entspannter, spontaner und gelassener geworden ist und was man selbst beim Warten in der Essenschlange lernen und erleben kann.
Als erste Gästin der neuen Staffel durften wir Helena Schmidt begrüßen. Helena ist BDKJ Diözesanvorstand in Paderborn und gerade auf dem Weg zum Weltjugendtag nach Lissabon. Wir haben mit ihr über das Reisen und Unterwegssein gesprochen und wie wichtig es ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und offen für Begegnungen mit Menschen und Kulturen zu sein.
Helena nimmt uns mit hinein in ihre Erfahrungen, Eindrücke und Situationen, die ungeplant manchmal ganz anders kommen, als geplant. Sie erzählt davon, wie Reisen die Perspektive verändern und wie diese Erlebnisse sie dazu bewegen, sich für eine menschenfreundliche Gesellschaft einzusetzen.
Stefan nimmt das Mikrofon mit zum Weltjugendtag 2023 in Lissabon. Doch bevor es los geht, zieht Maria noch ein Fazit aus der letzten Staffel und fragt nach dem Thema der nächsten Staffel.
Wir hatten die wunderbare Lisa Menzel zu Gast, die über ihre Erfahrungen im Ehrenamt sprach.
Lisa ist Host des Ehrensache Podcast und interviewed seit 2022 Menschen, die ehrenamtlich arbeiten. Sie weiß, dass Ehrenamt mehr ist als kostenlos arbeiten. Es geht um Spaß, Selbsterfüllung aber auch Wertschätzung der eigenen Ideen und Vorstellungen. Aber eben nicht darum Lückenfüller:innen für fehlende Hauptamtliche zu sein.
Sie betonte die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit, besonders in jungen Jahren. Lisa berichtete von unterschiedlichen Tätigkeiten, wie im Chor oder als Gruppenleiterin, und wie diese ihr Selbstwertgefühl gestärkt haben. Außerdem sprachen wir darüber, wie Ehrenamtliche oft unterschätzt werden und wie wichtig es ist, ihre Freiheit und Zuverlässigkeit zu respektieren. Lisa ermutigt auch andere, sich eine ehrenamtliche Tätigkeit zu suchen, die ihnen gefällt. Das war nur ein kleiner Ausschnitt aus der Podcast-Episode.
In dieser Podcast-Episode mit dem Titel "Vom Kameramann zur Jugendarbeit" spricht Maria Freitag mit Kai Rolf von kirche.media über den Aufbau und die Arbeit des Mediendienstes der evangelischen Jugend Bramsche. Sie diskutieren, wie die Kirche eine Plattform bieten kann, um Jugendlichen verschiedene berufliche Möglichkeiten zu eröffnen und ihre kreativen Ideen umzusetzen. Kai Rolf berichtet, dass der Mediendienst von den Jugendlichen selbst entstanden ist und mittlerweile 20 Jugendliche umfasst, die bereits über 200 Jugendliche geschult haben.
Dieses Konzept hat auch das Interesse von Superintendenten und Leitenden in der Kirche geweckt, die ähnliche Medienprojekte aufbauen wollen. Sie betonen, dass die Kirche oft lieber auf mehrere kleinere Mitarbeitende als auf eine einzige Fachkraft setzt und dass kirchliche Medienarbeit eine gute Möglichkeit für Jugendliche ist, sich weiterzuentwickeln. Durch die Videoproduktion des Mediendienstes konnten Pastoren und Pastorinnen während der Pandemie Zeit und Gehalt sparen.
Es wird auch auf die Vielfalt der Berufe in der Kirche und die Bedeutung von multiprofessionellen Teams hingewiesen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen einzubringen und Projekte umzusetzen. Ein konkretes Beispiel wird erwähnt, bei dem ein Jugendlicher eine authentische Reportage im Gefängnis machen durfte, die ihm durch den Mediendienst ermöglicht wurde. Kai Rolf erzählt auch von der Gründung der kirche.media GmbH, die sich selbst durch finanzielle Einnahmen trägt und die Jugendarbeit im Kirchenkreis unterstützt.
Das Modell der GmbH wird von anderen Landeskirchen mit Interesse beobachtet und könnte eine zusätzliche Finanzierungsquelle für die Kirche sein. Abschließend wird betont, wie wichtig es ist, den Jugendlichen Raum zum Experimentieren zu geben, sie wahrzunehmen und ihre Ideen anzuhören. Der Mediendienst der evangelischen Jugend Bramsche hat gezeigt, dass die Kirche junge Menschen aktiv in die Gemeindearbeit einbinden kann und dabei von deren Fachkompetenz und Kreativität profitiert.
In diesem Podcast geht es um die Veränderlichkeit von Berufung: wie entwickeln sich die Träume und Entscheidungen im Laufe des Lebens? Denn das Leben legt sich oft nicht fest und damit kann auch die Berufung sich immer wieder im Laufe der Zeit ändern.
Jeden Monat stellt sich eine andere Moderator:in einer Frage des Thema Berufung und fragt nach: Was bleibt, was geht, was kommt? Den Anfang macht Maria mit der Frage: Welchen Sinn hat Arbeit?
Dieser Podcast wird produziert von ruach.jetzt GmbH im Auftrag des Zentrum für Berufungspastoral
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