
Sign up to save your podcasts
Or


No Kings, fordern viele Tausende Menschen in den USA derzeit. Sie protestieren unter diesem Titel gegen die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Und es ist ihr gutes Recht: eine Demokratie lässt neben Wahlen auch solche Formen der politischen Meinungsäußerung zu. Doch gilt das auch für Aktionen wie die Klimakleber, bei der sich Umweltaktivisten an Straßen festkleben? Und was ist mit bewaffnetem, gewalttätigen Widerstand gegen massives Unrecht? Kann, ja muss das ebenfalls toleriert werden?
Die beiden Dissenspfleger diskutieren heute den zivilen Ungehorsam. Und schon im Begriff steckt ja bereits etwas wichtiges drin, mein Dissenspfleger Sebastian: Der Widerstand ist zivil(isiert). Doch es mehren sich Stimmen, die das für zu wenig halten: Manchmal ist auch Gewalt legitim, wenn es um die Verteidigung massiver Ungerechtigkeit geht, meinen einige Philosophen. Darauf weist Dissenspfleger Andreas hin - und fragt sich, wie sich das begründen lässt. Gibt es eine Begründung für alle Formen des Ungehorsams oder muss man unterscheiden - darüber sind sich die Dissenspfleger uneins.
Dissens ist also vorprogrammiert, aber natürlich auch Konsens. Denn dass Menschen auch zivilisiert Recht brechen dürfen, ist ein Ausdruck der Anerkennung durch den Staat, durch die Gemeinschaft, meinen die Dissenspfleger. Ein “Wir behandeln sie als Terroristen”, wie manchmal gefordert wird, verweigert diese Anerkennung.
Wer sich über die Debatten zum zivilen Ungehorsam informieren möchte, findet hier etwas Lesestoff:
Und auch diese Woche haben die beiden Dissenspfleger wieder Musikempfehlungen: Andreas' Tipp findet ihr hier, Sebastians hier.
By Sebastian Schleidgen & Andreas WolkensteinNo Kings, fordern viele Tausende Menschen in den USA derzeit. Sie protestieren unter diesem Titel gegen die Politik des US-Präsidenten Donald Trump. Und es ist ihr gutes Recht: eine Demokratie lässt neben Wahlen auch solche Formen der politischen Meinungsäußerung zu. Doch gilt das auch für Aktionen wie die Klimakleber, bei der sich Umweltaktivisten an Straßen festkleben? Und was ist mit bewaffnetem, gewalttätigen Widerstand gegen massives Unrecht? Kann, ja muss das ebenfalls toleriert werden?
Die beiden Dissenspfleger diskutieren heute den zivilen Ungehorsam. Und schon im Begriff steckt ja bereits etwas wichtiges drin, mein Dissenspfleger Sebastian: Der Widerstand ist zivil(isiert). Doch es mehren sich Stimmen, die das für zu wenig halten: Manchmal ist auch Gewalt legitim, wenn es um die Verteidigung massiver Ungerechtigkeit geht, meinen einige Philosophen. Darauf weist Dissenspfleger Andreas hin - und fragt sich, wie sich das begründen lässt. Gibt es eine Begründung für alle Formen des Ungehorsams oder muss man unterscheiden - darüber sind sich die Dissenspfleger uneins.
Dissens ist also vorprogrammiert, aber natürlich auch Konsens. Denn dass Menschen auch zivilisiert Recht brechen dürfen, ist ein Ausdruck der Anerkennung durch den Staat, durch die Gemeinschaft, meinen die Dissenspfleger. Ein “Wir behandeln sie als Terroristen”, wie manchmal gefordert wird, verweigert diese Anerkennung.
Wer sich über die Debatten zum zivilen Ungehorsam informieren möchte, findet hier etwas Lesestoff:
Und auch diese Woche haben die beiden Dissenspfleger wieder Musikempfehlungen: Andreas' Tipp findet ihr hier, Sebastians hier.