Notenköpfe

Notenköpfe

By RONDO Das Klassik- & Jazz-MagazinMusicMusic Interviews
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Notenköpfe episodes

  • Sommer in Rheinsberg – Der Musikwissenschaftler und Festivalorganisator Jelle Dierickx
    Rheinsberg hat einen magischen Ruf – und Jelle Dierickx, neuer künstlerischer Leiter der Musikkultur Rheinsberg, will ihn einlösen. Im Sommerprogramm 2026 feiert er gleich zwei 300-jährige Jubiläen: Prinz Heinrich und Prinzessin Wilhelmine von Hessen-Kassel. Musiktheatralisches Herzstück sind dabei zwei zu Unrecht vergessene Raritäten – Giovanni Paisiellos „Barbier von Sevilla” und André-Ernest-Modeste Grétrys „Raoul Blaubart“, beide eng mit Heinrichs Biografie verwoben. Dazu kommen neue, partizipative Formate, die bewusst ein breiteres Publikum ansprechen sollen.

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    Jelle Dierickx
    Der belgische Musikwissenschaftler und Festivalmacher Dr. Jelle Dierickx gestaltete mehr als 40 Festivals in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Tschechien – darunter die Musikfestspiele Potsdam, wo er von 2013 bis 2017 Programmchef war. Seit September 2025 verantwortet er als Künstlerischer Leiter die Kammeroper, das Internationale Festival junger Opernsängerinnen und Opernsänger sowie das Schlosstheater der Musikkultur Rheinsberg.

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    Redaktion und Moderation: Fanny Tanck
    Ausführende Produzentin: Verena von der Goltz
    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    47 min
  • Die Stimme als sicherer Ort – Der Sänger, Schauspieler und Pianist Vladimir Kornéev
    Stimmbänder sind kein Kommunikationsorgan – sie sind ein Schutzventil. Diesen Satz stellt Sänger und Schauspieler Vladimir Kornéev an den Anfang des Gesprächs mit Antonia Munding: eine Reise durch Neurologie und Biographie, durch georgischen Bürgerkrieg, Asylheim und Schultheater. Und durch Dalida: „Je suis malade“ war das Chanson, das Vladimir Kornéev die Liebe zum Gesang erschloss – sein neues Programm „pour ne pas vivre seul“, (Premiere am 8. Mai im Tipi am Kanzleramt), wird zur Hommage und zum Resonanzraum der eigenen Geschichte.

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    Vladimir Kornéev
    Der in Georgien geborene und in Deutschland aufgewachsene Sänger, Schauspieler, Pianist und Arrangeur ist bekannt für seine kraftvolle Baritonstimme und seine emotionalen Interpretationen des europäischen Chansons. Er feierte internationale Erfolge, darunter sein Nordamerika-Debüt mit dem Orchestre Philharmonique du Québec, Auftritte an renommierten Bühnen weltweit sowie eine Emmy-prämierte Rolle in der Netflix-Serie „Die Kaiserin". 2026 widmet er sich mit seinem neuen Programm den Chansons von Dalida, das im Mai im Tipi am Kanzleramt Berlin Premiere feiert.

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    Redaktion und Moderation: Antonia Munding
    Ausführende Produzentin: Verena von der Goltz
    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    57 min
  • Quartettspiel als Demokratieschule – Die Violinistin Vera Martínez Mehner
    Für Vera Martínez Mehner, Mitbegründerin und erste Geigerin im Quarteto Casals, ist das Quartettspiel weit mehr als Musik – es ist eine Schule der Demokratie, in der man lernt zuzuhören, verschiedene Stimmen zu respektieren und gemeinsam Lösungen zu finden. Diese Haltung prägt auch die Geschichte des vielfach ausgezeichneten Ensembles, das bald sein 30-jähriges Bestehen feiert und auf eine bemerkenswerte Pionierleistung zurückblickt: Als erstes spanisches Streichquartett haben sie einen Weg geschaffen, dem heute viele folgen. Ein Gespräch über Kunst ohne Grenzen, Pau Casals als Vorbild und warum Politiker unbedingt Streichquartett spielen sollten.

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    Vera Martínez Mehner wurde 1978 in Madrid geboren und studierte Violine bei Zakhar Bron an der Escuela Superior de Música Reina Sofía sowie an der Hochschule für Musik Köln. Als Solistin trat sie mit renommierten Dirigenten wie Zubin Mehta, Yehudi Menuhin, Daniel Harding und Paavo Järvi auf. Seit 2003 lehrt sie als Professorin für Kammermusik und Violine an der Escuela Superior de Música de Catalunya in Barcelona und gibt regelmäßig Meisterkurse in Europa und den USA.

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    Redaktion und Moderation: Antonia Munding
    Ausführende Produzentin: Verena von der Goltz
    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    43 min
  • Classical:NEXT: Kleopatra Sofroniou [ENG]
    Recorded live at Classical:NEXT 2025: Kleopatra Sofroniou, General Manager Classics at Deutsche Grammophon, talks to Chris Lloyd in the „Notenköpfe“ podcast about surviving TikTok & Spotify, spotting tomorrow’s superstars, and taking audacious risks – direct, honest, visionary.     

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    Born and raised in Greece, Kleopatra Sofroniou studied philosophy and piano in Athens and later continued her musical education in Stuttgart. Realising that a career as a concert performer was not for her, she moved into journalism and from there into the music business. She joined Universal Music / Deutsche Grammophon in 2005, starting in catalogue product management and later running major international campaigns for artists such as Cecilia Bartoli, Anne-Sophie Mutter and Max Richter. Since 2023 she has been General Manager Classics at Deutsche Grammophon.

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    Hosting: Chris Lloyd
    Executive Producer: Verena von der Goltz
    Recording & Post-Production: Robert Niemeyer
    Online Editorial & Back Office: Mario Felix Vogt
    Music: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    45 min
  • Classical:NEXT: Kelly Lovelady & Bill Chandler [ENG]
    Live from the conference for classical and art music Classical:NEXT in Berlin: In this “Notenköpfe” episode, Chris Lloyd sits down with Kelly Lovelady of Ruthless Jabiru and Bill Chandler of the BBC Symphony Orchestra and Chorus. Together they examine funding crises, audience shifts, diversity debates and the creative tension between tradition and innovation. A sharp, candid conversation from the centre of the international classical scene.

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    Bill Chandler has been General Manager of the BBC Symphony Orchestra & Chorus since 2025. Previously Director of the BBC Concert Orchestra, the American-British former violinist is known for bold partnerships that have taken BBC orchestras into new venues and media — from Alexandra Palace and Great Yarmouth to film soundtracks, CBeebies and the London Jazz Festival. He is currently leading the BBCSO into a new era of artistic risk-taking and broader public engagement.


    Australian-British conductor and curator Kelly Lovelady is the founder and Artistic Director of Ruthless Jabiru – the London-based chamber orchestra known for fearless programming and its unflinching advocacy for living composers and its politically engaged, genre-defying projects. Described as a “cultural activist with a baton,” she creates and self-produces large-scale, cross-artform performances that have appeared at major festivals across Europe, Australia and North America. Her work focuses on experimental concert dramaturgy, social justice themes and building new audiences for contemporary music.

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    Hosting: Chris Lloyd
    Executive Producer: Verena von der Goltz
    Recording & Post-Production: Robert Niemeyer
    Online Editorial & Back Office: Mario Felix Vogt
    Music: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    1 hr 17 min
  • „Die Seele am Faden” – Der Tänzer Friedemann Vogel
    Friedemann Vogel gehört zu den bedeutendsten Balletttänzern der Gegenwart. Regelmäßig ist er auf den großen Bühnen der Welt zu erleben, doch manchmal sucht er auch das kleinere Format. Zum Beispiel am Kleist-Forum in Frankfurt (Oder), wo er gerade mit seiner Solo-Performance „Die Seele am Faden“ zu erleben ist. Dort traf ihn Fanny Tanck für den Podcast „Notenköpfe“ und sprach mit ihm über Anmut, das Tanzen in jedem Alter und darüber, ob Tänzer Marionetten sind.

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    Friedemann Vogel wuchs in Stuttgart auf und absolvierte dort seine Tanzausbildung an der John Cranko Schule sowie in Monte Carlo. Er ist Erster Solist des Stuttgarter Balletts und gastiert regelmäßig bei internationalen Ballettcompagnien wie der Scala in Mailand, dem Staatsballett Berlin oder dem Mariinsky Theater St. Petersburg. Vogel wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem als Tänzer des Jahres und mit dem Deutschen Tanzpreis. Er ist Initiator mehrerer Projekte für Tanz und Soziales und zählt zu den international profiliertesten deutschen Ballettstars.

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    Redaktion und Moderation: Fanny Tanck
    Ausführende Produzentin: Verena von der Goltz
    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    20 min
  • Schubertiade III – Golda Schultz und Jonathan Ware
    2024 gaben die Sopranistin Golda Schultz und der Liedbegleiter Jonathan Ware ihr Debüt bei der Schubertiade Schwarzenberg. Dabei kombinierten sie auf raffinierte Weise Schubert-Lieder mit Vokalwerken vergessener Komponistinnen. Im „Notenköpfe“-Podcast mit Fanny Tanck erzählen die beiden vom faszinierenden Festivalkulisse zwischen Kuh- und Kirchenglocken, Schuberts Nähe zu Shakespeare und dem einsamen Dasein der Klaviersolisten. Dieser Podcast entstand in Kooperation mit Fanny Tancks YouTube-Kanal „Tanckstelle“.

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    Golda Schultz wurde in Kapstadt geboren und wuchs als Tochter eines Mathematikprofessors in Bloemfontein (Südafrika) auf. Sie studierte Gesang an der Universität von Kapstadt und an der Juilliard School in New York, außerdem bei Johan Botha, Kiri Te Kanawa und Michelle Breedt. Von 2011 bis 2018 war sie Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper, gastierte an der Scala in Mailand, den Salzburger Festspielen und der Metropolitan Opera New York. 2024 interpretierte sie in Zürich Richard Strauss’ „Vier letzte Lieder“ sowie Elvis Costellos „The Juliet Letters“. Golda Schultz lebt in Augsburg.

    Jonathan Ware stammt aus Texas und studierte an der Eastman School of Music in Rochester, an der Juilliard School in New York und an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Als Liedbegleiter gastierte er in bedeutenden Konzerthäusern Europas und der USA, unter anderem mit Benjamin Appl, Christiane Oelze, Golda Schultz, Elsa Dreisig und Ludwig Mittelhammer. Er wirkte über Jahre bei der Festival Akademie des „Heidelberger Frühling“ mit und lehrt an der Hochschule für Musik  „Hanns Eisler“ sowie der Barenboim-Said-Akademie in Berlin.

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    Redaktion und Moderation: Fanny Tanck
    Ausführende Produzentin: Verena von der Goltz
    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    22 min
  • Folkloristische Virtuosität und eine Stradivari aus Usbekistan – Rebekka Hartmann und Aziza Sadikova
    Die Geigerin Rebekka Hartmann hat ein Faible für die Werke abseits des gängigen Repertoirekanons. Auch auf ihrem neuen Album finden sich neben Maurice Ravels virtuoser „Tzigane“ zwei Stücke, die nicht so oft zu hören sind: Karl Amadeus Hartmanns „Concerto funebre“ sowie „Stradivari“ von der usbekischen Komponistin Aziza Sadikova. Im RONDO-Podcast „Notenköpfe“ begegnet sie der aus Taschkent zugeschalteten Sadikova zum Gespräch mit Antonia Munding.  Darin erzählen die Künstlerinnen, was das „Stradivari“-Konzert mit einem russischen Kriminalfilm zu tun hat, über Gewalttaten und Hoffnung im „Concerto funebre“ und den Kampf für künstlerische Freiheit in Ravels von Roma-Musik inspirierter „Tzigane“.

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    Die Komponistin Aziza Sadikova stammt aus Usbekistan und lebt in Berlin. Sie studierte in Taschkent (Usbekistan), Birmingham und London. Ihr Schaffen verbindet experimentelle Neue Musik, Musiktheater und romantische Dramaturgie bis zu neobarocken Texturen. Werke wie ihr STRADIVARI Violinkonzert oder die Oper „Alles über Sally“ zeigen diese Vielseitigkeit. Sie arbeitete mit internationalen Orchestern und Dirigenten wie Kent Nagano und Omer Meir Wellber. 2023 war sie Composer-in-residence in Parma. Ihre Werke erklangen u. a. in der Elbphilharmonie und bei den BBC Proms.


    Rebekka Hartmann wurde in München geboren und studierte dort Violine bei Andreas Reiner sowie in Los Angeles bei Alice Schoenfeld, wichtige Impulse erhielt sie auch von Rainer Kussmaul und Josef Kröner  Ihr Repertoire reicht von Frühbarock bis zeitgenössischer Musik. 2012 erhielt sie den Echo Klassik für ihr Album „Birth of the Violin“. Konzertreisen führten sie durch Europa, Asien und Amerika. Seit 2009 spielt Hartmann auf einer Violine von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1675. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie in München und engagiert sich für den musikalischen Nachwuchs.

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    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    50 min
  • Flüstern, Glucksen, Koloraturen – Die Sopranistin Sarah Maria Sun
    Sarah Maria Sun ist eine Sopranistin für die Extreme. Lässig wechselt sie zwischen zart gehauchten Klängen, Sprechen und Hochgeschwindigkeits-Koloraturen. Das macht sie zur idealen Interpretin für Neue Musik von Komponisten wie Salvatore Sciarrino, Rebecca Saunders oder Philip Venables. Im „Notenköpfe“-Podcast mit Antonia Munding spricht sie über den mikroskopischen Blick auf den menschlichen Geist in Rebecca Saunders’ Oper „Lash“, über Metaphern, die zwischen Börsenparkett, Schlafzimmer und Politik flottieren, sowie über ihre Bands The Gurks und Titillating Tofu.

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    Sarah Maria Sun wuchs auf einem Bauernhof im Ruhrgebiet auf und begann mit fünf Jahren, klassische Gitarre zu spielen. Als Jugendliche gewann sie mehrere Wettbewerbe und war Jungstudentin an der Folkwang Hochschule in Essen. Ab dem neunten Lebensjahr erhielt sie Gesangsunterricht und studierte später Opern- und Liedgesang in Köln und Stuttgart. Heute zählt die Sopranistin zu den profiliertesten Interpretinnen zeitgenössischer Musik. Ihr Repertoire umfasst mehr als 2.000 Werke, darunter zahlreiche Uraufführungen. Seit 2022 lehrt sie als Professorin für zeitgenössische Musik an der Musikhochschule Basel. Sie lebt vegan und engagiert sich im Tierschutz.

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    Aufnahme und Postproduktion: Robert Niemeyer
    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    49 min
  • Bartók, Ligeti und der Mut zum Nein – Die Geigerin Isabelle Faust
    Isabelle Faust zählt zu den profiliertesten Geigerinnen ihrer Generation. Ihre Einspielung von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo gilt längst als Referenz. Auch als Kammermusikerin zeigt die aus Esslingen am Neckar stammende Künstlerin Weltklasse.
    Im „Notenköpfe“-Podcast mit Fanny Tanck erzählt sie von ihrer frühen Bartók-Begeisterung, über schmutzige und saubere Intonation in Ligetis Musik und warum sie ihre Berliner Professur wieder aufgab.

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    Isabelle Faust
    Die Geigerin studierte bei Christoph Poppen und Dénes Zsigmondy. 1987 gewann sie den 1. Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart, es folgten Auszeichnungen wie der Premio Quadrivio (1990) und der Premio Paganini in Genua (1993). Sie konzertiert weltweit mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre de Paris und den Münchner Philharmonikern unter Dirigenten wie Simon Rattle, Philippe Herreweghe und Jakub Hrůša. Isabelle Fausts Repertoire umfasst die gesamte Bandbreite der Violinmusik vom Barock bis zur Gegenwart. Ihre Kammermusikaufnahmen, etwa mit Alexander Melnikov und Jean-Guihen Queyras, wurden vielfach preisgekrönt, unter anderem mit dem Diapason d’Or und dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik.

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    Online-Redaktion und Backoffice: Mario-Felix Vogt
    Musik: Markus Zierhofer
    Voiceover: Paul Sies
    34 min

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