ntv Corona-Spezial

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By Nina Lammers/ Audio AllianceNewsScienceEducation
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ntv Corona-Spezial episodes

  • Ulrichs: "Bei Stadionbesuchen würde ich eher die 2G-Regel anwenden, wenn ich die Wahl hätte."
    Die Bundesliga-Saison startet und Zuschauer dürfen wieder ins Stadion. Angesichts des Impffortschritts ist das für Epidemiologe Prof. Timo Ulrichs nachvollziehbar. Aber: "Bei Stadionbesuchen würde ich eher die 2G-Regel anwenden, wenn ich die Wahl hätte". Diese Regel könnte er sich für Großveranstaltungen sogar als verpflichtend vorstellen.
    Gelassener geht der Aerosol-Experte Gerhard Scheuch mit dieser Frage um: „In den Stadien selbst wird gar nicht so viel passieren.“
    Die Inzidenz liegt nun bundesweit über 30. Die vierte Welle nimmt Fahrt auf. Prof. Ulrichs fügt an: „Wir sind halt im Anstieg der vierten Welle. Das wird in einen steilen Anstieg übergehen.“ Der sogenannte R-Wert liegt nun seit zwei Wochen über 1 – das heißt, die Fallzahlen steigen wieder exponentiell an.
    Dazu diskutieren Katrin Neumann und Daniel Schüler die weiteren Hotspot-Regionen in Deutschland: Kiel, Flensburg, Mönchengladbach – und einen außergewöhnlichen Corona-Ausbruch im Kreis Lippe.
    Die beiden schauen auch ins Ausland. In der Türkei steigen die Infektionszahlen stark an. Was auch viele deutsche Urlaubende angeht – Ansteckungsgefahr!
    Beunruhigend auch die Lage in Israel. Das Land galt lange als Vorbild in Sachen Corona-Bekämpfung. Dort geht aber die Inzidenz-Kurve steil nach oben und die Regierung schwört die Bevölkerung schon auf einen weiteren Lockdown im September ein…
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    15 min
  • Long Covid-Expertin Frommhold: „Zahlen steigen eher deutlich an.“
    Eine schleichende Gefahr für die Patienten und unser Gesundheitssystem – Long Covid. 10 – 12 Prozent der Infizierten leiden laut Studien unter diesem Phänomen – das sind ca. 400 000 Patienten. Es drohen Engpässe. Lungenfachärztin Dr. Jördis Frommhold: „Wir sehen, dass die Patienten mit Long Covid-Symptomen, die einen milden bis moderaten Verlauf hatten, absolut nicht abnehmen und dass die eher deutlich steigen.“ Bleierne Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Haarausfall – das Phänomen zeigt viele Symptome. Auch Kinder und Jugendliche können von den Langzeitfolgen betroffen sein. Derweil steigen Inzidenz-Zahlen in allen Bundesländern weiter an - vor allem in den Ländern mit Schulbetrieb (Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin). Baden-Württemberg berücksichtigt ab Montag nicht mehr den Inzidenzwert. Die Diskussion um die Frage, welche Kriterien neben der Inzidenz wichtig werden sollen, hält also weiter an. Dann blicken Katrin Neumann und Daniel Schüler noch ins Ausland: in Frankreich und in der Schweiz wird es ab Oktober wie hierzulande keine kostenlose Tests für Ungeimpfte mehr geben, und Italien will nun verstärkt Kinder ab 12 Jahren impfen…
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    14 min
  • Ulrichs: „Für den Herbst kann man zuversichtlich sein“ Streeck: „Wir müssen weitere Parameter mit in den Blick nehmen.“
    Im Nachgang der Ministerpräsidentenkonferenz blickt Epidemiologe Prof. Ulrichs gelassen in die nähere Zukunft. Zu den Rückgaben von Grundrechten an Geimpfte sagt er: „Man kann Geimpfte und Genesene nicht einfach gleichsetzen mit den negativ Getesteten.“ Kostenpflichtige Tests ab dem 11. Oktober hält der Experte für etwas problematisch. Es drohe eine sinkende Testbereitschaft, die man aber verschmerzen könne. Und die Schwelle der Inzidenz von 35 für eine Testpflicht zum Besuch von Veranstaltungen in Innenräumen nennt Ulrichs „ambitioniert und früh, aber sinnvoll“. Impfen bleibt das Gebot der Stunde. Die Impfquote muss steigen, auch wenn das RKI heute „gewisse Unsicherheiten“ in den Zahlen einräumt. Geht es nach dem Virologen Hendrik Streeck, dann sollten die Krankenhauseinweisungen berücksichtigt werden: „Wir müssen weitere Parameter mit in den Blick nehmen.“ Weiter zeigt die Entwicklung in Großbritannien, dass nach dem Wegfall von Corona-Beschränkungen die Zahl der Neuinfektionen nicht durch die Decke geht – dank hoher Impfquoten. Ganz anders sieht das in der Türkei aus…
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    15 min
  • SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach: „Long Covid-Patienten berücksichtigen!“
    Welche Weichen soll die Ministerpräsidentenkonferenz für den Herbst stellen? Prof. Karl Lauterbach sagt: „Man muss auch die Long-Covid-Patienten ins Kalkül ziehen.“ Nicht nur der Inzidenzwert sollte also herangezogen werden. Zusätzlich dazu sollten die Krankenhauseinweisungen eine Rolle spielen ebenso wie die Altersverteilung der Erkrankten. Weiter fordert er, Ungeimpfte nicht wie Geimpfte zu behandeln: „Wir müssen auch die Geimpften schützen!“ Ungeimpfte sollten aber durch Tests abgesichert werden - allerdings ab Oktober nicht mehr gratis; das findet Lauterbach richtig. Also nur Impfen hilft. Und da lässt das Tempo in Deutschland nach. Darüber sprechen Katrin Neumann und Anne-Kathrin Cyrus ebenso wie die Impf-Aktionen in einigen Städten. Ein Blick ins Ausland zeigt zudem, dass Deutschland nicht nachlassen darf: in den USA hat sich die Zahl der Todesfälle in den vergangenen zwei Wochen nahezu verdoppelt. Und im Iran stirbt öffentlichen Angaben zufolge alle zwei Minuten ein Mensch an den Folgen des Virus…
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    14 min
  • Immunologin Prof. Falk zu Ungeimpften : „Motivieren, nicht unter Druck setzen!“
    Die Diskussion um den Umgang mit Nicht-Geimpften ist in vollem Gange. Immunologin Prof. Falk setzt auf Motivation. Auch sollte ihnen weiter den Zugang zu kostenlosen Tests möglich sein: „Bitte testen lassen, damit wir möglichst die Viruszirkulation verhindern – das ist die oberste Prämisse.“ Dazu rät auch US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci. Der warnt vor noch ansteckenderen Varianten als Delta, wenn es keinen weiteren Impffortschritt gäbe. Prof. Falk pflichtet bei: „Wenn wir es begreifen, dass wenig Viruszirkulation auch den Vorteil hat, dass wir weniger Risiko für neue Variantem bekommen, dann sind wir auch da wieder im Vorteil.“ Denn ein block ins Ausland zeigt, in den USA steigen die Zahlen und auch der Süden Frankreichs gilt nun als Hochrisikogebiet. Weiter blicken Katrin Neumann und Anne-Kathrin Cyrus auf die Ministerpräsidenten-Konferenz morgen...
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    12 min
  • Ulrichs: ""Nichtgeimpfte bleiben in der Virus-Mühle" Ökonomin Szech begründet Forderung nach 500-Euro-Impfprämie
    Die bundesweite Inzidenz steigt schneller und früher als vergangenen Sommer. Und besonders betroffen sind die Altersgruppen 15 bis 34 Jahre mit einem Anteil von fast 40 Prozent der Neuinfektionen und die 0 bis 14-Jährigen (Anteil von fast 20 Prozent), wie Daniel Schüler dokumentiert.
    Mehr denn je ist also gefragt, die Impfkampagne in Fahrt zu bringen. Dazu gehören nach Ansicht von Professor Timo Ulrichs auch Restriktionen für Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. Das Impfen sei eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen. „Allerdings muss man dann eben mit den Konsequenzen leben. Das heißt dann, dass man eben nicht, wie die Geimpften, aus der Mühle der Maßnahmen gegen die Virusverbreitung rauskommt, sondern weiter drinbleibt und dann weitere Nachteile in Kauf nehmen müsste“, so der Epidemiologe im Gespräch mit Katrin Neumann.
    Am kommenden Dienstag trifft sich die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Professor Ulrichs hat klare Erwartungen an die Konferenz. „Es muss ganz klar nochmal eine Initiative her, dass sich noch mehr Menschen impfen lassen. Denn wir müssen sehen, dass wir die Kitas und Schulen schützen.“
    Um die Impfkampagne weiter anzukurbeln, sind zuletzt auch vermehrt verschiedene Anreize diskutiert worden. Die Karlsruher Ökonomin Nora Szech plädiert für satte Geldprämien an Geimpfte. „In unseren Studien steigt die Impfbereitschaft von knapp 70 Prozent ohne Impfbonus Richtung 80 Prozent, wenn 100 Euro gezahlt werden“, begründet die Wirtschaftswissenschaftlerin, die mit Isabelle Kurz gesprochen hat. Für 500 Euro gehe die Impfbereitschaft sogar Richtung 90 Prozent.
    Im Kampf gegen die Ausbreitung der Delta-Variante befindet sich derweil auch Italien. Das Land verbucht weiter steigende Infektionszahlen und führt heute den „Grünen Pass“ ein. Damit sollen zunächst Zutrittsregeln für zahlreiche Aktivitäten im Innenbereich verschärft werden.
    Außerdem geht der Blick nach Japan. Kurz vor dem Abschluss der Olympischen Spiele in Tokio werden mit steigenden Infektionszahlen Forderungen nach einem Notstand im ganzen Land und nicht mehr „nur“ in der Hauptstadt lauter. 
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    16 min
  • Stürmer: " Müssen weitere Parameter hinzuziehen - aber ohne Inzidenz geht's nicht" Lambrecht: Lambrecht: "Ausschluss von Ungeimpften nur bei dramatischem Anstieg der Inzidenzen"
    Vor der Konferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin kommenden Dienstag ist die Diskussion um die richtigen Indikatoren zur Bewertung der Corona-Lage in vollem Gange. Im Gespräch mit Doro Steitz stellt der Frankfurter Virologe Dr. Martin Stürmer klar: ohne die Einbeziehung der Sieben-Tage-Inzidenz wird es auch mit fortschreitender Impfquote Richtung Herbst und Winter nicht gehen. Aber: „Wir haben eine Entkopplung, weil eben durch das Impfen viel mehr Menschen davor geschützt sind, schwerere Verläufe zu haben. Insofern muss man weitere Parameter hinzuziehen, um die Gesamtsituation in der Pandemie besser und effektiver bewerten zu können“, so Stürmer. Als Beispiele nennt er die Impfquote, Krankenhauseinweisungen, die Intensivbettenbelegung und die Inzidenz der Todesfälle. 
     
    Unterdessen hält Bundesjustizministerin Lambrecht den Ausschluss Ungeimpfter vom gesellschaftlichen Leben in Deutschland nur bei einem dramatischen Anstieg der Inzidenzen für verhältnismäßig. „Es bleibt dabei, die Impfung ist freiwillig, egal ob bei Erwachsenen oder auch bei Kindern. Jede Maßnahme, die auf dem Tisch liegt, muss auch auf ihre Verhältnismäßigkeit geprüft werden“, sagte Lambrecht im Exklusiv-Interview, das Christian Wilp in Berlin mit der SPD-Politikerin geführt hat.
    Lambrecht, die auch als Bundesfamilienministerin spricht, will Schulschließungen in jedem Fall verhindern. Dort, wo die Ferien zu Ende gegangen sind, in Mecklenburg-Vorpommern und besonders Schleswig-Holstein, steigt der Anteil der Infizierten im Schulkinderalter wieder an, wie Daniel Schüler berichtet. Vergangene Woche lag der Anteil noch bei 30, in dieser Woche bereits bei 45 Prozent. In Hamburg kehren die Schüler heute wieder in die Klassenräume zurück. Mit einer gewissen Sorge, liegt doch Hamburg unverändert an der Spitze des Inzidenzrankings der Bundesländer. 
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    23 min
  • Janssens: "Man muss die Impfskepsis verstehen"" Watzl: "Drittimpfungen durch Delta viel früher ein Thema"
    Die Impfkampagne in Deutschland stockt unverändert. In der EU ist mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung geimpft. Daniel Schüler schaut auf die Impfquoten der Länder im Einzelnen. Deutschland liegt EU-weit auf dem 9. Platz. Spitzenreiter ist Malta.
    Um die Menschen von einer Impfung zu überzeugen setzt der Intensivmediziner Professor Uwe Janssens auf persönliche Überzeugungsarbeit. Politische Appelle seien wichtig. Letztlich könnten sie aus seiner Erfahrung als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Internistische Intensivmedizin am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler die inhaltliche und emotionale Überzeugung nicht ersetzen, wie er im Gespräch mit Doro Steitz feststellt. Ohnehin sei es wichtig, die Skepsis der Menschen „ernst zu nehmen und sogar zu verstehen“. Dann seien gute Argumente im Austausch gefragt.
    Gute Argumente gibt es ab September auch für eine Auffrischungsimpfung zunächst bei Älteren und Vorerkrankten. Wann andere bereits Geimpfte eine Auffrischung benötigen, hängt laut dem Immunologen Professor Carsten Watzl von der TU Dortmund von der weiteren Entwicklung des Virus ab. Eines lasse sich aber jetzt schon feststellen: „Die Delta-Variante hat dazu beigetragen, dass wir schon viel früher über die Auffrischungsimpfung reden müssen als wir noch vor ein paar Monaten gedacht haben“, sagt Watzl im Interview mit Julia Schwamborn.
     
    Stark ausgebreitet hat sich die Delta-Variante zuletzt in Israel, die Infektionszahlen sind so hoch wie zuletzt im März 2021. Die Politik plant neue Restriktionen und möglicherweise einen neuen Lockdown im September. Stark rückläufig sind dagegen die Zahlen in der Niederlande. Ein minus von 44 Prozent zur Vorwoche bedeuten eine deutliche Entspannung.  
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    19 min
  • Montgomery: "Beschluss zu Kinderimpfungen ein politischer Fehler" Lauterbach: "Politik konnte nicht mehr warten"
    Der Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern, das Impfangebot für Kinder und Jugendliche auszuweiten, hat großen Streit über das Vorgehen ausgelöst.
    Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery spricht im Gespräch mit Doro Steitz von einem „politischen Fehler“ und „Wahlkampfgetöse“. Man versuche sich aufzublasen gegenüber der Ständigen Kommission, die per Gesetz eingesetzt worden sei, um wissenschaftlich unabhängig zu prüfen. Man versuche sich aufzublasen gegenüber der Ständigen Impfkommission, die per Gesetz eingesetzt worden sei, um wissenschaftlich unabhängig zu prüfen.
    Zwar findet auch SPD-Politiker Karl Lauterbach das Vorgehen „unangenehm“. Die Stiko leiste typischerweise sehr gute Arbeit. Aber man habe hier lange zugewartet, ob noch eine allgemeine Impfempfehlung für die 12 bis 17-Jährigen kommt. Das sei nicht erfolgt. „Deshalb ist der Beschluss eine gute Entscheidung. Die Politik konnte nicht mehr warten“, so Lauterbach im Interview, das Christoph Hoffmann mit dem Gesundheitsexperten geführt hat.
    Unterdessen stellt Daniel Schüler beim Blick auf die aktuellen Infektionszahlen heute einen schwächeren Anstieg fest. Von einer Trendumkehr zu sprechen, sei aber noch zu früh. Im Europavergleich liegt Deutschland bei der Inzidenz unverändert gut da. Dramatischer gestaltet sich die Lage in China und Australien. Gerade in China liegt der Anstieg der Neuinfektionen zwar „nur“ im zweistelligen Bereich. Aber: beide Länder setzen auf die Zero-Covid-Strategie und schicken deshalb im Kampf gegen die Delta-Variante ganze Metropolregionen wieder in den Lockdown.   
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    17 min
  • Fischbach: "Einheitlicher Weg beim Impfen von Kindern wäre wünschenswert" Schramm: "Denke mit Bauchschmerzen an den Schulstart“
    Die Gesundheitsminister beraten über Corona-Impfungen für Jugendliche, die Stiko will sich davon nicht treiben lassen und pocht auf weitere Daten, um eine allgemeine Impfempfehlung für 12 bis 17-Jährige auszusprechen. Eine unbefriedigende Situation für alle Beteiligten, findet Dr. Thomas Fischbach, Vorsitzender des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendärzte, im Gespräch mit Doro Steitz „Ein einheitlicher Weg wäre wünschenswert“, sagt er. Irgendwann bräuchte es einen „Sprung aus der Deckung“.
    Mit Blick auf den Beginn des neuen Schuljahres in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein hat Dario Schramm, Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, „Bauchschmerzen“, wie er im Gespräch mit Daniel Heyd verrät. Für den Schülervertreter hat die Politik die Zeit in den Sommerferien versäumt und die Schulen nicht ausreichend auf eine vierte Welle vorbereitet. 
    Passend dazu schaut Daniel Schüler auf die Inzidenzen im Bundesländervergleich. In Schleswig-Holstein ist die Lage angespannter als in Mecklenburg-Vorpommern.
    Außerdem ein Thema: die weiter hohen Zahlen in Japan, wo die Olympia-Stadt Tokio mehr als 60 Prozent der Neuinfektionen des Landes ausmacht. 
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    21 min

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