NZZ Quantensprung
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NZZ Quantensprung episodes

  • Profisport schrumpft das Hirn: 1800 Gehirne sollen helfen die Ursache zu finden

    In einer spezialisierten Brain Bank an der Boston University lagern die Gehirne von rund 1800 Verstorbenen, vor allem ehemaligen Profisportlern. Forscher untersuchen hier die Ursachen von CTE, einer chronischen Hirnkrankheit, die durch wiederholte Kopfstösse ausgelöst wird und zu schweren Persönlichkeitsveränderungen sowie Demenz führen kann.

    Bisher lässt sich CTE erst nach dem Tod eindeutig feststellen. Neue Ansätze wie spezielle PET-Scans und Biomarker im Blut sollen helfen, die verformten Tau-Proteine im Gehirn schon zu Lebzeiten nachzuweisen. Eine verlässliche Früherkennung ist die wichtigste Voraussetzung für künftige Immuntherapien. Das würde nicht nur Profiathleten schützen, sondern auch das grundlegende Verständnis von neurodegenerativen Erkrankungen voranbringen.

    Host: Lena Waltle

    Redaktor/Co-Host: Martin Amrein, NZZ-Wissenschaftsressort

    Ausserdem zu hören:

    • Gery Büsser, Chefarzt Sportmedizin, Schulthess Klinik
    • Jessy Mez, Neurologe & Forschungsleiter Brain Bank Boston
    • Quantensprung gibt es zum Hören – und zum Lesen. Im Newsletter findest gibt es wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren.

      Quantensprung Live Podcast:

      Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

      Datum: 26. Oktober 2026

      Ort: Kaufleuten, Zürich
      Tickets und Infos bei NZZ Live

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      21 min
    • KI knackt Millennium-Problem: Wenn Agenten unlösbare Mathematik meistern

      Mit der Lösung eines der berühmten Millennium-Probleme hat OpenAI die Mathematiker aufgeschreckt. Tausende KI-Agenten arbeiteten parallel, um eine mathematische Vermutung rund um die Navier-Stokes-Gleichungen zu beweisen.

      Während einige Forscher aufgeregt über neue Werkzeuge sind, blicken viele Experten kritisch auf die Entwicklung. Denn während die KI das Ergebnis liefert, bleibt der genaue Lösungsweg für Menschen oft schwer nachvollziehbar. Zudem wirft der Einsatz offene Fragen beim Urheberrecht auf.

      Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion

      Redaktor / Co-Host: Christian Speicher, NZZ-Wissenschaftsjournalist

      In dieser Folge ausserdem mit dabei:

      Kevin Buzzard, britischer Mathematiker

      Moritz Kassmann, Vizepräsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung und Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld

      Produktion: Simon Schaffer

      Künstliche Intelligenz, Mathematik, Millennium-Problem, OpenAI, Navier-Stokes, Kevin Buzzard, Moritz Kassmann, Sprachmodelle, Beweisassistent, Quantensprung

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      Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

      Datum: 26. Oktober 2026

      Ort: Kaufleuten, Zürich
      Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

      22 min
    • 5G aus dem All: Satelliteninternet von Starlink schafft Funklöcher und Roaming ab

      Tausende Satelliten kreisen um die Erde, und dank neuer Technologien wie «Direct to Cell» können sie Internetsignale bald direkt auf gewöhnliche Smartphones senden. Ganz ohne Satellitenschüsseln oder Mobilfunkmasten könnten Funklöcher in Bergtälern, Urwäldern oder auf hoher See der Vergangenheit angehören. Doch wie realistisch ist die Vision von globalem Mobilfunk aus dem All wirklich? Elon Musk drängt mit Starlink Mobile in den Telekommarkt. Doch bevor er der Deutschen Telekom oder der Swisscom Konkurrenz macht, muss er noch ein paar Hürden niederreissen – und droht an Hausdächern zu scheitern.

      In dieser Episode beleuchten wir die physikalischen Grenzen, technologische Innovationen wie Massive MIMO und die Frage, ob Satelliten eine Konkurrenz für klassische Mobilfunkanbieter darstellen oder gar Zensur in Autokratien umgehen können.

      Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion

      Redaktorin/Co-Host: Gioia da Silva, NZZ-Technologieredaktorin

      In dieser Folge ausserdem mit dabei:

      Pietro Ronchetti, Forscher an der ETH Zürich

      Produktion: Nadine Landert

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      Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

      Datum: 26. Oktober 2026

      Ort: Kaufleuten, Zürich
      Weitere Tickets und Infos für die Veranstaltung gibt es auf dieser Seite.

      22 min
    • Smart Glasses: Der Assistent auf unserer Nase

      Smart Glasses gelten im Silicon Valley als das neue grosse Ding. Meta verkauft die intelligenten Brillen millionenfach, Google, Apple und weitere Tech-Firmen haben Brillen angekündigt. Was können die Wearables wirklich?

      Unsere Tech-Korrespondentin Marie-Astrid Langer hat in San Francisco die neuesten Modelle getestet. In dieser Folge Quantensprung besprechen wir, welche Technologien winzig klein und leicht in der Brille verbaut sind, wie man sie mithilfe eines Armbands steuern kann und wie zukünftige Modelle sogar dreidimensionale Hologramme anzeigen könnten. Ausserdem: Durch Privacy by Design könnten Smart Glasses die Privatsphäre Dritter schützen.

      Host: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin

      NZZ-Redaktion: Marie-Astrid Langer, USA-Korrespondentin und Technologieredaktorin

      In dieser Folge ausserdem mit dabei:

      Marc Pollefeys, Informatiker und Professor an der ETH Zürich

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      Quantensprung Live Podcast: Pioniergeist in den Alpen: Der Absturz der Dakota und die Evolution der modernen Flugrettung

      Datum: 26. Oktober 2026

      Ort: Kaufleuten, Zürich
      Tickets und Infos: https://live.nzz.ch/de/events/r/flugrettung

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      22 min
    • Gibt es Aliens? Auf der Suche nach Leben im All

      Sind wir allein im Universum? Bisher kennen wir Aliens vor allem aus Science-Fiction-Filmen. Die Astrobiologie arbeitet daran, tatsächliche Spuren von ausserirdischem Leben im Weltall zu finden. Mithilfe moderner Teleskope und geplanter Raumfahrtmissionen suchen Forschende nach sogenannten Biosignaturen in den Atmosphären ferner Exoplaneten sowie nach Mikroorganismen direkt in unserem eigenen Sonnensystem.

      In dieser Folge von Quantensprung geht es darum, wie die Wissenschaft Leben im All definiert und nachweisen will, welche Rolle Gase wie Sauerstoff und Methan spielen und warum bereits der Fund einfacher Bakterien unser Weltbild grundlegend verändern würde. Ausserdem: Das SETI-Institut und die ETH Zürich haben eine neue internationale Forschungspartnerschaft geschlossen, um gemeinsam den Ursprung des Lebens und dessen Verbreitung im Universum zu untersuchen.

      Host: Lena Waltle, Wissenschaftsredaktorin

      NZZ-Redaktion: Anna Weber, Wissenschaftsredaktorin

      In dieser Folge ausserdem mit dabei:

      • Sascha Quanz (Astrophysiker und Professor an der ETH Zürich)
      • Sara Seager (Astrophysikerin und Forschende am MIT)
      • Bill Dimond (Leiter des SETI-Institut)
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        23 min
      • Wenn die Alpen bröckeln: Satelliten, Laser und autonome Drohnen warnen vor Felsstürzen

        Berge sind ein gefährlicher Ort – wie gut, dass dort nichts unbeobachtet bleibt. Neue Technologien sorgen für sichere Alpen und dafür, dass wir Naturgefahren nie mehr unerwartet ausgeliefert sind.

        Berge sind faszinierend, aber sie bergen seit jeher große Naturgefahren. Dass geologische Massenbewegungen verheerende Folgen haben können, zeigte kürzlich ein schweres Unglück im Hochgebirge von Nepal, bei dem riesige Mengen Eis und Gestein eine tödliche Sturzflut auslösten. Auch in den Alpen hinterlässt der Klimawandel Spuren und verstärkt Phänomene wie schmelzende Gletscher. Dennoch ist vieles schlicht geologische Erosion, wie sie seit Jahrtausenden stattfindet.

        Um gefährdete Orte wie Brienz in Graubünden oder wichtige Verkehrswege zu schützen, setzen Forschung und Praxis auf ein dichtes Überwachungsnetz. Experten nutzen modernste Technik aus dem Weltall, der Luft und direkt im Gestein. Sonden im Rutschhorizont messen den Wasserdruck, während Satelliten-Radar kleinste Verrutschungen im Millimeterbereich erkennen. LiDAR-Geräte an autonomen Drohnen vermessen den Boden selbst bei dichter Vegetation. Diese Daten helfen dabei, Warnsysteme zu verbessern und mit sekundenschnellen Alarmsystemen Menschenleben zu retten.

        • Host: Lena Waltle, NZZ Wissenschaftsredaktion
        • NZZ-Redaktor: Sven Titz, Meteorologe und Redaktor im NZZ Wissenschaftsressort
        • In dieser Folge ausserdem mit dabei:

          • Simon Löw, emeritierter Professor für Ingenieurgeologie an der ETH Zürich
          • Martin Rub, Terradata
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            24 min
          • Die perfekte Probe: Periodenblut als ungenutzte Chance der Medizin

            Es gibt sie, die perfekte medizinische Probe. Sie enthält Proteine, Immunzellen, Gewebe - und sie ist ohne Nadel, Skalpell oder Wattestäbchen in der Nase verfügbar: Menstruationsblut. Doch es wird in der Medizin bisher kaum genutzt. Speichel, Blut, Urin, Stuhl, Haare, Hirnwasser - für alles gibt es medizinische Tests und alle liefern wertvolle Hinweise auf unsere Gesundheit.

            Warum nicht auch für Periodenblut?

            Der monatliche Zyklus bietet eine schmerzfreie Biopsie der Gebärmutterschleimhaut, die neue Wege in der Diagnostik von Endometriose, Unfruchtbarkeit oder Blutzuckerwerten eröffnet. Wissenschaftlerinnen erforschen in Projekten wie der ROSE-Studie das medizinische Potenzial dieser Probe, um Krankheiten früher zu erkennen und Wissenslücken in der Frauengesundheit zu schließen.

            Host: Lena Waltle

            Co-Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktorin

            In dieser Folge sind ausserdem zu hören:

            • Christine Metz (Feinstein-Institut für molekulare Medizin)
            • Isabelle Guenaut (Gründerin Theblood)
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              Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff.

              24 min
            • Flutlicht aus dem All: Weltraumspiegel liefern Sonnenlicht per App

              Ein kalifornisches Start-up will riesige Spiegel in den Orbit schicken, um Sonnenlicht nachts gezielt auf die Erde zu lenken. Damit liesse sich Strassenbeleuchtung ersetzen, Solarkraft rund um die Uhr betreiben oder Partys in der Wüste beleuchten. Doch die Idee von künstlichem Tageslicht hat Schattenseiten. Ökologen warnen vor Störungen natürlicher Tag-Nacht-Rhythmen und Astronomen fürchten eine massive Lichtverschmutzung am Himmel.

              In dieser Folge von Quantensprung beleuchten wir die Geschichte der Weltraumspiegel von den Anfängen bis zu den heutigen Plänen sowie mögliche Alternativen.

              Host: Lena Waltle

              NZZ-Redaktor: Leonid Leiva Ariosa, Wissenschaftsredaktor

              In dieser Folge mit dabei:

              • Miles Timpe, Astrophysiker an der Universität Zürich und Forscher am Collegium Helveticum
              • Olivier Hainaut, Astronom an der der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München
              • Quantensprung gibt es zum Hören – und Zum Lesen. Im Newsletter findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff aus dem Ressort Wissenschaft, Technik und Mobilität. Jetzt abonnieren.

                21 min
              • Giotto: Eine Schweizer Firma verspricht KI-Unabhängigkeit für Europa

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                Mit einem Klick können die USA Europa von der besten KI der Welt abschneiden. Das hat die Abschaltung von Mythos im Juni deutlich gezeigt. Für Aldo Podestà, den CEO des Schweizer Unternehmens Giotto, war in diesem Moment klar: Europa braucht eigene Spitzen-KI. Und er sagt: Die kann er liefern.

                Sein 27-köpfiges Team aus Lausanne hat eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die ebenso gut sein soll wie die Modelle der amerikanischen Konkurrenz, etwa Claude und Chat-GPT Pro. Zusätzlich soll Giotto auch noch sensible Daten schützen und besonders effizient und umweltschonend sein.

                In dieser Folge NZZ Quantensprung klären wir, wie eine kleine Schweizer Firma eine gute KI entwickeln konnte. Dabei spielen Open Source KI-Modelle aus China eine grosse Rolle - und ein ganz besonderer Wettbewerb, der die Intelligenz von KI messen soll. Ausserdem testen wir die KI von Giotto und bewerten, wie nützlich sie wirklich ist.

                Kann Giotto Europas Unabhängigkeit in Sachen KI sichern? Und was braucht es dafür ausserdem noch?

                Host: Anna Weber, NZZ-Wissenschaftsredaktion

                Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Wissenschaftsredaktion

                In dieser Folge hörst du ausserdem: Aldo Podestà (CEO von Giotto AI)

                Und hier findest du die Quantensprung-Folge zu Apertus.

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                24 min
              • Präzisionsmedizin: Mit Multiomik zur massgeschneiderten Gesundheit

                Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

                Stell dir vor, wir würden jedem Menschen genau die gleichen Schuhe anziehen. In der Medizin machen wir oft genau das: Wir behandeln Menschen auf Basis von Durchschnittswerten, obwohl jeder ein Individuum ist. Die Vision der Präzisionsmedizin verspricht eine Abkehr von dieser Einheitsbehandlung hin zu maßgeschneiderten Therapien. Doch wie weit ist die Forschung wirklich?

                In dieser Folge von Quantensprung blicken wir auf das enorme Potenzial der Stratifizierung, also der Einteilung von Patienten in genetische Untergruppen. Am Beispiel der Krebsmedizin und der chronischen myeloischen Leukämie zeigt sich bereits, wie gezielte Therapien Leben verändern können. Um die komplexen Krankheitsursachen zu entschlüsseln, setzen Forschende auf sogenannte Multi-Omics-Analysen, die von der Genomik über die Proteomik bis zur Metabolomik das gesamte molekulare Bild des Körpers erfassen.

                Die riesige Datenflut stellt die Medizin jedoch vor logistische Probleme. Hier könnte Künstliche Intelligenz in Zukunft autonom Entscheidungen unterstützen und die passendsten Therapiewegen vorschlagen. Wir diskutieren, ob die Präzisionsmedizin den Hype hinter sich gelassen hat und wie die Errungenschaften breiter verfügbar gemacht werden können.

                Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion

                Co-Host: Georg Rüschemeyer, NZZ-Wissenschaftsredaktion

                In dieser Folge hörst du ausserdem:

                • Stefan Fröhling (Onkologe und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum),
                • Michael Snyder (Professor an der Universität Stanford)
                • Exklusiv für dich als Podcast-Fan: 7 Tage NZZ-Digitalabo geschenkt. Unverbindlich testen.

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                  23 min

                About NZZ Quantensprung

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                Können Organe im Labor entstehen? Liefert die Kernfusion bald saubere Energie für alle? Und können Nanobots Krebszellen zerstören?