Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten.
KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz.
In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann.
Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen.
Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion
Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin
In dieser Folge hörst du ausserdem:
Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für CybersicherheitJim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-MaerskProduktion: Sarah Ziegler
Fragen, Anregungen und Kritik gerne an [email protected]
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