O-Ton Pädiatrie

O-Ton Pädiatrie

By MedTriX GmbHScience
Download on the App Store

O-Ton Pädiatrie episodes

  • Wachstum im Blick
    Warnzeichen für Mangelernährung bei Kindern richtig deuten

    Mangelernährung und Gedeihstörungen können auch bei Kindern in Deutschland auftreten – und im Praxisalltag zunächst unbemerkt bleiben. Welche Warnzeichen sprechen für eine unzureichende Energie- oder Nährstoffversorgung? Wie lassen sich Gewichts- und Längenwerte korrekt einordnen? Und wann reichen eine strukturierte Mahlzeitengestaltung und die Anreicherung der normalen Kost nicht mehr aus?

    In dieser Folge von O-Ton Pädiatrie Extra erläutert Dr. Slim Saadi, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, pädiatrischer Gastroenterologe und Ernährungsmediziner, warum bei der Beurteilung nicht der einzelne Messwert, sondern vor allem der Wachstumsverlauf zählt. Das Kreuzen von Perzentilen kann ein früher Hinweis auf einen Nährstoffmangel sein – noch bevor weitere Symptome auftreten. Besprochen werden klinische Warnzeichen, die Bedeutung der Perzentilenkurven und der Ablauf einer strukturierten Ernährungsanamnese.

    Ein besonderer Fokus liegt auf Risikogruppen wie Frühgeborene sowie Kinder mit chronischen gastrointestinalen, kardialen oder neurologischen Erkrankungen, Mukoviszidose, ADHS oder vermeidend-restriktiver Essstörung (ARFID). Dr. Saadi erklärt außerdem, wann eine energiereiche Kost, medizinische Trinknahrung oder Sondennahrung Teil der Ernährungstherapie sein kann.

    Weiterführende Informationen:
    • Perzentilenrechner (für Eltern) | Nutricia
    • Informationen & Services für Pädiater | Nutricia Fachkreisportal
    • Online-Seminar „Kleine Helden groß machen: Gedeihstörung frühzeitig erkennen und behandeln"
    • Nutrini Trinknahrung | für Medizinisches Fachpersonal
    • Diese Podcastepisode ist mit freundlicher Unterstützung von Nutricia entstanden, Hersteller von Nutrini, der medizinischen Trink- und Sondennahrung für Kinder.

      24 min
    • Seltene Erkrankungen
      Einblicke und Lösungen für die kinderärztliche Praxis

      Eine Erkrankung wird als selten bezeichnet, wenn sie weniger als eine von 2.000 Personen betrifft, als ultraselten, wenn sie weniger als eine unter 50.000 Personen betrifft. Aber: Man geht davon aus, dass in Deutschland vier Millionen Menschen eine seltene Erkrankung haben und dass gerade Kinderärztinnen und Kinderärzte recht häufig Kinder mit seltenen Erkrankungen sehen.

      Die Kinder- und Jugendärztin Professorin Dr. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung und u.a. ehemalige Dekanin der Universitätsmedizin Berlin sowie ehemalige Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg, erläutert, warum Diagnosen häufig erst nach Jahren gestellt werden, welche Rolle genetische Diagnostik und Zentren für seltene Erkrankungen spielen und wie niedergelassene Kinderärztinnen und Kinderärzte bei einem entsprechenden Verdacht vorgehen können.

      Außerdem spricht sie über den Forschungsbedarf, die Rolle der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für die Forschung. Am Beispiel der spinalen Muskelatrophie (SMA) wird deutlich, welche Veränderungen durch gezielte Forschung und frühzeitige Behandlung möglich geworden sind. Zudem geht es um neue Therapieansätze wie die Gentherapie, die Bedeutung von Früherkennung und Neugeborenenscreenings sowie um notwendige Strukturen und Finanzierungsmodelle im Gesundheitswesen.

      Viele Erkrankungen sind selten. Dennoch sind in Deutschland Millionen Menschen betroffen. Welche Bedeutung haben seltene Erkrankungen in der Kinder- und Jugendmedizin, was ist wichtig bei Diagnose und Versorgung und wie ist der Stand der Forschung?

      Weiterführende Links
      • Eva Luise und Horst Köhler Stiftung
      • Forschungsiniative Alliance4Rare
      • Nationales Register für Seltene Erkrankungen NARSE
      • Lebenslauf Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich
      • Nationales Register für Seltene Erkrankungen (NARSE)
      • SE-Atlas – Versorgungsatlas für Menschen mit Seltenen Erkrankungen
      • Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE)
      • Bei der ACHSE gibt es eine Beratung für Betroffene und Ärztinnen und Ärzte können die ACHSE-Lotsin in Anspruch nehmen
      • Informationen zur spinalen Muskelatrophie (SMA)
      • Pressemeldung des Berlin Institute in der Charité: „Diagnose seltener Erkrankungen: Wie sich Genomsequenzierung und Blutproteinanalyse ergänzen“
      • Pressemeldung der Stiftung Kindergesundheit „Seltene Erkrankungen – eine große Herausforderung trotz geringer Häufigkeit“
      • 34 min
      • Frust in der Adipositastherapie
        Psychologische Tipps für die Kinderarztpraxis

        Adipositas bei Kindern und Jugendlichen ist eine chronische Stoffwechselerkrankung – und ihre Behandlung stellt Familien wie auch Praxisteams vor große Herausforderungen. Die Psychologin Dr. Barbara Dieris erklärt, warum Gewichtsabnahme auf keinen Fall einfach und schnell geht, sondern ein langfristiger Prozess ist.

        Im Gespräch geht es um das „Abnehm-Dilemma“, Frust in der Adipositas-Therapie, Motivation und Selbstwirksamkeit, die Rolle von Eltern und Kindern sowie eine wertschätzende Kommunikation in der Praxis. Die Expertin erklärt, wie realistische Ziele aussehen können, warum Gewichtsstabilität im Wachstum ein Erfolg sein kann und weshalb der Blick auf Ressourcen wichtiger ist als gut gemeinte Ratschläge. Auch das Obeldicks-Programm und die „Abnehmspritze“ sind wichtige Themen. „Es ist eher ein Langstreckenlauf“ – und jeder Schritt zählt.

        Weiterführende Informationen:
        • Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter in der Deutschen Adipositas Gesellschaft (AGA)
        • Artikel in der Kinderärztlichen Praxis „Frust in der Adipositastherapie“ mit Info-Kästen
        • Adipositas-Ambulanz Datteln
        • Abnehmen mit Obeldicks und OptimiX Ein Ratgeber für Eltern von Kindern mit Übergewicht
        • Neue Empfehlungen zur Adipositastherapie (DAG und DGKJ, 6.5.2026)
        • 29 min
        • Wenn Kinder nicht schlafen
          Schlafstörungen erkennen, einordnen und behandeln

          In dieser Folge spricht die Kinder- und Jugendärztin sowie Schlafmedizinerin Barbara Schneider über Schlafstörungen im Kindes- und Jugendalter. Im Fokus stehen die Fragen, was in welchem Alter noch als normal gilt, wann eine weiterführende Diagnostik sinnvoll ist und wie sich Ursachen wie Restless-Legs-Syndrom, ADHS, schlafbezogene Atmungsstörungen oder depressive Verstimmungen differenzialdiagnostisch unterscheiden lassen. Außerdem geht es um den sinnvollen Einsatz von Melatonin, Risiken bei Säuglingen sowie den Einfluss von Bildschirmmedien auf Schlaf und Tagesmüdigkeit. Die Expertin gibt praxisnahe Impulse für die kinderärztliche Versorgung.

          Weiterführende Links:
          • Einsatz von Melatonin bei Kindern mit Schlafstörungen - Stellungnahme der Arbeitsgruppe Pädiatrie der DGSM (PDF)
          • Prävention des Plötzlichen Säuglingstods (SIDS, Sudden infant death syndrome, ICD 10: R95), Leitlinie (S1, DGSM, Stand v. 09/2017, AWMF Nr. 063-002) (PDF)
          • Arbeitsgruppe Kinder und Jugendliche der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
          • https://bit.ly/4f2bkWF

            35 min
          • MenB-Prävention im Säuglings- und Kindesalter
            Früh impfen, Impflücken schließen
            MenB-Prävention im Säuglings- und Kindesalter: Früh impfen, Impflücken schließen

            Die Inzidenz invasiver Meningokokken-Erkrankungen der Serogruppe B (MenB) erreicht bereits im ersten Lebenshalbjahr ihren Höhepunkt. Der niedergelassene Pädiater Ralph Köllges aus Mönchengladbach ruft deshalb in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Pädiatrie Extra“ dazu auf, möglichst früh zu impfen und betont: „Ein rechtzeitiger Impfschutz kann bei MenB entscheidend sein.“

            Schwere Verläufe bei MenB

            Invasive MenB-Erkrankungen sind selten, verlaufen aber häufig schwer – die Letalität liegt bei 8%. Auch für Überlebende sind die Folgen oftmals erheblich. Viele leiden langfristig unter gesundheitlichen Einschränkungen. Die am stärksten gefährdete Bevölkerungsgruppe sind Säuglinge, aber auch Kleinkinder sind vergleichsweise oft betroffen.

            Früh impfen, früh schützen

            Die STIKO empfiehlt, alle Säuglinge im Alter von 2, 4 und 12 Monaten standardmäßig gegen MenB zu impfen. Um einen möglichst frühen Schutz zu erreichen, soll der STIKO zufolge die MenB-Impfung gleichzeitig mit den regulären Säuglingsimpfungen erfolgen.

            Impflücken schließen

            Die STIKO empfiehlt außerdem, versäumte MenB-Impfungen bei Kindern bis zum 5. Geburtstag möglichst zeitnah nachzuholen. „Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte daher immer wieder der Impfstatuts überprüft und mit den Eltern besprochen werden. Denn: Wir Pädiater sind Präventionsmediziner und verhindern damit Erkrankungen. Und da ist es unendlich wichtig, die Eltern mit ins Boot zu holen und sie zu informieren“, so Köllges.

            Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden.

            25 min
          • Vergiftungen bei Kindern
            Zwischen Notfall und Entwarnung

            Vergiftungen gehören zu den häufigen Beratungsanlässen in der Pädiatrie – doch längst nicht jeder Fall ist ein Notfall. In dieser Folge sprechen Angelika Leidner und Nicole Finkenauer mit dem Arzt und Giftnotruf-Experten Pascal Blesik über typische Anfragen zu Medikamenten, Reinigungsmitteln und giftigen Pflanzen und klären, wann tatsächlich ein Notfall vorliegt und wann Entwarnung möglich ist. Anhand eindrücklicher Fälle geht es um verschluckte Knopfzellen, Waschmittel- und Geschirrspülmittel-Gel-Caps, Opioide, Koffeinpulver und den giftigen Knollenblätterpilz. Welche Symptome sind entscheidend? Wann sind Aktivkohle, Antidot oder eine intensivmedizinische Behandlung angezeigt – und warum sollte niemals Erbrechen ausgelöst werden? Außerdem erklärt Blesik, wie Kinderärztinnen und Kinderärzte Familien wirksam über sichere Aufbewahrung, Prävention und den richtigen Zeitpunkt für den Giftnotruf aufklären können.

            Weiterführende Informationen:
            • Giftinformationszentrum Nord in Göttingen
            • Liste der Giftnotrufzentralen und Giftinformationszentren in Deutschland, Österreich und Schweiz
            • Vergiftungen im Kindesalter: Fälle aus dem Alltag
            • https://bit.ly/4f2bkWF

              37 min
            • Reisemedizin: Krank von der (Tropen-)Reise zurück
              Worauf sollte man achten?

              In dieser Folge sprechen wir mit Dr. Martin Dennebaum (Universitätsmedizin Mainz) über Reise- und Tropenmedizin bei Kindern. Welche lebensbedrohlichen Infektionen müssen Kinderärztinnen und Kinderärzte nach einer Fernreise rasch ausschließen? Welche Erkrankungen nehmen zu, welche werden seltener? Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Malaria, Dengue-Fieber, Typhus, Reisediarrhö und Hauterkrankungen. Außerdem geht es um Reiseanamnese, Inkubationszeiten und Risikogruppen wie „Visiting Friends and Relatives“ (VFR). Ein wichtiger Punkt ist die Prävention, damit Kinder und Jugendliche gut geschützt auf Reisen gehen können und gar nicht erst erkranken. In O-Ton Pädiatrie hat unser Experte Tipps für die reisemedizinische Beratung, zu Standard- und Reiseimpfungen für Kinder, zur Malariaprophylaxe, zum Sonnenschutz – und Antwort auf die Frage, wann Familien von Tropenreisen mit Kindern eher abzuraten ist.

              Weiterführende Links:

              * Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, Universitätsmedizin Mainz

              • Infektiologischer Konsiliardienst

              • Infektiologischer Leitfaden

              • Krank von der (Tropen-)Reise zurück: Worauf man achten sollte

                Diese Podcast-Episode wird ermöglicht durch Takeda. Wir danken unserem heutigen Partner für die Unterstützung der Produktion dieses Audio-Formats. Unsere Sponsoring-Partner haben keinen Einfluss auf die Inhalte.

                Takeda - Denk an Dengue: www.dengue.de

                37 min
              • Schattenkinder – Geschwister chronisch kranker Kinder im Blick behalten
                In dieser Folge von O Ton Pädiatrie spricht Priva…
                In dieser Folge von O Ton Pädiatrie spricht Privatdozentin Dr. Gundula Ernst, Diplom Psychologin an der Lehreinheit Medizinische Psychologie der Medizinischen Hochschule Hannover, über die Situation von „Schattenkindern“ – Geschwistern von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen. Sie erläutert, welche psychischen und familiären Belastungen entstehen können, welche Warnsignale Kinderärztinnen und Kinderärzte beachten sollten und wann psychologische Unterstützung sinnvoll ist. Zugleich betont sie die Bedeutung offener Kommunikation innerhalb der Familie und zeigt Fördermöglichkeiten auf, etwa durch gezielte Schulungs- und Unterstützungsangebote wie das Projekt MODUS oder Geschwister Workshops. Auch positive Aspekte und Entwicklungschancen für betroffene Kinder werden diskutiert.
                Weiterführende Links:
                • PD Dr. Gundula Ernst: https://www.mhh.de/institute-zentren-forschungseinrichtungen/forschungs-und-lehreinheit-medizinische-psychologie/unser-team/mitarbeiter/gundula-ernst
                • Kompetenznetz Patientenschulung (KomPaS): Modulares Schulungsprogramm für chronisch kranke Kinder, Jugendliche und deren Familien (ModuS): https://www.kompetenznetz-patientenschulung.de/modus-schulungen/
                • ModuS-Geschwisterworkshops: https://www.kompetenznetz-patientenschulung.de/modus-geschwisterworkshop/
                • „Psychologische Aspekte bei chronischen Erkrankungen: Worauf ist zu achten“ – Folge 10 von O-Ton Pädiatrie, Gesprächspartnerin: Prof. Dr. Karin Lange: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/o-ton-paediatrie
                • Geschwisterkinder-Netzwerk (umfangreiche Informationen, Beratung und Kontakt zu Geschwister-Gruppen und weiterführende Links): https://www.geschwisterkinder-netzwerk.de/; Tipps für Eltern: https://www.geschwisterkinder-netzwerk.de/angebot/fuer-eltern/tipps-fuer-eltern.html?file=files/geschwisterkinder-netzwerk/downloads/geschwister/GK_Tipps-fuer-Eltern.pdf&cid=364
                • Stiftung FamilienBande – Gemeinsam für Geschwister: https://www.stiftung-familienbande.de/
                • Unterstützungsangebote für Geschwister, gesammelt von der Stiftung FamilienBande: https://www.stiftung-familienbande.de/angebots-suche.html
                • Elternratgeber der Stiftung FamilienBande – Sammlung von Informationen, Anregungen und Vorschlägen zum Thema Geschwisterkinder: https://www.stiftung-familienbande.de/fileadmin/16-06-01_Elternratgeber_komplett.pdf
                • Informationen zu familienorientierter Rehabilitation (FOR) für die ganze Familie: https://www.betanet.de/familienorientierte-rehabilitation.html
                • Beratungsangebot des Kindernetzwerks: https://www.kindernetzwerk.de/beratung. Das Kindernetzwerk bietet unregelmäßig auch Geschwisterworkshops an, zudem gibt es weitere Vernetzungs-, Fortbildungs- und Peer-Beratungsmöglichkeiten.
                • Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V.: https://www.betreuungsnetz.org/
                • Geschwisterangebote der Deutschen Kinderkrebsstiftung: https://www.kinderkrebsstiftung.de/wir-helfen/nach-der-diagnose/geschwisterangebote/
                • Geschwisterkinder – Schattenkinder? https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/geschwisterkinder-schattenkinder/
                • Warum Geschwister von Kindern mit Typ-1-Diabetes manchmal im Schatten stehen: https://diabetes-anker.de/leben-mit-diabetes/warum-geschwister-von-kindern-mit-typ-1-diabetes-manchmal-im-schatten-stehen/
                • Erfahrungsbericht: „Nonie blickt’s: Schneemann im Sommer – au Backe … zuhören!“ https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/nonie-blickts-schneemaenner-im-sommer-au-backe-zuhoeren/
                https://bit.ly/4f2bkWF
                33 min
              • ADHS und ADS: Diagnostik, Therapie und Elternaufklärung
                In dieser Folge von O-Ton Pädiatrie geht es um AD…
                In dieser Folge von O-Ton Pädiatrie geht es um ADHS und ADS als häufige, aber diagnostisch anspruchsvolle Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter. Dr. Henrik Uebel-von Sandersleben, Kinder- und Jugendpsychiater und -psychotherapeut an der Universitätsmedizin Göttingen, erläutert, welche Symptome oder Probleme auf ADHS/ADS hinweisen können, welche Informationen für eine verlässliche Diagnose benötigt werden und warum ein Symptom noch keine ADHS-Diagnose bedeutet. Zudem spricht er über Elternberatung, Verhaltenstherapie und den Stellenwert medikamentöser Optionen, insbesondere über häufige Vorbehalte gegenüber Stimulanzien wie Methylphenidat - machen sie abhängig, verändern sie die Persönlichkeit, gibt es unerwünschte Wirkungen? Auch mögliche Folgen einer nicht erkannten oder unbehandelten ADHS bzw. ADS werden besprochen.
                Wichtig: Aufklärung, den Eltern das Gefühl der Schuld nehmen und den Kindern helfen, ihre PS auch auf die Straße zu bringen.
                Weiterführende Links:
                Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie: https://kjp.umg.eu/
                S3-Leitlinie ADHS bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/028-045
                Podcast ADHS und Komorbiditäten: Verdeckte ADHS nicht übersehen!
                https://www.kinderaerztliche-praxis.de/o-ton-paediatrie#20
                https://bit.ly/4f2bkWF
                28 min
              • Anaphylaxie: Management schwerer Allergiereaktionen in der Kinderarztpraxis
                „Eine Anaphylaxie ist kein stärkerer Ausschlag od…
                „Eine Anaphylaxie ist kein stärkerer Ausschlag oder ein bisschen Allergie, sondern wirklich ein medizinischer Notfall. Die Symptome können sich innerhalb von Minuten entwickeln und auch schnell bedrohlich werden“, erklären Professor Christiane Lex und Dr. Susanna Bednarzik – und plädieren für eine „mutigere“ Gabe von Adrenalin, wenn es notwendig ist. In dieser Folge von O Ton Pädiatrie sprechen die beiden Expertinnen über das Erkennen und Behandeln der Anaphylaxie bei Kindern – vom ersten Symptom bis zur Akuttherapie in der Praxis. Sie erläutern, warum Adrenalin intramuskulär das Mittel der Wahl ist, wie typische Auslöser wie Erdnuss, Kuhmilch oder Cashew identifiziert werden, und welche Rolle Schulungen, Notfallsets und Elternaufklärung spielen. So können die Patientinnen und Patienten im Allergienotfall sicher versorgt werden.
                Weiterführende Links:
                • AWMF-S2k-Leitlinie „Akuttherapie und Management der Anaphylaxie“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/061-025
                • Artikel „Anaphylaxie in der kinderärztlichen Praxis“: https://www.kinderaerztliche-praxis.de/a/cme-anaphylaxie-anaphylaxie-in-der-kinderaerztlichen-praxis-2514281
                • Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie (AGATE): www.anaphylaxieschulung.de Hier findet sich eine Liste zertifizierter Schulungszentren in Deutschland.
                • Expertenforum Anaphylaxie: www.anaphylaxie-experten.de Hier können Schulungsvideos und Erfahrungsberichte angesehen werden.
                • Gesellschaft für pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin: https://www.gpau.de/eltern-kinderinfos/ : Hier gibt es Eltern- und Kinderinformationen zum Download. Gedruckte Exemplare des Anaphylaxie-Passes und Notfallpläne im A-4-Format können durch medizinisches Fachpersonal per E-Mail bei der Geschäftsstelle bestellt werden.
                • Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V.: www.daab.de Hier können viele anschauliche Informationen bezogen werden. Abonniert man den DAAB-Newsletter, erhält man z. B. auch Informationen über Rückrufe, fehlerhafte (Lebensmittel-)Deklarationen oder Spureneinträge.
                26 min

              About O-Ton Pädiatrie

              From the publisher's feed

              So breit wie das Spektrum in der Kinder- und Jugendmedizin ist auch das Spektrum unserer Podcast-Themen: Im Fokus stehen neue Leitlinien, Aktuelles aus Diagnostik und Therapie, STIKO-Empfehlungen, Kongresse, Berichte und Empfehlungen aus dem Behandlungsalltag, Sozialpädiatrie, häufige und seltene Erkrankungen. So geht es z. B. um ADHS, Mediensucht, RSV und Impfen. Dazu sprechen Angelika Leidner und Nicole Finkenauer, Redakteurinnen der Zeitschrift „Kinderärztliche Praxis“, MedTriX Group, mit Expertinnen und Experten aus der Kinder- und Jugendmedizin sowie angrenzenden Fachgebieten.