O Zeitenwende, heil’ge Wende,
die uns aus dem Friedenschlaf reißt!
Hundert Milliarden – nein, tausend!
für die Freiheit, die man schießen heißt!
Taurus, Taurus, fliegt zur Stunde,
über Kijew, über Donbass-Land!
Wer nicht kämpft, der ist ein Feigling,
und der Frieden – der ist abgewandt!
Ach, wie süß explodiert die Welt,
wenn mein Sprengkopf die Nacht erhellt!
hundertfünfundfünfzig-Millimeter-Küsse,
brennend heiß in feindlichen Schlünden!
Jeder Schuss ein Dominaschlag,
jeder Treffer ein Lustschrei lang!
Frieden? Das ist nur Vorspiel,
bevor der große Knall uns alle findet!
Wir sind die Letzten, die noch atmen,
die man aus Büros und Schulen rafft!
Unsere Mütter weinen, doch man sagt:
„Das ist der Preis für die freie Kraft!“
Krieg! Krieg! Frieden ist Schwäche!
Frieden ist Verrat!
Krieg! Krieg! Bis nichts mehr lebt,
bis selbst der Tod verglüht und zerfetzt!
Gib mir die Raketen, Agnes,
gib mir deine tödliche Pracht!
Nimm sie, Boris, nimm sie brutal,
bis die Erde schreit vor Lust und Qual!
Krieg und Frieden – eins im Tode!
Ende der Welt, unser schönstes Duett!
Wenn die Pilzwolke sich hebt wie ein Vorhang,
dann applaudieren die Toten – bis in Ewigkeit!
Es ist still…
es ist still…
nur das Ticken der letzten Bombe…
nur das Stöhnen der letzten Hure…
nur das Lachen der letzten Götter…
Komm, süßer Tod…
…und nimm die Rechnung mit!
Amen.