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Elfriede Jelineks "Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr" ist eine "fulminante Attacke gegen die mystische Verklärung der Natur". "Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr" von Elfriede Jelinek (80. GT am 20. Oktober). Mit Elisabeth Orth, Sylvie Rohrer und Karl Markovics, Ton: Fritz Trondl und Manuel Radinger, Musik: Mischwerk, Regie: Otto Brusatti (ORF 2019)ORF Eigenproduktion, gesendet am 24. Oktober 2026
Der österreichische Schriftsteller Jörg Piringer, der auch Mitglied des Instituts für transakustische Forschung und des Gemüseorchesters ist, er arbeitet in den Lücken zwischen Sprachkunst, Musik, Performance und poetischer Software. Für Blaue Stunde hat der Künstler aus seinem 2025 beim Ritter Verlag erschienenen Buch verbrenner ein Hörstück entwickelt. Eine ORF-Eigenproduktion, Sendung vom 29.6.2026
"Text in Arbeit" im Rahmen des Hans-Gratzer-Preises 2025/26: Fünf Autor:innen werden von Thomas Perle begleitet, während sie an ihren Texten arbeiten. Ergebnis sind unter anderem Kurzhörspiele. Melina Papoulia vom Schauspielhaus Wien präsentiert die Stücke von Giorgio Ferretti, Cynthia Buchheim, Stephanie LeBolt, Karlotta Mix und Johannes Hoffmann.
Gerald Janacek ist Princefan seit den frühen 80er Jahren, für Elisabeth Weilenmann ist er ein sogenannter "Princeologe", ein wahrer Experte, der sich mit dem Musiksuperstar ausführlich beschäftigt hat. In diesem Podcast, der das Hörspiel "P R I N C E - FunkyPurpleAssoziationen" begleitet, sprechen Gerald Janacek und Elisabeth Weilenmann, die das Hörspiel zum 10.Todestag geschrieben und inszeniert hat, über eine Ikone, die viel zu früh sterben musste.
Bodo Hell und ORF-Tonmeister Martin Leitner gestalteten 2022 einen poetisch-assoziativen Gedankengang durch Naturräume - wir hören Rotbauchunken, Schilfrohrsänger, Zwergtaucher, Kuckuck, Nachtigall, Fasane, Rohrammer und vieles andere mehr sowie Texte und Kommentare von Bodo Hell. ORF Eigenproduktion, gesendet am 18.04.2026.
Der Klangkünstler und Regisseur Stefan Weber hat sich wieder einmal für mehrere Monate Gedanken über einen literarischen Stoff gemacht - und über eine Hundertschaft an Tonspuren, Klangsynthesen und Plugins.
Im Gespräch mit Ö1 Hörspiel-Redakteur Philip Scheiner erzählt Weber von seinen Überlegungen und Erkenntnissen vor und während der Produtkion von "Der Gehülfe".
Das Hörspiel ist am 4. April um 14.00 Uhr in Ö1 zu hören. Informationen dazu: https://oe1.orf.at/programm/20260404/828489/Stefan-Webers-Der-Gehuelfe-nach-Robert-Walser
Das neue Hörstück der Radiokünstlerin und Autorin Hanne Römer ist ein mehrstimmiger Monolog einer fiktiven Forscherin: „LUFT stück der Forscherin“ heißt es. Handlungsort ist die Natur, Forschungsgegenstand unter anderem ein blauer Baryt genannter Edelstein, Tonträger ist Luft, Klangmaterial sind Feldaufnahmen aus der Natur und der Zivilisation. Hanne Römer hat sie zu einem in Sequenzen gegliederten Hörstück gemischt und verdichtet – allerdings mit viel Luft dazwischen.
Eine ORF-Eigenproduktion, Sendung vom 30.3.2026
Christian Lerch (Regie) und Stefan Weber (Klangkomposition) erzählen in diesem Ö1 Podcast über ihre Arbeit am Hörspiel "Kommt gestern morgen?" aus Szenen von Alexander Kluge. Gestaltung: Philip Scheiner
Eine Autorin und drei Autoren verfassten sieben Kurz-Hörspiele und inszenierten sie gemeinsam mit Sound-Design-Studierenden. Die Texte von Esma Ahmedi, Clemens Gartner, Florian Oberleiter und Simon Skrepek decken ein breites thematisches Spektrum ab: Reisebericht, Tierfabel, Sprachmusikstück, mehrere Farcen und eine philosophische Parabel. Helmut Bohatsch, Michael Eberle, Bettina Gjecaj, Paul Kraker, Orhan Kipcak, Kari Rakkola und Violetta Zupancic haben die Texte eingesprochen.
Sound Design-Team: Dave Adlberger, Franek Jakubiak, Lukas Rieder, Verena Schneider, Alina Volkov. Eine Eigenproduktion des ORF gesendet am 23. März 2026.
Im Mentor:innenprogramm "Sprache-Kunst/Kunst-Sprache" werden Multiplikator:innen aus der Welt der Literatur gebeten interessante künstlerische Positionen vorzuschlagen. Für die erste Folge hat der Zeichner, Autor und künstlerische Leiter der schule für dichtung Nicolas Mahler den österreichischen Schriftsteller und Musiker Lukas Meschik und seine Arbeit vorgeschlagen. Präsentiert werden seine „Dreizeiler“ aus dem Buch „Form wahren“ erschienen im Limbus Verlag, gelesen von Lukas Watzl.
Begleitet werden diese Mikrogedichte durch Musik von Lukas Meschiks Projekt Moll, sowie Sounds von dem Album Archaeology of Intimacy der schwedischen Musikerin und Klangkünstlerin Marta Forsberg. Eine Eigenproduktion des ORF gesendet am 16.03.2026
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