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In dieser Folge von „Sinnerfüllt. Humanistische Lebensgeschichten“ gewährt Eva Creutz vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst Einblicke in ihre säkulare Weltanschauung und ihr Engagement für eine konsequente Trennung von Staat und Kirche. Der Verzicht auf Religion bedeutet für sie dabei keineswegs einen Verzicht auf Gemeinschaft – ganz im Gegenteil. Humanismus ist für Creutz nicht nur eine Überzeugung, sondern auch ein Gefühl, das sich in der Verbundenheit mit anderen Menschen ausdrückt. Wenn Menschen füreinander da sind und sich in Krisenzeiten beistehen, braucht es keinen Gott, der leere Versprechungen macht und deren Erfüllung auf ein ungewisses Leben nach dem Tod vertagt.
Eva Creutz’ Erzählungen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll es sein kann, sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren – auch und gerade dann, wenn uns persönliche Schicksalsschläge das Leben erschweren. Zugleich beleuchten sie den Umstand, dass unser Privatleben immer auch politisch ist. Wenn andere sich daran stören, was wir (nicht) glauben oder wen wir lieben, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Anfeindungen mit guten Argumenten, Haltung und Tatkraft zu begegnen, um unsere (noch) offene Gesellschaft zu verteidigen.
By Susanne BellIn dieser Folge von „Sinnerfüllt. Humanistische Lebensgeschichten“ gewährt Eva Creutz vom Düsseldorfer Aufklärungsdienst Einblicke in ihre säkulare Weltanschauung und ihr Engagement für eine konsequente Trennung von Staat und Kirche. Der Verzicht auf Religion bedeutet für sie dabei keineswegs einen Verzicht auf Gemeinschaft – ganz im Gegenteil. Humanismus ist für Creutz nicht nur eine Überzeugung, sondern auch ein Gefühl, das sich in der Verbundenheit mit anderen Menschen ausdrückt. Wenn Menschen füreinander da sind und sich in Krisenzeiten beistehen, braucht es keinen Gott, der leere Versprechungen macht und deren Erfüllung auf ein ungewisses Leben nach dem Tod vertagt.
Eva Creutz’ Erzählungen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll es sein kann, sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren – auch und gerade dann, wenn uns persönliche Schicksalsschläge das Leben erschweren. Zugleich beleuchten sie den Umstand, dass unser Privatleben immer auch politisch ist. Wenn andere sich daran stören, was wir (nicht) glauben oder wen wir lieben, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesen Anfeindungen mit guten Argumenten, Haltung und Tatkraft zu begegnen, um unsere (noch) offene Gesellschaft zu verteidigen.