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Uffgerecht! Nach einer ungeplanten Woche Pause sind Oli und Merlin wieder da – und offenbar hat sich genug angestaut.
Oli versucht seit anderthalb Stunden, einen Arzt zu erreichen. Merlin kommt frisch aus Rom zurück und bringt 78.000 Schritte, über 50 Kilometer zu Fuß, Vatikan-Menschenmassen, italienischen Espresso, wilde Turbulenzen und 45 Minuten Warten aufs Gepäck mit. Genug Stoff also, um sich gepflegt uffzuregen.
Aber natürlich bleibt Olme nicht lange beim eigentlichen Thema.
Warum heißt das Jugendwort Ragebait, wenn man auch einfach sagen könnte: „Du regst mich auf“? Nutzen wir wirklich nur zehn Prozent unseres Gehirns? Vergisst ein Goldfisch tatsächlich nach drei Sekunden alles? Und wie wissenschaftlich belastbar ist eigentlich die Fünf-Sekunden-Regel?
Spätestens als Oli erklärt, unter welchen Umständen man mit Pommes einen Klowagen betreten könnte, ist endgültig klar: Wir sind wieder vollständig im Olme-Universum angekommen.
Dazu gibt’s „Fragen an“: Welche völlig unnötige Aufgabe würdet ihr für immer an einen persönlichen Assistenten abgeben? Warum waren Kinderbeleidigungen wie „Fettsack“ eigentlich unfassbar brutal? Und warum scheint grundsätzlich alles gefährlicher zu werden, sobald das Wort „Sack“ hinten dranhängt?
Folge 103: Uffgerecht.
Oder anders gesagt: Olme.
12.500 Streams, Folge 102 – und Olme macht das, was Olme am besten kann: irgendwo ernst anfangen und gut eine Stunde später mit einer selbstgebauten Rakete aus Pappe im Weltall landen.
Merlin ist tief in ein Thema eingestiegen, das ihn gerade ziemlich beschäftigt: die sogenannte Manosphere. Alpha-Männer, Looksmaxxing, fragwürdige Rollenbilder und Social-Media-Welten, in denen insbesondere junge Männer mit ziemlich kruden Vorstellungen davon konfrontiert werden, wie ein „richtiger Mann“ auszusehen und zu leben hat. Oli kennt zwar das Thema – nur das Wort erstmal überhaupt nicht. Und plötzlich geht es um Attraktivität, gesellschaftliche Bilder, Geld, innere Werte und die Frage: Lieber arm und unfassbar gut aussehend oder steinreich und weniger attraktiv?
Merlins Podcast Empfehlung: "Nicht Mehr Mein Land - In der Manosphere" von Ali Gutsfeld
Zum Glück hält dieser Tiefgang bei Olme traditionell nicht ewig.
Denn Merlin hat inzwischen einen Weltrekord moderiert. 114 Meter und 70 Zentimeter Ahle Wurscht wurden in Melsungen ausgerollt, der erste Meter für 500 Euro versteigert und am Ende kamen 10.000 Euro für die Berufsschule zusammen. Und natürlich führt eine über 100 Meter lange Wurst bei Oli und Merlin zwangsläufig zu Diskussionen, die in keinem seriösen Weltrekordprotokoll auftauchen dürften.
Dazu kommt Olis Bad-Taste-Wochenende, während Merlin plötzlich auf der Autobahn steht, weil sein bislang heiß geliebtes Auto beschlossen hat, die Zusammenarbeit vorübergehend einzustellen. Mobilitätsgarantie, Abschleppdienst, ein Opel Astra aus Frankfurt und die Erkenntnis: Man sollte offenbar niemals öffentlich erzählen, wie zuverlässig das eigene Auto seit 200.000 Kilometern läuft.
Außerdem räumt Olme mit dem Einmalhandschuh-Mythos auf, entdeckt Erdbeer-Döner, diskutiert Horoskope und landet schließlich dort, wo Oli offenbar gedanklich sowieso längst unterwegs ist: im Weltall.
Gibt es Leben auf anderen Planeten? Gibt es Paralleluniversen? Sitzen irgendwo im Universum vielleicht zwei andere Vollhonks vor Mikrofonen und nehmen gerade ebenfalls einen Podcast auf?
Und dann entsteht sie.
Die Klapprakete.
Eine zusammenklappbare Mischung aus Kinderzimmer, Pappkarton, Alufolie und intergalaktischem Größenwahn. Genau das richtige Fortbewegungsmittel für zwei Männer, von denen einer früher Raketen aus Kartons gebaut und der andere in der Dusche Fahrstuhl gespielt hat.
Olme #102 – Klapprakete.
Folge 101. Oder 102. Oder doch 101. Nach einer Woche Olme-Pause müssen Merlin und Oli erstmal selbst klären, welche Folge sie eigentlich aufnehmen – und dann muss einiges raus. Merlin nennt es: Laberstau.
Los geht’s mit einer der wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit: Wie bekommt man den Papierstrohhalm vernünftig in eine Capri-Sonne? Merlin hat einen Lifehack, Oli eine Schere – und im Fußballstadion bekommt das Ganze mit etwas Wodka ohnehin noch einmal eine völlig andere Bedeutung.
Danach wird es überraschend erwachsen. Zahnreinigung, Krankenkassen und Zahnzusatzversicherung. Zumindest so lange, bis niemand mehr „Zahnzusatzversicherung“ vernünftig aussprechen kann und damit der Titel dieser Folge geboren ist: Sahnsusat(z)-Versischerung.
Außerdem erfahren wir, warum offenbar 50.000 Puten auf einem Hof stehen können, wie sich eine Pute eigentlich anhört und warum Oli Blutwurst kategorisch ablehnt. Merlin bereitet sich währenddessen auf die längste Ahle Wurscht der Welt vor und beide überlegen schon mal, mit welchem völlig bescheuerten Weltrekord Olme irgendwann ins Guinness-Buch kommen könnte.
Und weil Folge 101 sowieso längst komplett abgebogen ist, räumen die beiden noch mit ein paar Mythen auf: Macht Zucker wirklich hyperaktiv? Hilft der Schnaps nach dem Essen? Und macht Fingerknacken irgendwann die Gelenke kaputt?
Dazu gibt’s eine verschwundene Duschspinne, Bratwurstsuppe, Spaghetti-Eis mit echten Spaghetti, einen kleinen Hotel-Aufreger, Autogramme in Mühlhausen und die nächste Idee, die entweder großartig oder vollkommen unnötig ist: Merlin und Oli malen während einer Podcastaufnahme gemeinsam auf Leinwand.
Kurz gesagt: Zwei Wochen nicht gesehen. Eine Stunde Aufnahme. Und sehr, sehr viel, das offenbar dringend rausmusste.
Olme #101 – Sahnsusat(z)-Versischerung.
100 Vollfolgen. 110 Aufnahmen. Über 105 Stunden reine Aufnahmezeit. Oder anders gesagt: Mehr als vier Tage Olme am Stück – ohne Schlaf, ohne Pause und vermutlich mit nachhaltigen Folgen für den menschlichen Geist.
Merlin und Oli schauen zurück auf den 8. Mai 2024, die allerersten Worte des Podcasts, legendäre Gäste, Aufnahmeorte zwischen Autobahn, Kofferraum und Kulturhalle und natürlich auf die eine oder andere technische Vollkatastrophe. Dazu gibt’s das große Spiel: Echter Olme-Folgentitel oder komplett erfundener Schwachsinn?
Außerdem wird Bilanz gezogen: Rauchen aufgehört? Nein. Bootsführerschein gemacht? Nein. Gemeinsam wieder Fortbildung besucht? Ebenfalls nein. Dafür wurde erfolgreich „geolmet“, über 100 Folgen hinweg erstaunlich viel Privates erzählt und eine Freundschaft regelmäßig öffentlich dokumentiert.
Aber eine normale Olme-Folge wäre keine Olme-Folge, wenn das Jubiläum nicht irgendwann komplett abbiegen würde: Es geht um die aktuelle politische Lage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, die Frage, wie Gesellschaft und Politik damit umgehen müssen, um die kommende E-Rechnung und schließlich um eine ziemlich große Spinne in Olis Dusche.
Und weil 100 Folgen offenbar noch lange nicht genug sind, endet das Jubiläum natürlich mit einem neuen Thema für Folge 101: Mythen, die jeder kennt – aber vielleicht überhaupt nicht stimmen.
Das ist Folge 100. Das ist „Vollfolge“. Und vor allem: Das ist ziemlich genau Olme.
99 Folgen Olme. Und ausgerechnet jetzt entdecken wir die Seelenhygiene.
Dabei beginnt alles deutlich weniger tiefgründig: Oli bringt Würzfleisch mit, Merlin versteht ungefähr gar nichts und innerhalb weniger Minuten landen wir bei Schnitzel, Nachos, Eiskonfekt und der Frage, warum eigentlich alles, was richtig geil schmeckt, anschließend körperliche Konsequenzen hat.
Dann muss allerdings etwas geklärt werden: Oli war zu leise! Die Beschwerden sind eingegangen, Merlin verteilt offiziell eine Rüge und kurz vor Folge 100 lernen wir gemeinsam noch einmal die wichtigste Regel des professionellen Podcastings: Ein Mikrofon funktioniert besonders gut, wenn man reinredet.
Aber diese Folge hat auch erstaunlich viel Leben drin. Oli kommt von drei Tagen Tour zurück, Merlin vom wilden Messe- und Gala-Wochenende – und eigentlich ist bei beiden gerade permanent irgendwas.
Und genau da passiert es: Merlin erzählt, dass er momentan kaum Nachrichten hört, keine politischen Podcasts braucht und manchmal einfach keine weiteren Informationen mehr in seinen Kopf lassen möchte.
Seelenhygiene.
Ein Wort, das spontan entsteht und plötzlich die ganze Folge ziemlich gut beschreibt. Nicht alles ausblenden. Nicht wegschauen. Aber vielleicht manchmal selbst entscheiden, wie viel Welt gerade noch in den eigenen Kopf passt.
Dazu gibt es natürlich noch Merlin und Didi auf dem Weg zu Wincent Weiss: Gästeliste, schick gemacht, Shuttle-Service – und dann kommt das Gewitter. Ende der Geschichte: Zwei Männer fahren zum Konzert und schaffen es bis zum Parkplatz. Auch eine Leistung.
Außerdem: Messegeschichten, Olmis in freier Wildbahn, Waschbären auf dem Teller und zum Finale eine Schnellfeuer-Runde, in der Oli sich zwischen Kino und Theater, See und Freibad, Vergangenheit und Zukunft und weiteren lebensentscheidenden Dingen festlegen muss.
Und dann steht sie plötzlich da:
Bis dahin betreiben wir noch ein bisschen SEELENHYGIENE.
Warum normal durch eine Podcastfolge gehen, wenn man auch beschwingt hindurchstolpern kann?
Folge 98 beginnt mit technischem Blindflug und Kopfkino – und von da an gibt es eigentlich kein Zurück mehr. Merlin und Oli arbeiten sich gewohnt zielstrebig an ungefähr allem vorbei, was sie ursprünglich vielleicht mal besprechen wollten.
Es geht um Fußball und die Idioten, die ihn kaputtmachen, um Politik und Bürokratie, um einen ziemlich großartigen CSD, Gerdis 70. Geburtstag und die wichtige gesellschaftliche Frage: Wann hört Brunch auf und wann beginnt eigentlich Daydrinking?
Außerdem werden Freizeitparks plötzlich lebensgefährlich, Menschen passen manchmal einfach zusammen, Cocktails müssen dringend getrunken werden, Merlin plant eine Vater-Sohn-Tour nach Rom und Oli entdeckt die organisatorische Weltmacht namens Post-it.
Und über allem schwebt langsam eine Zahl, die uns selbst ein bisschen Angst macht:
100.
Aber vorher kommt erst einmal die 98.
BESCHWINGT.
Olme – der weltweit erfolgreichste Podcast unter den weltweit erfolgreichsten Podcasts.
Bitte einsteigen, Bügel runter – #97 Taumler setzt sich in Bewegung!
Los geht’s mit einer der wirklich wichtigen Fragen unserer Zeit: Braucht die Menschheit Chips mit Brathähnchengeschmack? Oli sagt Chemieunfall, Merlin sagt: könnte geil sein. Damit wäre das Niveau für diese Folge erfolgreich festgelegt.
Danach geht’s zurück ins letzte Jahrtausend: Gameboy, Tetris, Super Mario, Amiga 500 und die erschütternde Erkenntnis, dass Merlin und Oli tatsächlich noch eine Kindheit ohne Smartphone überlebt haben.
Merlin berichtet von einem ziemlich wilden Berlin-Wochenende mit seinem Vater, pünktlicher Deutscher Bahn – JA, WIR HABEN ES AUCH KAUM GEGLAUBT – und einem Antilopen-Gang-Konzert, das emotional ordentlich reingehauen hat.
Währenddessen hat Oli eine „Weinwanderung“ absolviert, bei der das Wandern irgendwann eher symbolischen Charakter hatte. Dafür gab’s Mainz, Wiesbaden, Weißweinschorle und ein Weinfest mit 1.000 Weinen von 97 Winzern.
Und dann kommt der Taumler.
Ein 20-Jähriger fährt 15 Stunden Breakdancer und knackt damit einen Weltrekord. Merlin erinnert sich daraufhin an seine eigene Taumler-Karriere – inklusive Klassenkameradin, Kotze und Fliehkraft.
Dazu: ein gigantischer Firmenstempel, eine politische Zahnreinigung, Fischstäbchen-Spinat-Nudel-Pampe, ein Tag mit ungefähr 38 Terminen und endlich wieder:
ZWEI FRAGEN AN!
Was macht einen perfekten Tag aus?
Vier Folgen vor der 100 und Olme macht exakt das, was Olme am besten kann: irgendwo bei „Was macht Jugend mit dir?“ anfangen und eine Stunde später bei Sternschnubben, Gartenschaben, CSD, Muskelkater und der Frage landen, ob Merlin jetzt sieben Jahre lang zur Heulsuse wird.
Wir reden über Jugend, 40-Stunden-Woche und die wunderbare neue Welt, in der dir vermutlich bald auch beim Klamottenkauf ein Trinkgeld-Button ins Gesicht gehalten wird. Oli bekommt aus der Community den Vorschlag, seine Haare komplett rot zu färben – findet die Jugend plötzlich aber doch nicht mehr ganz so unterstützenswert.
Merlin verirrt sich außerdem wieder einmal in eine Facebook-Kommentarspalte und verliert kurz den Glauben an die Menschheit, nachdem bei einem Großbrand ernsthaft darüber diskutiert wird, ob man wirklich mal ein paar Stunden weniger Wasser verbrauchen sollte. Herrlich.
Dann wird’s überraschend emotional: Merlin erzählt vom Abschluss der Ferienwochen in Hanau, 70 Kindern, selbst geschriebenen Botschaften über Liebe, Toleranz, Frieden und einem Moment mit „We Are The World“, bei dem plötzlich sämtliche Dämme brechen.
Nebenbei reißen Fahrradketten, Muskeln melden sich an völlig neuen Stellen, Oli entdeckt ein undefinierbares Krabbeltier im Büro und wir klären endlich den Unterschied zwischen Astronomie und Astrologie. Fast jedenfalls.
Und natürlich gibt’s noch einen wichtigen Aufruf: CSD Wetterau – 22. August in Friedberg. Hingehen. Flagge zeigen. Miteinander reden.
Folge 95 beginnt mit Feuerwerk und endet irgendwo zwischen Geheimratsecken, Beinbehaarung und der Frage, ob es den Nachnamen Burgfräulein gibt.
Oli hat sich eine harmlose Grauschattierung in die Haare geschmiert. Zumindest war das der Plan. Inzwischen schimmert das Ganze je nach Sonneneinstrahlung braun, golden, orange und ein bisschen nach Schlagersänger auf Sommerfest. Raus geht es natürlich nicht mehr. Merlin empfiehlt deshalb konsequent die Komplett-Rasur, während Oli noch auf ein Wunder-Shampoo und die Rettung seiner Würde hofft.
Nebenbei sitzen beide wieder mitten im Feriencamp in Hanau und erklären die komplett normale Geschichte von unsichtbaren Hulus, mystischer Erde, Erdos, Kapitalismus, Forschung und einer pädagogischen Fantasiewelt, die inzwischen so groß geworden ist, dass Kinder nachts nicht mehr schlafen können und Merlin beruhigende Sprachnachrichten verschickt.
Es geht außerdem um Kanalwasser mit Gummifisch, Limoncello-Spritz, Mammuts in der Donau, Dinosaurier-Skelette im Vorgarten, eine gefundene Pistole samt gelöstem Mordfall, das nächste FIFA-Chaos und die wirklich wichtigen Fragen des Lebens:
Warum entstehen Geheimratsecken plötzlich über Nacht?
Fällt Männern im Alter die Beinbehaarung aus?
Und welcher Dinosaurier würde sich am besten zwischen Gartenhaus und Terrasse machen?
Folge 95 ist heiß, haarig, leicht alkoholisch und pädagogisch nur schwer einzuordnen.
Also genau so, wie Olme sein muss.
Nach vier Wochen Sommerpause sind Merlin und Oli endlich wieder da – live nebeneinander, bei gefühlten 40 Grad und mitten aus den Evonik-Ferienspielen.
Es geht um Mallorca-Urlauber, die morgens um fünf Uhr mit acht Handtüchern vier Liegen reservieren, aufblasbare Geburtstagstorten, Bela als hochmotivierten Platzwart und die Polizei, die bei Merlins 40. Geburtstag erstmal eine Cola bekommt.
Zwischendurch wird es ernst: Nach dem Anschlag auf den CSD in Berlin sprechen die beiden über Hass, Solidarität und darüber, warum der CSD Wetterau am 22. August jetzt erst recht stattfinden muss.
Außerdem dabei: Capri-Eis mit Verletzungsgefahr, Nürburgring statt Meeresrauschen, Jugendwörter, KI, Elon Musks Millionärsvision und die Frage, wer eigentlich noch Toiletten repariert, wenn sich irgendwann jeder alles leisten kann.
Und natürlich Fußball. Viel Fußball. Leider auch ein Spiel, das nur ein Wort verdient:
Grottenhaft.
Olme ist zurück. Und offenbar hat sich in der Pause überhaupt nichts verbessert.
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