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Was ist dieses rheinische Grundgesetz eigentlich?
„Et kütt wie et kütt" war der beste Rat der Familie
Kenne mer nit, bruche mer nit
Gestern wie morgen wie heute
Die Runde
Carla: Hat für jede Lebenslage den passenden Artikel parat.
Michaela: Hält es mit „do laachste dich kapott dat nennt man camping und würde die Paragraphen gerne vertonen.
Hans-Hubert: Der Skeptiker der Runde, der die elf Sätze auch kritisch betrachten möchte.
Astrid: war in dieser Folge leider nicht mit dabei, aber sie ist bald wieder Teil der Runde!
Wir alle brauchen Vorbilder. Figuren, die uns zeigen, wie man mutig sein kann, wie wichtig Freundschaft ist und wo Gerechtigkeit siegt. In dieser Folge erzählen Carla, Michaela und Hans-Hubert persönliche Geschichten rund um die Serien, Bücher und Figuren ihrer Kindheit. Helden waren kein Zeitvertreib, sie erfüllten ein echtes Bedürfnis nach Orientierung und Trost. Sie zeigten, dass am Ende alles gut wird.
Pippi Langstrumpf war respektlos und das war gut so. Sie hatte den Mut, den man sich selbst nicht zugetraut hat. Sie stellt sich Erwachsenen und dem Establishment fast mühelos entgegen und kommt dabei trotzdem immer gut davon. Michaela erzählt, warum genau diese Respektlosigkeit gegenüber Ungerechtigkeit für sie zum Vorbild wurde und wie sehr diese Figur bis heute nachwirkt.
Als Vorfreude noch eine ganze Woche dauerte Ob Bonanza, Flipper, Daktari oder Tarzan. Fernsehen war früher rar, begrenzt und dadurch etwas ganz Besonderes. Die Runde erinnert sich an Wochenend-Sendetermine, an denen Eltern und Großeltern bestimmten, was gesehen wurde, an das Sandmännchen in Ost und West und daran, wie anders Vorfreude sich anfühlte, wenn man nicht einfach jederzeit einschalten konnte.
Freundschaft, Gerechtigkeit und das Gute Winnetou und Old Shatterhand, Blutsbrüder über alle Widerstände hinweg: Karl May prägte mit seinen Geschichten ein Bild von Freundschaft und Disziplin, das lange nachhallte. Hans-Hubert erzählt, wie sehr ihn diese Figuren beeindruckt haben und warum es am Ende immer wichtig war, dass Gerechtigkeit siegt. Die Runde diskutiert, was das über die eigenen Werte sagt und warum Respekt für sie bis heute die Grundlage für ein menschliches Miteinander ist.
Was bleibt Am Ende landet die Runde, wie so oft, beim Wesentlichen: Was macht diese alten Helden bis heute besonders? Eine klare Trennung zwischen Gut und Böse, die Orientierung gab. Die Gewissheit, dass am Ende alles gut wird und die Erkenntnis, dass sich manche Werte nie wirklich verändern, auch wenn die Helden inzwischen andere sind.
Die Runde
Carla: Kann Sissi heute nicht mehr gucken, aber sich jederzeit spontan als Pippi Langstrumpf verkleiden.
Michaela: Hat ein Herz für Little Joe, Flipper und verdankt Pippi Langstrumpf ihre rebellische Ader.
Hans-Hubert: Karl-May-Kenner, Bonanza-Fan der ersten Stunde und stolzer Opa, der seinen Enkelkindern bis heute gerne die alten Serien zeigt.
Astrid: war in dieser Folge leider nicht mit dabei, aber sie ist bald wieder Teil der Runde!
"Brauchtum" kommt von "brauchen"
Kirmes ist der beste Feiertag
Brauchtum gehört allen. Auch Dazugezogenen
Rheinländer
Die Runde
Carla: Jung-Oma, Organisationstalent und die gute Seele des Netzwerks für Beschaffung aller Art zuständig.
Michaela: Frischgebackene Ruheständlerin mit Welpenschütz, klarer Meinung und dem Blick fürs Wesentliche.
Hans Hubert: Teilzeitrentner, Riefkoche-Enthusiast und stolzer Opa von Tim und Struppi.
In dieser Folge tauchen Astrid, Hans Hubert, Carla und Michaela tief in die rheinische Esskultur ein und stellen fest: Die altbewährte Küche des Rheinlands ist nicht nur lecker, sondern auch überraschend „ganz modern“.
Buttermilchbunzup – Das moderne Superfood: Im Zentrum der Diskussion steht der Buttermilchbunzup (Buttermilch-Bohnensuppe), den Astrid gerne bei Zimmertemperatur oder kalt isst. Sie hebt hervor, dass die Suppe ernährungsphysiologisch top ist, da sie fleischlos (vegetarisch) ist und durch Buttermilch Kalzium sowie durch die Bohnen Eiweiß liefert. Carla betont, dass diese Speise zur rheinischen Küche dazu gehört und dass sie ihren Enkelkindern beibringen möchte, sie zu mögen. Wir bekommen sogar eine genaue Anleitung, wie man die Suppe mit festkochenden Kartoffeln, grünen und weißen Bohnen, Sahne und weißem Pfeffer zubereitet.
Der Pastor zu Gast: In katholischen Haushalten, wie dem von Carla, kam der Pastor (Pastor Hösen) regelmäßig zum Essen und bekam das Beste vom Tisch,. Carla hasste jedoch die „dicken, fetten Hefeklöße“, die der Pastor Hösen bevorzugte, während sie und die anderen Kinder oft zurückstecken mussten,.
Klößchen und Buillon: Hans Hubert erinnert sich an Bouillon mit Markklößchen, während Astrid die Wichtigkeit der wöchentlichen Fleischauswahl beim Metzger hervorhebt, zu der oft Blutwurst und Grünkohl gehörten,.
Ernährungswandel seit den 70er Jahren: Der Aufstieg von Fertiggerichten wie Bonduell, Bofrost, Miraculi und Ravioli als „Hype“ und „Junkfood ohne Ende“
Alte Haushaltsbücher: Die Sammel- und Rezeptbücher der Großmütter und die wunderschöne Handschrift alter Haushaltsbücher werden als wichtiges „Kulturjut“ betrachtet, das es zu erhalten gilt,.
Die Lieblingsgerichte: Zum Abschluss verraten Astrid, Hans-Hubert und Michaela ihre persönlichen rheinischen Favoriten
Message unserer Held:innen: „Entdeckt doch noch mal die rheinische Küche neu!“.
„Opjepass“ geht an den Start! In unserer allerersten Folge dreht sich alles um das Projekt „Ferien zu Hause“ im Friesheimer Busch – ein liebevoll organisiertes Sommerferienprogramm für Kinder im ländlichen Raum. Es wird gemeinsam gefrühstückt, gewerkelt, gespielt, geschnitzt, gelacht und mittags gibt’s rheinische Hausmannskost vom Feinsten – gekocht vom legendären Küchenteam.
Unsere Hosts Carla, Hans Hubert, Astrid und Michaela sind selbst seit Jahren mit Herz und Humor dabei – in der Planung, am Kochtopf, auf der Wiese oder einfach mittendrin im Trubel. Sie wissen, was funktioniert, wo’s klemmt – und warum es sich trotzdem jedes Jahr wieder lohnt.
Was passiert, wenn 40 Kinder zwei Wochen lang draußen Abenteuer erleben und abends „dreckig, möhd, satt und glücklich“ nach Hause kommen? Was das mit echter Gemeinschaft zu tun hat – und warum dieses Projekt für viele „besser als jedes Fünf-Sterne-Hotel“ ist –, das erzählen sie in dieser ersten Episode.
Ein halbe Stunde über gelebtes Engagement, Kindheit zwischen Wiese und Werkbank – und die Kunst, einfach mal wieder draußen zu sein.
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