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In dieser Ausgabe von Austria Safe dreht sich alles um künstliche Intelligenz – zwischen nützlicher Unterstützung und neuen Sicherheitsrisiken. Thematisiert werden der EU AI Act, aktuelle Entwicklungen bei der DSGVO sowie der Missbrauch bekannter Persönlichkeiten durch Deepfakes und betrügerische Werbung. Praktische Servicebeiträge zeigen außerdem, wie KI bei der Codeanalyse und im Alltag helfen kann und welche Regeln für die Kennzeichnung von KI-Inhalten gelten.
Elisabeth Schimana und Klaudia Zotzmann-Koch live im Studio
Welcher Ort könnte sich besser dafür eignen, als das zwar fertiggestellte, aber nie in Betrieb gegangene AKW Zwentendorf. Gleichzeitig triumphales Werk hoher Ingenieurskunst und symbolhaftes Mahnmal begrenzter Machbarkeiten, verdankt es seinen singulären Status doch dem scheinbar aussichtslosen Aufbegehren gegen einen damals schier grenzenlosen Fortschrittsglauben. Die Entscheidung fiel denkbar knapp aus, aber letztlich erteilte die Zivilgesellschaft dem Willen der Regierung eine Absage und wies die staatliche Macht in ihre Schranken.
Unter dem Titel IMA 20+ werden am 21. und 22. August 2026 mehr als 30 Künstlerinnen und Künstler ebendort zahlreiche Installationen, Konzerte und andere Events gestalten. Im Zentrum steht ein von Klaudia Zotzmann-Koch konzipierter Kunstparcours, der sowohl durch das Kraftwerk als auch durch eine fiktionale Science-Fiction-Erzählung führt.
Live im Studio geben Elisabeth Schimana und Klaudia Zotzmann-Koch Aus- und Einblicke.
Website Institut für Medienarchäologie (IMA)
Website Elisabeth Schimana
Lizenz: (CC) 2026 BY-NC-SA V4.0 – Vervielfältigung, Verbreitung, Bearbeitung bei Namensnennung gestattet, kommerzielle Nutzung ausgenommen, Weitergabe unter gleichen Bedingungen; Herbert Gnauer (ORANGE 94.0)
Rund 700–900 Personen beteiligten sich am 10. August 2026 an einer Frauen*Streiken-Kundgebung am Ballhausplatz als Reaktion auf Bundeskanzler Stockers Aussage, dass er Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehe.
Bundeskanzler Stocker verhöhne Österreichs Frauen* und ihre Leistungen, hieß es im Aufruf. Und: „Es reicht!“
Soziale Kämpfe über das Radio? Im mexikanischen Bundesstaat Chiapas spielen Community Radios schon lange eine besondere Rolle, insbesondere seit dem Aufstand der Zapatistas, einer indigenen Widerstandsgruppe, die 1994 eine breite Protestbewegung anstieß. In diesem Beitrag sprechen wir – Phili und Leona, zwei Studentinnen der Internationalen Entwicklung an der Uni Wien – über die Rolle der Medien im Kampf gegen Unterdrückung und für das Überleben indigener Gemeinschaften, ihrer Sprachen und ihrer Kulturen. Unterstützt wurden wir bei unserer Recherche von Dr. Laura Manjarrez, die in Mexiko zu Community-Medien forscht und uns von ihrer Arbeit mit dem Netzwerk Boca de Polen, das Community Radios in Mexiko begleitet, und von aktuellen Herausforderungen, aber auch Chancen unabhängiger Medien erzählt hat.
Gestaltung: Philippa Kaufmann, Leona Ogrisek
Radio Orange Audio-LAB in Kooperation des Instituts für Internationale Entwicklung an der Universität Wien.
Empfehlungen zum Weiterlesen/-hören:
Quellen Audiomaterial:
3.8.2026
Lithium, Kobalt, Erdöl oder Kupfer – ohne sie wäre unser Alltag kaum denkbar. Doch woher kommen diese Rohstoffe eigentlich? Und wer trägt die ökologischen und sozialen Kosten ihres Abbaus?
In dieser Folge des C3-Radio werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der globalen Rohstoffgewinnung. Gemeinsam mit der Politikwissenschafterin Thea Riofrancos, dem ugandischen Klimaaktivisten Nicholas Omonuk und der ÖFSE-Expertin Simela Papatheophilou sprechen wir über Extraktivismus, koloniale Kontinuitäten, die Energiewende und Europas Verantwortung. Wie viele Rohstoffe braucht eine grüne Zukunft? Profitieren die Menschen in den Abbaugebieten davon? Und wie kann eine gerechte Energiewende gelingen?
Heute hört ihr Bad News, Folge 104 vom Juli 2026. “B(A)D NEWS – Angry voices from around the world” ist eine monatliche Sendung des „Anarchist and Antiauthoritarian Radio Network“, einer internationalen Vernetzung anarchistischer und anti-autoritärer Radios, mit kurzen Beiträge aus aller Welt. Die Sendung ist auf Englisch mit folgenden Beiträgen:
Radio Krax – Chania
On April 22, 2026 special police forces raided Gavdos, a small island located south of Crete, in order to “help” the local authorities and a private construction company to “evict” some …huts on the beach.
Frequenz A – Leipzig
Interview about the meeting with the Zapatistas (August 2025)
Ausbruch – Freiburg
About a court case called “Ulm five”.
Črna Luknja – Ljubljana
Interview on upcoming BASK – Balkan Anarchist Bookfair 2026 in Skopje, macedonia. Črna Luknja was speaking with organizers of 23th BASK, coming back to Skopje after 15 years being hosted in other regions in the Balkan.
Wir freuen uns, den irischen Autor Seán Hewitt mit einer Lesung aus seinem poetischen Coming-Out-Roman »Öffnet sich der Himmel« in den Räumen von Qwien in unsererer Sendung begrüßen zu können.
James steht an einer Schwelle, bald ist er erwachsen. Und er träumt von einem anderen Leben weit weg: das Dorf hinter sich lassen, die Eltern enttäuschen, dem allen endlich irgendwas Lebendiges, Echtes entgegensetzen. Denn hier in verschlafenen Thornmere im Norden Englands bleibt immer alles beim Alten, seine Runde als Milchjunge, die Gottesdienste, die ewigen Sorgen um seinen kranken kleinen Bruder, die Ausgrenzung der Mitschüler. Doch dann trifft James im Herbst 2002 auf Luke – ein Jahr älter, unverschämt gutaussehend, von seinen verkrachten Eltern zur Disziplinierung aufs Land verschickt – und im Laufe eines Jahres liefert sich James neuen, unkontrollierbaren Kräften aus, einer Sehnsucht, die ihn für immer verändern, einer Frage, die ihn sein Leben lang verfolgen wird: Würde ich alles riskieren für die Möglichkeit der Liebe?
Ein poetischer schwuler Roman über das Verlangen der Jugend, über die Zärtlichkeiten, Albträume und Illusionen namens Liebe.
Ciencia, solidaridad y reconstrucción
El terremoto del 24 de junio de 2026 marcó un antes y un después en la historia reciente de Venezuela. En esta edición especial de ¿Conoces la Cultura de Latinoamérica?, por Radio Orange FM 94.0 desde Viena, analizamos este acontecimiento desde una perspectiva humana, científica y social.
A lo largo del programa explicamos las causas geológicas que originaron el sismo, el comportamiento de las fallas tectónicas que atraviesan el país y por qué regiones como Caracas y La Guaira fueron tan severamente afectadas. También abordamos el trabajo de los equipos de rescate, los desafíos de la atención a los damnificados, el impacto psicológico que una tragedia de esta magnitud deja en las víctimas y en millones de venezolanos dentro y fuera del país, así como las lecciones que pueden ayudar a prevenir futuras catástrofes.
Más allá de los aspectos técnicos, este programa es un homenaje a quienes perdieron la vida, a las familias que aún reconstruyen sus hogares y a los miles de voluntarios, rescatistas, médicos y ciudadanos que demostraron que la solidaridad sigue siendo una de las mayores fortalezas de Venezuela.
Un espacio para comprender lo ocurrido, reflexionar sobre la importancia de la prevención y la planificación, y recordar que la reconstrucción de un país comienza con la unión, el conocimiento y la esperanza.
Ob Sparpolitik, Privatisierungen oder Aufrüstung – politische Entscheidungen werden häufig als „alternativlos“ dargestellt. Doch was bedeutet das für unsere Demokratie? Wenn zentrale gesellschaftliche Fragen als bloße Sachzwänge erscheinen, schrumpft der politische Gestaltungsspielraum. Gleichzeitig wächst bei vielen Menschen der Eindruck, dass ihre Mitwirkung ohnehin nichts bewirken kann.
Seit der neoliberalen Wende wurden Verteilungsfragen zunehmend entpolitisiert und öffentliche Bereiche dem Markt überlassen. Droht Demokratie dadurch zur Fassade zu werden, während wirtschaftliche Interessen den Ton angeben? Und vor allem: Welche Alternativen gibt es, um demokratische Handlungsspielräume zurückzugewinnen?
Es diskutieren:
Boris Ginner (AK Wien)
Die Moderation übernimmt Patricia Hladschik vom Zentrum polis.
Die Veranstaltung fand am 27. Mai 2026 in der FAKTory Wien statt.
120–150 Personen gedachten am Abend des 6. Augusts 2026 beim Teich am Wiener Karlsplatz der Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 81 Jahren und setzen sich für eine Welt ohne Atomwaffen, ohne AKW und ohne Krieg ein.
Dieses Gedenken von verschiedenen Friedensinitiativen fand heuer nur am Karlsplatz statt, weil am Stephansplatz, wo in den letzten Jahrzehnten immer die Auftaktkundgebung abgehalten worden war, Antiimperialist*innen eine Kundgebung angezeigt hatten.
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