Ostdeutsche Sport-Legenden. Sportler-Stories vor und nach der Wende

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Ostdeutsche Sport-Legenden. Sportler-Stories vor und nach der Wende episodes

  • Henning Fritz
    Pünktlich zum Start der Handball-Europameisterschaft spricht RSA-Redakteur Stefan Behla im Sportlegenden-Podcast mit einem der erfolgreichsten ostdeutschen Handballer. Der ehemalige Weltklasse-Torhüter Henning Fritz feierte in seiner Karriere gleich mehrere deutsche Meistertitel. 2004 wurde er mit der DHB-Auswahl Europameister und als erster Torhüter überhaupt zum „Welthandballer des Jahres“ gewählt. Drei Jahre später krönte er seine sportliche Laufbahn mit dem WM-Titel im eigenen Land. Eine unglaubliche Karriere, die ihn aber nie abheben ließ. Bodenständig, sympathisch und immer im Dienst der Mannschaft – diese Eigenschaften machen den gebürtigen Magdeburger bis heute aus. Im Podcast spricht Henning Fritz über seine Anfänge im DDR-Sportsystem, seine Zeit beim SC Magdeburg und den Wechsel zum „großen“ THW Kiel. Außerdem erzählt der 49-Jährige, wie er es geschafft hat, mit einem Burnout fertigzuwerden – und erinnert an die denkwürdige Pizza-Story bei der WM 2007.
    56 min
  • Axel Schulz
    Im R.SA-Sportpodcast geht's diesmal um eins der größten deutschen Box-Idole: Egal, wo Axel Schulz auftaucht – er bringt immer gute Laune mit. Mit Stefan Behla plaudert der ehemalige Schwergewichtler aus Frankfurt/Oder über seine Anfänge im Ring und über den riskanten Wechsel zu den Profis nach der Wende. Der heute 55-Jährige erzählt, wie der legendäre WM-Kampf gegen George Foreman zustande kam, und was er danach mit einem Taxifahrer in Las Vegas erlebt hat. Außerdem verrät Axel Schulz, warum der Mauerfall 1989 seine Geburtstagsparty gesprengt hat, und wie er mit Niederlagen in seiner Karriere klargekommen ist. Gleichzeitig erfahren die Hörer, wie sportlich seine beiden Töchter sind, und warum er sich fast nie von seinem berühmten Basecap trennt.
    47 min
  • Rene Müller
    In der neuen Folge vom R.SA Sportpodcast geht‘s ein weiteres Mal um die schönste Nebensache der Welt: den Fußball. Zu Gast ist eine ostdeutsche Torwartlegende. Als waschechter Sachse begann René Müller seine Karriere bei der BSG Aktivist Markkleeberg. Mit elf wurde Lok Leipzig auf sein Talent aufmerksam. Für die Probstheidaer stand er in 264 Oberligaspielen im Tor, wurde dreimal Pokalsieger und zweimal zum DDR-Fußballer des Jahres gewählt. Bis heute steht für René Müller der Fußball als Spiel im Vordergrund – und nicht das Drumherum. Im Podcast erzählt er, dass er zunächst gar nicht zu Lok Leipzig wollte. Außerdem geht es um verpasste Möglichkeiten die damalige DDR zu verlassen, komplizierte Länderspielreisen und natürlich um das Rückspiel im Halbfinale des Europacups der Pokalsieger 1987 gegen Bordeaux.
    52 min
  • Eberhard Riedel
    In der aktuellen Podcast-Folge ist der erfolgreichste Skirennläufer der DDR zu Gast. 1967 gewann der Oberwiesenthaler Eberhard Riedel im slowenischen Kranjska Gora den Riesenslalom und die Kombination – was bis heute kein anderer Deutscher geschafft hat. Im Podcast erzählt Riedel, wie es ihm als so genanntem Flachlandtiroler gelungen ist, die alpine Konkurrenz aus aller Welt hinter sich zu lassen. Der heute 85-Jährige berichtet über Trainingsmethoden, die inzwischen unvorstellbar wären, und er schildert, wie es sich angefühlt hat, als die DDR-Führung Ende der sechziger Jahre beschloss, den alpinen Skisport nicht mehr zu fördern. Außerdem erfahren die Podcast-Hörer, wie Eberhard Riedel als Konditionstrainer bei den Fußballern von Wismut Aue und als Skisprungtrainer ein neues sportliches Zuhause fand.
    35 min
  • Dieter Frenzel
    In der neuen Folge vom RSA Sportpodcast spricht Stefan Behla mit Eishockey-Legende Dieter Frenzel. Der Kapitän der DDR-Nationalmannschaft hat 296 Länderspiele bestritten, war bei 13 Weltmeisterschaften dabei und wurde mit Dynamo Berlin dreizehn Mal DDR-Meister. Frenzel gehörte zu den besten Verteidigern der Welt, und traf für seinen Verein so häufig wie kein Abwehrspieler vor ihm. Im Podcast berichtet der Wahl-Pirnaer u.a. über seine Anfänge auf dem Eis.
    42 min
  • Gunda Niemann-Stirnemann
    In der neuen Folge vom R.SA-Sportpodcast geht's um die erfolgreichste Eisschnellläuferin des 20. Jahrhunderts: Gunda Niemann-Stirnemann war dreimal Olympiasiegerin, 19 Mal Weltmeisterin und hat außerdem 19 Weltrekorde aufgestellt. Im Gespräch mit Stefan Behla erzählt die Erfurterin, warum der Wechsel zum Eisschnelllauf an der Kinder- und Jugendsportschule zunächst eine Quälerei für sie war, und welche Rolle ihre Jugendliebe damals gespielt hat. Außerdem schildert Gunda Niemann-Stirnemann, warum an ihrer ersten Olympia-Goldmedaille 1992 plötzlich ein Stück fehlte, wie sie zu dem Namen „Gunda Gnadenlos“ kam, und was sie mit Thomas Gottschalk bei "Wetten dass" erlebt hat.
    31 min
  • Christine Stüber-Errath
    In der aktuellen Folge vom R.SA Sportpodcast trifft Stefan Behla Christine Stüber-Errath. Die gebürtige Berlinerin gehört zu den erfolgreichsten deutschen Eiskunstläuferinnen. Sie war 1974 Weltmeisterin, holte bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck Bronze – und gleich drei Mal hintereinander Gold bei Europameisterschaften. Im Podcast spricht sie mit Stefan Behla über ihre Anfänge auf dem Eis und schildert, warum sie es als Leistungssportlerin in der DDR nicht immer leicht hatte. Christine Stüber-Errath erzählt, wer ihr bei den Konflikten mit Sportfunktionären zur Seite gestanden hat, und warum ihre Eislauf-Karriere schon mit 19 Jahren zu Ende war. Außerdem geht´s um ihre erfolgreiche Fernsehkarriere.
    49 min
  • Jens Lehmann
    In der 12. Folge vom R.SA-Sportpodcast ist Sportredakteur Stefan Behla zu Besuch bei einem Mann, der über Jahre hinweg den Bahnradsport dominiert hat – sowohl im Einzel als auch mit der Mannschaft. Jens Lehmann war zweimal Olympiasieger und sechsmal Weltmeister. Im Podcast erzählt er Stefan Behla u.a., dass er auf dem Sportgymnasium in Leipzig anfangs jede Menge Flausen im Kopf hatte. Außerdem berichtet er von einem kuriosen Erlebnis mit der Polizei nach dem Olympiasieg in Barcelona; vom Rollentausch mit seinem Namensvetter aus der Fußball-Nationalelf - und er verrät, warum er sich vom späteren IOC-Präsidenten Thomas Bach 5.000 Euro für ein neues Rennrad borgen musste.
    47 min
  • Christa Luding
    In der neuen Folge vom RSA-Sportpodcast ist Stefan Behla bei einer Frau zu Gast, die auf ganz außergewöhnliche Art Olympia-Geschichte geschrieben hat. Christa Luding ist die einzige Sportlerin, die im gleichen Jahr - 1988 - bei Sommer– und Winterspielen in völlig unterschiedlichen Sportarten Medaillen geholt hat. Im Podcast erzählt sie, wie sie es geschafft hat, sowohl im Eisschnelllauf als auch im Bahnradsport olympisches Edelmetall abzuräumen. Dabei geht es auch um ihr Verhältnis zu den sportlichen Konkurrentinnen von damals. Außerdem verrät sie Stefan Behla, wie aus der Beziehung zu ihrem Trainer ein Bund fürs Leben wurde.
    35 min
  • Lars Riedel
    In Folge zehn hat Sportredakteur Stefan Behla einen der erfolgreichsten deutschen Leichtathleten zu Gast. Olympiasieger, fünfmal Weltmeister und Europameister – Diskuswerfer Lars Riedel hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Von den Fans wird er deshalb bis heute auch „Herr der Ringe“ genannt. Abgehoben ist Riedel trotz seiner vielen Erfolge nie, was - wie er im Podcast erzählt - vor allem an seinem Elternhaus und seiner Erziehung lag. Im Gespräch mit Stefan Behla verrät Lars Riedel außerdem, warum er sich bei seinen ersten Wettkämpfen als Jugendlicher vor allem auf die Proviantbeutel gefreut und wie er sich nach der Wende zunächst als Bauarbeiter durchgeschlagen hat. Natürlich kommen auch seine Auftritte in verschiedenen TV-Shows zur Sprache.
    47 min

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Die wichtigsten Sportler aus dem Osten reden im Interview mit Stefan Behla über Erfolge, Rekorde, Medaillen und Trophäen - aber auch über Misserfolge, Rückschläge und damalige Tabuthemen.