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1954 kommt Dolfi Eder als junger Zimmermann nach Wien und erlebt eine Stadt voller Ruinen, Besatzungssoldaten und Heimkehrer aus dem Krieg. Ein Jahr später steht er im Gedränge vor dem Belvedere und hört jene Worte, die Geschichte schreiben: „Österreich ist frei.“
In der letzten Episode der ersten Staffel erzählt Dolfi Eder von seinem Neubeginn in Wien – und von einem historischen Moment, der das Leben eines ganzen Landes verändert.
1954 kommt der junge Zimmermann aus Oberösterreich in die Hauptstadt. Wien ist noch immer eine Stadt der Besatzung: Ruinen, Dunkelheit in den Straßen, alliierte Militärpatrouillen und eine Bevölkerung, die vom Krieg gezeichnet ist. Vier Besatzungszonen teilen die Stadt, und überall spürt man die Unsicherheit der Nachkriegsjahre.
Dolfi findet schnell Arbeit auf den Baustellen des Wiederaufbaus – als einer jener Bauarbeiter, die sich selbst als „Pioniere des neuen Österreichs“ verstehen. Gleichzeitig erlebt er persönlich eine schwierige Begegnung: Zum ersten Mal trifft er seine leibliche Mutter wieder, von der er als Kind getrennt wurde.
Doch Wien ist auch ein Ort der Hoffnung. Heimkehrerzüge bringen ehemalige Kriegsgefangene zurück, Familien suchen nach vermissten Angehörigen, und die Menschen versuchen, ihr Leben neu aufzubauen.
Der Höhepunkt dieser Jahre kommt am 15. Mai 1955. Hunderttausende Menschen strömen zum Belvedere. Auch Dolfi steht in der Menge und erlebt einen Moment, der sich tief in sein Gedächtnis einprägt: Als Außenminister Leopold Figl den Staatsvertrag unterzeichnet und die Worte spricht – „Österreich ist frei!“
Die Glocken der Stadt beginnen zu läuten, Fremde fallen sich in die Arme, und für viele Menschen fühlt sich dieser Tag wie ein neuer Anfang an.
Diese Episode beschließt die erste Staffel von „Der vorletzte Zeitzeuge“ – eine persönliche Erinnerung an Krieg, Entbehrung und den langen Weg zurück in die Freiheit.
Der vorletzte Zeitzeuge – Ein Podcast mit Dolfi Eder
Produktion: STUDIO DREIVIERTEL
Dolfi Eder - Erzähler
Oliver Sartena - Moderation
Maria Radutu - Redaktion
Andreas Mühlmann - Audioproduktion
Kristina-Josefin Bigler - Art Direction
Eine Produktion von STUDIO DREIVIERTEL.
Copyright © 2025 STUDIO DREIVIERTEL. Alle Rechte vorbehalten.
Inhaltliche Verantwortung gemäß § 55 RStV: STUDIO DREIVIERTEL.
Musik, O-Töne und sonstige verwendete Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
Mehr Informationen zu diesem Podcast und weiteren Produktionen auf den Kanälen von STUDIO DREIVIERTEL und auf StudioDreiviertel.at
Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
By STUDIO DREIVIERTEL1954 kommt Dolfi Eder als junger Zimmermann nach Wien und erlebt eine Stadt voller Ruinen, Besatzungssoldaten und Heimkehrer aus dem Krieg. Ein Jahr später steht er im Gedränge vor dem Belvedere und hört jene Worte, die Geschichte schreiben: „Österreich ist frei.“
In der letzten Episode der ersten Staffel erzählt Dolfi Eder von seinem Neubeginn in Wien – und von einem historischen Moment, der das Leben eines ganzen Landes verändert.
1954 kommt der junge Zimmermann aus Oberösterreich in die Hauptstadt. Wien ist noch immer eine Stadt der Besatzung: Ruinen, Dunkelheit in den Straßen, alliierte Militärpatrouillen und eine Bevölkerung, die vom Krieg gezeichnet ist. Vier Besatzungszonen teilen die Stadt, und überall spürt man die Unsicherheit der Nachkriegsjahre.
Dolfi findet schnell Arbeit auf den Baustellen des Wiederaufbaus – als einer jener Bauarbeiter, die sich selbst als „Pioniere des neuen Österreichs“ verstehen. Gleichzeitig erlebt er persönlich eine schwierige Begegnung: Zum ersten Mal trifft er seine leibliche Mutter wieder, von der er als Kind getrennt wurde.
Doch Wien ist auch ein Ort der Hoffnung. Heimkehrerzüge bringen ehemalige Kriegsgefangene zurück, Familien suchen nach vermissten Angehörigen, und die Menschen versuchen, ihr Leben neu aufzubauen.
Der Höhepunkt dieser Jahre kommt am 15. Mai 1955. Hunderttausende Menschen strömen zum Belvedere. Auch Dolfi steht in der Menge und erlebt einen Moment, der sich tief in sein Gedächtnis einprägt: Als Außenminister Leopold Figl den Staatsvertrag unterzeichnet und die Worte spricht – „Österreich ist frei!“
Die Glocken der Stadt beginnen zu läuten, Fremde fallen sich in die Arme, und für viele Menschen fühlt sich dieser Tag wie ein neuer Anfang an.
Diese Episode beschließt die erste Staffel von „Der vorletzte Zeitzeuge“ – eine persönliche Erinnerung an Krieg, Entbehrung und den langen Weg zurück in die Freiheit.
Der vorletzte Zeitzeuge – Ein Podcast mit Dolfi Eder
Produktion: STUDIO DREIVIERTEL
Dolfi Eder - Erzähler
Oliver Sartena - Moderation
Maria Radutu - Redaktion
Andreas Mühlmann - Audioproduktion
Kristina-Josefin Bigler - Art Direction
Eine Produktion von STUDIO DREIVIERTEL.
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Inhaltliche Verantwortung gemäß § 55 RStV: STUDIO DREIVIERTEL.
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