Zwischen Katastrophe, Vertuschung & Erinnerung
Tschornobyl, 1986. Ein Reaktorunglück, das nicht nur eine Region, sondern ein ganzes System erschütterte.
Mitten in der Zeit von Glasnost und Perestroika offenbarte die Katastrophe, wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Sowjetunion auseinanderklafften. Wir wollen mit euch danach fragen, was Tschornobyl für Mensch, Politik und Gesellschaft bedeutet hat und bis heute bedeutet.
Im Rahmen unseres o[s]tklick Tresentalks am 11. Juli 2026 beim Sommerfest der pbb Berlin (postmigrantischen Bildung & Beratung Berlin) thematisierten wir gesundheitliche und politische Folgen, Tschornobyl als Bruchstelle der Perestroika, die Friedens- und Ökologiebewegung in Ost und West und die Region heute im Schatten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
Es sprachen:
Anna Veronika Wendland, Historikerin mit Forschungsschwerpunkt in den Ukrainian Studies, der Umwelt- und Technikgeschichte, zurzeit tätig am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und
Anna Zhukovets, deutsch-ukrainische Regisseurin, Journalistin und Produzentin, Autorin und Host bei Arte Tracks East.
Moderiert von Matthäus Wehowski, Historiker und Projektleiter bei der Geschichtsagentur „D.I.E. Firmenhistoriker“.
Viel Spaß beim Anhören!
Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de/
Vielen Dank an den Humboldthain Club für die Betreuung der Aufnahme. Herzlichen Dank auch an pbb Berlin für die tolle Zusammenarbeit!
Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen der postmigrantische Bildung & Beratung Berlin und ostklick. Sie war Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Förderung unseres Projekts "o[s]tklick - tresentalks"!