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  • Jüdischer Humor: Witz als Überlebensstrategie
    Über Selbstironie, postsowjetische Identität und die Grenze zwischen jüdischen Witzen und antisemitischen Klischees.
    Drei jüdische Stimmen aus der Ukraine, Belarus und Usbekistan sprechen über das, worüber man manchmal nur noch lachen kann: Identität, Diaspora, Erinnerung, Zugehörigkeit – und die Kraft des Humors, Unmögliches auszuhalten.

    Katja Garmasch, Hanna Veiler und Yuriy Krotov redeten am 12. Juli beim Live-Podcast in Köln über jüdischen Humor und auch darüber, wie er das Unmögliche möglich macht. Welche identitätsstiftende Stärke lässt sich aus ihm schöpfen? Wie hilft er bei der Alltags- und Vergangenheitsbewältigung? Und wer kennt eigentlich den besten Witz? Ein Abend über Lachen, Widerstand und jüdisches Leben in der postsowjetischen Diaspora.

    Es sprachen:
    Katja Garmasch, Journalistin, Moderatorin, Comedian und Autorin und
    Hanna Veiler, Präsidentin der European Union of Jewish Students.
    Moderiert von Yuriy Krotov, Vorstandsvorsitzender Makosa e.V. 

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de

    Vielen Dank an Till Schaarschmidt für die Betreuung der Aufnahme. Herzlichen Dank ebenfalls an Elizaveta Khan vom InHaus e.V. für die tolle Zusammenarbeit.

    Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen InHaus e.V. und ostklick. Sie war Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Förderung unseres Projekts "o[s]tklick - tresentalks"!

    Credits:
    Konzeption und Produktion: Nicole Jundt & Paula Mangold
    Aufnahme: Till Schaarschmidt
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Soner Aktas

    Ein besonderer Dank geht an Katja Garmasch, Yuriy Krotov und Hanna Veiler, die an dieser Folge des Podcast mitgewirkt haben. Die Folge wurde im Juli 2026 aufgenommen.
    1 hr 10 min
  • Balkan im Blick
    Von Zugehörigkeit, Diskriminierung & Teilhabe

    Ob als Gastarbeiter:innen angeworben oder als Geflüchtete während der Kriege in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens in den 90ern: Die Wege nach Deutschland sind für Menschen aus Südosteuropa unterschiedlich, die Erfahrungen aber oft ähnlich. Viele Menschen aus dieser Region kennen Ausgrenzung, Stigmatisierung und Beschimpfungen. Gleichzeitig werden sie häufig auch als „aus dem Osten“ verallgemeinert. Wir fragen uns: Hängt das mit antiosteuropäischem Rassismus zusammen? Welche Unterschiede gibt es? Und welche besonderen Erfahrungen entstehen in der Überschneidung mit antimuslimischem Rassismus, Gadje-Rassismus oder Sexismus?

    In diesem Tresentalk sprechen wir nicht nur über Ausgrenzung – sondern auch über Zugehörigkeit, Selbstbehauptung und Empowerment. Unsere Gäste teilen ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven und erzählen uns, welche Stärken sie in ihren Geschichten finden können.

    Am 2. Juli 2026 haben wir Elona Beqiraj, Krsto Lazarević und Hans-Christian Petersen in die Kulturfabrik Moabit in Berlin eingeladen, um den Blick auf „den Balkan“ zu richten und um über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung, Zugehörigkeit und Teilhabe zu reden.

    Es sprachen:

    Elona Beqiraj, Autorin und Kuratorin, und
    Krsto Lazarević, Journalist und Politikwissenschaftler.
    Moderiert von Hans-Christian Petersen, Osteuropahistoriker am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa.

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de/

    Vielen Dank an die Kulturfabrik Moabit für die Betreuung der Aufnahme.

    Verwendete Audioausschnitte: private Aufnahmen von Elona Beqiraj mit ihrem Vater Shaban Beqiraj, mit freundlicher Genehmigung.

    Die Veranstaltung war Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der bpb für die Förderung unseres Projekts „o[s]tklick – tresentalks“!

    Credits:
    Konzeption und Produktion: Nicole Jundt & Paula Mangold
    Aufnahme: Kulturfabrik Moabit
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Soner Aktas

    Ein besonderer Dank geht an Elona Beqiraj, Krsto Lazarević und Hans-Christian Petersen, die an dieser Folge des Podcast mitgewirkt haben. Die Folge wurde im Juli 2026 aufgenommen.

    1 hr 25 min
  • Deportation, Verlust & Neubeginn
    Russlanddeutsche und tschetschenische Geschichte(n) im Gespräch

    Eine der größten Gruppen zugewanderter Menschen in Deutschland stammt aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Obwohl die Gründe für ihre Zuwanderung vielfältig sind, ähneln sich die kollektiven Erinnerungen vieler Familien. Während der NS-Zeit wurden ihre Eltern und Großeltern unter Stalin aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit pauschal der Zusammenarbeit mit der deutschen Wehrmacht verdächtigt und nach Zentralasien sowie Sibirien deportiert. Unter den insgesamt 2,2 Millionen zwischen 1941 und 1944 verschleppten Sowjetbürger:innen befanden sich neben Sowjetdeutschen auch Griech:innen, Karatschaier:innen, Tschetschen:innen, Ingusch:innen, Meschet:innen, Kurd:innen, Krimtatar:innen, Armenier:innen und weitere ethnische Gruppen.

    Besonders stark betroffen waren die rund 1,2 Millionen Sowjetdeutschen, von denen etwa 80 Prozent bereits 1941 zwangsumgesiedelt wurden. Im Jahr 1944 folgte die Deportation nahezu der gesamten tschetschenischen und inguschischen Bevölkerung – rund 387.000 beziehungsweise 91.000 Menschen – sowie weiterer Ethnien aus dem Kaukasus- und Schwarzmeer-raum. In Zentralasien trafen sie auf die bereits zuvor deportierten Deutschen und andere verbannte Bevölkerungsgruppen.

    Die traumatischen Erfahrungen von Deportation, Zwangsarbeit und der Stigmatisierung als „Volksfeinde“ wurden aus Angst vor erneuter Verfolgung lange verschwiegen. Dennoch wirkten die erlittenen Verletzungen und Ängste über Generationen hinweg nach. Die Aufarbeitung dieses Kapitels der sowjetischen Geschichte ist noch immer unvollständig. Zugleich sind diese Geschichten in Deutschland bis heute wenig bekannt, obwohl sie einen bedeutenden Teil der heutigen Bevölkerung Deutschlands betreffen. Doch welche Geschichten stecken hinter diesen Erfahrungen (und wie können sie Teil einer vielfältigen Erinnerungskultur werden)?

    In unserem Gespräch blicken wir auf das gemeinsame Erinnerungsmotiv der Russlanddeutschen und Tschetschen:innen. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es, beispielsweise in ihren Geschichten, ihrem Umgang mit dem Erlebten und in ihrer Ankunft nach Deutschland? Wie denken sie heute über das Erlebte? Darüber redeten wir am 17. Juli 2026 bei unserem Tresentalk „Deportation, Verlust & Neubeginn. Russlanddeutsche und tschetschenische Geschichte(n) im Gespräch“ in Heidelberg.

    Es sprachen:

    Marit Cremer, Soziologin und Osteuropaexpertin an der IU Internationale Hochschule in Karlsruhe und
    Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.
    Moderiert von Bettina Kaibach, Slavistin am Slavischen Institut der Universität Heidelberg.

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de/

    Vielen Dank an TES e.V. – Trägerverein Emmertsgrunder Stadtteilmanagement und HeidelBERG-Café e.V für die Unterstützung und die Betreuung der Aufnahme. Herzlichen Dank auch an Mosaik Deutschland e.V. und das Kulturreferat für Russlanddeutsche für die tolle Zusammenarbeit!

    Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen Mosaik Deutschland e.V., dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und ostklick. Sie war Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Förderung unseres Projekts "o[s]tklick - tresentalks"!

    Credits:
    Konzeption und Produktion: Nicole Jundt & Paula Mangold
    Aufnahme: TES e.V. – Trägerverein Emmertsgrunder Stadtteilmanagement und HeidelBERG-Café e.V
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Soner Aktas

    1 hr 26 min
  • 40 Jahre nach Tschornobyl
    Zwischen Katastrophe, Vertuschung & Erinnerung
    Tschornobyl, 1986. Ein Reaktorunglück, das nicht nur eine Region, sondern ein ganzes System erschütterte.
    Mitten in der Zeit von Glasnost und Perestroika offenbarte die Katastrophe, wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Sowjetunion auseinanderklafften. Wir wollen mit euch danach fragen, was Tschornobyl für Mensch, Politik und Gesellschaft bedeutet hat und bis heute bedeutet.

    Im Rahmen unseres o[s]tklick Tresentalks am 11. Juli 2026 beim Sommerfest der pbb Berlin (postmigrantischen Bildung & Beratung Berlin) thematisierten wir gesundheitliche und politische Folgen, Tschornobyl als Bruchstelle der Perestroika, die Friedens- und Ökologiebewegung in Ost und West und die Region heute im Schatten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.

    Es sprachen:
    Anna Veronika Wendland, Historikerin mit Forschungsschwerpunkt in den Ukrainian Studies, der Umwelt- und Technikgeschichte, zurzeit tätig am Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg und
    Anna Zhukovets, deutsch-ukrainische Regisseurin, Journalistin und Produzentin, Autorin und Host bei Arte Tracks East.
    Moderiert von Matthäus Wehowski, Historiker und Projektleiter bei der Geschichtsagentur „D.I.E. Firmenhistoriker“.

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de/

    Vielen Dank an den Humboldthain Club für die Betreuung der Aufnahme. Herzlichen Dank auch an pbb Berlin für die tolle Zusammenarbeit!

    Die Veranstaltung war eine Kooperation zwischen der postmigrantische Bildung & Beratung Berlin und ostklick. Sie war Teil einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Förderung unseres Projekts "o[s]tklick - tresentalks"!

    Credits:
    Konzeption und Produktion: Nicole Jundt & Paula Mangold
    Aufnahme: Humboldthain Club
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Soner Aktas

    Ein besonderer Dank geht an Anna Veronika Wendland, Matthäus Wehowski und Anna Zhukovets, die an dieser Folge des Podcast mitgewirkt haben. Die Folge wurde im Juli 2026 aufgenommen.
    1 hr 31 min
  • Arbeit, Migration & Ausbeutung
    Osteuropa im Fokus

    Ob im LKW auf der Straße, auf dem Feld bei jedem Wetter oder im Krankenhaus – all das sind Orte, die für unser alltägliches Leben notwendig sind. Für Menschen, die dort arbeiten, herrschen jedoch oft prekäre Verhältnisse: Geringe Bezahlung, lange Arbeitszeiten, schwere physische Belastungen. Die Grenzen zur faktischen Ausbeutung verschwimmen dabei leider häufig.

    Was dabei auffällt, ist, dass diese Arbeiten in vielen Fällen von Menschen mit Migrationserfahrung verrichtet werden, im europäischen Kontext oft aus „Osteuropa“. Warum ist das so? Welche Rolle spielt die EU-Freizügigkeit? Gibt es historische Kontinuitäten?

    In öffentlichen Diskursen sind die Betroffenen praktisch unsichtbar. Mit unserem Gespräch machen wir auf ihre Situation aufmerksam und beleuchten, warum wir uns politisch dringend mehr mit dem Thema befassen sollten.

    Am 4. Juni 2026 haben wir Dr. Ursula Probst, Dominique John und Daniel Heinz in die Kulturfabrik Moabit in Berlin eingeladen, um über Arbeit, Migration und Ausbeutung mit dem Fokus auf Osteuropa zu reden.

    Es sprachen:

    Dr. Ursula Probst, Sozial- und Kulturanthropologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin und
    Dominique John, Diplom-Politologe und leitet seit 2011 das Projekt „Faire Mobilität“ für den DGB-Bundesvorstand in Berlin.
    Moderiert von Daniel Heinz, Arbeits- und Migrationssoziologe am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück.

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]. Weitere Infos findet ihr auch auf unserer Webseite: https://www.ost-klick.de/

    Vielen Dank an die Kulturfabrik Moabit für die Betreuung der Aufnahme.

    Die Veranstaltung war der Auftakt einer fünfteiligen Veranstaltungsreihe, die dank der Förderung durch Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Sommer stattfinden konnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei der BpB für die Förderung unseres Projekts "o[s]tklick - tresentalks"!

    Credits:
    Konzeption und Produktion: Nicole Jundt & Paula Mangold
    Aufnahme: Kulturfabrik Moabit
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Soner Aktas

    Ein besonderer Dank geht an Daniel Heinz, Dominique John und Ursula Probst, die an dieser Folge des Podcast mitgewirkt haben. Die Folge wurde im Juni 2026 aufgenommen.

    1 hr 22 min
  • Sprache als Machtinstrument
    Russifizierung vs. sprachlicher Widerstand

    In postsowjetischen und osteuropäischen Communities in Deutschland spielt die russische Sprache für viele eine große Rolle: Sprache prägt Identität(en), verbindet mit der Familie und vielleicht der eigenen Kindheit.

    Sprache hängt aber auch mit Macht zusammen. Gerade in Zeiten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine stellen wir uns daher die Frage: Inwiefern ist Russisch eine imperiale Sprache? Wie wurde und wird Sprache als Instrument russischer Kolonialpolitik genutzt?

    Viele Betroffenen sprechen häufig in Folge der Kolonialpolitik Russisch als Erstsprache – was bedeutet es, wenn die eigene Sprache mit der kulturellen oder politischen Zugehörigkeit in Widerspruch steht? Und welche Formen des Widerstands gegen die Russifizierung findet man? Und wie können die verschiedenen Communities in Deutschland einen solidarischen Umgang damit finden? Diese und weitere Fragen haben wir bei unserem Tresentalk betrachtet.

    Am 12. September 2025 haben wir Botakoz Kassymbekova von der Universität Zürich und Katja Rumiantseva in die Kulturfabrik Moabit in Berlin eingeladen, über „Sprache als Machtinstrument“ in Bezug auf Russifizierung und sprachlichen Widerstand zu reden.

    Es sprachen:

    Katja Rumiantseva: deutsch-belarusische Menschenrechtsaktivistin und Bloggerin. Seit 2020 engagiert sie sich für RAZAM e.V., der bundesweiten Interessenvertretung von Belarus:innen in Deutschland. Als Co-Gründerin der Taskforce Belarus setzt sie sich für diplomatische Wege zur Freilassung politischer Gefangener ein.
    Prof. Botakoz Kassymbekova: Sie lehrt Geschichte an der Universität Zürich, war Assistentin im Bereich Neuere Geschichte und Geschichte Osteuropas an der Universität Basel und promovierte an der Humboldt Universität zu Berlin. Sie forscht zum Thema Stalinismus und Post-Stalinismus sowie russische imperiale Geschichte.

    Viel Spaß beim Anhören!

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected].

    Vielen Dank an die Kulturfabrik Moabit für die Betreuung der Aufnahme.

    o[s]tklick wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI).

    1 hr 12 min
  • Sprache, Identität & Migration - Eure Antworten

    Wie wir sprechen, ist eng mit unserer Identität verknüpft. In dieser besonderen Podcast-Folge hört ihr ausschließlich die Stimmen der o[s]tklick-Community – ganz persönlich.

    Ob Familiensprache, Lieblingswörter oder skurrile Erlebnisse: Die Sprachnachrichten geben Einblicke in die Vielfalt sprachlicher Identitäten und zeigen, wie Sprache Zugehörigkeit, Erinnerung und manchmal auch Herausforderungen mit sich bringt.

    Die Grundlage dafür waren vier Fragen, die wir euch auf Instagram gestellt haben – und eure Antworten sind so vielstimmig wie berührend. Einige davon kennt ihr vielleicht schon aus dem Videopodcast „Sprache, Identität & Migration“, nun gibt’s sie gesammelt und hörbar in einer neuen Form.

    Hinweis: Um die Anonymität zu wahren, wurden einige Beiträge redaktionell gekürzt.

    Jetzt reinhören und entdecken, wie Sprache verbindet – oder auch trennt.

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected].

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern (BMI).

    Credits:

    Konzeption und Produktion: o[s]tklick
    Aufnahme: o[s]tklick
    Schnitt & Sounddesign: Nicole Jundt
    Grafik: Nicole Jundt

    Ein besonderer Dank geht an alle, die für die Folge „Sprache, Identität & Migration: Erfahrungen von Russlanddeutschen und jüdischen Zugewanderten“ Sprachnachrichten eingereicht haben.

    41 min
  • Sprache, Identität & Migration: Erfahrungen von Russlanddeutschen und jüdischen Zugewanderten

    Sprache ist viel mehr als nur Kommunikation – sie zeigt, wer wir sind. Unsere Identität spiegelt sich in jedem Wort, das wir wählen.

    Ob Dialekt, Slang oder Muttersprache – wie wir sprechen, kann etwas über unsere Herkunft, unsere Erfahrungen und unser Lebensgefühl verraten. Sprache verbindet, aber sie kann auch ausgrenzen. Gerade bei Menschen mit Migrationsgeschichte erhält Sprache nochmal eine zusätzliche Bedeutung: Was heißt es, sich durch die Migration im Alltag nicht mehr in der Herkunftssprache verständigen zu können? Welche Ausgrenzungs- und Zugehörigkeitsgefühle gehen damit einher?

    Was Sprache, Identität und Migration miteinander zu tun haben, darüber spricht im o[s]tklick-Podcast die Journalistin Erika Balzer mit Olga Grjasnowa – Autorin und Professorin an der Universität für Angewandte Kunst in Wien, und Sergej Prokopkin – Jurist und Antidiskriminierungstrainer. Beide sind als Kinder bzw. Jugendliche nach Deutschland gekommen: Sergej aus Russland und Olga aus Aserbaidschan.

    Im Podcast berichten sie von ihren Erfahrungen des mehrsprachigen Aufwachsens, auf welchen Sprachen in ihren Familien heute kommuniziert wird und wie sie mit dem „politischen Ballast“ umgehen, der auf ihrer Herkunftssprache, dem Russischen heute liegt.

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected].

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI).

    Credits:

    Konzeption und Produktion: o[s]tklick
    Aufnahme: Boheifilm
    Schnitt & Sounddesign: Boheifilm
    Grafik: Nicole Jundt

    Ein besonderer Dank geht an Olga Grjasnowa, Sergej Prokopkin und Erika Balzer, die an dieser Folge des Podcast mitgewirkt haben. Die Folge wurde im Mai 2025 aufgenommen.

    36 min
  • Riss durch Europa? Postsowjetische Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg

    Die mit dem deutschen Überfall am 22. Juni 1941 beginnende Besatzungs- und Vernichtungsherrschaft während des Zweiten Weltkriegs bedeutete für das östliche Europa eine nie dagewesene Zäsur. Allein in der Sowjetunion forderte der Krieg rund 27 Millionen Menschenleben. Im deutschen historischen Gedächtnis ist das Wissen über den „Holocaust durch Kugeln“, das Massensterben sowjetischer Kriegsgefangener und die „Verbrannten Dörfer“ jedoch nach wie vor gering.

    Am 8./9. Mai jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs zum 80. Mal. Zugleich führt Russland seit dem 24. Februar 2022 einen vollumfänglichen Krieg gegen die Ukraine, der auf die Vernichtung der Existenz der Ukraine abzielt. Am 8. Oktober 2024 fand im Museum Berlin-Karlshorst die Podiumsdiskussion „Riss durch Europa? Postsowjetische Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg“ statt, die vor diesem Hintergrund den Blick auf zwei Gruppen wirft, die seit dem Ende der Sowjetunion nach Deutschland eingewandert sind: Russlanddeutsche (Spät-) Aussiedler:innen und jüdische Kontingentflüchtlinge. Wie erinnern sie sich an den Zweiten Weltkrieg, mit welchen Erinnerungen sind sie in der Sowjetunion sozialisiert worden und wie fühlen sie sich von der bundesdeutschen Erinnerungskultur angesprochen? Wie blicken sie auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine?

    Die Podiumsdiskussion war die Abschlussveranstaltung des Forschungsverbundes „Ambivalenzen des Sowjetischen: Diasporanationalitäten zwischen kollektiven Diskriminierungserfahrungen und individueller Normalisierung, 1953-2023“ in Kooperation mit o[s]tklick.

    Auf dem Podium diskutieren:

    Anke Hilbrenner (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
    Alexander Friedmann (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf/Universität des Saarlandes)
    Hans-Christian Petersen (Bundesinstitut für Kultur und Geschichte des östlichen Europa Oldenburg)
    Melitta L. Roth (Russlanddeutsche Autorin, Hamburg)
    Moderation: Erica Zingher

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]

    o[s]tklick wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI).

    1 hr 9 min
  • Rente und Altersarmut bei (Spät-)Aussiedler:innen und jüdischen Zugewanderten
    o[s]tklick im Gespräch mit Natalie Pawlik und Günter Jek

    Menschen, die als (Spät-)Aussiedler:innen oder sog. „Jüdische Kontingentflüchtlinge“ nach Deutschland gekommen sind, sind überdurchschnittlich häufig von Altersarmut betroffen. Warum ist das so? Und wohin können sich Betroffene mit ihren Fragen wenden?

    Wir haben über das Thema Rente und Altersarmut gesprochen mit

    Natalie Pawlik - Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
    Günter Jek - Leiter des Berliner Büros der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V.
    Moderation: Erika Balzer

    Ihr habt Fragen, Lob, Kritik oder Anmerkungen? Dann meldet euch auch gern per Mail: [email protected]

    Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI).

    Credits:

    Konzeption, Produktion, Schnitt, Grafik: o[s]tklick

    Ein besonderer Dank geht an Natalie Pawlik, Günter Jek und Erika Balzer, die an dieser Folge des Podcasts mitgewirkt haben. Die Folge wurde im November 2024 aufgenommen.

    32 min

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