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Outplacement - Reifeprüfung für den Mittelstand


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Hallo liebe Hörer,
Den Outplacement-Beratern geht es gut. Das zeigt die aktuelle Studie „Outplacement-Beratung in Deutschland 2007/2008“, die der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater Anfang Oktober 2008 vorgelegt hat. An der Umfrage unter 20 Beratungsunternehmen, die auf Outplacement spezialisiert sind, haben sich 14 Firmen beteiligt. Diese 14 haben im Jahr 2007 den größten Teil des Gesamtbranchenumsatzes erwirtschaftet: nämlich 85 Prozent.
Vor allem mittelgroße Betriebe entdecken in jüngster Zeit die Vorzüge der Outplacement-Beratung. Sie hoffen dadurch, Trennungen von Fach- und Führungskräften, die etwa aufgrund von Umstrukturierungen oder Fusionen nötig geworden sind, ohne allzu viele Blessuren für beide Seiten über die Bühne bringen zu können. So sollen durch das Angebot von Outplacement-Leistungen beispielsweise teure Rechtsstreitigkeiten vermieden und die gute Stimmung unter den verbliebenen Mitarbeitern gewahrt werden. Im Bereich der Einzeloutplacement-Beratung kamen 2007 laut BDU-Erhebung schon 47 Prozent der Aufträge von mittelständischen Unternehmen. Dies sind fünf Prozent mehr als bei der Studie aus dem Jahr 2002.
Für seine im Frühjahr 2008 erstellte Marktstudie hat der BDU insgesamt 20 auf Outplacement-Beratung spezialisierte Unternehmen befragt, von denen sich 14 aktiv beteiligt haben. Da der Markt mit insgesamt rund 30 Firmen sehr überschaubar ist und die 14 Auskunftsfreudigen 85 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche repräsentieren, kommt die Untersuchung zu aussagekräftigen Ergebnissen. Bezogen werden kann sie für 89 Euro über [email protected].
Die Vermittlung von Fach- und Führungskräften dauert in Deutschland tendenziell länger als im Ausland, vor allem länger als in den angelsächsischen Ländern.
Der Trend zeigt, dass Unternehmen zunehmend Wert auf qualitativ hochwertige Beratungsangebote mit hoher Erfolgsquote legen. In drei Monaten kann man relativ wenig für einen Kandidaten erreichen, so Fachleute. Liege die Erfolgsquote bei der unbefristeten Einzelberatung bei 95 Prozent, so könnten Klienten bei einer auf drei Monate beschränkten Outplacement-Beratung nur in 30 Prozent der Fälle vermittelt werden. Die sechsmonatigen Programme bringen es immerhin auf eine Vermittlungsquote von 60 Prozent.
Nach spätestens neun Monaten ist der neue Job gefunden
Tatsächlich haben die meisten Fach- und Führungskräfte (die Mehrzahl ist zwischen 35 und 50 Jahre alt) nach spätestens neun Monaten ein neues Wirkungsfeld gefunden – so jedenfalls die Erfolgsquote in der unbefristeten Einzeloutplacement-Beratung.
Erklärungen dazu in diesem Beitrag ...
Ulrich Erik Hinsen
management-radio.de
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