Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt

Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt

Download on the App Store

Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt episodes

  • Tierversuche: Wie viel Tierleid steckt in (D)einer Zigarette?
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt



    Tierleid für unseren Genuss: Viele Zigaretten-Hersteller setzen bei der Entwicklung von Rauchwaren auf Tierversuche. Gerade neue Tabakprodukte wie zum Beispiel E-Zigaretten werden an Mäusen und Ratten getestet.

    Tierschützer sind empört. Denn: Die Experimente sind nicht nur grausam – sie sind auch nicht wirklich aussagekräftig. Besonders schrecklich sind auch die Fotos, die in den vergangenen Wochen immer wieder auf Facebook und Instagram kursierten. Darauf zu sehen: Hunde, die in Laboren zum Inhalieren von Zigarettenrauch gezwungen werden.

    Aber was ist da eigentlich dran? Sind Raucher für Tierleid verantwortlich? Das erklärt Biologin Anne Meinert von der Tierrechtsorganisation „Peta“ in dieser Folge von „Pet-Talks: Klartext“.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Leid im Namen der Wissenschaft: Brauchen wir Tierversuche?
    » Tierversuche: Die wichtigsten Fragen und Antworten
    » Tierversuche: 2,5 Mio. Tiere litten 2020 in deutschen Laboren
    » Tierversuche: Skandal in Horror-Labor aufgedeckt

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Petas EU-Bürgerinitiative gegen Tierversuche


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    21 min
  • Warum Du an Weihnachten niemals Tiere verschenken solltest
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt


    Gerade in der Weihnachtszeit werden auf Social-Media Videos geteilt, in denen Kinder mit niedlichen Welpen unter dem Weihnachtsbaum überrascht werden. Aber auch wenn das niedlich klingt: Eine gute Idee ist das nicht. Jedes Jahr landen unzählige Hunde und Katzen im Tierheim, die verschenkt wurden – und dann nicht mehr ins Leben ihrer Besitzer passen. Damit das nicht passiert, verhängen viele Tierheime vor und nach Weihnachten einen Vermittlungsstopp.

    Warum nach Weihnachten so viele Tiere abgegeben werden und was man dagegen tun kann, das erklären Sarah Ross von „Vier Pfoten“ und Sven Fraaß vom „Hamburger Tierschutzverein“ in dieser Folge von „Pet-Talks: Klartext“.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Nach Weihnachten: Hunde-Welpen in Schachtel ausgesetzt
    » 5 Gründe, warum Tiere keine Weihnachtsgeschenke sind
    » Weihnachten: Behörde warnt – Tiere sind keine Geschenke
    » Tiere sind keine Geschenke: Tierheime stoppen Vermittlung

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Vermittlungsstopp! Tierheim macht dicht!
    » Wer ein Tier verschenkt, verschenkt ein Leben

    -- weitere Audio-Quellen --
    » Youtube/BabiezTV


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    9 min
  • Silvester: Hilft ein Feuerwerksverbot unseren Tieren?
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt


    Wenn das Feuerwerk an Silvester draußen blitzt und donnert und wir Zweibeiner ausgelassen feiern, werden unsere Hunde und Katzen panisch – die Böller und Raketen machen ihre nämlich große Angst. Wegen Corona hat die Bundesregierung auch für den Jahreswechsel 2021/22 ein Verkaufsverbot von Pyrotechnik erlassen. Tierschützer fordern allerdings, das auch nach der Pandemie nicht mehr geböllert werden darf.

    In dieser Folge von „Pet-Talks: Klartext“ erklärt Sarah Ross von „Vier Pfoten“, warum ein Feuerwerksverbot an Silvester für die Tiere so wichtig wäre.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Feuerwerksverbot: Auch 2021 dürfen keine Böller verkauft werden
    » Tierschützer fordern Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk
    » Angst vor Feuerwerk: So beruhigst Du Deinen Hund an Silvester
    » Traurige Silvester-Bilanz: Mehrere Hunde sterben aus Angst vor Feuerwerk

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » „Vier Pfoten“ begrüßt Verkaufsverbot von Böllern

    -- weitere Audio-Quellen --
    » Youtube/ZDFheute Nachrichten


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    11 min
  • Politikerin fordert Hausarrest für unkastrierte Katzen
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt


    Die ungebremste Vermehrung von Streunerkatzen wird in vielen Städten Deutschlands zum Problem. Auch in Hamburg. Denn: Immer wieder paaren sich Straßenkatzen mit umkastrierten Freigängern – und die Populationen wachsen. Lisa Maria Otte von den Grünen in Hamburg will die drohenden Katzen-Plage mit einer neuen Katzenverordnung verhindern.

    In dieser Folge von „Pet-Talks: Klartext“ erklärt die Politikerin, warum das so wichtig ist und wie die Verordnung aussehen soll.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Wo gilt eine Kastrationspflicht für Freigänger-Katzen?
    » Katzenplage in Duisburg: Streuner werden totgeknüppelt
    » Streuner oder Freigänger: So kannst Du herrenlosen Katzen helfen
    » Ist eine Katze Streuner, entlaufen oder verwildert?

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Lisa Maria Otte über die neue Katzenverordnung für Hamburg


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    17 min
  • Haustier entlaufen? Was Du jetzt tun (und lieber lassen) solltest
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt


    Aktuell sucht gefühlt ganz Berlin nach Hund Oskar – der Jack Russell Terrier wird seit Anfang September vermisst. Wie handelt man in so einem Fall richtig? Das lässt sich Felix in dieser Folge von „Tasso“-Expertin Sonja Slezacek erklären.


    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Video: Ganz Berlin sucht nach entführtem Hund Oskar
    » Vor 2 Monaten in Berlin entführt: Wo steckt Hund Oskar?
    » Hilfe, mein Tier ist entlaufen! Worauf es jetzt ankommt

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Haustier kostenfrei bei „Tasso“ registrieren
    » Haustier vermisst melden bei „Tasso“


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    15 min
  • Hüftdysplasie versichern? Ja, das geht jetzt wirklich
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt


    Hüftgelenksdysplasie – kurz HD – ist schmerzhaft für Hunde und teuer für Herrchen und Frauchen. Denn: Kaum eine Versicherung übernimmt die hohen Behandlungskosten für die Therapie der Erbkrankheit.

    Doch nun hat die Uelzener Versicherung ein Versicherungsmodell auf den Markt gebracht, das auch die Behandlung von HD mit einschließt – und damit neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche gesetzt.

    Warum dieser Schritt so wichtig war und wie ihn die Konkurrenz aufgenommen hat, das bespricht Felix in dieser Folge von „Pet-Talks: Klartext“ mit Imke Brammer-Rahlfs, Vorständin der Uelzener Versicherungen.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Hüftdysplasie: Uelzener versichert jetzt auch angeborene Krankheiten
    » Brauche ich eigentlich eine Versicherung für mein Haustier?
    » Kostenfalle Hüftdysplasie: Das kostet die Krankheit im Laufe eines Hundelebens
    » Versicherungen fürs Haustier: Was Halter wissen müssen

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Zur neuen Uelzener-Hundeversicherung


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    11 min
  • Anwalt: Die Welpen-Mafia ist nicht (mehr) zu stoppen
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt



    „Welpenhändler können verschiedene Straftatbestände verwirklichen. Zum einen können Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zu hohen Geldstrafen führen“, sagt Ackenheil. Wer gewerblich mit Tieren handelt, braucht eine Erlaubnis vom Veterinäramt dafür. Liegt diese nicht vor, begeht der Händler eine Ordnungswidrigkeit.

    Auch wer Tiere aus dem Ausland über die Grenze bringt, um diese zu verkaufen, braucht eine Genehmigung. Die Hundehändler und -transporteure der Welpen-Mafia haben diese Dokumente in der Regel nicht.

    Das Tierschutzgesetz schützt Tiere in Deutschland

    Außerdem werden in Deutschland alle Hunde durch das Tierschutzgesetz und die Hunde-Tierschutzverordnung geschützt. Ackenheil: „Werden die Hunde in den Massenzuchten nicht artgerecht gehalten, sodass sie Leid oder Schmerzen erleiden, liegt ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vor. Gemäß der Tierschutz-Hundeverordnung darf kein Hund früher als im Alter von acht Wochen von der Mutter getrennt werden und muss zwingend mit Artgenossen des gleichen Alters und des gleichen Gesundheitszustands gehalten werden.“

    Verstöße gegen diese Vorschriften stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit Geldstrafen bis zu 25.000 Euro bestraft werden können. „Das Tierschutzgesetz sieht zudem eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre vor, wenn einem Tier durch rohe Gewalt erhebliche Leiden und Schmerzen zugefügt werden“, so Ackenheil.

    Betrug, Urkundenfälschung & Co. – diese Straftaten begeht die Welpen-Mafia

    Die Welpen-Mafia begeht aber häufig noch andere Delikte. Wenn kriminelle Welpenhändler vorsätzlich falsche Angaben über ihre Person oder ihre Zucht angeben – etwa, wenn sie in einer Anzeige behaupten, die Tiere kämen aus einer liebevollen und seriösen Zucht, obwohl sie aus einer Vermehrerstation stammen – begehen sie Betrug.

    „Handeln die Täter gewerbsmäßig und das als Mitglied einer Welpenhändler-Bande so liegt sogar ein besonders schwerer Fall des Betruges vor, der mit einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft wird.“

    Auch das Fälschen von Impfpässen oder anderen Ausweis- oder Einfuhrpapieren ist eine Straftat. Diese Praxis nutzt die Welpen-Mafia häufig, um den Anschein einer seriösen Zucht zu erwecken.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Illegaler Welpenhandel – Tierleid als Geschäft
    » Wie funktioniert der illegale Welpenhandel?
    » Warum ist der illegale Welpenhandel so lukrativ?

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Website von Andreas Ackenheil


    -- Zusätzliches Audio-Material --
    » Instagram-Account von Julia Klöckner


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    19 min
  • RTL-Show: Kann man Kinder wie Hunde trainieren?
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt

    Die RTL-Show „Train Your Baby Like a Dog“ (übersetzt: „Trainiere Dein Baby wie einen Hund“) hat in den vergangenen Tagen für einen heftigen Shitstorm gesorgt. In der Sendung will eine Hundetrainerin Kinder mit den Mitteln der Hunde-Erziehung konditionieren. Was steckt dahinter?

    „Problematisch“, „schwarze Pädagogik“, „unangebracht“ – so lautet nur ein Teil der Kritik von Kinderpsychiatern, Strafrechtlern und Pädagogen wie Ex-Supernanny Katia Saalfrank an der RTL-Sendung „Train Your Baby Like a Dog – Die Hund-Kind-Methode“.

    Etliche hatten davor gewarnt, die Sendung anzuschauen oder überhaupt erst auszustrahlen. Darunter der Kinderpsychiater Michael Schulte-Markwort und der Strafrechtler Gerhard Strate.

    „Der Titel dieser Sendung, die wie ein Imperativ daherkommt, widerspricht dem Menschenbild unserer Verfassung“, schreiben sie der „Welt“ zufolge in einem Brief vom 27. Dezember an RTL-Geschäftsführer Jörg Graf. Kinder hätten eine Menschenwürde und ein Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit. „Über Ihre diesem Menschenbild widersprechende ,provozierende These’ kann es deshalb keine Diskussion geben.“

    Darüber hinaus gab es im Vorfeld etwa eine Petition, die die Ausstrahlung der Sendung am 3. Januar verhindern wollte. Wenn auch ohne Erfolg, gibt es mittlerweile mehr als 33.000 Unterschriften dafür. Schon kurz nach der Ausstrahlung gingen außerdem mehr als 100 Beschwerden bei der Niedersächsischen Landesmedienanstalt ein, wie der Evangelische Pressedienst berichtet. Die Medienanstalt prüfe die Sendung jetzt.

    So funktioniert die Hund-Kind-Methode

    Aber worum geht es dabei überhaupt? Das Konzept der in der Show vorgestellten Erziehungsform basiert auf der sogenannten Hund-Kind-Methode: Dabei werden bei der Kindererziehung Tricks aus dem modernen Hundetraining angewendet. Unter anderem arbeitet Hundetrainerin Aurea Verebes dafür mit einem Clicker. Beim Klicken folgt für das Kind direkt eine Belohnung, etwa in Form von Süßigkeiten oder Umarmungen.

    „Der Clicker ist im Grunde bei jeder Spezies anwendbar, bei jeder Tier- oder auch ‚Menschenart‘, weil unser Säugetiergehirn immer gleich funktioniert“, erklärt die Hundetrainerin auf „RTL.de“. „Das heißt, ich hab beim Hund eine Dopamin-Ausschüttung und beim Kind und auch beim Erwachsenen ganz genauso.“

    Kinder und Hunde sind sich nur teilweise ähnlich

    Das scheint zunächst einmal nicht völlig abwegig: Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass Hunde etwa auf dem geistigen Entwicklungsstand von bis zu zwei Jahre alten Kleinkindern sind. Entsprechend könnten gewisse Techniken, die bei zwei- bis drei-jährigen Kindern helfen, auch bei Hunden wirken – und umgekehrt, meint der emeritierte Psychologie-Professor Stanley Cohen im US-Magazin „Quartz“.

    Zum Beispiel helfe es sowohl Kleinkindern als auch Hunden, deren Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, bevor man ihnen etwas beibringen wolle.

    Auch dass positive Verstärkung effektiver ist als negative Verstärkung durch Bestrafung, ist bereits erwiesen. So haben etwa MRIs von kleinen Kindern gezeigt, dass komplizierte Gedankengänge nötig sind, um negative Verstärkung zu verstehen. Die Gehirne von Kindern sind darauf noch nicht ausgelegt, sie verstehen nicht, wo sie einen Fehler gemacht haben.
    Trotzdem lässt sich Kindererziehung nicht auf positive Verstärkung reduzieren, mahnen Experten. Der Kinderschutzbund spricht aus, was eigentlich jedem klar sein sollte: „Kinder sind keine Hunde.“ Eine Gleichsetzung mit Hunden sei grundsätzlich unangebracht. Außerdem sei jedes Kind anders. „Zu behaupten, es gäbe in der Kindererziehung einfache Rezepte, ist Scharlatanerie.“

    Hunde-Training ist keine Kinder-Erziehung

    RTL verteidigte das Konzept der Sendung. Dem Sender zufolge wurde die Umsetzung der Produktion von einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten begleitet und medienpädagogisch betreut. Hundetrainerin Aurea Verebes soll auch bei ihren drei eigenen Kindern Ansätze aus der Hundeerziehung erfolgreich anwenden. Außerdem hätten bereits einige Experten in den USA, Großbritannien und Deutschland von positiven Erfolgen dieser Methode berichtet.

    Doch schon bei der Ausstrahlung des englischen Originals im August 2019 war deutliche Kritik laut geworden. „Um die Entwicklung eines Babys zu fördern, braucht es weit mehr als positive Verstärkung“, schrieb etwa Amy Brown, Professorin für öffentliche Kindergesundheit an der University Swansea, in einem Artikel für das Wissenschaftsmagazin „The Conversation“.

    Zwar sei Lob ein wichtiger Teil der Kindererziehung – darüber hinaus müssten die Kinder aber auch lernen, ihr eigenes Verhalten zu verstehen. Sonst gebe es spätestens dann Probleme, wenn die Belohnungen wegfallen. „Mithilfe von Süßigkeiten das Verhalten zu beeinflussen scheint kurzfristig manchmal zu funktionieren, aber Belohnungen mit Süßigkeiten zu kombinieren kann dazu führen, dass Kinder ungesunde Beziehungen zu Essen entwickeln, und dass ihr Risiko für Übergewicht steigt.“



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » „Train Your Baby Like a Dog“: Kann man Kinder wie Hunde erziehen?
    » 10 Gründe, warum Hunde (fast) wie Kinder sind
    » Warum Kinder Probleme haben, Hunde zu verstehen

    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Riccarda Kreickmann bei Instagram

    » Der DeineTierwelt-Podcast von Riccarda


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    19 min
  • Experte erklärt: Was genau denken eigentlich Hunde?
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt



    Eingezogener Schwanz, gesenkter Blick: Wenn Hunde sich so verhalten, vermuten ihre Besitzer schnell das Schlimmste. Sie müssen doch etwas verbrochen haben, um offensichtlich so ein schlechtes Gewissen zu zeigen. Aber haben Hunde überhaupt ein Gewissen?

    Dem Magazin „Scientific American“ zufolge glauben 74 Prozent der Hundebesitzer, dass ihr Hund Schuldgefühle empfinden kann. Einer der Gründe dafür: Sie erkennen in ihren Hunden Verhalten wieder, dass sie selbst bei schlechtem Gewissen zeigen – etwa, dass sie direkten Augenkontakt vermeiden oder die Schultern hochziehen.

    Aber zeigen Hunde damit tatsächlich, dass sie sich schuldig fühlen? Experten sind sich einig, dass dem nicht so ist. „Es gibt jede Menge Studien, und es ist ziemlich eindeutig, dass Hunde keine Schuldgefühle haben oder zeigen“, sagt zum Beispiel die tiermedizinische Wissenschaftlerin Dr. Susan Hazel von der University of Adelaide gegenüber der „Daily Mail“. „So funktionieren ihre Gehirne nicht.“

    Denn um ein schlechtes Gewissen zu haben, müssten Hunde in der Lage sein, ihr eigenes Verhalten moralisch zu bewerten. Und aktuell gehen Experten nicht davon aus, dass Hunde zu diesem komplexen Denken in der Lage sind.

    Warum scheint es so, als hätten Hunde ein schlechtes Gewissen?

    Aber warum erscheint es uns trotzdem so, dass Hunde ein schlechtes Gewissen haben? Dr. Hazel erklärt das damit, dass Menschen die Reaktion der Tiere auf Beschimpfungen missverstehen. Wenn Frauchen oder Herrchen die Vierbeiner für Fehlverhalten rügen, löst das bei den Hunden oft Stress und Angst aus.

    Eine zweite Erklärung: In Jahrhunderten des Zusammenlebens mit Menschen könnten sich Hunde daran gewöhnt haben, dass dieses reuevolle Verhalten ihre Besitzer sanfter stimmt. Schließlich sind sie auf unsere Pflege – und Futter! – angewiesen. Da hilft es, wenn Herrchen und Frauchen nicht allzu lange böse sind…

    Zusammengefasst kann man sagen, dass sich Hunde vermutlich aus zwei Gründen so verhalten, als hätten sie ein schlechtes Gewissen: Erstens als Reaktion auf eine Schimpftirade ihrer Besitzer. Auch auf die Körpersprache und sogar den Geruch der Besitzer könnten sie dadurch reagieren. Zweitens, weil die Hunde aus vergangenen Erfahrungen schon wissen, dass ein bestimmtes Verhalten ihre Halter wütend macht – Hundehaufen auf dem Teppich oder zerfetzte Kissen zum Beispiel – und dass ein „reuevolles“ Verhalten die Bestrafung dafür milder ausfallen lässt.

    Haben Hunde dieselben Gefühle wie Menschen?

    Nur, weil Hunde aller Wahrscheinlichkeit nach kein gutes oder schlechtes Gewissen empfinden können, heißt das aber nicht, dass sie komplett gefühlskalt sind. Angst, Wut, Lust, mütterliche Vorsorge, Einsamkeit, Verspieltheit oder Freude können sie dem Neurowissenschaftler Prof. Jaak Pankseep zufolge vermutlich ebenso spüren wie andere warmblütige Tiere auch.

    Der Wissenschaftler bezeichnet diese sieben Gefühlsregungen als primäre Emotionen – Menschen können darüber hinaus komplexere Gefühle empfinden, die ein Verständnis von richtig und falsch sowie sozialen Status voraussetzen. Dazu gehören etwa Schuld, Stolz, Scham, Neid oder Hass.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » So sehr beeinflusst Deine Persönlichkeit Deinen Hund
    » Bewiesen: Schweine lösen Probleme besser als Hunde
    » Wie gut können wir Gefühle von Hunden verstehen?
    » Das sind die schlausten (und dümmsten) Hunde-Rassen der Welt


    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » Thomas Görblich bei Twitter

    » Autorenprofil von Thomas Görblich

    » Das Buch „Was Hunde denken“


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    19 min
  • Tschüs 2020! Ein tierischer Jahresrückblick
    Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt



    Das Jahr 2020 ist fast Geschichte – endlich, könnte man sagen. Denn 2020 war in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Stichwort Coronavirus. Trotzdem: Jetzt ist Zeit für einen Jahresrückblick 2020.

    Die Gassi-Pflicht von Julia Klöckner, Waldbrände in Kalifornien und Australien, ein Tierschutz-Hund wird First Dog der USA, zwei Hundewelpen, die ein Geflüchteter aus den Flammen von Moria rettet, und ein Feuerwerksverbot an Silvester – in diesem Jahr ist eine Menge passiert. Und dann war da natürlich noch das Coronavirus, das seit mittlerweile zehn Monaten unser Leben auf den Kopf stellt.

    Aber wie war das Jahr 2020 für die Expertinnen von DeineTierwelt? Wie sind sie mit Corona umgegangen? „Pet-Talks: Klartext“-Gastgeber Felix blickt gemeinsam mit Tina und Annika von „Pet-Talks: Katze“, Riccarda von „Pet-Talks: Hund“ und Harriet von „Pet-Talks: Pferd“ auf das vergangene Jahr zurück.



    -- Link-Tipps zum Thema --
    » Hund, Katze, Pferd: Unsere Podcasterinnen stellen sich vor
    » Alle Infos zur Podcast-Offensive von DeineTierwelt


    -- Mehr vom Gesprächspartner --
    » „Pet-Talk: Katze“, der Podcast von Tina & Annika
    » „Pet-Talk: Hund“, der Podcast von Riccarda
    » „Pet-Talk: Pferd“, der Podcast von Harriet


    -----------
    Wir freuen uns über Dein Feedback zur Folge per Mail an [email protected], bei Facebook, Instagram oder in der „DeineTierwelt Community“. Folge unserem Podcast gerne auf Spotify und bewerte uns auch bei Apple Podcasts. ❤

    23 min

About Pet-Talks: Klartext – der Interview-Podcast von DeineTierwelt

From the publisher's feed

Lauscher auf! „Pet-Talks: Klartext“ ist der Interview-Podcast von DeineTierwelt, in dem Felix Horstmann mindestens einmal im Monat mit verschiedenen Experten zu Themen aus der Tierwelt spricht – immer…