Platz da!? Der Podcast der Kinder- und Jugendhilfe OÖ

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Platz da!? Der Podcast der Kinder- und Jugendhilfe OÖ episodes

  • Sonja: Die ersten Jahre sind entscheidend (24)
    Kinder- und Jugendpsychiatrin Sonja Wurm über Bildschirmzeit, Nähe und Entlastung für Eltern.

    Handy im Kinderwagen, Tablet zur Beruhigung – und dann? Kinder- und Jugendpsychiaterin Sonja Wurm (Neuromed Campus, Kepler Universitätsklinikum Linz) erklärt im Gespräch mit Marie und Peter, warum die ersten Lebensjahre so prägend sind: Bindung beginnt schon in der Schwangerschaft, braucht Zeit und ein echtes Gegenüber – und lässt sich nicht durch Bildschirme ersetzen.

    Sie zeigt, woran Eltern merken, dass die Beziehung zum Kind trägt, warum „gut genug" reicht und perfekt gar nicht nötig ist, und was unsichere Bindung im Kindergarten-, Schul- und Jugendalter bedeuten kann. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe – und darum, wie Fachkräfte Familien erreichen, die mit Skepsis oder Widerstand starten.

    Hinweis: Die Folge spricht psychische Erkrankungen von Eltern, Substanzkonsum in Schwangerschaft und früher Elternschaft sowie belastete Familiensituationen an – fachlich und nicht wertend.

    Fragen, Rückmeldungen oder ein Thema, das wir unbedingt aufgreifen sollen? Schreib uns auf Instagram @platzda_podcast oder per Mail an [email protected]. Mehr zur Kinder- und Jugendhilfe OÖ findest du auf kjh-ooe.at.

    29 min
  • Christiane & Anna: Warm, satt, sauber (23)
    Wie Jugendliche in der Jugendnotschlafstelle UFO Platz finden

    Ein sicherer Schlafplatz ist für viele selbstverständlich – für manche Jugendliche und junge Erwachsene aber nicht. In dieser Folge sprechen wir mit Christiane, die in der UFO-Jugendnotschlafstelle der Sozialen Initiative in Linz arbeitet, und mit Anna (Name geändert), die selbst von Wohnungslosigkeit betroffen war und heute offen über ihren Weg erzählt.

    Themen der Folge:

    • Was das UFO ist: eine Notschlafstelle für 14- bis 24-Jährige, 365 Tage im Jahr geöffnet von 18 bis 9 Uhr, mit zehn regulären Betten und Notbetten für den Ernstfall
    • Warum es ein Limit von 90 Nächten pro Altersquartal gibt und warum "der bessere Platz" nicht immer die Notschlafstelle selbst ist
    • Wie die Aufnahme im UFO abläuft – von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Prinzip "warm, satt, sauber"
    • Annas Geschichte: wie sie 2023 zum ersten Mal ins UFO kam, warum sie mit 18 von zu Hause wegging und wie holprig der Weg zurück in ein stabiles Leben war
    • Housing First: der international genutzte Ansatz "Wohnen zuerst" und wie daraus ein etabliertes Projekt mit sechs geförderten Wohnplätzen wurde
    • Wie Anna über Housing First schließlich zu ihrer eigenen Wohnung gefunden hat
    • Alltag im UFO: von der Ankunft am Abend bis zu Gemeinschaftsküche, Duschen, Fernsehen und Billard
    • Herausforderungen der Arbeit: Abgrenzung, Ungewissheit über den Verbleib ehemaliger Bewohner:innen und der Umgang mit Krisensituationen
    • Das achtköpfige Team aus Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik und Psychotherapie, unterstützt von einer ehrenamtlichen Allgemeinmedizinerin
    • Anna spricht in dieser Folge auch offen über prekäre Situationen und schwierige Lebensphasen zwischen den Aufenthalten im UFO – eine sehr persönliche und bewegende Geschichte über Vertrauen, Rückschläge und einen Weg zurück in die eigene Wohnung.

      Fragen, Feedback oder eigene Themenwünsche? Meldet euch gerne unter [email protected] oder auf Instagram @platzda_podcast. Mehr Infos zur Kinder- und Jugendhilfe OÖ findet ihr unter kjh-ooe.at.

      30 min
    • Marina & Julia: Mehr als Eis essen und zuhören (22)
      Was man im FH-Lehrgang Sozialpädagogik wirklich lernt

      "Ihr spielt doch nur mit Kindern am Spielplatz – und dafür müsst ihr studieren?" Diesen Satz haben Marina und Julia schon oft gehört. In dieser Folge räumen die beiden Studentinnen der Sozialpädagogik mit dem Klischee auf und erzählen, worum es in ihrem Beruf wirklich geht: nicht ums Spielen, sondern ums Dableiben. Um Beziehung, die man aufbaut, auch wenn Vertrauen erst wachsen muss. Um Präsenz zeigen, auch wenn gerade niemand reden will. Und darum, einfach dranzubleiben – bis aus einem gemeinsamen Eis irgendwann ein Gespräch wird, das vieles verändert.

      Marina ist bereits seit 2017 im Sozialbereich tätig, arbeitet berufs- und familienbegleitend und hat sich über ihre bisherige Berufserfahrung ins Studium eingebracht. Julia wiederum wurde durch ihren Großvater, der als Behindertenbegleiter gearbeitet hat, für die Arbeit mit Menschen begeistert.

      Im Gespräch geht es unter anderem um:

      • den Weg der beiden ins Studium und die Frage, wie man zu diesem Berufsfeld findet
      • warum Sozialpädagogik weit mehr als Fachwissen ist – nämlich auch intensive Selbsterfahrung und Auseinandersetzung mit den eigenen "Triggerpunkten"
      • besondere Praxis-Momente, darunter eine sehr persönliche Erfahrung von Marina im Umgang mit einem traumatisierten Jugendlichen – und wie aus Zuhören und Dableiben echtes Vertrauen entsteht
      • das Zusammenspiel von Theorie und Alltag: Psychologie, Traumapädagogik und gewaltfreie Kommunikation als zentrale Studieninhalte
      • den Aufbau der Ausbildung mit Informationspraktikum, mehreren Praxisphasen und einem knapp halbjährigen Abschlusspraktikum
      • lösungsfokussiertes Arbeiten als zentrales Prinzip: nicht am Problem, sondern an der Lösung ansetzen
      • persönliche Eigenschaften, die im Berufsfeld wichtig sind – von Geduld über Offenheit bis zu vorurteilsfreiem Denken
      • Rat für die, die selbst überlegen, Sozialpädagogik zu studieren
      • Eine Folge für alle, die wissen wollen, was wirklich hinter der Sozialpädagogik-Ausbildung steckt – und warum Beziehung, Präsenz und Vertrauen oft mehr bewirken als jede Methode aus dem Lehrbuch.

        Fragen, Anregungen oder Feedback zur Folge? Meldet euch gerne unter [email protected] oder auf Instagram @platzda_podcast. Mehr Infos zur Kinder- und Jugendhilfe OÖ findet ihr unter kjh-ooe.at. Und alles zum Hochschullehrgang Akademische*r Sozialpädagogische*r Fachbetreuer*in unter fh-ooe.at.

        26 min
      • Claudia & Petra: Psychologie unterstützt Sozialarbeit (21)
        Der Psychologische Fachdienst der Kinder- und Jugendhilfe OÖ

        Wenn die Familiensozialarbeit an ihre Grenzen stößt, kommt der psychologische Fachdienst (PFD) der Kinder- und Jugendhilfe OÖ ins Spiel. Claudia und Petra, beide klinische Psychologinnen, erzählen Eva und David, wie diese Zusammenarbeit im Alltag konkret aussieht – und warum sie so gut funktioniert.

        Familien werden immer von der Sozialarbeit an den PFD zugewiesen, nie aus eigenem Antrieb. Claudia und Petra beschreiben, wie sie mit der anfänglichen Angst der Familien umgehen, wie ihre Gespräche und Testverfahren ablaufen und was ihr diagnostischer Blick zusätzlich zur Sozialarbeit beiträgt. Am Ende steht ein Bericht mit Lösungsvorschlägen – der die/den fallführende Sozialarbeiter:in dabei unterstützt, gemeinsam mit der Familie den nächsten Schritt zu finden.

        Weitere Themen:

        • Warum Vorinformationen der Sozialarbeit den Psycholog:innen die Arbeit erleichtern
        • Die gemeinsame Eignungsüberprüfung von Pflege- und Adoptivwerber:innen
        • Warum der kurze, informelle Austausch am Gang oft genauso viel bewirkt wie ein offizieller Termin
        • Teamstruktur, Supervision und Psychohygiene bei schweren Themen wie Gewalt oder Missbrauch
        • Neugierig geworden? Dann hört gleich rein und erlebt, wie Psychologie und Sozialarbeit in der Kinder- und Jugendhilfe Hand in Hand gehen.

          Mehr Infos zur Kinder- und Jugendhilfe OÖ findet ihr auf kjh-ooe.at

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          Fragen, Anregungen oder Themenwünsche? Schreibt uns an [email protected]

          34 min
        • Melanie: Mehr Klarheit als Vertrauen (20)
          Abklärung des Hilfebedarfs

          Was passiert eigentlich, wenn sich jemand Sorgen um ein Kind macht und eine Gefährdungsmitteilung bei der Kinder- und Jugendhilfe landet? Melanie, Familiensozialarbeiterin, nimmt uns mit in den Alltag einer Abklärung: von der ersten Meldung bis zum Abschlussgespräch. Sie erzählt, wie sie mit Kindern und Eltern ins Gespräch kommt, warum Klarheit manchmal wichtiger ist als Vertrauen und was passiert, wenn ein gemeinsamer Plan scheitert.

          Themen im Gespräch:

          • Was eine Gefährdungsmitteilung ist und wer meldepflichtig ist (Schule, Kindergarten, Polizei, Ärzt:innen)
          • Warum sich auch viele Eltern selbst melden – oft die Mütter, meist aus Überforderung
          • Wie eine Abklärung abläuft: erste Gespräche, Erhebung, Entscheidung über weitere Unterstützung
          • Wie Melanie altersgerecht mit Kindern arbeitet, u.a. mit der Drei-Häuser-Methode
          • Vertrauen vs. Klarheit: warum eine wohlwollende Grundhaltung und klare Ansagen zusammengehören
          • Sicherheitspläne - und was passiert, wenn ein Plan scheitert
          • Warum Netzwerke (Großeltern, Nachbarn, Trainer:innen) für die Sicherheit von Kindern so wichtig sind
          • Melanies fachliche Entwicklung nach neun Jahren im Job und die Rolle des Teams
          • Wie lange eine Abklärung dauert und welche Ergebnisse möglich sind
          • Du hast Feedback, eine Frage an Melanie oder einen Vorschlag für eine künftige Folge? Wir freuen uns, von dir zu hören: auf Instagram @platzda_podcast, per Mail an [email protected] oder auf kjh-ooe.at findest du mehr über die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe OÖ.

            40 min
          • Ajlinda & Alex: Moverz – Stay Strong! (19)
            Beteiligung in der KJH OÖ

            Wie fühlt es sich an, wenn die eigene Meinung wirklich zählt? Wenn Kinder und Jugendliche nicht nur über Entscheidungen informiert werden, sondern aktiv mitgestalten können?

            In dieser Folge von Platz da!? sprechen wir über Moverz, dem Beteiligungsprozess der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich. Seit 2015 schaffen Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Sozialpädagog:innen und Sozialarbeiter:innen in sozialpädagogischen Einrichtungen gemeinsam Räume, in denen Mitbestimmung gelebt wird.

            Unsere Gäste Ajlinda und Alex erzählen, was Moverz für sie bedeutet: ein Ort der Begegnung, eine große Gemeinschaft und ein Platz, an dem Wünsche, Ideen und auch Kritik gehört werden. Ob Hilfeplangespräche, Veranstaltungen wie die Soccer Challenge oder Beteiligung im Alltag von Wohngruppen – Moverz zeigt, dass Kinder und Jugendliche Experten ihres eigenen Lebens sind.

            Dabei geht es nicht darum, dass Erwachsene Verantwortung abgeben, sondern darum, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, Perspektiven zu verstehen und junge Menschen zu stärken. Beteiligung ist ein wesentlicher Bestandteil eines modernen Kinderschutzes: Kinder und Jugendliche haben das Recht, ihre Meinung zu äußern und bei Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, ernst genommen zu werden.

            Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie aus einzelnen Stimmen eine starke Gemeinschaft entsteht. Wie junge Menschen lernen, für ihre Anliegen einzustehen – und wie auch Erwachsene durch diesen Austausch wachsen können.

            _**ACHTUNG: **

            • Moverz und Beteiligung in sozialpädagogischen Einrichtungen in Oberösterreich ist kein Projekt mit einem Ablaufdatum, sondern ein dauerhaft und fix verankerter Prozess in der Kinder- und Jugendhilfe OÖ.
            • auch sind nicht nur WGs, sondern alle sozialpädagogischen Einrichtungen in OÖ beteiligt. _
            • Eine Botschaft bleibt besonders hängen:

              „Wir wissen, was wir brauchen. Fragt uns einfach.“

              In diesem Sinne: Stay strong!

              Mehr über Moverz und Beteiligung in der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich:

              www.moverz.at
              www.kjh-ooe.at

              28 min
            • Anuschka & Kathrin: Hallo, ich brauch Hilfe (18)

              Was passiert eigentlich, wenn die Kinder- und Jugendhilfe ins Leben eine Familie betreut? Verliert man die Kontrolle? Wird man beobachtet? Oder ist da plötzlich jemand, der einfach hilft – beim Umzug, beim Arzttermin, oder wenn man sich einfach auskotzen muss?

              In dieser Folge sprechen wir mit Anuschka, Mutter von fünf Kindern, und Katrin, Sozialpädagogin bei der sozialpädagogischen Familienbetreuung von Mopäd, über ihre gemeinsame Betreuungsbeziehung. Und was dabei rauskommt, ist erstaunlich ehrlich, humorvoll und vor allem: menschlich.

              Anuschka hat sich 2012 selbst bei der Kinder- und Jugendhilfe gemeldet – nicht weil sie musste, sondern weil sie Hilfe brauchte. Seitdem hat sie gelernt: Mobile Betreuung heißt, jemanden an der Seite zu haben, der zuhört, Termine übernimmt, mit anpackt – und auch mal mitschwitzt beim Übersiedeln bei 35 Grad.

              Katrin erzählt, wie es ist, als junge Sozialpädagogin in Familien zu gehen, ohne Erwartungen, mit Offenheit – und wie aus Professionalität manchmal echte Verbindung entsteht.

              In dieser Folge erfahrt ihr:

              • Wie mobile Betreuung im Alltag wirklich ausschaut
              • Warum Offenheit und Humor genauso wichtig sind wie Fachwissen
              • Was es bedeutet, „nicht alles alleine tragen" zu müssen
              • Wieso Familien vieles selbst entscheiden – auch wenn die Jugendwohlfahrt an der Tür klopft
              • Und was passiert, wenn Betreuer:innen wechseln und man wieder von vorne anfängt

              Diese Folge ist für alle, die wissen wollen, was mobile Betreuung wirklich ist – und für alle, die vielleicht gerade selbst überlegen, ob sie sich Hilfe holen sollen. Anuschkas Botschaft ist klar: „Hallo, ich brauche Hilfe" – das ist der mutigste und wichtigste Satz, den man sagen kann.

              🎙️ Platz Da!? ist der Podcast der Kinder- und Jugendhilfe OÖ. Wir geben Themen, Menschen und Geschichten einen Platz – die sonst oft keinen haben. Alle Folgen, Infos und Kontakt auf kjh-ooe.at – und auf Instagram: @platzda_podcast_

              24 min
            • Sarah & Agnes: Ich geh heute nicht mehr heim (17)

              Sarah ist 16 Jahre alt – und sie hat uns geschrieben. Per Instagram. Um uns und euch ihre Geschichte zu erzählen.

              In dieser Folge sprechen wir gemeinsam mit Sarah, die eigentlich anders heißt, und ihrer Sozialarbeiterin Agnes über ein Jahr, das alles verändert hat: den erneuten Kontakt zur Kinder- und Jugendhilfe OÖ nach psychischen Belastungen in der Schule, die Entscheidung an einem einzigen chaotischen Tag, nicht mehr nach Hause zurückzukehren – und den langen, mutigen Weg, der daraus entstanden ist.

              Sarah erzählt, wie sie schon als Kind zum ersten Mal Unterstützung durch die Kinder- und Jugendhilfe bekam, wie engagierte Lehrerinnen und Lehrer den Unterschied gemacht haben, und warum Transparenz für sie der wichtigste Faktor war, um Vertrauen aufzubauen: „Ich direkt erfahren habe, dass nichts ohne meine Zustimmung passiert."

              Agnes berichtet, wie sie Sarahs Wunsch nach Selbstbestimmung respektiert hat – auch dann, wenn das rechtlich und menschlich nicht einfach war. Zwischen Sarahs Wunsch, die Eltern (zunächst) aus dem Prozess herauszuhalten, und der Notwendigkeit ihrer Einbindung, brauchte es viel Einfühlungsvermögen, Geduld und kreative Lösungen.

              Wir hören, wie sich der Alltag in der Wohngruppe anfühlt, was es bedeutet, dort „heimzukommen" – und warum es die kleinen Gesten sind, die einen durch schwierige Zeiten tragen: ein nettes Gespräch, das Gefühl, gesehen zu werden, das Wissen, dass man gern da ist.

              Sarahs Abschlussgedanke ist einfach und gleichzeitig tiefgründig: Positiv bleiben bedeutet nicht, nie am Ende zu sein. Es bedeutet, die kleinen Dinge wahrzunehmen – und sich an einem Platz zu wissen, wo man wertgeschätzt wird.

              Platz da!? ist der Podcast der Kinder- und Jugendhilfe Oberösterreich. Alle Folgen, Infos und Kontakt auf kjh-ooe.at – und auf Instagram: @platzda_podcast

              34 min
            • Astrid: Sozialpädagogik zuhause (16)

              In Folge 16 von Platz da!? sprechen wir über eine Betreuungsform, die es so eigentlich nur in Oberösterreich gibt – die IN-Betreuung. Dabei geht‘s um Kinder und Jugendliche, die eine familiäre Betreuung brauchen, wobei die sozialen Eltern ausgebildete Fachkräfte sein müssen, die auch eng an eine sozialpädagogische Einrichtung und ein multiprofessionelles Team angebunden sind.

              Zu Gast ist Astrid, Sozialpädagogin bei der Sozialen Initiative. Sie gibt einen sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag als IN-Betreuerin – also in ein Leben, in dem Beruf und Privatleben untrennbar miteinander verbunden sind. Ein zusätzliches Kind wird Teil der eigenen Familie – mit allen Herausforderungen, Emotionen und Chancen, die das mit sich bringt.

              Astrid gibt einen ehrlichen Einblick in:

              • den Weg zur Entscheidung, ein Kind aufzunehmen
              • den oft langen und sensiblen Matching-Prozess
              • emotionale Herausforderungen rund um den Einzug
              • den Alltag zwischen Familienleben und pädagogischem Auftrag
              • die Bedeutung von Herkunftsfamilie und Zusammenarbeit
              • Unterstützung durch Fachkräfte, Supervision und Netzwerke

              Besonders deutlich wird: IN-Betreuung ist keine „klassische Pflegefamilie“, sondern ein professionelles sozialpädagogisches Setting im eigenen Zuhause. Die gesamte Familie wird Teil eines pädagogischen Konzepts – mit dem Ziel, Kindern Stabilität, Beziehung und Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

              Astrid zeigt, wie herausfordernd – aber auch wie bereichernd – dieses Arbeitsfeld ist: eine Verbindung von professioneller Sozialpädagogik und gelebtem Familienalltag. Eine Folge über Vertrauen, Beziehung und die Kraft eines stabilen Zuhauses.

              Alle weiteren Infos auf https://www.kjh-ooe.at/pflegefamilie/in-betreuung bzw. bei den sozialpädagogischen Einrichtungen, die IN-Betreuung in OÖ anbieten:

              • Soziale Initiative
              • Plan B

              24 min
            • Nina: Ferien, die verändern | Platz da!? S02E08
              Kindererholungsaktion der Kinderfreunde OÖ

              Was bewirken zwei Wochen fern vom Alltag – Lagerfeuer, Gemeinschaft und Vertrauen statt Smartphone und Social Media? Und wie können Feriencamps ein Entwicklungsraum sein, der weit über „Urlaub“ hinausgeht?

              In dieser Folge sprechen wir mit Nina Krautgartner, Bereichsleiterin für den Ferienbereich und Kinderschutzbeauftragte bei den Kinderfreunden OÖ über die Kindererholungsaktion und die familientherapeutische Erholungsaktion.

              Die Kinder- und Jugendhilfe OÖ finanziert jeden Sommer für 360 Kinder und Jugendliche, deren Familie von der KJH begleitet wird, die Teilnahme an den Feriencamps. Für die Familien bleiben 50€ zu zahlen. Weil auch Kinder sozial benachteiligter Familien erholsame Sommerferien brauchen.

              In dieser Folge sprechen wir über:

              • Chancengleichheit und warum 50 Euro Selbstbehalt Türen öffnen
              • Handyfreie Zeiten und echte Beziehungserfahrungen
              • Selbstwirksamkeit erleben als zentrales pädagogisches Ziel
              • Umgang mit Heimweh, Gruppendynamik und Krisensituationen
              • Warum es dringend Angebote für 16- bis 17-Jährige braucht
              • Wenn euch diese Folge gefallen hat, freuen wir uns über eine Bewertung auf eurer Podcast-Plattform und über das Weiterteilen in euren Netzwerken der Kinder- und Jugendhilfe. Feedback oder Themenwünsche gerne direkt an uns.

                Wenn du Interesse hast, bei der Kindererholungsaktion mitzuarbeiten, schau einmal hier https://kinderfreunde.at/.

                [www.kjh-ooe.at/] (https://www.kjh-ooe.at))

                Instagram: @platzdapodcast](http://www.instagram.com/platzdapodcast))

                28 min

              About Platz da!? Der Podcast der Kinder- und Jugendhilfe OÖ

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