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Die Begegnung mit einem Geisterfahrer ist der Albtraum auf der Autobahn – die richtige Reaktion verhindert Schlimmeres.
Es ist eine der beängstigendsten Situationen im Straßenverkehr: Im Radio läuft eine Warnung vor einem Falschfahrer auf genau dem Autobahnabschnitt, auf dem ihr gerade unterwegs seid. Jetzt zählt jede Sekunde und genau zu wissen, was zu tun ist: Ruhe bewahren, die Geschwindigkeit kontrolliert drosseln und schnellstmöglich auf die rechte Spur wechseln. Überholmanöver können jetzt lebensgefährlich werden.
Geisterfahrer auf der Autobahn: So verhaltet ihr euch richtigDer ACE Auto Club Europa rät außerdem, das Tempo auf maximal 80 km/h zu senken und die Warnblinkanlage einzuschalten, um den Verkehr hinter euch auf die Gefahr aufmerksam zu machen – auch der entgegenkommende Geisterfahrer kann so zusätzlich gewarnt werden.
Haltet so viel Abstand wie möglich zu vorausfahrenden Fahrzeugen, um im Notfall mehr Zeit zum Reagieren zu haben. Behaltet auch den Seitenstreifen im Auge, er kann als Ausweichfläche dienen. Am sichersten ist es, die Autobahn bei der nächsten Ausfahrt oder auf einem Rastplatz zu verlassen, bis Entwarnung gegeben wird.
Mindestens so schlimm, wenn nicht noch schlimmer, ist es, wenn ein Geisterfahrer vor euch auftaucht, ohne dass es zuvor Warnungen im Radio gab. Wenn ihr selbst als Erste einen Geisterfahrer seht, solltet ihr sofort die Polizei informieren. Nutzt dafür am besten das automatische Notrufsystem eures Autos, da es den genauen Standort direkt übermittelt, oder informiert die Polizei über den bekannten Notruf 110. Auch dabei solltet ihr möglichst genau die Position und Fahrtrichtung des Falschfahrers weitergeben.
Ihr könnt einen Geisterfahrer auch durch Hupen oder die Lichthupe auf seinen Fehler aufmerksam machen. Ihr solltet aber unter keinen Umständen versuchen, ihn selbst zu stoppen oder auszubremsen.
Was tun, wenn ihr selbst zum Geisterfahrer werdet?Der absolute Ausnahmefall tritt ein, wenn ihr bemerkt, selbst in die falsche Richtung aufgefahren zu sein. Das oberste Gebot lautet hier: Niemals auf der Autobahn wenden oder rückwärtsfahren, erklärt der ACE. Schaltet stattdessen sofort Licht und Warnblinker ein, fahrt an den äußersten Fahrbahnrand und stellt das Auto so dicht wie möglich an der Leitplanke ab. Zieht eure Warnweste an, steigt vorsichtig aus und wartet hinter der Leitplanke auf die Polizei, die ihr umgehend verständigen müsst.
Gründe für Falschfahrten gibt es viele. Die Unfallforschung der Versicherer gibt an, dass fast die Hälfte aller Geisterfahrten absichtlich geschieht – zum Beispiel nach einer verpassten Ausfahrt. Auch in solchen Fällen gilt ganz klar: Rückwärtsfahren oder Wenden auf der Autobahn ist verboten.
Oft sind aber auch Unachtsamkeit, eine unübersichtliche Verkehrsführung oder schlechte Sicht schuld. Moderne Assistenzsysteme können zwar helfen, solche Irrtümer zu vermeiden, doch die eigene Aufmerksamkeit bleibt die wichtigste Vorsichtsmaßnahme. Denn wenn es zum Unfall mit einem Geisterfahrer kommt, sind die Folgen oft besonders schlimm.
By Die Begegnung mit einem Geisterfahrer ist der Albtraum auf der Autobahn – die richtige Reaktion verhindert Schlimmeres.
Es ist eine der beängstigendsten Situationen im Straßenverkehr: Im Radio läuft eine Warnung vor einem Falschfahrer auf genau dem Autobahnabschnitt, auf dem ihr gerade unterwegs seid. Jetzt zählt jede Sekunde und genau zu wissen, was zu tun ist: Ruhe bewahren, die Geschwindigkeit kontrolliert drosseln und schnellstmöglich auf die rechte Spur wechseln. Überholmanöver können jetzt lebensgefährlich werden.
Geisterfahrer auf der Autobahn: So verhaltet ihr euch richtigDer ACE Auto Club Europa rät außerdem, das Tempo auf maximal 80 km/h zu senken und die Warnblinkanlage einzuschalten, um den Verkehr hinter euch auf die Gefahr aufmerksam zu machen – auch der entgegenkommende Geisterfahrer kann so zusätzlich gewarnt werden.
Haltet so viel Abstand wie möglich zu vorausfahrenden Fahrzeugen, um im Notfall mehr Zeit zum Reagieren zu haben. Behaltet auch den Seitenstreifen im Auge, er kann als Ausweichfläche dienen. Am sichersten ist es, die Autobahn bei der nächsten Ausfahrt oder auf einem Rastplatz zu verlassen, bis Entwarnung gegeben wird.
Mindestens so schlimm, wenn nicht noch schlimmer, ist es, wenn ein Geisterfahrer vor euch auftaucht, ohne dass es zuvor Warnungen im Radio gab. Wenn ihr selbst als Erste einen Geisterfahrer seht, solltet ihr sofort die Polizei informieren. Nutzt dafür am besten das automatische Notrufsystem eures Autos, da es den genauen Standort direkt übermittelt, oder informiert die Polizei über den bekannten Notruf 110. Auch dabei solltet ihr möglichst genau die Position und Fahrtrichtung des Falschfahrers weitergeben.
Ihr könnt einen Geisterfahrer auch durch Hupen oder die Lichthupe auf seinen Fehler aufmerksam machen. Ihr solltet aber unter keinen Umständen versuchen, ihn selbst zu stoppen oder auszubremsen.
Was tun, wenn ihr selbst zum Geisterfahrer werdet?Der absolute Ausnahmefall tritt ein, wenn ihr bemerkt, selbst in die falsche Richtung aufgefahren zu sein. Das oberste Gebot lautet hier: Niemals auf der Autobahn wenden oder rückwärtsfahren, erklärt der ACE. Schaltet stattdessen sofort Licht und Warnblinker ein, fahrt an den äußersten Fahrbahnrand und stellt das Auto so dicht wie möglich an der Leitplanke ab. Zieht eure Warnweste an, steigt vorsichtig aus und wartet hinter der Leitplanke auf die Polizei, die ihr umgehend verständigen müsst.
Gründe für Falschfahrten gibt es viele. Die Unfallforschung der Versicherer gibt an, dass fast die Hälfte aller Geisterfahrten absichtlich geschieht – zum Beispiel nach einer verpassten Ausfahrt. Auch in solchen Fällen gilt ganz klar: Rückwärtsfahren oder Wenden auf der Autobahn ist verboten.
Oft sind aber auch Unachtsamkeit, eine unübersichtliche Verkehrsführung oder schlechte Sicht schuld. Moderne Assistenzsysteme können zwar helfen, solche Irrtümer zu vermeiden, doch die eigene Aufmerksamkeit bleibt die wichtigste Vorsichtsmaßnahme. Denn wenn es zum Unfall mit einem Geisterfahrer kommt, sind die Folgen oft besonders schlimm.