Düsseldorf, 19. Dezember 2017. In Zeiten von gehackten, wüst kommentierenden Hochoffiziellen ist der Titel dieses Artikels sicher Balsam auf die Seele. Allerdings wundert es im B2B nicht so sehr, dass gerade in einer Branche wie dem Stahlhandel die Händler, die in der Lage sind ihre Rolle neu zu interpretieren, neu zu denken und vor allem neu zu gestalten, im Relevant Set ihrer Kunden bleiben. Die komplexe Situation im Stahlhandel mag Unternehmen wie Amazon gerade noch weitestgehend davor abschrecken, Stahl in rauhen Mengen als "Prime Target" zu identifizieren, entspannt zurücklehnen, auf kann sich im Stahlhandel aber auch keiner mehr.
Wo der Stahlhandel heute schon digital aktiv ist und wo es noch defizite (Daten, Daten, Daten) gibt, das hat mir Niklas Friederichsen, mittlerweile COO von Mapudo beim Digital Confession Drive auf der dmexco dieses Jahr erklärt. Als Weihnachtsbeitrag also diese Woche das Video, der Podcast und transkribierte Auszüge aus dem Interview mit Niklas. Mapudo's Co-Founder Martin Ballweg hatte ich vergangenes Jahr schon interviewt. Interessant zu sehen, wie sich das Unternehmen bisher entwickelt und in einer kloeckner.i (Klöckner) und materials4me (ThyssenKrupp) Welt.