Podcast Literatur - ein Literaturformat von Theo Schneider und der VHS Kaiserslautern

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  • Kostprobe: „Urgeschichtsfaschisten“ Juliette Pary: „An die Deutschen“
    Verdrängte und vergessene Lyrik der Shoah
    Juliette Pary wurde 1903 als Julia Gourfinkel, Tochter einer intellektuellen assimilierten jüdischen Familie, in Odessa geboren. Seit den zwanziger Jahren lebte sie überwiegend in Paris und veröffentlichte in französischer Sprache Romane und Reportagen. Sie übersetzte aus mehreren Sprachen ins Französische.
    In Deutschland blieb Juliette Pary lange unbekannt.
    Ihr einziges auf Deutsch verfasstes Werk, der Gedichtband „An die Deutschen“, wurde erst 2025 wiederentdeckt und neu veröffentlicht von dem Mannheimer Literaturwissenschaftler und Übersetzer Andreas Kelletat.
    Die Gedichte dieses Bandes sind formal konventionell und an Heinrich Heines romantisch-luftig perlendem Stil orientiert. Ihr Inhalt jedoch ist schockierend hart bis aggressiv, tief verletzt von den Erfahrungen der Shoah, eindringlich geprägt von Rachegedanken und Klagen über die Verbrechen der Deutschen an den Juden.
    Kerstin Bachtler stellt den Gedichtband auf podcastliteratur.de vor
    25 min
  • Kostprobe: „Fragmente aus der Unruhe“
    Der neue Lyrikband von Hasan Özdemir
    1979, da war er gerade mal 16 Jahre alt, kam Hasan Özdemir nach Ludwigshafen, wo bis heute lebt und arbeitet, – neben seiner Dichterklause in Freinsheim. Dort organisiert er übrigens seit vielen Jahren ein kleines und feines Literaturfestival.
    Einmal, als wir noch nichts voneinander wussten, waren wir uns einmal in weiter Ferne ganz nahe: In Kas (mit Cedille unterm s, gesprochen „Kasch“), das war ein Ferien- und Fluchtort im Süden der Türkei für linke Türken, und ein Jahrzehnt lang ein Herzensort von mir, in dem ich wasserwild und glücklich war).
    „Kas“ ist auch der Titel eines der Gedichte in seinem neuen Buch, das vor kurzem im Tübinger Verlag Schiler und Mücke erschien. Es ist sein achter Gedichtband. Und er bringt eine überraschende Neuheit: auch Gedichte auf Türkisch!
    19 min
  • Folge 68: DIE WILDE MILDE HILDE
    Hilde Domin – Ein Jahrhundertleben Teil 2
    Vom Exil in der Dominikanischen Republik, der Rückkehr 1954, dem Domizil in Heidelberg bis zu ihrem Tod 2006. Die Lyrikerin Hilde Domin, ihre Gedichte und essayistischen Arbeiten, ihre Konflikte mit Kritik und Verlagen, ihr energischer Einsatz für das eigene Werk, ihre unermüdlichen Leseauftritte und ihr politisches Engagement.
    Die Dichterin Hilde Domin, eine der bedeutendsten deutschen Nachkriegslyrikerinnen, ging 1932 mit ihrem späteren Ehemann Erwin Walter Palm zum Auslandsstudium nach Italien, das mit Hitlers Machtübernahme zum ersten Exil wurde. Abenteuerliche Fluchten über Frankreich, England, die Dominikanische Republik nahmen den Jahren jegliche Zutraulichkeit.
    Vor allem aber die konfliktreiche Ehe machten die 22 Jahre Exil zu „geprügelten Tagen“, die Hilde Domin überlebte, indem sie ihnen das Dennoch ihrer Buchstaben entgegensetzte. Schreiben war Atmen. Schreiben provozierten neue Auseinandersetzungen mit ihrem dichtenden Ehemann. Domins Gedichte aber wurden so zu Augenblicken der Freiheit, zu magischen Gebrauchsgegenständen. Zeitlos. Aktuell – und anwendbar für jedermann.
    In Folge 67 und 68 blenden Marion Tauschwitz, Biografin, Mitarbeiterin und Freundin Hilde Domins und Theo Schneider in Lesung und Gespräch Leben und Literatur der Autorin auf – vom Elternhaus in Köln über die langen Jahre des Exils bis zu den Jahrzehnten in Heidelberg. Da ihre Biografin Marion Tauschwitz tausende nachgelassene Briefe und Skripte sichten konnte, eröffnet sich nicht zuletzt auch in diesen Folgen von podcastliteratur.de ein neues, zu ihren Lebzeiten unbekanntes Bild der Frau und Dichterin.
    45 min
  • Extra: Do de Dom, Do de Mond, Do de Dod
    Zum Tod von Michael Bauer am 3. 6. 2026
    Michael Bauer wurde 1947 in Kaiserslautern als Jüngster (?) einer kinderreichen katholischen Familie, die gottseidank Kondome wohl nur sparsam benutzte, geboren. Sorry, diese durchaus liebevolle Ironie muss sein! Erklärt sie doch entscheidend seine vielleicht schönste Eigenschaft: Versöhnlich zu sein, deeskalierend, nachdenklich, abwägend, verzeihend, von höchstem EQ; insofern ganz anders als der etwas hitzköpfige kleene Pälzer, den er erfunden hat. Denn als jüngstes Kind konnte er sich gegen die älteren und stärkeren Geschwister nur behaupten, wenn er cleverer, diplomatischer, biegsamer, sanfter geschickter war als die andern.
    Nach dem Abitur hat Michael Bauer Literaturwissenschaften studiert, aber machte sehr bald in den 70er Jahren Karriere als Kabarettist und Liedermacher. Zwei Langspielplatten gibt es aus dieser Zeit, und den Grund für ein anderthalb Jahrzehnte langes Schweigen. Denn wie viele hat auch Michael Bauer das Tingeltangel der Reisen und Auftritte nur schlecht verkraftet und wurde dabei zum Alkoholiker.
    Er gewann gegen die Sucht. Wurde trocken. Machte eine Lehre und arbeitete als Buchhändler, kämpfte sich langsam wieder in die Literatur und Kultur zurück.
    Mit seinem berühmtesten Gedicht „Do de Dom“ trat er 1991 wieder an die Öffentlichkeit. Es folgten kontinuierliche weitere zahlreiche Veröffentlichungen (etwas mit seiner vielleicht wichtigsten erfundenen Figur, dem „kleene Pälzer“) in überregionalen Tageszeitungen oder (rund 20) Büchern.
    Im Brotberuf kam Michael Bauer bald darauf zum Südwestfunk, war Autor, Kritiker, Moderator und Redakteur der Kultur in Hörfunk und Fernsehen.
    Später arbeitete er auch als Theaterautor und -dramaturg für das Chawwerusch-Theater in Herxheim, wohin ihn die Liebe verschlagen hatte.
    Er war Autor, Liedermacher, Journalist, Moderator, Journalist, Kritiker, Redakteur, Dramaturg, vor allem aber ein Mensch.
    18 min
  • Extra: Die Vielfalt des Einfältigsten
    Zum 350. Todestag von Hans Jakob Grimmelshausen am 17.8.2026
    In den schrecklichen, unsagbar grausamen, wirren, willkürlichen Kriegen, Kämpfen, Belagerungen, Plünderungen, Folterungen, Mißhandlungen und Morden des 30 Jahre andauernden, immer wieder neu aufflammenden Irrsinns in der Mitte Europas..hier fand Grimmelshausen Stoff und Material für sein berühmtestes Buch und seine Fortsetzungen:
    Den Simplizissimus
    Oder um korrekt zu zitieren:
    „Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“
    Erschienen ist das Buch 1668/69. Es ist das Hauptwerk von Grimmelshausen, weitere Bücher folgten, ähnlich in Thematik und Stil diesem ersten Werk.
    „Zwischen Grimmelshausen und seiner Hauptfigur gibt es nachweisbar einige Parallelen, aber keine völlige Übereinstimmung. Selbst eindringliche Kampfszenen lassen sich oft als Lesefrüchte des Autors auf ihre literarischen Quellen zurückführen. Gelehrte Exkurse und derbkomische Szenen, Belehrung und Unterhaltung wechseln einander ab, im jeweils dazu passenden Sprachgestus. Häufig werden bittere Wahrheiten in kurzweilig satirischer Form präsentiert.“
    Doch seine Sprache aus dem 17. Jahrhundert ist für heutige Leser nur schwer konsumierbar und stand lange einer breiten Rezension entgegen. Doch dann gab es eine wunderbare Lösung: Nämlich eine Übersetzung: Vom barocken ins gegenwärtige Deutsch von Reinhard Kaiser. 2009 als Extradruck im Verlag „Die Andere Bibliothek“ erschienen.
    Von der Kritik hochgelobt und als beste Übersetzung des Jahres 2009 ausgezeichnet.
    27 min
  • Folge 67: „Die geprügelten Tage, die so zutraulich begannen“
    Hilde Domin – ein Jahrhundertleben
    Die Dichterin Hilde Domin, eine der bedeutendsten deutschen Nachkriegslyrikerinnen, ging 1932 mit ihrem späteren Ehemann Erwin Walter Palm zum Auslandsstudium nach Italien, das mit Hitlers Machtübernahme zum ersten Exil wurde. Abenteuerliche Fluchten über Frankreich, England, die Dominikanische Republik nahmen den Jahren jegliche Zutraulichkeit.
    Vor allem aber die konfliktreiche Ehe machten die 22 Jahre Exil zu „geprügelten Tagen“, die Hilde Domin überlebte, indem sie ihnen das Dennoch ihrer Buchstaben entgegensetzte. Schreiben war Atmen. Schreiben provozierte neue Auseinandersetzungen mit ihrem dichtenden Ehemann. Domins Gedichte aber wurden so zu Augenblicken der Freiheit, zu magischen Gebrauchsgegenständen. Zeitlos. Aktuell – und anwendbar für jedermann.
    In Folge 67 und 68 blenden Marion Tauschwitz, Biografin, Mitarbeiterin und Freundin Hilde Domins und Theo Schneider in Lesung und Gespräch Leben und Literatur der Autorin auf – vom Elternhaus in Köln über die langen Jahre des Exils bis zu den Jahrzehnten in Heidelberg.
    Da ihre Biografin Marion Tauschwitz tausende nachgelassene Briefe und Skripte sichten konnte, eröffnet sich nicht zuletzt auch in diesen Folgen von podcastliteratur.de ein neues, zu ihren Lebzeiten unbekanntes Bild der Frau und Dichterin.
    48 min
  • Extra: Dem Dichter: Ein Grab in den Lüften; Seinem Lied: ein Grab in der Erde
    Zum 140. Geburtstag des jüdischen Dichters und Dramatikers Jizchak Katzenelson
    Als Jizchak Katzenelson am 21. Juli 1886 geboren wurde, gehörte die Kleinstadt Karelicz im Gouvernement Minsk zum russischen Kaiserreich, heute zu Belarus. Schon sein Vater war ein hebräischer Schriftsteller, der mit der Familie ein Jahr später ins polnische Lodz zog. Er selbst begann schon mit 13 Jahren Lieder zu schreiben. Er hat Theaterstücke und Gedichte verfasst, übrigens auch das „Buch der Lieder“ von Heinrich Heine ins Hebräische übersetzt. In Warschau gründete er das hebräische Theater und organsierte die jiddische Kulturarbeit.
    Als die deutsche Wehrmacht 1939 Polen überfiel zog Katzenelson mit seiner Familie nach Warschau, wo sie im Ghetto strandeten. Seine Frau und zwei seiner Söhne wurden nach Treblinka deportiert und dort ermordet. Er selbst war aktiv am Aufstand des Warschauer Ghettos beteiligt und konnte Dank gefälschter Papiere zunächst aus dem Ghetto entkommen, wurde bald darauf aber von der Wehrmacht in ein Sonder-KZ nach Vittel am Rande der Vogesen deportiert.
    In Vittel schrieb er auch sein wichtigstes Werk: „Dos Lied vunem ojsgehargetn jidischn Volk“ Dieser „Grosse Gesang vom ausgerotteten jüdischen Volk“ umfasst 15 Gesänge in 225 langzeiligen Strophen. Es ist die die bekannteste Dichtung der Shoah. Die auf wundersame Weise gerettet und überliefert wurde. Jizchak Katzenelson hatte das Manuskript in Flaschen verpackt und unter einem Baum vergraben.
    Jizchak Katzenelson wurde im Mai 1944 in Auschwitz vergast. Das Manuskript wurde nach der Befreiung des Lagers gefunden, bereits im Jahr darauf im jiddischen Original veröffentlicht und seitdem in viele Sprachen übersetzt.
    1994 erschien im Verlag Hoffmann und Campe Wolf Biermanns Übertragung mit dem Faksimile von Katzenelsons Handschrift sowie ausführliche Beträge zu historischem Kontext und Entstehung und Übersetzung.
    9 min
  • Folge 66: Das Glied des Nibelungen Teil 2
    Das Nibelungenlied: Sex and Crime oder Mahnung zum Frieden Entstehung, historischer Hintergrund und Rolle in der deutschen Politik und die neuen Nibelungenfestspiele
    Es ist das deutsche Nationalepos: Das Nibelungenlied.
    Um das Jahr 1200 vermutlich im Umkreis eines Passauer Klosters in mittelhochdeutscher Sprache verfasst, erzählt es in 2400 vierzeiligen Strophen die Abenteuer Siegfrieds und den Untergang der Burgunden, die in Worms residierten.
    Der erste Teil des Nibelungenlieds beginnt mit der Geschichte von Siegfried, einem Helden, der durch das Baden in Drachenblut unverwundbar wird, außer an einer Stelle, die von einem Lindenblatt bedeckt war. Siegfried kommt an den Hof des burgundischen Königs Gunther und verliebt sich in dessen Schwester Kriemhild. Um Kriemhild zu heiraten, hilft Siegfried Gunther dabei, die kriegerische Königin Brünhild zu bezwingen. Auf der Hochzeit kommt es zu einem Streit zwischen den beiden Frauen, bei dem Brünhild die Demütigung durch Siegfried aufdeckt. Hagen, ein treuer Gefolgsmann Gunthers, tötet Siegfried daraufhin bei einer Jagd, indem er die verwundbare Stelle mit einer Lanze trifft.
    Der zweite Teil des Nibelungenlieds dreht sich um Kriemhilds Rache. Nach dem Tod ihres Mannes heiratet sie den Hunnenkönig Etzel (Attila) und lockt die burgundischen Könige und Hagen zu sich an den Hof. Es kommt zu einem blutigen Kampf, bei dem alle Burgunden, bis auf König Gunther und Hagen, getötet werden. Kriemhild lässt Gunther und Hagen hinrichten, wird aber schließlich selbst von Hildebrand, einem Gefolgsmann Dietrichs von Bern, getötet. Das Nibelungenlied ist ein Werk über Heldentum, Liebe, Verrat und den Untergang einer ganzen Kultur. Es ist ein zentrales Werk der deutschen Literatur und wurde im Laufe der Zeit immer wieder neu interpretiert und verfilmt. Und durch die Jahrhunderte immer wieder auch als eine eindringliche Warnung vor bedingungsloser Macht und Herrschaft, vor Rachsucht, blinder Gefolgschaft und überschießender Wut verstanden.
    2002 wagte es Worms als zentraler Handlungsort der Sage aufwendige Nibelungenfestspiele als Freilichtaufführungen vor dem Dom zu begründen. Wobei jedes Mal ein neues Stück bei meist jüngeren, experimentierfreudigen Autoren in Auftrag gegeben wird. Nach 24 Jahren sind aus den Anfängen die schönsten und aufregendsten Freilichtspiele Deutschlands geworden, deren Stücke von den besten Theaterautoren verfasst, von wagnisfreudigen Regisseuren und Regisseurinnen inszeniert und von Stars aus Film und Fernsehen gespielt werden.
    27 min
  • Kostprobe: Burn Baby Burn – Bachmann und die Brandstifter
    Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25.6.2026 die neue Biografie von Andrea Stoll: „Zwei Menschen sind in mir“ im Piper Verlag
    Sie war die wichtigste, die beste, die bedeutendste, die aufsehenerregendste deutschsprachige Lyrikerin der 50er und 60er Jahre. Auch eine der besten Prosaautorinnen dieser Jahrzehnte.
    Die sprachbewussteste, skrupulöseste, die radikalste ihrer Zeit. Und ihrer Zeit weit voraus: Die Österreicherin Ingeborg Bachmann. Zu ihrem 100. Geburtstag am 25. Juni 2026, geboren wurde sie 1926 in Klagenfurt, gestorben ist sie 1973 in Rom, hat die Drehbuch- Sachbuch- und Romanautorin Andrea Stoll aus Rüsselsheim eine neue Biografie vorgelegt.
    Theo Schneider hat sie gelesen und findet sie gut. Manchmal aber auch nicht. Eine Kostprobe und eine Kritik.
    36 min
  • Extra: Haute Cuisine am Tiefpunkt in luftiger Höhe
    Richard Pietraß zum 80. Geburtstag
    Wenn er schweigt sieht er aus wie ein gemütlicher Brummbär. Macht er den Mund auf sprudelt er wie ein Wildbach aus Quecksilber.
    Der Dichter Richard Pietraß wird am 11. Juni achtzig Jahre alt.
    Geboren wurde er 1946 in Lichtenstein/Sachsen. Nach dem Abitur machte er eine Facharbeiterlehre als Metallhüttenwerker, war Hilfspfleger und leistete seinen Wehrdienst in der DDR. 1968 bis 1975 studierte er Klinische Psychologie an der Humboldt Universität in Berlin.
    Danach war er Lyriklektor im Verlag Neues Leben, Redakteur der Zeitschrift „Temperamente“ und Herausgeber der Lyrikreihe „Poesiealbum“ bis man ihn zwangsweise entließ.
    Seit 1976 ist Richard Pietraß freier Schriftsteller. Fast 40 Titel umfasst die Liste seiner Publikationen. Die meisten davon sind Gedichte.
    Er wurde u. a. mit dem Erwin-Strittmatter-Preis und dem Literaturpreis der Deutschen Wirtschaft ausgezeichnet.
    Und er fuhr oft zu seiner Liebsten in Paris, mit der er auf den Eiffelturm essen gehen wollte.
    Davon erzählt das folgende Gedicht.
    9 min

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Das Literaturformat von Theo Schneider und der VHS Kaiserslautern: Bücher, literarische Themen sowie Autorinnen und Autoren aus Rheinland-Pfalz und der Welt in Lesung und Gespräch.