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Essenziell wichtig ist der Redaktionsplan. Er gibt dir Struktur, Planungssicherheit und eine Übersicht. Im Redaktionsplan hältst Du fest wann welche Folge mit welchem Thema online geht. Die Gestaltung eines Redaktionsplans ist sehr individuell. Manche haben eine ausgetüftelte Excel Tabelle, andere eine ganz einfach gehaltene Tabelle in Word.
Wenn Du Interviews führst hast Du zusätzlich einen Überblick bis wann Du welches Interview aufgezeichnet haben musst. Wobei sich auch hier empfiehlt etwas im Voraus zu produzieren. Nicht das auf den letzten Drücker die Internetverbindung schlecht ist oder der Interviewpartner krank wird.
In deinem Redaktionsplan kannst Du auch viele Dinge festhalten. Zum Beispiel, ist die Folge aufgezeichnet, ist sie geschnitten, sind die Shownotes geschrieben, ist der Blogbeitrag verfasst, sind die Social Media Postings geplant, ist der Termin für das Interview gebucht und bestätigt, hat der Interviewpartner alle relevanten Informationen zu sich selbst bereitgestellt, usw.
Den Redaktionsplan solltest Du für einen Forecast von 3-6 Monaten erstellen.
LG Dominic
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Mir ging das am Anfang auch so. Irgendwie hatte ich alle sim Kopf und irgendwie auch doch nicht. Mir ist es unheimlich schwer gefallen das Thema als solches aufzubrechen. Aber es ist wie früher in der Schule bei Aufsätzen. Da war die Einleitung meist auch das schwerste. Hat man die geschafft ging es rund. :-)
Auch hier wieder mein Tipp, wenn dir eine Themenidee in den Kopf kommt, direkt in die Notizen, Evernote oder sonst was aufm Handy eintippen und speichern.
Es gibt immer mehr Podcasts und somit wird die Zeit immer knapper. Das wiederum bedeutet das Du die Themen noch weiter runter brechen kannst und mehr kurze Folgen produzieren kannst. Zur Eposidenlänge wird es noch eine separate Folge geben. Du musst nicht versuchen in eine Episode 3,4,5 Themen anzusprechen. Eins pro Folge reicht.
Themen findest zu zu Hauf auf anderen Blogs, Websites, noch besser sind Facebook Gruppen zu deinem großen Thema. Denn dort schreiben Leute ihre Probleme und suchen nach antworten. und genau da kannst Du ansetzen. Denn dort bekommst du gratis Themen geliefert. Was schreiben die Leute was Ihre Probleme sind, was sind die Antworten und Lösungsvorschläge.
Vor Facebook waren Foren sehr beliebt. Je nach Nische ist das auch heute noch eine richtig gute Quelle. Einfach in der google Suche "THEMA FORUM" eingeben und schon solltest Du das ein oder andere Forum als Ergebnis geliefert bekommen.
Ein weiterer Punkt ist natürlich google. Über die Suche kann man nahezu beliebig viele Themenvorschläge finden.
Dann natürlich dein Avatar. Schließlich ist er dein Traumkunde. Was will er wissen, was sind seine Problem und Sorgen, wo hakt es. Nimm dir die Zeit und versuche die in deinen Avatar zu versetzen. Er hat nicht dein Wissen, er hat nur die Probleme und Fragen! Für ihn ist alles unklar und weit weg.
Summa summarum, kann man sagen: Denke in kleinen Häppchen. Brösel die Themen auf in viele kleine Unterthemenpunkte. Schaue was Du wie in kleine Episoden packen kannst. Und ganz wichtig ist das aufschreiben. Denn ganz oft kommen beim aufschreiben weitere Ideen.
LG Dominic
PS: Extratipp für später, wenn dein Podcast läuft: Frag imemr wieder einmal bei deinen Zuhörern nach was sie sich für Themen wünschen und das Du dich darüber freust wenn sie dir schreiben.
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Früher oder später stellt sich dir die Frage welche Art Show Du eigentlich machen möchtest bzw. sollst. Prinzipiell gibt es kein richtig oder falsch. Jede Art von Show hat ihre Vorzüge. Hier ein kleiner Überblick in jeweils ein, zwei Sätzen.
Solo
Hier machst Du die Show im Alleingang. Du wählst die Themen aus, kannst sie in Eigenregie einsprechen und planen. Jedoch musst Du eben alle Themen selbst raussuchen und recherchieren. Du musst darauf achten das die Show nicht zu eintönig wird.
Interviews
Interviews sind toll keine Frage. Sie bringen Reichweite, Du bekommst andere Stimmen und Meinungen in deine Show. Jedoch musst Du den Termin planen, vorab das Thema und de Fragen recherchieren, schauen das die Technik funktioniert. Insbesondere beim Interviewgast solltest Du damit rechnen das auch mal was nicht funktioniert.
Co-Host
Hier gestaltet Du die Show nicht alleine. Du suchst dir Partner mit dem Du die Show gemeinsam machst. Hier ist etwas Übung erforderlich nicht das Du und dein Partner letztlich dasselbe sagt. Denn man spricht gemeinsam über ein Thema. Eine weitere Variante ist sich mit den Folgen ab zu wechseln. Somit ist man je nach Anzahl der einzelnen Co-Hosts mehr oder weniger oft selbst and er Reihe.
Gesprächsrunde
Hier trifft man sich entweder physisch vor Ort oder was heutzutage auch kein Problem mehr ist, virtuell in einem Konferenzraum. Hier können dann Themen gemeinsam besprochen werden.
Das waren die gängigsten Formate in einem kurzen Überblick. Ich möchte dich damit anregen dir darüber Gedanken zu machen. Je länger und intensiver man über die Formate nachdenkt desto mehr Vor- und Nachteile fallen einem ein.
LG Dominic
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Die Strategien und Vorgehensweisen beim podcasten ändern sich. Gerade was die Outros betrifft. Bis vor kurzem hätte ich noch empfohlen das Du dir diverse Outros, so vier Stück zurecht legst wo Du den Call to Action bringt.
Diese empfehle ich persönlich nur ncoh bedingt. Warum? Immer weniger Leute hören sich das Outro an. Es wird weg gezippt. Denn letztlich ist es dann doch immer dasselbe. Die Zuhörer wissen das mittlerweile "Ah Content rum, hat Tschüss gesagt, jetzt kommt Outroblablabla".
Ja aber wie und wo soll ich denn dann das Outro machen bzw. einen CTA einbauen?
Im Prinzip ist es ganz simpel. Nimm als Outro einfach nur nochmal deinen Jingle. Fertig. Denn der ist dein Brand, dein musikalisches Markenzeichen.
Den Call to Action lässt Du direkt mit in den Content einfließen. Denn da hören dir die Leute zu. Sie sind aufmerksam und somit bleibt der CTA eher "hängen". Und es wirkt auch nicht als plumpe Outro Werbung.
Wenn Du also möchtest das dir deine Zuhörer eine Bewertung auf iTunes hinterlassen, auf die Seite xy gehen sollen und sich das Freebie sichern sollen, sich einen Termin für ein kostenloses Strategiegespräch sichern sollen, etc.pp, dann sage das innerhalb der Folge. Nicht mittendrin, sondern gegen Ende der Folge.
ABER....
Um dir den Start insgesamt zu erleichtern kann es trotzdem sinnvoll sein am Anfang eben doch 3-4 Outros mit unterschiedlichen Call to Actions zu haben.
Aber es hieß doch eben erst man solle das nicht mehr machen! Das ist auch in der Tat so, nur ist es eben auch genau so das Du mit einem Podcast Start eh schon unheimlich viel um die Ohren hast und an alles mögliche Denken musst. Und dann sollst Du auch noch daran denken in jede Folge einen CTA einzusprechen der dezent ist und nicht zu platt.
Wenn Du dir nun 3-4 Outros erstellst und abspeicherst musst Du dir keine Gedanken mehr dazu machen.Du hängst dein fertiges Outro einfach hinten dran und fertig. Somit hast Du eine gute Contentfolge und am Ende ein Outro mit CTA.
Nach ca. einem halben Jahr hast Du dann ausreichend Routine im podcasten und kannst die vorgefertigten Outros über Board werfen, den CTA dann direkt in den Content mit einfließen lassen und als Outro nur noch ein Stückchen Musik zur Wiedererkennung.
Länge des Outro
Ein Outro sollte inklusive des "Call to Action" maximal 60 Sekunden lang sein. Das ist aber wirklich maximal. Als optimale Zeit würde ich hier schon viel eher 30 Sekunden ansetzen. Für ein 60 Sekunden Outro muss der Podcast schon sehr erfolgreich sein und der Zuhörer muss dort auch ordentlich was geboten bekommen. Lässt Du nur den Jingle als Outro kann dieser auch noch küerzer ausfallen. Denn hier geht es nur darum das der Zuhörer sich mit deiner Melodie vertraut macht.
LG Dominic
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Wenn Du selbst Podcasts hörst sind dir die beiden sicher nicht unbekannt. Im Intro und Outro wird auch der Jingle verwendet. Durch das einspielen deiner Podcastmelodie entsteht beim Zuhörer ein Branding. Man erkennt deinen Podcast am Jingle wieder. Zum Intro gehören oft noch eingesprochene Passagen wie Begrüßung oder Schlagworte zum Podcast. Andere geben vorab einen kurzen Überblick über die Folge.
Intro
Für das Intro gibt es verschiedene Möglichkeiten und jeder macht es ein bisschen anders. Hier ein paar Möglichkeiten:
Hör dir am besten die Intros diverser Podcasts an und schaue dann was dir selbst am besten gefällt und welche Art des Intros am besten zu deinem Podcast passt.
Länge des Intro
Ein komplettes Intro inkl. eventuell eingesprochenem Text, auch Text vor dem Jingle sollte nciht länger sein als 30sec. Kürzer ist fast noch besser da man den Zuhörer schneller zu dem für inteessanten Part, dem Content, bringt.
LG Dominic
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Dein Jingle prägt dein Produkt, den Podcast. Es dürfte jedem bewusst sein wie Musik Stimmungen beeinflussen kann. Sie kann herausfordernd, motivierend, aufputschend, erfrischend, beruhigend, aber auch aggressiv sein. Setzt man sich mit der Msuik, genauer dem zukünftigen Jingle des Podcasts auseinander muss einem die Wirkung bewusst sein. Man muss wissen was man beim Zuhörer erreichen will. Ein Entspannungspodcast mit HeavyMetal oder harten Techno-Beats dürfte hier eher kontraproduktiv wirken.
Möchtest Du den Zuhörer motivieren "in tun zu kommen", in pushen, dann sind Musikstücke die eben etwas dynamsicher sind genau richtig.
Ich mache das am besten an meinem eigenen Jingle fest. Mir war von Anfang an klar das ein energetischer Jingle sein muss. Ein Jingle der motiviert, aufwühlt, in Fahrt bringt und auch ein bisschen episch klingt. Schließlich geht es in diesem Podcast hier ja auch darum das Du deinen Podcast startest und in die Umsetzung kommst. Das würde mit einer beruhigenden Einschlafmelodie so gar nicht klappen.
YouTube (TM) Music Library
DISCLAIMER. Folgendes ist keine Rechtsberatung oder rechtlich sichere Aussage. Es spiegelt lediglich mein persönliche Meinung wieder, welche rechtlich nicht stimmig sein muss.
Bei Youtube gibt es eine Musiklibrary bei welcher man die Musik gratis für seine Werke verwenden darf. Bei manchen msus man den Künstler nennen, bei anderen nicht. Ich persönlich rate davon ab Musik aus der Youtube Library zu verwenden. Die Nutzungsbedingungen sind da sehr schwammig ausgelegt und man könnte in der Tat hineininterpretieren das es OK wäre diese auch für einen Podcast zu verwenden. Ich würde mich da in keinster Weise darauf verlassen mit dieser schwammigen Formulierung durch zu kommen, im Fall der Fälle. Zumal mal sich da direkt mal mit Youtube anlegt.
Meine absolute Empfehlung ist nur lizenzierte Musik zu verwenden!
Wo gibt es denn gute Musik welche sich lizensieren lässt
Meine ersten Anlaufstelle ist hier Premiumbeat. Hier habe ich auch den Jingle für diesen Podcast erworben. In der Regel wird man bei Premiumbeat auch fündig.
Als Alternative gibt es noch Audiojungle*. Mit Audiojungle* habe ich bisher noch keine persönliche Erfahrung sammeln können. Aber auch hier gibt es ein umfangreiche Musikbibliothek.
Kaufe dir aber nicht direkt den erstbesten Jingle der dir gefällt. Nimm dir die Zeit, das können auch zwei, drei Tage sein, oder eine Woche und höre dir verschiedene an. Deine Favoriten solltest Du dir auch immer wieder anhören. Gefällt er dir nach 10, 20, 30 mal anhören immer noch? Hast Du immer noch das Gefühl "Jawohl, DAS ist mein Jingle". Dann passt es. Ansonsten, weiter suchen. :-)
LG Dominic
PS: Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Euch entstehen keine Kosten. Ihr unterstützt damit meine Arbeit am Podcast. Vielen Dank für das verwenden der Affiliate Links.
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Das Thema Cover ist ein äusserst heikles und immer wieder diskutiertes Thema. Das einfachste ist: Es muss quadratisch sein, mindestens 1400 x 1400 Pixel haben und am besten unter 1000 kByte (1 MByte) groß sein. Das sind die relevantesten Punkte für iTunes. Aber daß ist nur das technische drumherum.
Wie muss ein Cover denn gemacht sein.
Schaut euch mal bei iTunes, dem Platzhirsch, um. Wie sehen die Covers aus? Was ist da drauf zu sehen?
Und ja es gibt da sehr viele Shows bei welchen sich der Host selbst präsentiert. Ganz ehrlich und das ist meine persönliche Meinunggehört auf ein Podcastcover kein Kopf. Egal ob "Personal Brand" "Identifikation mit der Person" ect.pp. Haben IKEA (TM), CocaCola (TM), Nike (TM) ein Gesicht auf dem Möbel, der Colaflasche, dem Turnschuh? Nein!
Teil deiner Marke
Das Podcast Cover ist Teil deiner Marke. Genauer ist es ein PRODUKT deiner Marke. Ich höre einen Podcast nicht weil der Host sich bestens auf dem Podcastcover profiliert. Ich höre einen Podcast weil mir der Inhalt und die Stimme gefällt!
Schau dir ein gutes Produktcover an. Sehr oft sind die sehr minimalistisch. Denn viele Infos kann man in kurzer zeit nicht erfassen. Überlege dir ein mal wenn Du an dein potenzielles Cover denkst was für Bilder Du damit verbindest. Was für Graphiken oder Bilder fliegen dir in den Kopf in Verbindung mit deinem Thema, mit deinem Cover
Nehmen wir doch einfach wieder diesen Podcast, den Du gerade hörst als Beispiel. Was habe ich mir dabei gedacht.
Lass dir ein richtig geiles Cover von jemandem erstellen der sich damit auskennt. Richtig günstig geht das über Fiverr. Wobei man sich hier seinen Designer sorgfältig raus suchen muss. Denn leider bieten da viele Ware ab Stange an bzw. schnell mal zusammengeklickt. Oder vielleicht kennst Du ja einen Graphiker der dir da unter die Arme greift.
Es muss auffallen
Dein Cover muss auffallen, es muss aus all den anderen Bildchen herausstechen durch Farbe und Aufmachung, es muss mit wenigen Elementen kommunizieren was der Zuhörer erwarten kann. Achte auch darauf nicht zu viel Schrift zu verwenden und vor allem wenn dann große Schriften. Auf keinem Cover in der iTunes Übersicht kann man irgendwelche Texte in Schriftgröße 14 auch nur ansatzweise lesen. Sehe dein Cover als Teil der CI/CD (Corporate Identity/Design). Es muss letztlich auch zu deinem gesamten Auftritt überhaupt passen. Es muss sich in dein Gesamtkonzept eingliedern.
Hole dir Feedback
Zu guter letzt, zeige das Cover vorab unvoreingenommenen Leuten. Dazu gehören nicht die Familie, Bekannte, Verwandte, Arbeitskollegen, Freunde usw. Da bekommst Du kein objektives Feedback!
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In Folge 003 haben ich dir von dem Umgang mit deiner Idee zu deinem Podcast erzählt. Auch habe ich dir gesagt das du alles aufschreiben sollst an Unterideen, sprich Themen, die dir in den Sinn kommen. Das ist auch nach wie vor wichtig und richtig. Hier und heute geht es jedoch um deinen Avatar. Ava-WAS?
Was ist der Avatar
Der Avatar ist einfach gesagt dein Super-Traum-Zuhörer. DER perfekte Zuhörer bzw. Kunde den Du dir wünschst. Ihn kannst Du alles fragen was dir zu dem Thema auf dem Herzen liegt. Er ist derjenige den du alles fragen kannst in Bezug auf deinen Podcast. du brauchst ein paar Beispiele? Du kannst Ihn fragen wie lange eine Episode denn idealerweise sein soll, welche Themen er sich wünscht und wie detailliert das ganze sein soll.
Details zum Aufbau des Avatars im Blogbeitrag unter https://podcast-business.com/005-dein-avatar/
Facebook-Gruppe
Ich lade dich gerne in meine Facebook Gruppe "Podcast-Anfänger" ein. Hier geht es um den gegenseitigen Austausch auf dem Weg zum eigenen Podcast.
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Irgendwie weiß so ziemlich jeder was eine Nische im Business ist. Aber erklären kann man es dann doch irgendwie nicht. Geht mir nicht anders. Deshalb zitieren wir hier doch mal Wikipedia in Bezug auf die Marktnische:
Als Marktnische (auch Nischenmarkt) wird ein Ausschnitt aus dem Gesamtmarkt (Teilmarkt, Marktsegment) bezeichnet, dessen Bedürfnisprofil von aktuellen Wettbewerbern noch nicht (Marktlücke bzw. manifeste Nische, Basisnische, präkompetetive Nische, preinteractive niche, virtual niche) oder unzureichend (Versorgungslücke bzw. latente Nische, eigentliche/tatsächliche Nische, postkompetetive Nische, postinteractive niche, realized niche) erfüllt wird.
Eine Marktnische kann durch eine abrupte Nachfrageänderung oder Veränderung der Angebotsstruktur entstehen. Eine Marktnische kann sich zu einem Nischenmarkt weiterentwickeln oder unentwickelt bleiben.
[Quelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Marktnische]
Alles klar? Wunderbar, dann sind wir schon durch mit dem Thema. :-)
Nur Bahnhof verstanden?Ich habe den Wikipedia Text auch nur mässig verstanden. Du hast eine Leidenschaft, ein Hobby, ein Thema in dem Du richtig fit bist. etwas wo es dir extrem leicht fällt drüber zu reden. Es ist der Bereich in dem Du fit bist, in dem du locker flockig über dein Thema reden kannst. ABER....
Deine NISCHESowas ist zu oft zu breit gestreut. Nehmen wir mal an Du "reist" gerne. Jetzt ist das Thema "Reisen" ja extrem vielseitig. Hotelreisen, mit dem Flugzeug, mit dem Fahrrad, All inclusive, zelten, Camping, Schiffsreisen, usw. Du siehst unter Reisen fällt vieles. Kann man das abdecken? Kann man da alle mit bedienen? Spricht, kennst Du dich in allen Bereichen des Reisens aus? Wahrscheinlich nicht.
Bleiben wir beim Beispiel Reisen. Was wäre denn hier eine Nische. Eine Nische wäre zum Bsp. Schiffsreisen. alles was reisen mit einem Schiff zu tun hat.
Oder - OK Spoiler- Camping. Alles was sich mit dem Camping befasst wie mein "Camper on Tour - Podcast"
Nehme ich stattdessen "Reisen" als Nische uns spreche dann mal fünf Folgen übers Camping, dann sieben Folgen Flugzeugreisen, dann 3 Folgen Schiffsreisen......interessiert das immer alle? Sicher nicht. Mir wäre das zu unspezifisch, bzw. es wären zu oft Themen dabei die mich in keinster Weise interessieren. Somit wäre ich als Zuhörer schnell wieder weg.
Du hast bereits ein Thema und einen Avatar, bilde daraus eine möglichst enge Nische. Das vereinfacht dir vieles. Gerade beim Start. Du wirst klarer vor Augen haben was Themen sind über die Du sprechen kannst. Fange mit einer möglichst engen Nische an, sozusagen einem "Spezialgebiet". Denn erweitern kannst Du immer. Du hast zunächst ein Thema was tendenziell weniger Leute betrifft und weitest das später aus. Das ist weniger ein Problem als wenn Du versuchst "alle" ins Boot zu nehmen und am Ende nur noch über ein Spezialthema berichtest. Das passt irgendwie nicht.
"Reisen" passt nicht? Nehmen wir Modellebau.
Modellbau, ja das kennt man doch irgendwie. Oder auch nicht. Naja zumindest hat man davon schon mal Wind bekommen. Kleine Nachbildungen möglichst Originalgetreu nachbauen. Mit Kleber, kleinen Schrauen etc.pp. Soooo, nun ist ein Podcast über Modellbau ja doch ziemlich allgemein und somit ein extrem großes Feld. Du startest also den "Modellbau Podcast". Jetzt ist es aber so das Du eigentlich nur Modellflugzeuge im Maßstab 1:5 mit Verbrennungsmotor baust und damit aufn Flugplatz gehst. Ist jemand der einen kleines Modellauto im Maßstab 1:25 nachbaut und sich ins Regal stellt der Zuhörer den Du erreichen möchtest? Und vor allem der sich für dein Thema "Modellbauflugzeug mit Verbrennungsmotor" überhaupt interessiert?
Du siehst also, deine Nische ist wichtig. Du musst nicht die ganze Welt erreichen. Du musst auch nicht möglichst viele erreichen. Erreiche viel lieber die, auch wenn es augenscheinlich erst einmal wenige sein mögen, die sich für genau das Thema interessieren in dem DU dich richtig gut aus kennst.
Das ist deine Nische. Positioniere dich möglich eng. Größer, breiter und weiter kann man immer noch werden. Später andere raus zu "werfen" (im Sinne von Desinteresse) ist der kontraproduktive Weg.
Hast Du noch Fragen zum Thema Nische, dann schreib mir eine Email an [email protected]
LG Dominic
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YESS so ist es richtig. Du hast nun wieder die Idee, das Vorhaben deinen eigenen Podcast zu starten. Die Gründe dafür und naja „dagegen“ haben wir ja geklärt. Jetzt heisst es dein Baby auf die Bahn zu bringen und los zu legen. Dazu Bedarf es eines Plans! Sonst endet es im durcheinander.
Du bist gerade wieder geladen und willst eine Delle ins Universum schlagen. und genau so schnell wie die ultimative Idee da ist, genau so schnell ist sie wieder weg. No Problem, kennen wir alle.
Deine IDEEDa ist Sie wieder deine Idee deines Podcastes. Der Gedankenblitz. Das wichtigste ist: Schreib es sofort auf. Das muss nicht mit Papier und Bleistift sein. Gerade in der heutigen Zeit, schreib eine Notiz auf dem Handy, nimm eine Sprachnachricht auf und wenn Du dein Handy nicht dabei hast, frag deinen Freund, Kollegen ob er dir schnell eine Message senden kann. Wenn es auf der Arbeit ist, schreib dir eine Email an deine eigene private Emailadresse. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Wichtig ist erst einmal das Du dir einen Reminder zu deiner Idee hinterlässt. Denn wenn Du diesen dann liest oder an hörst kommen dir alle „Unterideen“ wieder in den Sinn.
Und wenn du dann die Zeit und Ruhe hast, schreibe dir zunächst alles auf was dir zu deiner Idee in den Kopf kommt. Wirklich alles, völlig ungefiltert ohne Pro und Kontra abzuwägen. Keine Wertung, einfach aufschreiben. Viele kennen es unter dem Begriff „Brainstormen“.
Das „Brainstormen“ ist ein unheimlich wichtiger Prozess auf dem Weg zu deinem Podcast. Bieten dir doch alle Einfälle potenzielle Themen. Egal wie banal sie erscheinen mögen. DU kennst dich damit aus. Es ist nur für dich banal und nicht der Rede wert. Für alle anderen ist es Neuland. Deshalb alles aufschreiben ohne jegliche Wertung.
LG Dominic
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