»wenn wir im Garten ankommen, machen wir erst mal einen Rundgang, weil wir so gerne gucken, was sich verändert hat. Dann rufen wir ›Ah‹ und ›Oh‹ und ›Guck mal hier‹ und ›Guck mal da‹.« Im Frühling dauert das oft eine halbe Stunde.« Vera und ihre Tochter Daria haben seit vier Jahren einen Schrebergarten, nur ein paar Minuten zu Fuß von ihrer Großstadtwohnung entfernt.
Für Gerhard Dane ist der Garten ein Ort der Ästhetik, frei von Verzweckung und Erfolgsdruck. Er genießt sein kleines Stückchen Erde, wo er tun und lassen kann, was er will. »Im Garten kann ich die Beziehung zu mir selber aufnehmen und erneuern. In meinem Leben gibt es natürlich auch Tiefs, und manchmal habe ich alles satt. Aber wenn ich zwei Stunden im Garten war, geht's mir wieder gut.«