True-Crime-Podcasts: Falls du selbst keine hörst, hast du bestimmt mindestens eine Person im Umfeld, die das Genre rund um wahre Verbrechen super findet. Die Begeisterung für True Crime ist kein neuartiges Phänomen – Menschen interessieren sich schon seit eh und je für unheimliche Geschichten, besonders, wenn diese auch noch wahr sind. Was allerdings eher neu ist: Seit dem Podcast-Boom in den 2010er-Jahren werden True-Crime-Geschichten gerne und oft in der Form von Podcasts erzählt.
Diese Podcasts können ganz unterschiedlich daherkommen: Unterhaltsam, gesprächig und mit Fakten gespickt so wie bei Stephanie Wenger und Amélie Lustenberger von «Krimi-Gliir», oder aber mysteriös, investigativ und fesselnd wie bei Pascal Nater und «Die Giftmörderin von Suhr». Beide Produktionen zeigen jeweils Facetten, die das True-Crime-Genre in der Form von Podcasts so beliebt machen.
Mit der Beliebtheit von True-Crime-Podcasts kommt aber auch viel Kritik. Das Genre sei ausbeuterisch, reisserisch und vergesse immer wieder, dass es in den Geschichten um echte Menschen geht. Ausserdem ist es wohl eine berechtigte Frage, ob und wie sich das Konsumieren solcher Inhalte auf die menschliche Psyche auswirken kann. Diesem Aspekt gehe ich gemeinsam mit der forensischen Psychologin May Beyli auf den Grund.
Redaktion und Moderation: Jasmin Rihner
The post Phänomen Podcast – Hörbares Verbrechen: die Begeisterung für True Crime appeared first on Kanal K.