Wir beleuchten verschiedene Methoden zur Ermittlung eines Schätzgewichts, neben Wiegen und elterlichen Angaben die längenbasierte Schätzung (am besten habitusadaptiert) [1] und die Probleme, die bei der Verwendung von altersabhängigen Formeln [2] entstehen. Wir besprechen mögliche Fallstricke von verschiedenen Referenzen für Medikamentendosierungen bei Kindern und stellen Christian Erkers GNOM-Konzept [3] exemplarisch vor. Zusammenfassend ist es sinnvoll, im eigenen Arbeitsbereich ein Tool zu etablieren, welches bei den o.g. Problemfeldern passende Lösungsstrategien anbietet. Kein System ist intuitiv nutzbar, alle benötigen Einarbeitung, Training und ein funktionierendes CRM. Hat Euch die Folge gefallen? Für Fragen, Anregungen und Themenwünsche schreibt uns gerne an podcast(at)sfh-muenster.de . Abonniert uns oder hinterlasst eine Bewertung.
[1]: Van de Voorde et al. Lebensrettende Maßnahmen bei Kindern (Paediatric Life Support, PLS). Notfall Rettungsmed 24, 650–719 (2021). https://doi.org/10.1007/s10049-021-00887-9
[2]: Erker CG, Santamaria M, Moellmann M. Size does matter--age-related weight estimation in "tall n' thin" and "tiny n' thick" children and a new habitus-adapted alternative to the EPLS-formula. Resuscitation. 2014 Sep;85(9):1174-8. doi: 10.1016/j.resuscitation.2014.04.032. Epub 2014 Jun 2. PMID: 24882103.