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„Wenn ihr auch spürt, dass euch helfen Freude macht, dann ist es ganz leicht anzufangen“
Episode #1:
Willkommen in der Passage 13!
In unserer ersten Folge von Mach mal Sinn! – dem Podcast über Projekte mit Herz, Ideen mit Wirkung und Menschen, die etwas bewegen – nehmen wir euch mit an einen Ort, von dem viele aus Halle vielleicht schon einmal gehört, aber noch nicht wirklich erlebt haben, die Passage 13 in Halle Neustadt.
Die Passage 13 ist ein offenes, selbstorganisiertes Stadtteilzentrum mitten in Halle-Neustadt – ein Raum für Begegnung, Kultur, Bildung, Austausch und Engagement. Hier entsteht kein Programm „von oben“ – sondern genau das, was Menschen gemeinsam gestalten wollen. Genau darum geht es in der ersten Folge: Was passiert hier eigentlich? Wie fühlt es sich an? Und wie kann ich selbst einsteigen?
Im Podcast sprechen wir darüber, was diesen Ort so besonders macht – und was er für gesellschaftliche Teilhabe, Demokratie und Mitmachen im Alltag leisten will. Wieder einmal fragen wir uns: Wie fängt Engagement an – ganz praktisch, vor Ort und ohne große Hürden?
Maryna, die hier momentan im Bundesfreiwilligendienst aktiv ist, erzählt uns, wie ihr Alltag in der Passage 13 aussieht und warum Engagement vor Ort so viel mit Selbstermächtigung zu tun hat.
Transkript
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Du willst dich engagieren, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst? Du suchst nach sinnvollen Möglichkeiten, deine Zeit zu nutzen – direkt vor deiner Haustür? Dann ist „Mach mal Sinn – Engagement in Halle & Leipzig“ genau der richtige Podcast für dich.
In diesem Themen-Podcast stellen Joschi und Scotty alle zwei Wochen eine Initiative, ein Projekt oder einen engagierten Ort aus der Region Halle/Leipzig vor. Im Mittelpunkt stehen echte Menschen, ehrliche Gespräche und konkrete Mitmachmöglichkeiten. Jede Folge zeigt, wie Ehrenamt ganz praktisch funktioniert, was Engagement bewirken kann – und wie auch du Teil davon wirst. Ob Kultur, Soziales, Bildung oder Nachbarschaftsprojekte: „Mach mal Sinn“ macht bürgerschaftliches Engagement sichtbar, greifbar und niedrigschwellig. Statt abstrakter Appelle geht es um Initiativen direkt aus deiner Umgebung – mit offenen Fragen, persönlichen Geschichten und klaren Einstiegen für alle, die etwas bewegen wollen.
Instagram gelöscht, TikTok nur noch eine Stunde am Tag, das Handy bewusst ausgeschaltet: Immer mehr Menschen ziehen sich aus Social Media zurück. Doch was steckt dahinter? Ist es Protest gegen Plattformen, digitale Übersättigung oder ein Akt von Selbstschutz?
In der Pilotfolge von World Wide Check sprechen wir – Aaron und Nathalie – über den sogenannten „Social Media Exodus“, also ein kollektives Verlassen der Social Media Plattformen. Wir fragen uns, ob es den „Exodus“ wirklich gibt, wie er sich äußert und möchten unsere Zuhörerschaft außerdem dazu anregen, selbst über einen Detox vom Handy und von Online Plattformen nachzudenken.
Wir haben unser privates Umfeld zu ihrem Nutzungsverhalten, ihrer Bildschirmzeit und über einen möglichen Detox befragt. Ihre Antworten könnt ihr in dieser Folge hören – viel Spaß!
Moderation:
Aaron Kalies, Nathalie Seifert
World Wide Check ist ein Podcast über Internetkultur, Social Media und Digitalisierung. In jeder Folge werfen wir einen genaueren Blick auf digitale Phänomene, die unser Leben prägen – Memes, Technologien, Nostalgie und Internetgeschichte. Zusammen erklären und erkunden wir die Gegenwart und Vergangenheit des Internets und bringen sowohl faktenbasiertes, als auch persönliches Wissen mit ein.
World Wide Check © 2026 by Aaron Kalies & Nathalie Seifert is licensed under CC BY 4.0
Auftakt mit Stranger Things: Angst, Nostalgie und das, was dazwischenliegt
In unserer ersten Folge geht’s um Stranger Things – und um die Frage, warum diese Serie so viele Menschen berührt. Wir schauen auf Bildsprache, Musik, Popkultur-Spuren und Hintergründe aus der realen Welt und machen sichtbar, was man beim normalen Schauen leicht übersieht.
„Es ist ja total klar, dass jetzt im Tatort niemand in echt erstochen wird. Da kommen auch Leute dazu, die wissen, wie man es faked. Und ich weiß das halt für Intimität.“
Magz Barrawasser
This work is licensed under CC BY-NC-ND 4.0
Wir starten die erste Folge direkt mit einem Beruf, der nicht nur neu und nischig, sondern auch unglaublich interessant ist: Intimitätskoordination.
Magz Barrawasser erzählt uns, worauf sie bei Sex-Szenen in Filmen achtet, welche Gegenstände sie auf der Arbeit immer dabei hat und warum man einem „ja“ nur trauen kann, wenn man das „nein“ kennt.
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Mit Anfang 30 nochmal ganz neu anfangen? Neue Stadt, neues Studium, neue Freunde?
In dieser ersten Folge von Chaos, Kaffee, Krisenzeit spreche ich mit meiner Gästin Maggie über Neuanfänge, Unsicherheiten und den Mut ins kalte Wasser zu springen.
Ohne Geheimrezept, aber mit Ehrlichkeit, Humor und dem Gefühl: Wir sind nicht allein!
This work is licensed under CC BY-NC-ND 4.0
Du startest auch neu durch in Leipzig? Das sind Maggies Tipps für dich!
Spiele Tourist in Deiner neuen Wahlheimat. Besichtige Sehenswürdigkeiten und Museen. Dabei kannst Du eine ganze Menge entdecken und fühlst Dich schneller vertraut mit Deiner neuen Umgebung.
Such Dir eine Community zum Beispiel bei einem Sprachentreff.
Trau Dich auch mal allein etwas zu unternehmen. Die besten Veranstalltungstipps für Leipzig findest Du hier.
Du möchtest noch mehr Chaos, Kaffee, Krisenzeit?
Schau Dich gern auf den verschiedenen Plattformen um. Hier teile ich alle News und Infos zum Podcast.
Du hast Lust auf Austausch? Schreib mir eine Nachricht.
An meine E-Mail-Adresse [email protected] oder nutze das Kontaktformular.
Es ist früher Abend in Leipzig-Reudnitz.
Die Sonne steht noch tief zwischen den Häusern, die Straßenbahn fährt vorbei, irgendwo klirren Flaschen.
Vor einem kleinen Laden an der Wurzner Straße sitzen Menschen auf Bänken, lehnen an Fahrrädern, kommen ins Gespräch. Manche bleiben nur kurz. Andere länger als geplant.
Spätis sind Orte für alles dazwischen.
Zwischen Arbeit und Nacht.
Zwischen Ankommen und Weiterziehen.
In dieser Podcast-Reihe wollen wir genau diese Orte besuchen.
Spätis in Leipzig – roh, echt, offen.
Orte, an denen Menschen zusammenkommen, ohne Eintritt, ohne Dresscode, ohne große Erwartungen.
Für unsere erste Folge sind wir im Makan Späti.
Ein Ort, der sich selbst nicht nur als Laden versteht – sondern als Raum.
Ein Raum für Begegnung, für Musik, für Gespräche.
Wir haben mit dem Betreiber gesprochen, mit Stammgästen, mit Menschen, die zum ersten Mal hier sind.
Und wir haben zugehört, was diesen Ort besonders macht.
Das hier ist der Makan Späti.
Und das ist unsere erste Folge.
Leipziger Spätis sind mehr als nur Orte für Bier, Mate und nächtliche Snacks: Sie sind Treffpunkte, Schutzräume und soziale Knotenpunkte. In dieser Folge von „Späti Stories – Leipzig nach Ladenschluss“ sind wir zu Gast in der Makan Späti Bar, einem Ort, der zeigt, wie viel Gemeinschaft auf wenigen Quadratmetern entstehen kann.
Wir sprechen über das Leben hinter der Theke, über Stammgäste, spontane Gespräche und darüber, warum der Späti für viele ein Raum für alle ist – egal, woher man kommt oder wie spät es ist.
Hinweis zur Transparenz:
In der Folge wurde der Name des interviewten Besitzers leider nicht korrekt ausgesprochen. Das liegt daran, dass der Name auf der Einverständniserklärung zur Veröffentlichung unsauber geschrieben war. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Moderation:
Johannes Seeber & Ramona Pigorsch
Redaktion:
Johannes Seeber, Ramona Pigorsch & Hanna Hoos
Sounddesign, Technik & Schnitt:
Hanna Hoos
Zusätzlicher Schnitt:
Johannes Seeber
Späti Stories – Leipzig nach Ladenschluss erzählt Geschichten aus Leipziger Spätis – von den Menschen, die sie betreiben, und denen, die dort ihre Abende verbringen. Es geht um Nachbarschaft, Arbeit, Alltag und all das, was passiert, wenn der offizielle Teil des Tages vorbei ist.
Ein riesiges Dankeschön an die Mitarbeitenden und Besuchenden vom Makan Späti, die sich Zeit genommen haben, unsere Fragen zu beantworten und ihre Perspektiven mit uns zu teilen.
Hier findest du unsere Quellen über die historische Fakten über Spätis:
rbb24, „Berliner Kulturgut: Der Späti ist ein Kind des Ostens.“ [Zugriff am 06.02.2026]
Berliner Späti e. V. (o. J.). Geschichte [Zugriff am 06.02.2026]
Habt ihr Feedback, Anmerkungen oder eigene Späti-Geschichten?
Dann schreibt uns oder teilt die Folge. Wir freuen uns über jede Rückmeldung.
Danke fürs Zuhören & bis zum nächsten Späti.
Makan Späti Bar auf Instagram
Artikel 2:
Artikel 3:
Alle Links wurden zuletzt am 19.01.25 abgerufen.
Hier könnt ihr euer Wissen über Spätis testen:
Ca. 200.
Die ersten Spätis entstanden in Ost-Berlin und anderen DDR-Großstädten als staatliche Abendverkaufsstellen.
Der ursprüngliche Zweck von Spätverkaufsstellen (kurz „Späti“) war ganz pragmatisch:
Sie sollten die Versorgung der Bevölkerung außerhalb normaler Ladenöffnungszeiten sicherstellen.
Historischer Hintergrund:
Dort konnte man vor allem kaufen:
Luxus oder große Auswahl waren nicht vorgesehen — es ging um das Notwendigste.
Nach der Wiedervereinigung:
In Städten wie Berlin entwickelten sich die Spätis weiter:
Heute sind Spätis also viel mehr als ihr ursprünglicher Zweck — aber entstanden sind sie schlicht, damit man auch spät abends noch das Nötigste kaufen konnte.
In der ersten Folge von Mach mal das Logo größer geht es um den Jobmarkt im Design, überfordernde Stellenausschreibungen, schlechte Bezahlung und warum faire Arbeitsbedingungen die Ausnahme sind. Mit eigenen Erfahrungen, gewerkschaftlicher Perspektive und ein paar unterhaltsamen Abschweifungen.
In der ersten Folge von Mach mal das Logo größer – Design Tales & Fails reden wir über Arbeitsbedingungen und den aktuellen Jobmarkt im Design. Also über Stellenausschreibungen, die sich anfühlen wie drei Jobs auf einmal, über den Mythos vom Allroundtalent und darüber, warum gerade Berufseinsteiger*innen es im Moment besonders schwer haben.
Ich spreche über eigene Erfahrungen aus Bewerbungsphasen, Dinge, die auf Social Media gerade rauf und runter diskutiert werden, und hole mir mit Mona von der Designgewerkschaft ver.di eine gewerkschaftliche Perspektive dazu. Es geht um schlechte Bezahlung, Preisdumping, strukturelle Probleme in der Branche und darum, warum Design so oft als Leidenschaft verkauft wird, während faire Arbeitsbedingungen aktuell eher die Ausnahme als die Norm darstellen und wie wir dies ändern können.
Neben dem Hauptthema gibt es feste Rubriken, weil das hier immer noch ein Laberpodcast ist:
Im Ratschlag der Woche geht es um überfordernde und vollgepackte Jobanzeigen und darum, wie man damit umgehen kann.
Der Funfact klärt, was Waisenkind, Witwe und Fliegenschiss mit Typografie zu tun haben.
Und in der Geschichtsrubrik schauen wir uns das Twen-Magazin an und warum es gestalterisch und politisch so relevant war.
Dies ist eine Folge über Design, Arbeit und den Jobmarkt, gehostet von Hannah Leonie. Präsentiert wird euch ein Mix aus klarer Meinung zur aktuellen Lage in der Branche, ein paar Abschweifungen vom Hauptthema (wie es in Laberpodcasts üblich ist) und das alles, ohne so zu tun, als wäre es nur ein individuelles Problem, was nicht uns alle betrifft.
Name: Allrounder-Jobs, Arbeitsbedingungen und Ausbeutung
Veröffentlichungsdatum: 4.02.2026
Episodenlänge: 50:47:00
00:00:00 – Intro
00:00:23 – Vorstellungsrunde
00:05:04 – Ratschlag der Woche: Allrounder-Jobs
00:14:19 – Graphic Design Funfact: Witwe, Waise und Fliegenschiss in der Typografie
00:19:36 – Arbeitsmarkt-Struggles
00:27:16 – Design-Gewerkschaft
00:30:17 – Marginalisierung mitdenken
00:32:29 – Aktiv werden
00:33:52- Zusammenfassung
00:34:38 – Tipps für die Bewerbung
00:41:39 – Graphic Design Geschichte: Das TWEN-Magazin
00:48:39 – Minichallenge: Das hässlichste Design der Welt
00:49:59 – Outro
Mona Osterkamp vom Studio Mona Osterkamp und der Design Gewerkschaft bei ver.di.
Auf dem Pinterestboard findet ihr die visuellen Beispiele für den Abschnitt zum Twen-Magazin. Hier könnt ihr euch das Board anschauen:
Tiktok-Audioclips zu Beginn des Haupteils von @userlef, @celineelisabeth, @karriereguru, @leavonwelt und @growwithmariel.
KI und das Vertrauen der Rezipent*innen: „In short, simply knowing that a piece of content was crafted by an algorithm—as opposed to by a human creative—made people trust it less and engage with it less enthusiastically.“ (zuletzt aufgerufen 29.12.2025): https://www.nim.org/en/publications/detail/transparency-without-trust
KI soll Junior Positionen ersetzen: „AI is replacing traditional junior roles, making it harder than ever for those starting out in their careers to enter the workforce.“ (zuletzt aufgerufen 29.12.2025): https://www.marktundmittelstand.de/company-news/ai-is-replacing-entry-level-jobs
23 % der Unternehmen erwarten weniger Neueinstellungen und 14 % sogar einen Einstellungsstopp (zuletzt aufgerufen 29.12.2025): https://www.hrblue.com/de/hiring-trends-update-2025-26/
Entlassungen u.a. bei Amazon, um Mitarbeitende durch KI zu ersetzen (zuletzt aufgerufen am 29.12.2025): https://www.dw.com/de/amazon-ersetzt-rund-14000-verwaltungsjobs-durch-ki/a-74525649
Investments und neue Schaffung von Stellen von Amazon in Indien (zuletzt aufgerufen 29.12.2025): https://www.aboutamazon.com/news/company-news/amazon-35-billion-india-investment
Gender Pay Gap im Design liegt bei 30% (im Gegensatz zu durchschnittlichen 16% (unbereinigt) in anderen Branchen): „30 Prozent weniger Einkommen erhalten Frauen in der bildenden Kunst und im Design-Bereich. „(zuletzt aufgerufen: 29.12.2025): https://kunst-kultur.verdi.de/schwerpunkte/soziale-lage/zahlen-daten-fakten/++co++8608d6ac-f809-11ef-9081-91171a2ed43f
Lebensläufe für ATS optimieren (zuletzt aufgerufen: 29.12.2025): https://www.wiwo.de/erfolg/jobsuche/jobsuche-so-ueberzeugt-der-lebenslauf-den-algorithmus-01/100125136.html
Twen-Magazin (zuletzt aufgerufen: 29.12.2025): https://www.derstandard.de/story/3000000262768/ein-magazin-das-die-stimmung-einer-generation-abbildete
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Wie Eltern Jugendliche verstehen, begleiten und Grenzen erkennen können.
In dieser Folge von „Inbetween – der Generationenpodcast über Jugend, Eltern & das Dazwischen“ erzählt Leonie von ihrer ersten großen Liebe mit 18: einer Beziehung, die vier Jahre dauerte und die sie heute als toxischste Phase ihres Lebens bezeichnet. Gemeinsam mit Vivian (Moderation) und Juliana (wissenschaftliche Einordnung) schauen wir darauf, wie aus Verliebtsein Abhängigkeit werden kann, welche Warnsignale Eltern und Jugendliche kennen sollten und was hilft, wieder herauszufinden.
Wir sind Vivian, Leonie und Juliana oder auch die drei „Dazwischen“. Alle zwei Wochen sprechen wir in „Inbetween – der Generationenpodcast über Jugend, Eltern & das Dazwischen“ über das, was zwischen Kindheit, Jugend und Erwachsensein passiert. Also über alles, was verbindet, trennt und sich manchmal nur schwer in Worte fassen lässt.
In unserem Laberpodcast teilen wir mit euch gemeinsame Erfahrungen, Konflikte und Erkenntnisse aus unserer eigenen Jugend, um euch Einblicke in unsere damalige Gedankenwelt zu geben. Gleichzeitig schauen wir kritisch hin und ordnen vieles mit Hilfe der Wissenschaft ein, damit ihr besser versteht, was in solchen Situationen in Jugendlichen vorgeht. Und wer weiß: Vielleicht hilft euch das ja dabei, eure Kinder (oder euch selbst) ein Stück besser zu verstehen.
In der ersten Folge geht es um die erste Liebe, die sich häufig zwischen dem “Schweben auf Wolke sieben” und dem ersten richtigen Herzschmerz bewegt. Leonie erzählt ihre persönliche Geschichte: Mit 18 verliebt sie sich in einen Jungen, den sie schon lange bewundert hatte. Erst viel später wird ihr klar, dass sich die Beziehung in eine toxische Richtung entwickelt.
Wir sprechen darüber,
Juliana ordnet das Ganze wissenschaftlich ein: Was bedeutet „toxische Beziehung“ überhaupt? Welche Dynamiken stecken dahinter? Und welche Signale sollten Eltern und Jugendliche ernst nehmen?
Tipp der Woche
In unserem Tipp der Woche schlagen wir euch diesmal vor, mehr Zeit mit euren Omas, Opas oder Eltern zu verbringen. Hört einander bewusst zu, fragt nach, und bleibt im Gespräch. Auch oder gerade dann, wenn Beziehungen, Liebe und Herzschmerz Thema sind. Vielleicht ergibt sich das auch bei einem gemeinsamen Filmabend mit einem der drei Lieblings-Schnulzenfilme unserer Hosts. Erzählt uns gern, was ihr schaut!
Wie immer findet ihr zum Schluss die Quellen der heutigen Folge. Schaut gerne mal rein!
AOK-Bundesverband (2022) Was ist eine toxische Beziehung? AOK Gesundheitsmagazin. Verfügbar unter: https://www.aok.de/pk/magazin/familie/beziehung/was-ist-eine-toxische-beziehung-anzeichen-und-wie-sie-hilfe-finden/ (Zugriff: 11.11.2025).
Bode, H. & Heßling, A. (2015) Jugendsexualität 2015: Die Perspektive der 14- bis 25-Jährigen. Ergebnisse einer repräsentativen Wiederholungsbefragung. Köln: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.
Irani, L. & Eckert, A. (2024) Immun gegen toxische Menschen: Psychologische Tools für den Umgang mit Narzissten und anderen Leuten, die dir nicht guttun. München: Gräfe und Unzer.
Karlsruher Kind (2024) Let’s talk about: Mein Kind hat nun eine*n Partner*in – wie verhalte ich mich? Verfügbar unter: https://www.karlsruher-kind.de/kolumne/lets-talk-about-mein-kind-hat-nun-einen-partnerin-wie-verhalte-ich-mich/ (Zugriff: 24.10.2025).
Pförtner, P. (2024) Warum halten toxische Beziehungen? Ein Psychologe berichtet. Hallo Psychologe. Verfügbar unter: https://hallopsychologe.de/magazin/warum-halten-toxische-beziehungen (Zugriff: 11.11.2025).
Sartingen, P. (2021) Erste Liebe. Das eigene Kind ist verliebt – was ist nun wichtig? In: Elternwissen, Nr. 25, S. 2–16. Verfügbar unter: https://www.thema-jugend.de/fileadmin/redakteurinnen/archiv23/Elternwissen/25_Erste_Liebe_Web.pdf (Zugriff: 22.10.2025).
Tertilt, M. (2024) Hirnforschung: Das weiß die Wissenschaft über Liebe. Quarks. Verfügbar unter: https://www.quarks.de/gesellschaft/psychologie/das-weiss-die-wissenschaft-ueber-liebe/ (Zugriff: 21.10.2025).
Tobaben, S. (2024) Vertrauen ist der Schlüssel: Wie man eine starke Bindung zu Kindern aufbaut. Familienspezi. Verfügbar unter: https://www.familienspezi.de/vertrauen-ist-der-schluessel-wie-man-eine-starke-bindung-zu-kindern-aufbaut/ (Zugriff: 11.11.2025).
Walkowiak, A. (2025) Die erste Liebe: Fünf Fehler, die Eltern bei ihrem verliebten Teenie vermeiden sollten. gofeminin. Verfügbar unter: https://www.gofeminin.de/familie/kind/pubertaet-erste-liebe-fehler-eltern-vermeiden-s5578303.html (Zugriff: 24.10.2025).
Wendt, V., Beckh, K. & Walper, S. (2005) Liebesbeziehungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Ergebnisse der Befragung 2005. Verfügbar unter: http://edu.lmu.de/apb/dokumente-und-materialien/projekte/ergeb2005.pdf (Zugriff: 22.10.2025).
Die Gesprächspocastreihe des fem*vak Netzwerkes.
fem*vak ist ein intersektionales, queer-feministisches Netzwerk. Das Netzwerk verbindet und stärkt FLINTA* und Queere Artists sowie engagierte Akteur*innen der elektronischen Musikszene in Leipzig, Sachsen und Umgebung.
Mit diesem Podcast werden FLINTA* & Queers in der Szene eine Stimme gegeben, die sonst nicht in der Öffentlichkeit zur Sprache kommen. Hier hört ihr einmal monatlich verschiedene Perspektiven, die bewegen, empowern, zum reflektieren und handeln einladen.
In der allerersten Folge von „fem*voc“ geht es gleich offen und ehrlich los: Jojo vom Netzwerk fem*vak, Camilla und Fanny reden über Szene und die Erfahrungen als FLINTA* neben ganz vielen Menners, ohne ein Blatt vor dem Mund – aber wir haten natürlich nicht nur ab! Unser Thema: das Netzwerk. Hitzige Diskussionen gibt es nicht, wir sind uns sehr einig und können Erfahrungen teilen, weil wir selbst FLINTA* Personen sind.
Jojo erzählt wie das Netzwerk überhaupt entstanden ist, was das Netzwerk heute macht, wie mit Konflikten umgegangen wird – wenn es die denn überhaupt gibt?! – und gibt Veranstaltungstipps.
Camilla und Fanny sind in der Szene unterwegs und auch aktiv, allerdings hat Jojo einen noch tieferen Einblick und durch das Netzwerk mehr negative Erfahrungen selbst erleben und hören müssen.
Zwischen empowermenter Stimmung, auskotzen und Szenemomente ist alles dabei.
Eine Episode von drei Süßmäusen, voller Wertschätzung, Verständnis, Überraschungen und all die Probleme, die das Patriarchat und die Szene mit sich bringen – am Ende bleibt die Frage: „Wie wird sich die Szene weiterentwickeln?“ und „Welche Rolle spielt dabei fem*vak?“.
Stimmen: Jojo, Camilla und Fanny
In dieser Folge werden unter anderem folgende Themen angesprochen:
patriarchale Strukturen und Sexismus, Gewalt in Beziehungen, Drogenmissbrauch und Co-Abhängigkeit, sexualisierte Grenzüberschreitungen, Diskriminierung, psychische Belastungen, prekäre Arbeitsbedingungen sowie genderbasierte Gewalt.
Bitte hört achtsam und sorgt gut für euch.
Falls euch diese Themen belasten oder ihr selbst betroffen seid:
Unter folgendem Telefonnummern findet ihr Unterstützungsangebote:
24h Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”: 116 016
Seelsorge am Telefon 24h: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222
24h Sucht- und Drogenhotline (kostenpflichtig): Tel: +49 1805 313031
Leipziger Krisentelefon, Verbund Gemeindenahe Psychiatrie Leipzig: Tel: 0341 99990000
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Alles weitere zum Netzwerk findest du auf der Website von fem*vak.
Schau dir die Website mit dem wertvollen Artistpool an, folg auf Instagram um keine Veranstaltungen und Netzwerktreffen zu verpassen und supporte auf Soundcloud.
In der allerersten Folge von „Reißt euch zusammen!“ wird gleich die große Keule geschwungen: Constanze und Rebecca, zwei beste Freundinnen, legen sich mächtig ins Zeug – natürlich nur verbal! Ihr Thema: Ost- und Westdeutschland. Ja, das, was selbst nach fast 35 Jahren Wiedervereinigung noch für hitzige Diskussionen sorgt – und auch bei den beiden die Freundschaft auf die Probe stellt.
Constanze identifiziert sich mehr als Wessi, weniger als Deutsche. Und naja… Rebecca ist bekennender „Ossi“. Beide haben aber eines gemeinsam: Sie nehmen kein Blatt vor den Mund. Welche Vorurteile schleppen sie eigentlich über die „andere Seite“ mit sich herum? Wie entstehen solche Klischees – und was davon hält überhaupt der Realität stand?
Zwischen Familienanekdoten und leidenschaftlichen „Das-meinte-ich-ja-nur-so“-Momenten wird nichts ausgelassen, was Klischees und Wahrheit miteinander verknüpft. Doch keine Sorge, es bleibt konstruktiv – am Ende müssen sich die beiden fragen: „Hat sich meine Meinung über dich geändert?“
Eine Episode voller Lacher, ehrlicher Einsichten und der Erkenntnis, dass auch hitzige Debatten keine Freundschaft ruinieren – solange man sich zusammenreißt!
Erzählerstimme: Chris Löwe
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