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Kein Verriss. Kein Sternchen-Journalismus.
Wer eine klassische Premierenschau sucht, ist hier falsch. Dieser Text über „Die Legende von Paul und Paula“ am Volkstheater Rostock ist keine Theaterkritik im herkömmlichen Sinne.
Aus der Binnenperspektive jahrzehntelanger Regie- und Bühnenpraxis verhandelt dieser Essay eine grundsätzlichere Frage: Wie begegnen wir dem Erbe und den Mythen, ohne in wohltuender Nostalgie und ästhetischer Beliebigkeit zu versinken?
Es geht um die Behauptung von Haltung, um Kierkegaards Begriff des Einzelnen im Gegenüber zum Kollektiv – und um den Anspruch an Kunst, der über das bloße Abfilmen von Erinnerungs-Kitsch hinausreichen muss.
Ein Plädoyer für Form, Übertrag und Transzendenz.
Ein kleiner Ausflug in die Theatergeschichte der DDR, in die 1980er Jahre ans Schauspielhaus Karl-Marx-Stadt
Was Fürst Pückler-Muskau im Gegensatz zu uns noch fühlte:
Der zeitgemäße Mensch war schon an den verstecktesten Orten, bevor er sie gesehen hat. Er hat sich durch die ganze Welt geswipt. Wie bedauerlich!
Mein Beitrag zum alljährlichen Aufreger - Germany Zero Points. Wo Maske und Garderobe zum Erfolgsgaranten werden, ist es egal geworden, ob man die Töne trifft oder nicht. Das alles habe ich ja auch nicht zu entscheiden hieß es in einem Kommentar, welcher Ton richtig ist, würde schließlich die Sängerin selbst entscheiden.
In einem Land aufgewachsen zu sein, das es nicht mehr gibt, ist eine Sache, die mich mit anderen verbindet. Sie macht mich keineswegs zu etwas Besonderem, man muss mich nicht anstarren oder ausstellen deshalb. Über meinen leichten sächsischen Dialekt kann man sich lustig machen, muss aber nicht. Durch meine Biographie, geboren und aufgewachsen in Karl-Marx-Stadt, Schauspielstudium in Leipzig und die Hälfte meines Lebens in Dresden verbracht, habe ich diesen eigenen eigenwilligen Singsang in der Stimme, der mich an den Klassenfeind verrät...
Über einen Ausflug in die Sächsische Schweiz und die Frage, ob wir das Streiten verlernt haben.
Eine Erinnerung an den wunderbaren Menschen, Lutz Teschner - Schauspieler am neuen theater in Halle/ S.
Lutz ging noch im November im Hufeisensee baden und erlebte diese verrückte Geschichte, die ich Euch weitererzähle.
Eine dystopische Kolumne aus dem Jahr 2033. Der Staat, also dass was von ihm übrig blieb, steuert das Volk mit KI-Agenten und Zusammen.
Zusammen ist eine App.
In dieser Folge geht es um Erschöpfung und um die Frage, was es mit uns macht nur noch AN etwas zu arbeiten, statt FÜR.
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