Pietro Maroni portraitiert den Komponisten Alfred Schweizer (3. Teil)
Komponieren mit Algorithmen (80er/90er-Jahre)
Die dritte Sendung zur Musik des Komponisten Alfred Schweizer zeigt auf, wie er in den 80er Jahren zunehmend anfing, Klangabläufe und Motive in seinen Werken in Form von Computerprogrammen resp. Algorithmen zu ordnen (Algorithmus: Festlegen eines Ablaufs nach bestimmten Vorgaben).
Als ehemaliger Teilnehmer von Kursen am Schweizerischen Zentrum für Computermusik in Oetwil am See in den 80er-Jahren gibt uns Alfred Schweizer zudem Einblicke in die Anfänge der Computermusik in der Schweiz.
Alfred Schweizer wurde am 4. November 1941 in Sevelen, Rheintal, geboren. Studium der Musik- und Sprachwissenschaft an der Universität Bern. Praktisch-musikalische Ausbildung am Konservatorium Bern (Theo Hirsbrunner, Sandor Veress). Von 1967 bis 1972 Kompositionsunterricht und Instrumentalkunde an der Musikakademie in Basel bei Klaus Huber. Daneben Ausbildung in Schulmusik und erste berufliche Tätigkeit als Musiktheorielehrer in Winterthur. Von 1970 bis 2003 Dozent für Musiktheorie und Komposition an der heutigen Hochschule für Musik und Theater in Biel. 1986/87 Studien am Schweizerischen Zentrum für Computermusik. Gründer des eigenen Labels „classic2000“ (www.classic2000.ch) und Produzent verschiedener Einspielungen, eigener und fremder Werke. Werkkatalog mit ca. 80 Werken ist verlegt beim Berner Musikverlag Müller & Schade (www.mueller-schade.com).