Positive Zukünfte

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Positive Zukünfte episodes

  • Mahmut Martin Yüksel: Wie wird aus Glück eine Regel?

    Nach der vierten Klasse bekam er eine Hauptschulempfehlung, heute ist er Arzt und Neurowissenschaftler. „Genau deswegen ist meine Geschichte eben kein Beweis dafür, dass das System durchlässig ist und fair“, sagt Mahmut Martin Yüksel. In dieser Folge geht es darum, wie viel Glück in einem Bildungsaufstieg steckt, wann die Weiche für die weiterführende Schule fallen sollte, wer Medizin studieren darf und was sich an Kliniken ändern müsste, damit junge Ärztinnen und Ärzte bleiben.


    Zu Gast: Mahmut Martin Yüksel, Arzt und Neurowissenschaftler. Er arbeitet in der Neurologie am Universitätsspital Zürich, für seine Doktorarbeit hat er an der Harvard Medical School geforscht. Sein Buch „Von der Hauptschule nach Harvard. Ein Bildungsweg gegen die Schwerkraft des Systems“ ist im September 2026 bei Rowohlt erschienen.


    Kapitel:

    00:00 Intro

    00:30 Wer ist Mahmut Martin Yüksel?

    01:14 Medizin, Informatik, Neurotechnologie: die Kurzform

    03:17 Worum geht es im Buch?

    04:35 Ein Café in Harvard: zum ersten Mal nicht auffallen

    07:01 Vier Schulformen, vier Erfahrungen

    10:15 Der Lehrerwechsel und Otto Kelber

    11:29 Das Stipendium, das Türen öffnet

    12:17 Was hat die Hauptschule richtig gemacht?

    14:32 Das Sammelbecken und sein Beckenrand

    17:03 Herkunft oder Geld?

    18:24 Erfolgsgeschichte oder Glücksgeschichte?

    20:35 Zweifel als Antrieb

    23:45 Was die Resilienz gekostet hat

    25:25 Selbstoptimierung und Ruhephasen

    28:12 Aus Zufall eine Regel machen

    30:04 Mentoren: je früher, desto besser

    31:41 Wann sollte die Weiche fallen?

    33:55 Pubertät und Kampfsport

    39:17 Deutsch lernen mit Pokémon

    42:21 Nuggets und Priming: wie das Gehirn lernt

    43:44 Wie viel Bildungserfolg hängt an Sprache?

    46:13 Los Angeles: mit dem Wörterbuch an der Bushaltestelle

    50:28 Smartphone-Verbot an Schulen?

    52:32 Wer darf Medizin studieren?

    54:46 Der Hamburger Auswahltest

    57:14 Für den Pfleger gehalten

    1:00:26 Was müsste sich ändern, damit er zurückkommt?

    1:03:08 Hierarchien in der Klinik

    1:05:05 Was macht Zürich besser?

    1:06:17 Neurotechnologie: Was kommt bei Patienten an?

    1:09:04 Gesellschaftsvertrag: Was gehört ins Paket?

    1:11:36 Ein politisches Amt?

    1:13:04 Studienstiftung: die Hürde des Vorschlags

    1:15:23 Ein Kind, das heute eingeschult wird

    1:17:27 Ein Satz nach der Hauptschulempfehlung

    1:17:46 Nachklapp: ein Gesprächswunsch an Frau Prien


    Links zur Folge:

    Mahmut Martin Yüksel, „Von der Hauptschule nach Harvard“: https://www.rowohlt.de/buch/mahmut-martin-yueksel-von-der-hauptschule-nach-harvard-9783499019388

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    „Positive Zukünfte“ ist der Politik- und Gesellschaftspodcast, der nach vorne schaut. Neue Folgen alle zwei Wochen, als Video auch auf YouTube.

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    1 hr 19 min
  • Maja Göpel: Was hält uns zusammen?

    Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn fast jeder Zweite AfD wählt? „Da steht dann Reformen drauf, und eigentlich sind Kürzungen drin“, sagt Maja Göpel über die Politik der Bundesregierung. Zwei Tage nach der Wahl in Sachsen-Anhalt geht es in dieser Folge um Zugehörigkeit als einzigen Ausweg aus der Radikalisierung, um die Frage, ob AfD-Wähler ein Problem mit der Laune oder mit der Wahrheit haben, um Umgangsformen als Kitt und darum, warum Göpel das Verbotsverfahren jetzt für nötig hält.


    Zu Gast: Maja Göpel, Politökonomin und Transformationsforscherin, Honorarprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg, Mitgründerin von Scientists for Future und Hostin des Podcasts NEU DENKEN. Ihr Buch „Werte. Ein Kompass für die Zukunft“ (2025) beschreibt fünf Werte, die eine Gesellschaft tragen. In dieser Folge werden sie am Fall Sachsen-Anhalt durchgespielt.


    Kapitel:

    00:00 Intro

    00:30 Wer ist Maja Göpel?

    01:06 Die Frage mit 14 und der Weg in die Ökonomie

    03:12 „Da spricht ein warmes Herz“: Der Moment in der Vorlesung

    05:29 World Future Council und Transformationsforschung

    08:21 Woraus besteht der Kitt?

    10:34 Die Kinderärztin und der Kanzler

    11:18 Reformen drauf, Kürzungen drin

    13:44 Betroffene zu Beteiligten machen

    14:49 Sachsen-Anhalt: Was ist am Sonntag gerissen?

    16:34 Identitätsprojektion und der Denkzettel

    17:33 Zugehörigkeit als einziger Ausweg

    19:29 Einchecken für die 56 Prozent

    22:15 Will die Mehrheit noch kooperieren?

    23:31 Früh widersprechen: Der Raum des Sagbaren

    26:05 Der Ortsbeirat, der Angst hat

    28:31 87 Prozent: Laune oder Wahrheit?

    31:30 Der Gleichwertigkeitsatlas: Ist es woanders besser?

    33:09 Was Aufklärung anders machen muss

    35:32 „Wen wähle ich denn dann?“

    36:50 Warum das Verbotsverfahren jetzt

    38:01 Narzissmus: Diagnose oder Beschämung?

    42:07 Gendern und der Normalitätskorridor

    46:12 Umgangsformen als Bindeglied

    46:45 Zumutung oder Einfachheit?

    48:54 Informationsarchitektur: Im Team spielen

    50:18 Wertvolles Bilanzieren nach der Schicht

    52:06 Schkopau: Drei Zahlen für den Ministerpräsidenten

    54:48 Nullwachstum ist keine Dunkelflaute

    55:12 Verständnis, Handlungsoptionen, Sinn: Was fehlt?

    56:45 Anstand: Warum das letzte Kapitel so heißt

    59:04 Privilegien und Verantwortung

    59:33 Programme oder Personen?

    1:02:16 Woran merkt man, dass Zuversicht zurückkommt?

    1:04:56 Zehn Minuten aushalten

    1:05:58 Ein Satz nach Sachsen-Anhalt


    Links zur Folge:

    Maja Göpel, „Werte. Ein Kompass für die Zukunft“: https://www.brandstaetterverlag.com/buch/werte/

    Podcast NEU DENKEN (Mission Wertvoll): https://www.mission-wertvoll.org/neu-denken-podcast/

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    1 hr 7 min
  • Verena Bentele: Wer trägt den Sozialstaat?

    Lohnt sich Leistung in diesem Land noch? „Ein Milliarden-Aktienpaket zu erben ist nicht so die Riesenleistung“, sagt Verena Bentele. In dieser Folge geht es um die Frage, wer den Sozialstaat trägt und wer sich davon freihält, um eine Rentenversicherung, in die alle einzahlen, auch Beamte, und um eine Pflege, vor der niemand Angst haben muss.


    Zu Gast: Verena Bentele, seit 2018 Präsidentin des Sozialverbands VdK, mit fast 2,4 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Davor Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, zwölffache Paralympics-Siegerin im Biathlon und Skilanglauf, aufgewachsen auf einem Demeter-Hof am Bodensee.


    Kapitel:

    00:00 Intro

    00:30 Wer ist Verena Bentele?

    03:56 Was der Spitzensport lehrt

    06:07 Vertrauen statt Kontrolle: Krankschreibung ab Tag eins

    08:33 Wer zahlt zu viel, wer zu wenig?

    10:40 Das VdK-Konzept: 100 Milliarden

    13:35 „Die Reichen wandern aus“

    15:39 Steuerhinterziehung und Bürgergeld

    16:44 Was aus den Zusagen wurde

    18:20 Die Wohngeld-Sparillusion

    19:49 Das 34-Punkte-Paket der Koalition

    22:39 Lindner und die Frage, wer Risiko trägt

    25:31 Rente: Entscheidungen für 50 Jahre

    27:27 Beamte und die Erwerbstätigenversicherung

    30:50 Politik gegen Mehrheiten

    32:32 Die AfD-Frage

    34:14 Heizungsgesetz: Warum Erklären so schwer ist

    36:50 Was Politiker entgegnen

    39:16 Pflegende Angehörige

    40:49 Leistungen dämpfen oder Einnahmen verbreitern?

    43:10 Einnahmen- oder Ausgabenproblem?

    44:18 Sozialstaat 2040

    46:28 Altenteil: vier Generationen unter einem Dach

    48:05 Pflege ohne Angst

    50:24 Inklusion: Barrierefreiheit wie Brandschutz

    53:19 Der Deal, der das Land zusammenhält

    55:17 Ist die Mehrheit zu leise?

    56:21 Woran man erkennt, dass es funktioniert

    58:30 Wie man den Mut nicht verliert

    59:34 Ein Satz zum Schluss


    Links zur Folge:

    Verena Bentele beim Sozialverband VdK: https://www.vdk.de/ueber-uns/praesidium/

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    1 hr 1 min
  • Felix Banaszak: Was schulden wir einander?

    Was schuldet ein Land seinen Bürgerinnen und Bürgern, bevor es etwas von ihnen verlangt? „Reformen heißt, man nimmt von denen, die sich nicht wehren können“, sagt Felix Banaszak über die Erfahrung, die Menschen gerade machen. In dieser Folge geht es um den Gesellschaftsvertrag, den dieses Land neu verhandeln muss, um politische Sprache, die niemand mehr versteht, und um die Frage, warum ein Parteivorsitzender einem AfD-Abgeordneten nicht die Hand gibt.


    Zu Gast: Felix Banaszak, seit Ende 2024 Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2021 Bundestagsabgeordneter für den Duisburger Norden, den Wahlkreis mit der bundesweit geringsten Wahlbeteiligung. Aufgewachsen bei einem alleinerziehenden Vater, Erster in der Familie mit Uni-Abschluss.


    Kapitel:

    00:00 Intro

    00:25 Wer ist Felix Banaszak?

    01:39 Duisburg und der Strukturwandel

    04:03 Grüner Stahl als Chance

    06:29 Von der Grünen Jugend zum Parteivorsitz

    10:11 Warum Klimapolitik in die Defensive geriet

    13:33 Das Auto war Freiheit

    16:41 Fahrrad, Carsharing und die Verkehrsfrage

    17:37 Die Sprache der Politik

    19:17 Erzählt den Leuten keinen Scheiß

    20:47 Was heißt eigentlich progressiv?

    23:19 Mamdani und die hunderttausend Schlaglöcher

    25:47 Aufstieg: Was musste zusammenkommen?

    29:47 Startchancen und Bildungsgerechtigkeit

    31:45 Was das Land der jungen Generation schuldet

    33:11 BAföG gegen Tankrabatt

    35:42 Erneuerungsbegierig statt veränderungsmüde

    39:00 Ein Staat, dem man wieder zutraut

    40:05 Ausschreibungen und Vergabepraxis

    41:10 Der neue Gesellschaftsvertrag

    44:59 Zeitenwende, Zumutung und die Diäten-Frage

    47:00 Wo der Staat nicht ersetzbar ist

    48:43 Regulierung, die ermöglicht statt verhindert

    50:47 Förderpraxis und Startups

    52:48 Moral und politische Wirksamkeit

    58:37 Links sein und Mehrheiten gewinnen

    1:03:48 Wie hart darf politische Sprache sein?

    1:06:06 Er heißt nicht Fritz

    1:07:35 Kretschmann, Kreuzberg und die Landesverbände

    1:14:50 Die Handschlag-Frage

    1:22:46 Die Mehrheit, die noch kein Zuhause hat

    1:26:19 Hoffnung als Strategie


    Links zur Folge:

    Felix Banaszak: https://www.gruene.de/leute/felix-banaszak

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    1 hr 29 min
  • Claudia Kemfert: Wann wird Strom endlich billiger?

    Warum ist Strom in Deutschland so teuer? „Wir zahlen den Preis der verschleppten Energiewende“, sagt Claudia Kemfert. In dieser Folge räumt sie mit den drei häufigsten Energie-Mythen auf, erklärt, warum Frankreich bei Hitze Atomkraftwerke abschalten muss – und was jede und jeder vom günstigen Strom der Zukunft haben kann, auch zur Miete.


    Zu Gast: Prof. Claudia Kemfert, Energieökonomin am DIW Berlin und stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrats für Umweltfragen. Seit über 20 Jahren erforscht sie, wie die Energiewende gelingt.


    Kapitel:

    00:00 Intro

    00:28 Was macht eine Energieökonomin?

    03:28 Angriffe auf Wissenschaftlerinnen

    07:14 Einzige Frau am Tisch

    13:30 Exxon und Desinformation

    15:50 Warum Strom teuer ist

    18:37 Mythen-Check: Atomkraft, Strompreis, Blackout

    22:22 Maschinenraum: Wie Studien entstehen

    27:11 Warum keine Atomkraft mehr?

    28:59 Raus aus der Spritpreisfalle

    32:46 Deutschland 2035

    35:23 Energiewende als Friedensprojekt

    36:47 Smart Meter

    38:58 Hitze und Energiesystem

    40:41 Gerechtigkeit und Gesellschaftsvertrag

    43:48 Bürgerenergiegenossenschaften

    46:01 EEG und Energiewende von unten

    50:11 Zur Miete wohnen und trotzdem profitieren

    51:21 Direktvermarktung

    54:05 Optimismus lohnt sich


    Links zur Folge:

    Claudia Kemfert am DIW: https://www.diw.de/de/diw_01.c.10839.de/personen/kemfert__claudia.html

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    56 min

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Ich bin Lorenz Seeger, Unternehmer und Gründer von Mehrheit Machen. In jeder Folge spreche ich 60 bis…