Potzmusig

Potzmusig

By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Music
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Potzmusig episodes

  • Potzmusig vom 24.01.2026
    Nicolas Senn startet das «Potzmusig»-Beizenjahr in Erlinsbach AG, wo er eine Vielzahl volkstümlicher Entdeckungen und Altbewährtes präsentiert. Mit dabei: Ländler-Wurlitzer, Geschwister von Niederhäusern, LQ Adlergruess, Kapelle Fadegraad, SQ Schenkenberg, Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht.
    «Potzmusig» startet mit der ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein kleiner Meister ist.
    In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann.
    33 min
  • Potzmusig vom 10.01.2026
    Der Schweizer Jodel ist mehr als Musik: Er ist Ausdruck von Identität, Gemeinschaft und gelebter Tradition. In der Spezialausgabe von «Potzmusig» steht das Jodeln im Zentrum, die Generationen verbindet – und seit Dezember 2025 offiziell zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit zählt.
    Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels – von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg.
    Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern – Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben.
    Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort – ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei.
    Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen.
    Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird – ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz.
    «Potzmusig Spezial – Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels – und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
    38 min
  • Potzmusig vom 24.12.2025
    Nicolas Senn bringt mit seinen musikalischen Gästen den Heiligabend zum Erklingen. In festlicher Manier spielen und singen beliebte Volksmusik- und Jodelformationen die schönsten Weihnachtslieder. Mit Hess-Rusch-Hegner, Enderlin Chicks, Gontner Loft, LuBlasKa und den Jodelsterne Tannzapfenland.
    «Potzmusig – Wiehnachte» eröffnet den Heiligabend mit den beliebtesten Weihnachtsliedern und Festtagsklängen. Nicolas Senn empfängt in der geschmückten Hagschnurer Schüür bekannte und vielversprechende Ländler- und Jodelformationen, die ihre Lieblingsmelodien live vortragen und überdies verraten, wie sie Weihnachten verbringen und welche Traditionen sie feiern. Bei Lichterglanz und knusprigem Weihnachtsgebäck stimmen Nicolas Senn und seine musikalischen Gäste mit weihnachtlichen Klängen, festlichen Einspielern und kurzweiligen Talks auf Heiligabend und das Weihnachtsfest ein. Und mit etwas Glück schaut sogar das Christkind noch vorbei.
    Mit dabei: Ländlerquartett Hess-Rusch-Hegner, Enderlin Chicks-Quartett, Kapelle Gontner Loft, LuBlasKa, Jodelsterne Tannzapfenland, Schwyzerörgelifamilie Lüthi vom Hubehof und viele mehr.
    1 hr 6 min
  • Potzmusig vom 13.12.2025
    «Potzmusig» zeigt die schönsten Momente des Volksmusikjahres 2025: Lupenreine Jodelklänge, rassige Blas- und Ländlermusik von renommierten Formationen und Nachwuchstalenten. Ob Gaststube, Volksmusik-Fest oder live vom ESAF 2025, es warten Höhepunkte aus 20 Sendungen und eine kleine Überraschung.
    Kurz vor den Festtagen lässt Nicolas Senn das «Potzmusig»-Jahr 2025 Revue passieren. Aus über 20 Volksmusik-Sendungen pickt er die schönsten Momente heraus und bringt damit die einzigartige Vielfalt unserer musikalischen Tradition zum Glänzen.
    Mit dabei: Jodelduett Martin & Hubert Thalmann, Quartett waschächt, Carlo Brunner & Willis Wyberkapelle, Lochus Alphorn Quartett, Rusch-Büeblä, SöreBläch, Hackbrettduo Kellerheims, Kapelle Gupfbüebä, die Trägerin des goldenen Violinschlüssels Nadja Räss mit Jodlerklub Waldstatt Echo sowie ein Zusammenschnitt der Auftritte unserer hoffnungsvollen Nachwuchstalente.
    Nicolas Senn präsentiert aber nicht nur abwechslungsreiche Volksmusik-Perlen, sondern enthüllt eine von langer Hand geplante und mit versteckter Kamera gefilmte Geburtstagsüberraschung.
    34 min
  • Potzmusig vom 29.11.2025
    Die «Stubete» hat bei «Potzmusig» Tradition. Seit Beginn der Sendung im Jahr 2012 treffen sich Top-Musikanten unterschiedlicher Kapellen zum spontanen gemeinsamen Musizieren. Diesmal lädt der Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn zur «Stubete» ein – im Restaurant «Frohe Aussicht» in Uznach SG.
    Der gebürtige Berner Schwyzerörgeler Marcel Zumbrunn spielt normalerweise mit seiner Stammformation Trio Örgeliwirbel oder dem Berner Örgeliplausch, in diesem Jahr aber auch wieder einige Male mit der Formation Schabernack. Für die «Stubete» hat er eine Auswahl an Topmusikern eingeladen.
    Carlo Brunner ist wohl einer der prägendsten Musikern der letzten 50 Jahre. Er verbindet als Klarinettist und als Komponist Tradition mit musikalischer Raffinesse. In diesem Jahr durfte er seinen 70. Geburtstag feiern und ist immer noch mit seiner Kapelle unterwegs.
    Der vielseitige Akkordeonist Urs Meier ist seit Jahrzehnten mit verschiedenen Formationen unterwegs, unter anderem in der Kapelle Philipp Mettler oder im Akkordeon Duo mit Remo Gwerder. Seit 2011 ist er festes Mitglied von Oesch’s die Dritten.
    Reto Grab kommt ursprünglich auch aus dem Kanton Bern, hat aber einen Grossteil seines Lebens im Kanton Schwyz gelebt. Er pflegt das Schwyzerögeli-Spiel in verschiedenen Formationen. Zu den bekanntesten gehört Rampass. Grab engagiert sich stark für den Erhalt traditioneller Musik. Besonders kümmert er sich um den musikalischen Nachlass des legendären Schwyzerörgelers Paul Lüönd.
    Das Bündner Multitalent Pius Baumgartner spielt auf vielen verschiedenen Bühnen im In- und Ausland. Als Klarinettist ist er mit der Chapella Clavadatsch, den Swiss Ländler Gamblers oder mit seinem eigenen Trio unterwegs, als Saxophonist und Flötist auch mit seinem Jazzquartett oder in verschiedenen Big Bands.
    Schöff Röösli – der Herr der Tasten – ist in einer musikalischen Familie im luzernischen Entlebuch aufgewachsen. Dort erlernte er schon früh das Klavierspielen und hatte die ersten öffentlichen Auftritte mit elf Jahren. Danach war er mit dem Akkordeonduett Häller-Lötscher, der Ländlerkapelle Gebrüder Schmid und Bühler-Fischer unterwegs. Seit 2005 spielt als Pianist in der Kapelle Carlo Brunner.
    Sepp Huber ist einer der erfahrensten und auch beliebtesten Volksmusik-Bassisten. Er gibt in verschiedenen Kapellen den akustischen Boden. Der Schwyzer ist Meister seines Fachs, vor allem im Innerschwyer-Stil. Hauptsächlich steht er mit den Hujässlern, Rampass oder der Luzerner Ländler-Band auf der Bühne.
    Der Schwyzerörgeler Christian Wyss stand schon als Bub mit seinen Grosseltern und seinem Vater auf der Bühne. Geprägt von seinem Vorbild Martin Schütz von den Ländlerbuebe Biel, fühlt er sich bis heute vor allem im Berner Örgelistil zu Hause. Nach vielen Jahren mit der Formation Bumerang ist er aktuell wieder mit Schabernack und für einige Auftritte mit Marcel Zumbrunn unterwegs – wie immer mit musikalischem Witz und viel Spielfreude.
    Gastgeber in der «Frohen Aussicht» in Uznach SG ist Martin Kessler. Auch er ist ein begabter Schwyzerörgeler, der regelmässig mit Marcel Zumbrunn aufspielt. Es kann also gut sein, dass auch er bei dieser «Stubete» zum Schwyzerörgeli greift. Und natürlich wird auch Moderator Nicolas Senn sein Hackbrett mit dabeihaben.
    33 min
  • Potzmusig vom 08.11.2025
    Nicolas Senn präsentiert im traditionsreichen, über 135-jährigen Hotel «Bahnhof Giswil» ein vielseitiges Programm mit Jodel, Ländler im Innerschwyzer Stil und Appenzeller Musik – gespielt von bekannten Formationen, regionalen Musikerfamilien und jungen Talenten.
    Die Geschwister Rymann, Silvia und Peter Rymann, sind Kinder des wohl bekanntesten Giswilers: Ruedi Rymann, Komponist und Jodler des «Schacher Seppli». Silvia und Peter führen sein musikalisches Erbe weiter.
    Dani Britschgi wohnt auf einem abgelegenen Bauernhof hoch über dem Sarnersee oberhalb von Stalden OW. Im Ländlertrio Britschgi spielen noch sein Cou-Cousin und dessen Vater. Sie spielen im «Bahnhof Giswil» mit einem urchigen Schottisch auf.
    Gern gesehener Gast am Tisch oder auf dem Geigenbank ist Jörg Bucher. Der Luzerner Akkordeonist ist regelmässig mit verschiedenen Formationen im Bahnhof zu Gast. In der Sendung spielt er im Ländlertrio Innerschwyzergruess zusammen mit Fredi Heinzer und Frowin Neff. Dieser feiert in diesem Jahr noch seinen 50. Geburtstag und macht auf seiner Geburtstagstour ebenfalls Halt im «Bahnhof Giswil».
    Die Schärgläis-Muisig sind fünf junge Musikantinnen und Musikanten aus der Region. Alle haben als erstes Schwyzerörgeli gelernt und zwei von ihnen später noch Kontrabass. In der Sendung spielen sie ein Stück ihres Grossvaters.
    Das Appenzeller-Echo – der Name verrät es – reist aus der Ostschweiz an. Die drei Musiker sind aktuell zusammen mit dem Stimmakrobaten Martin O. und dem Schauspieler Philipp Langenegger auf «Appenzeller Welttournee». Zwischen diesen Auftritten machen sie kurz halt bei «Potzmusig».
    Und ebenfalls aus der Ostschweiz kommt die Kapelle Dürr-Wachter. Aber sie spielen in klassischer Innerschweizer Besetzung mit Klarinette und Akkordeon.
    34 min
  • Potzmusig vom 25.10.2025
    Aus der Klostergemeinde Einsiedeln SZ präsentiert Nicolas Senn eine «Potzmusig»-Spezialausgabe. Im Mittelpunkt steht die neue Trägerin des «Goldenen Violinschlüssel» Nadja Räss. Mit dabei: Duo Räss-Gabriel, Ländlertrio Hembergergruess, Ensemble Quarz, Nadja Räss & Jodel-Studentinnen und Moser Musig.
    Die gefeierte Jodlerin Nadja Räss zählt zu den vielseitigsten, besten und vorbildlichsten Jodlerinnen der Schweiz. In «Potzmusig» präsentiert sie sich in zwei Formationen: Einmal gemeinsam mit fünf Jodel-Studentinnen der Hochschule Luzern (HSLU), an der Nadja Räss unter anderem auch als Professorin für Jodel wirkt, und dann ein zweites Mal im Duo Räss-Gabriel, das für feinsinnige und moderne Jodelkunst steht.
    Für weitere musikalische Höhepunkte sorgen das Toggenburger Ländlertrio Hembergergruess, das sich dem urchigen Innerschweizer Stil verschrieben hat, das Ensemble Quarz rund um Örgelivirtuose Florian Gass, der traditionelle Volksmusik mit frischen Ideen schmückt, die talentierte Familienformation Moser Musig mit ihrem eigenen Ländlersound sowie die jungen Kalberweidli-Büeblä, die mit viel Spielfreude ihre TV-Premiere feiern.
    Durch den Abend führt wie gewohnt Nicolas Senn in der stimmungsvollen Kulisse des Einsiedler Gasthauses Meinradsberg, das der Sendung mit seiner Nähe zum wichtigsten Marienwallfahrtsort zusätzlich eine besondere Atmosphäre verleiht.
    32 min
  • Potzmusig vom 11.10.2025
    Einmalig, live und ohne Schnitt: «Potzmusig» als kunstvolle Inszenierung mit einer Kamera aus einem der schönsten Musikhäusern der Schweiz, dem neu eröffneten Klanghaus Toggenburg. Nicolas Senn präsentiert vielseitige Musik aus der Region und darüber hinaus.
    Nicolas Senn besucht das Klanghaus Toggenburg und taucht ein in die traditionsreiche Musikregion zwischen Churfirsten und Säntis. Mit dabei sind Formationen und Stimmen, die den unverwechselbaren Klang des Toggenburgs prägen: Der Jodelclub Säntisgruess sowie das Singchörli Laad begeistern mit ursprünglichem Naturjodel, während Simon Lüthi mit gleich zwei Formationen seine Heimat musikalisch umschreibt. Zusammen mit Marcel Oetiker, Marisa Scheuber und Claudia Lüthi spielt er urchige Musik und im Duo mit der Kontrabassistin Madlaina Küng den passenden Walzer «Klänge vom Schwendisee».
    Weiter mit dabei sind die jungen Militär-Veteranen Kapollo 13 rund um den Violinisten Andrea Schmid sowie Kellerheims, die mit zwei Hackbrettern und einem Kontrabass das Klanghaus zum Schwingen bringen.
    Das Klanghaus ist aus der Vision von Peter Roth entstanden. Nun in seinem Klanghaus zu stehen, erfüllt ihn mit grossem Glück. Die Jodlerin Katja Bürgler, Toggenburgerin durch und durch, zeigt Nicolas die vielen musikalischen Möglichkeiten im Gebäude, und Mirjam Hardorn, CEO der «Klangwelt Toggenburg», lässt die Geschichte sowie die Zukunft dieser einzigartigen Klangkultur aufleben.
    Kaum eine andere Region verbindet Natur und Musik so eng wie das Toggenburg. Hier, wo traditionelle Jodelgesänge erklingen und innovative Volksmusikprojekte neue Brücken schlagen, entsteht ein Klangraum von besonderer Intensität. Und «Potzmusig» wagt ein filmisches Abenteuer.
    33 min
  • Potzmusig vom 20.09.2025
    Im Rahmen des «Dorfplatz» von «SRF Musikwelle» aus Oberägeri ZG nimmt Nicolas Senn die «Potzmusig»-Zuschauer mit auf das Ägerisee-Schiff E-MS. An Bord eingeladen wurden ausschliesslich Musikkapellen aus der Region oder mit Bezug zum Ägerital.
    Vom Schiff aus sendet die Kapelle Jost Ribary & René Wicky den Zuschauenden daheim «Herzliche Grüsse vom Ägerisee». Der Urgrossvater von Jost Ribary komponierte mit der «Steiner Chilbi» den grössten Ländlerhit. Damals schon mit dabei war Akkordeonist René Wicky.
    Die Kapelle Gupfbuebä mit Dani Häusler aus Unterägeri ZG und Jörg Wiget aus Hünenberg ZG pflegt den klassischen Innerschweizer-Stil.
    André Odermatt wohnt in der Stadt Zug. Er liebt und pflegt das Alphornblasen. In passender Kulisse zwischen den Hügeln im Ägerital lässt er sein Alphorn erklingen.
    Das Trio Örgeliwirbel pflegt eher den Berner Örgelistil. Trotzdem passt die Formation mit dem Musiklehrer Remo Gwerder aus Unterägeri ZG auf das musikalische Ägerisee-Schiff.
    Kurt Iten ist auch aus Unterägeri ZH und sehr musikalisch. Er war Jahrzehnte mit seinem Unterhaltungsduo unterwegs und ist ein ausgezeichneter Pianist.
    Die Formation Kipfer-Rogenmoser mit dem Einheimischen Renato Rogenmoser spielt als klassisches Akkordeonduo. Es interpretiert einen Titel der Kapelle Betschart-Rogenmoser, in der der ebenfalls bekannte Musiker Dolfi Rogenmoser aus Oberägeri ZG spielt.
    Dolfi Rogenmoser hat zwar sein «Örgeli» vor ein paar Jahren an den Nagel gehängt. Dennoch hat er es sich aber nicht nehmen lassen, auf die «Potzmusig»-Rundfahrt mitzukommen und mit Nicolas Senn über das Leben am und mit dem Ägerisee zu plaudern.
    Wie die Arbeit auf dem See aussieht, durfte Moderator Nicolas Senn auch noch selbst erleben. Er arbeitete einen Tag als Hilfsmatrose auf der E-MS Ägerisee mit. Wie gut er sich dabei angestellt hat, sehen sie in der Sendung vom Ägerisee.
    33 min
  • Potzmusig vom 06.09.2025
    Nicolas Senn erkundet das musikalische Herz der Biospähre Entlebuch und präsentiert im Kurhaus Flühli LU eine Vielzahl volkstümlicher Trouvaillen, die sich sehen und hören lassen können. Mit dabei: Bärgjodler Entlebuch, SQ Längenberg, Zunderobsi, Trio Dubach-Haldi-Teuscher, SöreBläch, Buschuuf.
    Kaum eine andere Region der Schweiz besitzt so viele Naturschätze wie die Unesco Biosphäre Entlebuch. Aber auch Volksmusik-Fans kommen hier auf ihre Kosten. Denn im Herzen des Entlebuchs steht das historische Kurhaus Flühli, wo Ländlermusik und Jodelgesang Trumpf sind und für einmal auch ein «Potzmusig» stattfindet. Nicolas Senn heisst bekannte und beliebte Formationen aus der Region, aber auch aus anderen Landesteilen willkommen. Wie zum Beispiel das Berner Schwyzerörgeli-Quartett Längenberg, das dieses Jahr ihr 45-jähriges Jubiläum mit einer neuen CD feiert. Das Trio Buschuuf, das mit gekonnt lüpfigen Klängen aufspielt, oder die Bärgjodler Entlebuch, die ihre Freundschaft mit berührendem Gesang zelebrieren. Urchig-rassige Musik haben die Oberländer vom Trio Dubach-Haldi-Teuscher mitgebracht, während die vier Urner Herren von Zunderobsi in traditioneller Besetzung mit viel Spielfreude und abenteuerlicher Ländlermusik überraschen.
    Selbstverständlich kommen auch die Freunde der Entlebucher Blasmusik nicht zu kurz: SöreBläch präsentieren ein Stück ihrer wohlbekannten, hochalpinen Strassenmusik, wie die acht Sörenberger ihren eigenen Stil zu bezeichnen pflegen.
    Aus Isenthal UR stammt die Jungformationen Chlitalsträssler, zwei Geschwisterpaare, die nicht nur mit ihrem Vorspiel, sondern auch mit ihrer instrumentalen Besetzung auffallen.
    33 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Die Sendung «Potzmusig» ist bei…