Surya Bhedanana ist der Sonnenatem. Es ist eine Pranayama Übung, um wärmende Energie zu erhöhen. Surya Bhedana hilft gegen Vata und Kapha Überschuss, laut Ayurveda. Du atmest rechts ein und links aus. Wenn du dich mal innerlich erwärmen willst – diese Atemübung hilft. Surya Bhedana Pranayama hilft, die Sonnenenergie, also die wärmende, aktivierende, zentrierende Energie zu erhöhen. Surya Bheda Pranayama beruhigt Vata und wirkt auch gegen ein zuviel an Kapha – und hilft so zu mehr innere Wärme und Zentriertheit. Die Übung besteht daraus, dass du durch das rechte Nasenloch einatmest, kurz die Luft anhältst und dann doppelt so lange durch das linke Nasenloch ausatmest. Wie das genau geht? Lausche der Übungs-Anleitung: Das kannst du verbinden mit zentrierenden, mut machenden Affirmationen: Ich ruhe in mir selbst. Ich habe Vertrauen. In mir ist alle Kraft. Ich bin mutig. Oder auch Visualisierungen: Sonne, Feuer. Surya Bhedana kann im Sitzen, Liegen und Stehen ausgeführt werden. Du kannst Surya Bheda Pranayama als eigenständige Atemübung praktizieren. Du kannst Surya Bheda auch nach der Wechselatmung im Rahmen einer normalen Pranayama Sitzung/Yogastunde üben. Zu üben nach der Wechselatmung – oder als separate Atemübung.
93. Ausgabe des Yoga Vidya Gelassenheits-Podcast von und mit Sukadev Bretz, Gründer und Leiter von Yoga Vidya.
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Die Surya Bhedana Atmübung ist eine Übung, um Surya, die Sonnenenergie zu erhöhen. Eine Atemübung, um das Energiesystem zu wärmen, hilft, Vata zu beruhigen und einem Zuviel am Kapha entgegenzuwirken. Die Übung ist vom Grundsatz her ganz einfach, du atmest rechts ein und dann links aus. Wenn du dich mal innerlich erwärmen willst, diese Atemübung hilft. Surya Bhedana Pranayama hilft, die Sonnenenergie, also die wärmende, aktivierende, zentrierende Energie zu erhöhen. Du atmest durch das rechte Nasenloch ein, hältst die Luft kurz an und atmest doppelt so lange durch das linke Nasenloch aus. Du kannst auch die Periode des Anhaltens etwas verlängern. Ziel ist, dass es dir dabei wärmer wird. Du kannst dich jetzt gerade hinsetzen, das geht sowohl auf einem Stuhl als auch im Fersensitz oder kreuzbeinig, du kannst dabei sogar stehen, aber im Sitzen sind die Atemübungen oft etwas leichter, zumindest um sie erst mal zu lernen. Du hebst deine rechte Hand und du beugst jetzt Zeige- und Mittelfinger so weit, dass die Fingerspitzen den Daumenballen berühren. Dann sind Ringfinger und Daumen zwar nicht ganz gestreckt, aber leicht gestreckt. Dann atmest du vollständig aus. Du schließt das linke Nasenloch mit dem rechten Ringfinger und du atmest rechts vier Sekunden ein. Das kannst du gleich ausprobieren.