Predigt vom 30.11.2025 und von Andreas Schneider.
„Die, die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft …“
Klingt erstmal wie ein Appetithäppchen-Vers für Leute, die am Bahnhof stehen und unsicher sind, ob die Deutsche Bahn heute noch ankommt.
Doch manchmal fühlt sich geistliches Leben mit Gott genauso an, wie warten auf die Deutsche Bahn. Als tappst du angespannt durch die Woche herum wie jemand, der mit 3 % Akku nach dem WLAN-Signal Gottes sucht – und erstmal nichts passiert und du dir dann unsicher wirst, kommt da noch was oder geht der geistliche Akku jetzt komplett leer?
Wenn du das kennst, dann kommt für dich die gute Botschaft des Advent genau zum richtigen Moment!
Denn Advent heißt ja nicht: „Mach alles hübsch und tu so, als wärst du tiefenentspannt.“ Advent heißt: Warten lernen, ohne durchzudrehen. Spüren, dass Gott schon längst unterwegs ist - auch wenn dein Leben sich gerade eher nach „Bitte haben Sie einen Moment Geduld“ anfühlt.
Und genau darum geht’s in dieser Predigt:
👉 Warten, aber ohne „Ich drehe gleich durch“-Vibes.
👉 Hoffnung, aber ohne Glitzerzucker-Schock.
👉 Begegnung mit Gott – mitten im Rühren zwischen Plätzchenteig und beantworten von Push-Nachrichten.
Jesaja 40,31 und Psalm 130